Shakespeare-vorträge: bd. Heinrich VI. Richard III. Heinrich VIII

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Strona 393 - Daß der Stoff schon alles Weichliche, Schmelzende, Weinerliche ausschließt, kommt dieser hohen Wirkung sehr zu statten, alles ist energisch darin und groß, nichts Gemeinmenschliches stört die rein ästhetische Rührung, und es ist gleichsam die reine Form des tragisch Furchtbaren, was man genießt. Eine hohe Nemesis wandelt durch das Stück, in allen Gestalten, man kommt nicht aus dieser Empfindung heraus von Anfang bis zu Ende.
Strona 184 - Ich nun, in dieser schlaffen Friedenszeit, Weiß keine Lust, die Zeit mir zu vertreiben, Als meinen Schatten in der Sonne späh'n Und meine eigne Mißgestalt erörtern; Und darum, weil ich nicht als ein Verliebter Kann kürzen diese fein beredten Tage, Bin ich gewillt, ein Bösewicht zu werden Und feind den eitlen Freuden dieser Tage.
Strona 20 - Erhabene Vernunft, lichthelle Tochter Des göttlichen Hauptes, weise Gründerin Des Weltgebäudes, Führerin der Sterne, Wer bist du denn, wenn du, dem tollen Roß Des Aberwitzes an den Schweif gebunden, Ohnmächtig rufend, mit dem Trunkenen Dich sehend in den Abgrund stürzen mußt!
Strona 393 - Die großen Schicksale, angesponnen in den vorhergehenden Stücken, sind darin auf eine wahrhaft große Weise geendiget, und nach der erhabensten Idee stellen sie sich nebeneinander. Daß der Stoff schon alles Weichliche, Schmelzende, Weinerliche ausschließt, kommt dieser hohen Wirkung sehr zu statten, alles ist energisch darin und groß, nichts Gemeinmenschliches stört...
Strona 259 - ... hier ein Mörder? Nein. — Ja, ich bin hier. So flieh! — Wie? Vor dir selbst? Mit gutem Grund: Ich möchte rächen. Wie? Mich an mir selbst? Ich liebe ja mich selbst. Wofür? Für Gutes, Das je ich selbst hätt' an mir selbst getan? O, leider nein! Vielmehr hass' ich mich selbst, Verhaßter Taten halb, durch mich verübt.
Strona 393 - Ich las in diesen Tagen die Shakespearischen Stücke, die den Krieg der zwei Rosen abhandeln, und bin nun nach Beendigung Richards III. mit einem wahren Erstaunen erfüllt. Es ist dieses letzte Stück eine der erhabensten Tragödien, die ich kenne, und ich wüßte in diesem Augenblick nicht, ob selbst ein Shakespearisches ihm den Rang streitig machen kann.
Strona 145 - So martr' ich mich, die Krone zu erhaschen, Und will von dieser Marter mich befrein, Wo nicht, den Weg mit blut'ger Axt mir haun. Kann ich doch lächeln und im Lächeln morden, Und rufen „schön!" zu dem, was tief mich kränkt, Die Wangen netzen mit erzwungnen Tränen Und mein Gesicht zu jedem Anlaß passen. Ich will mehr Schiffer als die Nix...
Strona 240 - Paar;« / >So, so, sprach Forrest, >sich einander gürtend / Mit den unschuld'gen Alabasterarmen: / Vier Rosen eines Stengels ihre Lippen, / Die sich in ihrer Sommerschönheit küßten. / Und ein Gebetbuch lag auf ihrem Kissen, / Das wandte fast<, sprach Forrest, >meinen Sinn; / Doch o! der Teufel« - dabei stockt
Strona 227 - Ich war so gut ihm, daß ich weinen muß. Ich hielt ihn für das redlichste Geschöpf, Das lebt' auf Erden unter Christenseelen ; Macht' ihn zum Buch, in welches meine Seele Die heimlichsten Gedanken niederschrieb. So glatt betüncht...
Strona 33 - Städt' und Wohnungen entstellt Durch die Verheerung eines wilden Feinds. So wie die Mutter auf ihr Kindlein blickt, Wenn Tod die zart gebrochnen Augen schließt, So sieh, sieh Frankreichs schmachtendes Erkranken; Die Wunden schau', die Wunden unnatürlich, Die seiner bangen Brust du selbst versetzt!

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