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Vorwort

zur fünften Auflage.

So tritt denn nach bald 10 Jahren dies Lehrbuch, das ich im Jahr 1840 zum erstepmal in die gelehrte, oder richtiger gesagt in die studierende Welt hinaussandte, in einer fünften Auflage vor den Richterstuhl der Oeffentlichkeit. Ich hoffe, dass man die nachbessernde Hand nicht verkennen werde, wenn auch der Kritik immer noch Raum genug bleibt zu Berichtigungen, Ergänzungen und Verbesserungen, sowohl nach Form als nach Inhalt. Für solche werde ich zu jeder Zeit dankbar sein.

Ausser den zahlreichen Monographien, von denen mir leider einige gar nicht, andere erst zu spät bekannt geworden sind, habe ich die seither erschienenen ,,Vorlesungen über die christliche Dogmengeschichte von F. Ch. Baur" so weit benützt als sie reichen. Das Urtheil, das dort S. 130 über mein Lehrbuch gefällt wird, muss ich mir insofern gefallen lassen, als ich ja selbst in der Vorrede zur 1. Auflage meine Stellung mehr als eine referirende, die Resultate der Wissenschaft zusammenfassende bezeichnet und auf den Ruhm eines originalen Forschers, der von vorn herein auf neue Entdeckungen ausgeht, verzichtet habe. Ob aber dadurch, dass ich in den Erläuterungen zu deu Paragraphen auch Andern das Wort gegönnt und sie statt meiner habe reden lassen, wo ihr Ausdruck der bezeichnende schien, meine eigene Leistung zu einer „blossen Materialiensammlung" herabsinke, darüber mögen Andere entscheiden. Ueber die Brauchbarkeit des Buches wenigstens für den Unterricht, dem es dienen soll, hat der Erfolg entschieden. Am leichtesten kann ich mich über den Vorwurf beruhigen, dass man bei meiner Arbeit den „selbständig productiven Geist vermisse“; denn ich bin noch immer der Meinung, dass der Historiker eben nicht selbständig zu produciren, d. h. nicht Geschichte zu machen, sondern einfach und objectiv über das Product der Zeiten möglichst klaren und treuen Bericht zu erstatten und wohl auf den innern Zusammenhang hinzuweisen, ilin aber nicht a priori zu struiren habe.

Noch bemerke ich, dass die neueste englische Uebersetzung meines Lehrbuchs *) (Text-Book of the History of doctrines von Henry Smith, Prof. in New York, 1861) manche dankenswerthe Zusätze von der Hand des Uebersetzers erhalten hat, namentlich auch in Beziehung auf Lit

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*) Davon zu unterscheiden eine frühere von Buch (Edinburg 1816).

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