Obrazy na stronie
PDF
ePub

Camdens. Vieraớ; e por ordem do Destino;

O imperio tomar a Constantino.

Recebe o Capitað alegremente
O Mouro, e toda sua companhia:
Daihe de ricas peças hum presente,
Que lo para este effeito ja trazia:
Daihe conserva doce, e dalhe o ardente
Nao usado licor, que dà alegria.
Tudo o Mouro contente bem ricebe;
E muito mais contente come,

e bebe:
Està a gente maritima de Luso
Subida pela enxarcia de admirada,
Notando o estrangeiro modo, e uso,
E a linguagem tað barbara, e enleada.
Tambem o Mouro astuto está confuso,
Olhando a cor, ò trajo, e a forte Armada.
E perguntando tudo, lhe dizia,
Se porventura vinha de Turquia.

E

Dem griechischen Kaiser die dortigen Lande
Mit unüberwindlichem Schwerdt zu entziehn.

Dom Vasco empfing ihn mit freundlichen Mienert,
Nebst allen den Seinen. Er gab ihn zugleich
Die niedlichsten Stoffe vom prächtigsten Zeug
Mebit andern Geschenken; ließ wohl ihn bedienen
Mit allerley Speisen, und reicht ihm den Saft,
Der uns so viel wonnige Stunden verschaft.
Dem Schwarzen gefielen ausnehmend die Gabeni
Allein noch vielmehr sich am Weine zu laben.

Indessen kam den Lusitantern der Mohr
Besonders wunderbar in Tracht und Kleiềung vor
Ihr nur zu sanftem Laut bisher gestimmtes Ohr
Erschrat beim rauhem Tone seiner Sprache
Der Schwarze hielt nicht minder sdsarfe Wache
Auf jeden neuen Gegenstand, der ihn umringt,
Frug bald nach dieser, bald nach jener Sache,
Und endlich ob ihr Weg aus der Türkey sie bringt?

Camsens.

E mais ihe diz tambem, que ver deseja
Os Livros de sua Lei, Preceito, ou Fe.
Para ver se conforme a sua seja;
Ou se faõ dos de Christo, como crè.
E porque tudo note, e tudo veja,
A Capitao pedia, que Ihe de
Mostra das fortes armas, de que usavaở,
Quando cos inimigos pelejavao.

Refponde o valeroso Capitað
Por hum, que a Lingua escura bem fabia:
Dartehei, Senhor illustre, relaçað
De mi, da Lei, das armas, que trazia.
Nað fou da Terra, nem da Geraçao
Das gentes enojosas de Turquia;
Mas lou da forte Europa bellicola,
Busco as Terras da India taổ famosa.

1

A

Er wünscht sogar das Buch, das ihre Glaubens:

lehren
Und ihr Gesek enthält, zu sehn,
Aus deren Inhalt zu verstehn,
Db sie, wie er vermuthet, Christen wären:
Zugleich ersudet er den tapfern Kapitán,
Sollt ihm, nebst diesem Wunsch, gewahrt es werden

tonnen,
So mocht er seinem Blick die Waffen doch vergonnen,
Mit denen er zum Streit sich und sein Bolt versehn.

Shm ließ drauf durch einen unsrer Helden,
Der der rauhen Sprache machtig war,
Gama folgendes zur Antwort melden:
Wir gehdren nicht zur feigen Schaar,

Die die Lehren Mahomedo verblenden;
, Europåer sind wir, hohes Blut
Rinnt in unsern 2dern, und mit Muth
Suchen wir nach Indien uns zu wenden.

Beisp. Samml. 5. B.

Nein

Camoens. A Lei tenho daquelle, a cujo imperio

Obedece o visivel, e invisivel;
A quelle, que criou todo o Hemisferio;
Todo o que sente, e todo o infensivel:
Que padeceo deshonra, e vituperio, 1
Soffrendo morte injufta, e insoffrivel;
E que do Ceo à Terra em fiin deceo,
Por subir os Mortaes da Terra ao Ceo,

Deste Deos Homem, e alto, e infinito,
Os Livros, que tu pedes, naố trazia;
Que bem poslo escufar, trazer escrito
Em papel, o que n' alma andar devia:
Se as armas queres ver, como tens dito,
Comprido este desejo te seria :
Como amigo as verds; porque eu me obrigo,
Que nunca as queiras ver, como inimigo.

Isto

Rein verehren wir den Herrn der Welt, Der im hochsten Glanz der åchten Gottheit thronet; ,,Den Gebieter, dem auf Erdey alles frohnet, Was er seines ienstes würdig halt: „Der, um uns vom Sündenschlaf zu wecken, „Und für ewige Gefahr zu decken, , Sich in menschlicher Gestalt zu uns gesellt, „Und für jeden sich als Opfer dargestellt.

Schriftlich hinterließ er zwar und seine Lehren, Und sie sind uns allen heilig, werth und lieb; „Doch da er sie tief in unsre Seelen schrieb, ,,Konnten wir sie mitzunehmen leicht entbehren: » Wünschest du im übrigen als unser Freund, „Ist die Waffen zu befehn, die wir verwahren, „So rey dirs gestattet; möchtest du als Feind Niemals ihre schlimmen Wirkungen erfahren.“

[ocr errors][merged small]

Camoeng.

Isto dizendo, manda os diligentes Ministros a monstrar as armaduras; Vem arnezes, e peitos reluzentes, Malhas finas, e láminas seguras: Escudos de pinturas differentes, Pilouros, espingardas de aço puras, Arcos, e fagittiferas aljavas, Partasanas agudas, chuças bravas.

As bombas vem de fogo, e juntamente
As panellas sulfureas tað dannosas:
Porém aos de Vulcano naố consente,
Que dem fogo às bombardas temerosas:
Porque o generoso animo, e valente,
Entre gentes taổ poucas, e modrofas,
Naõ mostra, quanto pode: e com razaố;
Que he fraqueza, entre ovelhas fer Leao.

Porém

Sprach es, und erlaubt dem Insulaner ist
In den untern Theil des Schiffs hinabzusteigen,
Bo das Mordgewehr in dunkeln Kammern blist,
Ades ließ der ochwarze Stück vor Stúce fid) zeigen:
Harnisch, úraß, Helm und Sdild,
Schwere Küsten, angefüllt
Mit eisernen Kugeln, befiederten Pfeilen,
Mit Flinten und Bogen und Lanzen und Beileit.

Auch ließ man ihn sehen das Feuergeschuls,
Dod) hört er nicht donnern die schweren Kanonen,
Denn Vasco da Gama beschloß mit dem Bliß
Der flammenden Waffen sein Uug zu verschonen:
Thm dúntt es nicht edel, ein sicheres Ohr
Mit Tönen der schrecklichsten Drohung zu füllen,
Und grausam, dem Schaaf, das sich zu ihin verschr,
Im Grimm des Löwens entgegen zu brüllen.

Doch

Camdens.

Porém disto, que o Mouro aqui notou,
E de tudo, o que vio com olho attento,
Hum odio certo n'alma Ihe ficou,
Huma vontade mà de pensamento:
Nas moftras, e no gesto o naő mostrou;
Mas com risonho, e ledo fingimento,
Tratallos brandamente determina,
Até que mostrar posla, o que imagina

[ocr errors]

Pilotos lhe pedia o Capitað,
Por quem podelle à India fer levado:
I)izlhe, que largo premio levaráð
Do trabalho, que nifio for tomado.
Promettelhos o Mouro, com tençao
De peito venenoso, e tað dannado,
Que a morte, se podesse, neste dia,
Em lugar de Pilotos lhe daria.

Tamanho

Doch ro dachte nicht der Schwarze: In geheim
Meckt, was er gefinn, bei ihm den Reim
Wilder Bosheit: aber er verbarg im Stillen
Den tiefgefasjien Groll und bdsen Willen:
Ließ bey jedem Vorgang rein Gesicht
Allen, die ihn sprachen, hold und munter finden,
Und beschloß, sie sollten eher nicht,
Als zu seiner Zeit, sein falsches Herz ergründen.

Ja, da ihn sogar der edle Kapitain
Mit Vertrauen bat, um ficherer zu reisen,
Und den fernen Weg nach Indien ihm zu weisen,
Mcht' er ihn niit einem Steuermann versehn:
Ließ der falsche Molch sein Leben zwar verpfånden,
Daß zu allem er bereit und willig rey;
Heimlich aber ward der Vorsat in ihm neu,
Eher ihm den Tod statt dessen zuzusenden.

« PoprzedniaDalej »