Leitfaden der Poetik für den Schul- und Selbst-Unterricht

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Strona 8 - Stunden Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden, Mag frei Natur im Herzen wieder glühen. So ist's mit aller Bildung auch beschaffen: Vergebens werden ungebundne Geister Nach der Vollendung reiner Höhe streben. Wer Großes will, muß sich zusammenraffen; In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
Strona 8 - So ist's mit aller Bildung auch beschaffen. Vergebens werden ungebundne Geister Nach der Vollendung reiner Höhe streben. Wer Großes will, muß sich zusammenraffen. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
Strona 31 - Sie singen von Lenz und Liebe, von sel'ger goldner Zeit, Von Freiheit, Männerwürde, von Treu' und Heiligkeit; Sie singen von allem Süßen, was Menschenbrust durchbebt, Sie singen von allem Hohen, was Menschenherz erhebt.
Strona 42 - Wem Kraft und Fülle tief im Busen keimen, Das Wort beherrscht er mit gerechtem Stolze, Bewegt sich leicht, wenn auch in schweren Reimen, Er schneidet sich des Liedes flücht'ge Bolze Gewandt und sicher, ohne je zu leimen. Und was er fertigt, ist aus ganzem Holze.
Strona 53 - Mannigfaltigkeit der Farbe, hat noch das Besondere, daß sie an etwas Bekanntem und Bewußtem hafte, an einem Ort oder einem durch die Geschichte gesicherten Namen.
Strona 20 - Lästert nicht die Zeit, die reine! Schmäht ihr sie, so schmäht ihr euch! Denn es ist die Zeit dem weißen, unbeschriebnen Blatte gleich; Das Papier ist ohne Makel, doch die Schrift darauf seid ihr! Wenn die Schrift nicht just erbaulich, nun, was kann das Blatt dafür?
Strona 41 - Und also sang auch manches Abenteuer In schmelzend musikalischem Sonette Ein Held, der einst durch wildes Wogenbette Mit seinem Liede schwamm, als seinem Steuer Der Deutsche hat sich beigesellt, ein dritter, Dem Florentiner und dem Portugiesen Und sang geharnischte für kühne Nitter. Auf diese folg' ich, die sich groß erwiesen, Nur wie ein Aehrenleser folgt dem Schnitter, Denn nicht als vierter wag
Strona 94 - Im Fleiß kann dich die Biene meistern, In der Geschicklichkeit ein Wurm dein Lehrer sein. Dein Wissen teilest du mit vorgezognen Geistern, Die Kunst, o Mensch, hast du allein.
Strona 41 - Sich in erneutem Kunstgebrauch zu üben Ist heil'ge Pflicht, die wir dir auferlegen : Du kannst dich auch, wie wir, bestimmt bewegen Nach Tritt und Schritt, wie es dir vorgeschrieben. Denn eben die Beschränkung läßt sich lieben, Wenn sich die Geister gar gewaltig regen; Und wie sie sich denn auch gebärden mögen, Das Werk zuletzt ist doch vollendet blieben. So möcht...
Strona 96 - Alles wiederholt sich nur im Leben, Ewig jung ist nur die Phantasie: Was sich nie und nirgends hat begeben, Das allein veraltet nie!

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