Die Gallicismen in der deutschen Schriftsprache: mit besonderer Rücksicht auf unsere neuere schönwissenschaftliche Literatur. Eine patriotische Mahnung

Przednia ok³adka
J.F. Hartknoch, 1874 - 266
 

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Strona 28 - Ueber den gutherzigen Einfall, den Deutschen ein Nationaltheater zu verschaffen, da wir Deutsche noch keine Nation sind! Ich rede nicht von der politischen Verfassung, sondern blos von dem sittlichen Charakter. Fast sollte man sagen, dieser sei: keinen eigenen haben zu wollen. Wir sind noch immer die geschworenen Nachahmer alles Ausländischen, besonders noch immer die unterthänigen Bewunderer der nie genug bewunderten Franzosen...
Strona 28 - Gehör, als daß wir es anders finden sollten ; lieber wollen wir Plumpheit für Ungezwungenheit, Frechheit für Grazie, Grimasse für Ausdruck, ein Geklingle von Reimen für Poesie, Geheule für Musik uns einreden lassen, als im geringsten an der Superiorität zweifeln, welche dieses liebenswürdige Volk, dieses erste Volk in der Welt, wie es sich selbst sehr bescheiden zu nennen pflegt, in allem, was gut und schön und erhaben und anständig ist, von dem gerechten Schicksale zu seinem Anteile erhalten...
Strona 46 - Vieles hab ich versucht: gezeichnet, in Kupfer gestochen, öl gemalt, in Ton hab ich auch manches gedruckt, Unbeständig jedoch, und nichts gelernt noch geleistet; Nur ein einzig Talent bracht ich der Meisterschaft nah: Deutsch zu schreiben!
Strona 30 - Thaten seiner Vorfahren den Eindruck nicht verloren haben; das, von dem Werthe eines Dichters und von dem Einflüsse des Theaters auf Tugend und Sitten überzeugt, jenen nicht zu seinen unnützen Gliedern rechnet, dieses nicht zu den Gegenständen zählt, um die sich nur geschäftige Müßiggänger bekümmern. Wie weit sind wir Deutsche in diesem Stücke noch hinter den Franzosen! Es gerade herauszusagen: wir sind gegen sie noch die wahren Barbaren!
Strona 157 - Unglücklicher! Warum an den mich mahnen? Sprich mir von allen Schrecken des Gewissens; Von meinem Vater sprich mir nicht.
Strona 50 - Ich habe nie großen Wert gelegt auf Dichterruhm, und ob man meine Lieder preiset oder tadelt, es kümmert mich wenig. Aber ein Schwert sollt ihr mir auf den Sarg legen; denn ich war ein braver Soldat im Befreiungskriege der Menschheit.
Strona 102 - Denn ist Nicht Alles, was man Kindern thut, Gewalt? — Zu sagen : — ausgenommen, was die Kirch
Strona 18 - Escoute, cuisinier, von meinen cameraden Hab' ich zwei oder drei zum desieuner geladen, Mach...
Strona 46 - Lange haben die Großen der Franzen Sprache gesprochen, Halb nur geachtet den Mann, dem sie vom Munde nicht floß. Nun lallt alles Volk entzückt die Sprache der Franken. Zürnet, Mächtige, nicht ! Was ihr verlangtet, geschieht. 59 „Seid doch nicht so frech, Epigramme!
Strona 47 - Seiden ; Doch wo das Herz zum Herzen spricht, Ihr nimmermehr das Wort gebricht In Freuden und in Leiden.

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