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öffentlidem ordentlichem Profeffor der Theologie an der Itniversität

zu Freiburg im Breisgau.

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derung der Gegenwart an einen Commentar über ein hi. storisches Buch des neuen Testamentes, diese negirende Kritik, ihre Operationen und Resultate zu berücksichtigen, und zwar sowohl in Ansehung der evangelischen Thatsachen, als auch des Lehrinhaltes, inwieferne dieser als ein histos risch gegebener gleichfalls unter den historischen Gesichtspunkt fällt. Die kritischen Fragen werden zum Theile in der Einleitung behandelt; aber da hier mehr ein allgemeiner Gesichtspunkt genommen werden konnte und das Besondere sich nicht in der Weise unter denselben bringen ließ, daß es eine befriedigende Beurtheilung erfahren hätte, so mußte im Commentar je wieder bei den einzelnen Abschnitten auf die Kritik übergegangen werden. Um nun in den doktri: nellen Theilen des Evangeliums die Entwicklung der Lehre und den fortschreitenden Gedanken nicht zu unterbrechen und zu durchschneiden, schien 'es' geeignet, die Einrichtung zu treffen, daß die kritischen Fragen meiftentheils erst am Schlusse eines Abschnittes in Untersuchung und Prüfung genommen werden; dadurch glaubt der Verfasser auch dem Wunsohe folcher Leser entgegen zu kommen, welche den kritischen Forschungen weniger zugeneigt, hauptsädzlich die eregetische Behandlung suchen, die sie so von der Kritif getrennt- finden. Die kritische Behandlung führte nothwendig auf die Berücksichtigung der drei ersten Evangelisten, auf die Vergleichung und Zusammenstellung ihrer Geschichtbücher mit dem vierten Evangelium, und zwar wird diese in der Weife fortgefeßt werden, daß der Commentar die Grund: linien einer Synopse sämmtlicher Evangelien enthält.

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