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INHALT.

Seite

LEO SPITZER, Urtümliches bei romanischen Zahlwörtern (15. 10. 24.)
FRIEDRICH BECK, Das neue Vita-Nova-Problem (11. 3. 25.)
H. SPARNAAY, Zu Erec-Gereint (15. 1. 25.) . .

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ANFOS PAR, 2. Separació de mots coordinats (25. 7. 25.).

BESPRECHUNGEN.

H. GRÖHLER, Auguste Longnon, Les Noms de Lieu de la France (25. 8. 23.)
P. DE MUGICA, Costa Álvarez (Arturo), Nuestra lengua (I. 1. 24.)
A. H., Zeitschriftenschau

LEO SPITZER, Bemerkung zu Ztschr. XLIV, 747 .

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Manuskripte für die Zeitschrift sind an den Herausgeber Prof. Dr. A. Hilka, Göttingen, Prinz Albrechtstr. 18 zu senden. An die Verlagsbuchhandlung Max Niemeyer in Halle sind alle Honorar und Sonderabzüge angehenden Anfragen und Wünsche zu richten.

Die Herren Mitarbeiter werden höflichst ersucht, Manuskripte druckfertig einzusenden und in den Korrekturbogen nach Möglichkeit solche Änderungen zu vermeiden, die mit Zeilen- oder Seitenumbrechung verknüpft sind. Die Verlagsbuchhandlung trägt nicht mehr die Kosten für die von der Druckerei nicht verschuldeten Korrekturen.

. Urtümliches bei romanischen Zahlwörtern.

Wie es meine seit Jahren immer mehr sich befestigende Ansicht ist, dass die schöpferische Kraft der neueren Sprachen nicht ruht und dass es nicht immer des äusseren Anstofses durch umgebende oder Substratssprachen bedarf, um eine jüngere Neuerung zu rechtfertigen, so kann ich dies auch auf dem Gebiet der Zahwörter im Romanischen ziemlich deutlich nachweisen, besonders seitdem wir ein so vortreffliches Buch wie Sethe's "Von Zahlen und Zahlworten bei den alten Ägyptern und was für andere Völker und Sprachen daraus zu lernen ist, ein Beitrag zur Geschichte von Rechenkunst und Sprache" (25. Heft der Wissenschaftl. Gesellsch. zu Strassburg, Strafsburg 1916) besitzen. Tatsächlich hat auch der Romanist aus ihm zu lernen: vor allem fehlt in unseren romanischen Grammatiken des öfteren gerade bei den Numeralien das die Tatsachen verknüpfende geistige Band deshalb, weil die romanischen Zahlwörter vorwiegend als Fortsetzung der lateinischen gefasst werden, dieses Ererbte aber selbst der lateinischen Grammatik überlassen, daher für den Romanisten unerklärt bleibt. Die Kapitel über die Numeralien sind daher gewöhnlich besonders trocken und nichtssagend. 1 Man betrachtet gleichsam nur die Zinsen, die lateinisches Kapital im Romanischen getragen hat, nicht das Kapital an Schöpfungskraft, das das Romanische immer wieder selbst investiert, und kommt so zur Auffassung eines Romanisch als „toten Kapitals", das blofs träge Zinsen abwirft, d. h. eines toten Romanischen. Und doch, wie sollten bei jener gewaltigen mathematischen Leistung der Sprache, dem Ausdruck der Zahl, nicht gerade am meisten Phantasiekräfte beteiligt sein? Hiefür einige Beispiele!

In einem inhaltreichen Aufsatz „Das Vigesimalsystem im Romanischen", Beiheft 26 z. Ztschr., S. 187 ff., dem Meyer-Lübke, Hist. Gr. d. frz. Spr. 2, 126 beistimmt, hat Marg. Rösler2 die Spuren einer Zwanzigerzählung (frz. quatre-vingts, altfrz., 220' bis, 1820', in Dialekten auch,19 20', ferner 20-Zählung in Teramo, Noto;

1 Z. B. Sneyders de Vogel in seiner sonst so fleifsigen „,Syntaxe historique du français" beginnt das etwas mehr als eine halbe Seite umfassende Kapitel über die Ordinalzahlen mit den Worten: „La syntaxe des nombres ordinaux n'offre que peu de choses à relever". Und doch sind die Fragen, warum z. B. die Ordinalzahlen Superlativform haben, warum sie auch für Bruchbezeichnungen stehen, warum sie den Kardinalzahlen weichen, ebenso anziehende wie schwierige Probleme.

[ Etwas abgeschwächt erscheint die Ansicht der Verfasserin in ihrer Arbeit Die Vigesimalzählung im Engl. u. Anglonorm." (Engl. St. 1925, S. 161 ff.)].

Zeitschr. 1. rom, Phil. XLV.

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