Bilder aus dem geistigen Leben unserer Zeit, Tom 1

Przednia ok³adka
Duncker & Humblot, 1870 - 528
 

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Popularne fragmenty

Strona 117 - Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, Ein letztes Glück und einen letzten Tag.
Strona 100 - Sprossen, Heißt in der Sprache Menschenkind, Der Riesengeist sich selber find't. Vom eisernen Schlaf, vom langen Traum Erwacht, sich selber erkennet kaum, Über sich gar sehr verwundert ist, Mit großen Augen sich grüßt und mißt; Möcht...
Strona 100 - Welt sollt' grausen, da ich sie kenne von innen und außen. Ist gar ein träg und zahmes Tier, das weder dräuet dir noch mir, muß sich unter Gesetze schmiegen, ruhig zu meinen Füßen liegen. Steckt zwar ein Riesengeist darinnen, ist aber versteinert mit seinen Sinnen, kann nicht aus dem engen Panzer heraus noch sprengen das eisern...
Strona 53 - Dies geschah nicht und konnte nicht geschehen : denn wie kann man von einem König, der geistig leben und genießen will, verlangen, daß er seine Jahre verliere, um das, was er für barbarisch hält, nur allzuspät entwickelt und genießbar zu sehen?
Strona 101 - Licht, das durch die Nacht wie zweite Schöpfung bricht, und aus den tausend Augen der Welt den Himmel so Tag wie Nacht erhellt. Hinauf zu des Gedankens Jugendkraft, wodurch Natur verjüngt sich wieder schafft, ist eine Kraft, ein Pulsschlag nur, ein Leben, ein Wechselspiel von Hemmen und von Streben.
Strona 96 - Noch eine Antwort auf Deine Frage: ob ich glaube, wir reichen mit dem moralischen Beweis nicht zu einem persönlichen Wesen? Ich gestehe, die Frage hat mich überrascht; ich hätte sie von einem Vertrauten Lessings nicht erwartet; doch Du hast sie wohl nur getan, um zu erfahren, ob sie bei mir ganz entschieden seie; für Dich ist sie gewiß schon längst entschieden. Auch für uns sind die orthodoxen Begriffe von Gott nicht mehr.
Strona 97 - Uebergang in die absolute Sphäre des Seins, der aber in Ewigkeit nicht möglich ist; - daher nur praktische Annäherung zum Absoluten, und daher -Unsterblichkeit.
Strona 49 - Gott weiß, ob die guten Schwäbischen Kaiser um die damalige deutsche Poesie im geringsten mehr Verdienst haben, als der itzige König von Preußen um die gegenwärtige. Gleichwohl will ich nicht darauf schwören, daß nicht einmal ein Schmeichler kommen sollte, welcher die gegenwärtige Epoche der deutschen Literatur, die Epoche Friedrichs des Großen, zu nennen für gut findet!
Strona 101 - Riese könnt' sich ermannen und bäumen, und wie der alte Gott Satorn seine Kinder verschlingen im Zorn. Denkt nicht daß er es selber ist, seiner Abkunft ganz vergißt, tut sich mit Gespenstern plagen, könnt' also zu sich selber sagen : Ich bin der Gott, der sie im Busen hegt, der Geist, der sich in allem bewegt. Vom ersten Ringen dunkler Kräfte bis zum Erguß der ersten Lebenssäfte, wo Kraft in Kraft, und Stoff in Stoff verquillt, die erste...
Strona 103 - Stufen, die man durchgehen mußte, zurückzulassen. Das Werk, wie es ist, scheint mir bloß aus sich selbst entsprungen, und ist dadurch nicht nur die schönste Darstellung, sondern zugleich selbst ein Bild des Universums, und gleichwohl muß, wer etwas der Art hervorbringen will, die tiefsten philosophischen Studien gemacht haben — oder er hat durch blinde göttliche Inspiration geschrieben"".

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