Die Meteoriten in Sammlungen Und Ihre Literatur: Nebst Einem Versuch Den Tauschwert Der Meteoriten Zu Bestimmen (Classic Reprint)

Przednia ok³adka
Fb&c Limited, 26 kwi 2018 - 532
Excerpt from Die Meteoriten in Sammlungen und Ihre Literatur: Nebst Einem Versuch den Tauschwert der Meteoriten zu Bestimmen

Die Erscheinung eines Meteoritenfalls hat jederzeit bei allen, die so glucklich waren Zeugen zu sein, grosse Aufmerksamkeit und lebhaftes Interesse hervorgerufen. Allerdings haftete dieses Interesse meist nur an jenen Licht und Schallerscheinungen, die vielfach mit überwältigen der Grossartigkeit aufzutreten pflegen, und war, da die Ursache dieser Erscheinungen lange Zeit rätselhaft blieb, von keiner längeren Dauer. Erst als man darüber zu streiten begann, ob diese aus der Luft herab fallenden Massen Konkrezionen seien, welche durch irgend eine nicht näher zu definierende Wirkung der Elektrizität sich aus dem Staub der Atmosphäre bildeten oder ob sie Auswürflinge der Vulkane der Erde wären oder ob sie vom Monde, oder der Sonne und den Planeten herstammten oder ob sie schliesslich stellaren Ursprungs seien, wandte sich das Interesse diesen merkwürdigen Körpern immer mehr und mehr zu. Nach dem berühmten Steinfall von l'aigle am 26. April 1803 gelang es endlich Chladni, mit seiner Ansicht nach welcher er sich bekannt lich im Jahre 1794 für den kosmischen Ursprung der Meteoriten ausge sprochen hatte durchzudringen, und nun wuchs in den nächsten 30 Jahren die Zahl der Arbeiten über Meteoritenfälle ganz ungeheuer. In dessen wurden in den meisten dieser Arbeiten nur die eigentlichen Fall erscheinungen ausführlich mitgeteilt, während der Chemiker und Mineraloge dem damaligen Standpunkt seiner Wissenschaft entsprechend seine Unter suchungen mit wenig Erfolg durchführte. Die Forscher gelangten schon damals zu der Ansicht, die irrtümlicherweise auch heute noch ziemlich verbreitet zu sein scheint, dass die Meteoriten eine sehr geringe Mannig faltigkeit in ihrer Zusammensetzung besassen, so dass das Interesse an einer genaueren mineralogischen Untersuchung allmahlich erlahmte. Nur bei den Vorständen oder Besitzern grösserer Sammlungen haben die Meteoriten den Forschungsgeist dauernd zu fesseln vermocht, wie sie dies sicherlich auch in Zukunft immer thun werden. Zum Beweis brauche ich wohl nur an die Arbeiten zu erinnern, welche einerseits von den Vorständen der Samm lungen in Berlin (rose und Rammelsberg), London (maskelyne und F let cher), Paris (daubrée und Meunier) und Wien (v. Schreibers, Partsch, v. Hai dinger, Tschermak und Brezina), andererseits von Chladni, v. Reichenbach.

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