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sie im vollen Gerechtigkeitsfinne nicht nur alle Güter, Rechte und Freiheiten des Stiftes, sondern verspraden ihm noch besondern Schirm und Schuß. 3m namo lichen Sinne von Huld und Gnade handelte die vaterländische Regierung gegen das Stift zur Zeit der Kirchentrennung, als es längere Zeit in Waldshut, ro auch seiu Propft Conrad Attenbofer den 19. Februar 1502 gestorben ift, zubringen mußte; und nach der Revolution des 3. 1798, wo die Chorberren mehrere Jabre ihrer Einfünfte entblößt waren. An der schweizerischen Gerechtigkeit und Billigfeit fand das Stift allezeit, zur Zeit der Noth und Gefabr, Hilfe, Schuß und Rettung. Mit dem 3. 1813, vom 21. Juni an, begann mit dem Collegiatftifte zur bl. Berena in Zurzach eine neue Aera. Bischof und Regierung wetteiferten mit einander, einer. seits die Thätigkeit der aargauisden katholischen Geistlichkeit zu beleben und in 4.spruch zu nehmen, andererseits Mittel zu haben, verdienten Seelsorgern eine troft. liche und ermunternde Aussicht auf Belohnung und anständige Versorgung im Falle efntretenden Unvermögens durch Alter oder Gebreclio feit zu verfaffen. Das Hauptresultat dieser wahrhaft väterlichen Uebereinkunft ift folgendes: Seelierger und Professoren follen bei eintretender Unvermögenbeit zur Verwaltung einer Pfarrei oder eines Lebramtes Anspruch auf eine Rubepfründe zur Belohnung machen tonnen Bei Verleihung solcher Rubepfründen soll aber besonders auf jene Geiftlichen Rud. ficht genommen werden, die sich viele Jahre binduro vorzüglid ausgezeichnet haben.

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