Zum Verhältnis von Theologie und Musik bei Johann Sebastian Bach: Exemplarisch dargestellt am Credo der "Hohen Messe" unter besonderer Berücksichtigung des gegenwärtigen Verhältnisses von Musik und Liturgie

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GRIN Verlag, 2007 - 128
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 1,3, Philosophisch-Theologische Hochschule Münster, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Verhältnis von Theologie und Musik bei Johann Sebastian Bach, exemplarisch dargestellt am Credo der "Hohen Messe" - ein Thema, welches auf den ersten Blick einen relativ engen Ausschnitt innerhalb der Musikgeschichte erfasst. Es ergibt sich die Frage, warum ein solches Thema für den modernen Menschen der Gegenwart noch interessant sein kann, besonders vor dem Hintergrund der unzähligen bereits vorhandenen Abhandlungen über Johann Sebastian Bach und seine Kompositionen. Musik und Theologie - zwei Einzelwissenschaften, die in der Kirchenmusik mieinander verbunden werden. So lag es für mich als Studentin der Musikpädagogik und der katholischen Theologie nahe, den Schnittpunkt der beiden Wissenschaften im Rahmen dieser Arbeit einmal näher zu beleuchten Im Rahmen einer ersten Literatursichtung, in der ich mit einer Fülle von unterschiedlichen Büchern über Johann Sebastian Bach konfrontiert wurde, konnte ich mit Erstaunen feststellen, dass zwar einige theologische Untersuchungen im Rahmen von theologischer Bachforschung über die Werke vorhanden, diese allerdings fast ausschließlich als geschichtliche Abhandlungen zum Verhältnis Johann Sebastian Bachs zur Theologie gestaltet sind. Ich denke allerdings, dass sich auch heute innerhalb kirchenmusikalischer Praxis immer wieder die Frage stellt, ob und wie die Musik als besonderes Ausdrucksmittel menschlicher Gefühle, neben der Verkündigung des Wortes Gottes durch die Sprache und durch die darstellende Kunst ein Mittel zur religiösen Verkündigung sein kann. Neben der Beschäftigung mit dem historischen Werk der "Hohen Messe" Johann Sebastian Bachs soll in diesem Buch auch abschließend eine Übertragungsmöglichkeit auf die Gegenwart gesucht werden: Wie kann unter den heutigen Bedingungen das Verhältnis von Theologie und Musik aussehen? Gibt es Anknüpfungspunkte durch die Wiedererinnerung an historisch sinnvolle Verknüpfungen von Theologie und Musik innerhalb von Kompositionen für die Liturgie der Gegenwart? Welche Kriterien muss Kirchenmusik erfüllen, wenn sie selber Verkündigung sein möchte? Das Verhältnis von Theologie und Musik bei Johann Sebastian Bach, exemplarisch dargestellt am Credo der "Hohen Messe" - ein historisches Thema, welches sicherlich aber auch in der gegenwärtigen Suche nach einem angemessenen Stellenwert von Kirchenmusik, und einer neuen Standortbestimmung der musikalischen Verkündigung im Rahmungen von Gemeindefusion und Stellenabbau eine Hilfe sein kann.

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Spis tre¶ci

Ausdruck religiöser Verkündigung? Eine Einleitung 5 2 Johann Sebastian Bach
9
3 Die Hohe Messe
41
Das Credo der hmoll Messe
46
Zum Verhältnis von Musik und Theologie innerhalb
97
Kirchenamtliche Dokumente als Spiegel für die Entwicklung
103
Musik als Möglichkeit theologischer Verkündigung
109
Vergangenheit Gegenwart oder Zukunft? 109 Bibliographie
117
Prawa autorskie

Kluczowe wyrazy i wyra¿enia

Popularne fragmenty

Strona 48 - CREDO in unum Deum, [Patrem omnipotentem,] factorem coeli et terrae, visibilium omnium et invisibilium. Et in unum Dominum Jesum Christum, Filium Dei unigenitum, et ex Patre natum ante omnia saecula. Deum de Deo, lumen de lumine, Deum verum de Deo vero, [genitum, non factum, consubstantialem Patri,] per quem omnia facta sunt, qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de coelis. ET INCARNATUS est de Spiritu sancto ex Maria virgine, et homo factus est.
Strona 54 - Et incarnatus est de Spiritu Sancto ex Maria Virgine; et homo factus est. Crucifixus etiam pro nobis: sub Pontio Pilato passus, et sepultus est.
Strona 55 - Patris. Et iterum venturus est cum gloria judicare vivos et mortuos; cujus regni non erit finis. Et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem, qui ex Patre Filioque procedit, qui cum Patre et Filio simul adoratur et conglorificatur, qui locutus est per Prophetas.
Strona 106 - Die überlieferte Musik der Gesamtkirche stellt einen Reichtum von unschätzbarem Wert dar, ausgezeichnet unter allen übrigen künstlerischen Ausdrucksformen vor allem deshalb, weil sie als der mit dem Wort verbundene gottesdienstliche Gesang einen notwendigen und integrierenden Bestandteil der feierlichen Liturgie ausmacht.
Strona 48 - Crucifixus etiam pro nobis: sub Pontio Pilato passus et sepultus est. Et resurrexit tertia die secundum Scripturas; et ascendit in coelum, sedet ad dexteram Patris: et iterum venturus est cum gloria judicare vivos et mortuos: cujus regni non erit finis.
Strona 108 - Die Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden; denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben.
Strona 107 - Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen.
Strona 14 - Bruder freywillig zum Lernen aufgegeben hatte, völlig in die Faust gebracht. Ein Buch voll Clavierstücke, von den damaligen berühmtesten Meistern, Frobergern, Kerlen, Pachelbeln aber, welches sein Bruder besaß, wurde ihm, alles Bittens ohngeachtet, wer weis aus was für Ursachen, versaget. Sein Eifer immer weiter zu kommen, gab ihm also folgenden unschuldigen Betrug ein. Das Buch lag in einem blos mit Gitterthüren verschlossenen Schrancke. Er holte es also, weil er mit seinen kleinen Händen...
Strona 107 - Der Schatz der Kirchenmusik möge mit größter Sorge bewahrt und gepflegt werden. Die Sängerchöre sollen nachdrücklich gefördert werden, besonders an den Kathedralkirchen. Dabei mögen aber die Bischöfe und die übrigen Seelsorger eifrig dafür Sorge tragen, daß in jeder liturgischen Feier mit Gesang die gesamte Gemeinde der Gläubigen die ihr zukommende tätige Teilnahme auch zu leisten vermag.
Strona 108 - Beachtlich ist der Optimismus der Konzilsteilnehmer, der sich im Aufruf zu neuem Schaffen ausdrückt: „121. Die Kirchenmusiker mögen, von christlichem Geist erfüllt, sich bewußt sein, daß es ihre Berufung ist, die Kirchenmusik zu pflegen und deren Schatz zu mehren. Sie sollen Vertonungen schaffen, welche die Merkmale echter Kirchenmusik an sich tragen und nicht nur von größeren Sängerchören gesungen werden können, sondern auch kleineren Chören angepaßt sind und die tätige Teilnahme...

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