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.AZ 1890

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symbolischen Bücher

Der

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evangelisch - lutherisden Kirche,
an dan

anic

concord
deutsch und lateinisch.

Neue sorgfältig durchgesehene Ausgabe,
unit den sächsischen Visitations - Artikeln, einem Verzeichnis abweichender Lesarten,

historischen Einleitungen und ausführlichen Registern.

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Ein Herr, Ein Glaube, Eine Taufe.

Ephes. 4, 5.

Vorwort zur ersten Auflage.

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Wze groß und erfreulich auch die Theilnahme ist, welche sich insbesondere seit dem dritten Säcularfeste der gesegneten Kirchenreformation den Symbolen der lutherischen Kirche wieder zugewendet hat, wie viel schätzenswerthe Ausgaben sowohl des lateinischen, als des deutschen Tertes derselben seitdem auch erschienen sind, so ist doch bald ein volles Jahrhundert verfloßen, seit die letzte, beiderlei Tertumfaßende Ausgabe des lutherischen Concordienbuches veranstaltet wurde. Durfte einerseits an der Zweckmäßigkeit einer solchen Ausgabe um deswillen nicht gezweifelt werden, weil dem Studium unserer Symbole nichts förderlicher ist, als die beständige Bergleichung des deutschen und des lateinischen Textes derselben, von welchen icter seine besonderen Eigenthümlichkeiten hat, so war auch andererseits nicht zu besorgen, daß einem solchen Unternehmen der Beifall des theologischen, wie des allgemeinen, kirchlichen Publikums entstehen möchte. Denn ungeachtet zu feiner Zeit die fortdauernde Geltung der Symbole lebhafter bestritten und entschiedener verneint worden ist, als in unsern Tagen, so sind doch die seit dreißig Jahren rassy und zum Theil in mehreren Auflagen sich verbreitenden Ausgaben derselben ein lautsprechendes Zeugnis, daß die Kirche den Kampf um ihr Bekenntnis nicht zu scheuen habe, sondern unter der Obhut ihres Schirmherrn nach den Verheißungen des zwei und dreißigsten Bjalms mit getroster Siegeshoffnung wagen dürfe.

Diese Ueberzeugung hat den Herausgeber bewogen, dem Antrage der verehrliden Verlagsbuchhandlung entsprechend, der Kirche diese neue Ausgabe ihrer Concordia darzubieten.

Das Hauptaugenmerk des Herausgebers war hiebei darauf gerichtet, den Text durchaus nach den ältesten und authentischen Ausgaben des Concordienbuches zu geben. Hinsichtlich des lateinischen Textes hatte dieß keine besondere Schwierigkeit; hier war lediglich die Leipziger Concordia von 1584 wiederzugeben mit Berücksichtigung der Verbeßerungen, welche einzelne Unrichtigkeiten in dem auf Befehl des Churfürsten Christian II. 1602 veranstalteten neuen Abbrucke gefunden hatten. Allein bedenklicher war die Behandlung des deutschen Tertes, der im Laufe der Zeiten schon unter den Händen älterer Herausgeber mandie Berunstaltungen erlitten

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