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Druck und Verlag von E. S. Mittler und Sohn.
(Kochstrasse 69.)

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II. Abhandlung - - - - - - - - -
Erstes Kapitel: Begriff des Wunders .

Von Augustin selbst formulirte Begriffserklärungen

Ergebniss dieser Erklärungen an und für sich

Rechtfertigung unserer Fassung desselben . . .
Ergänzung desselben auf Grund anderweitiger Aussprüche
Augustins

die Wunder sind:
a) unerklärliche Erscheinungen . . .

b) ausserordentliche Erscheinungen, theils zwar nur über den

gewöhnlichen Lauf der Natur übergreifend, theils aber aus natürlichen Ursachen überhaupt nicht abzuleiten . c) sie sind Zeichen . . . .

d) sie treten in der Regel, jedoch nicht nothwendig, im Bereiche

der Sinnenwelt auf (Gnadenwunder, Geschichtswunder). § 5. Zusammenfassende, endgültige Feststellung des Wunderbegriffs nach Augustin

Zweites Kapitel: Thatsächlichkeit (Wirklichkeit)

und Arten der Wunder .
A. Thatsächlichkeit s e s e s • * *
Die Wunder der Bibel, göttliche und dämonische .

§. 1
§. 2. Fortdauer der Wunder in der Kirche . . . . . . . . .
§. 3. Wunder ausserhalb des Bezirkes der Offenbarungsgeschichte
und der Kirche
B. Arten - « « - a • • • • • •
§. 1. Göttliche Wunder . . . . . . . . . .
a) Kennzeichen derselben . . . .

b) Vehikel und persönliche Werkzeuge: Gott Vater, Christus,

die guten Engel, Menschen (Personen der heiligen Geschichte, Märtyrer u. s. w.) . . . . . . . . . . . . §. 2. Dämonische Wunder (persönliche Werkzeuge derselben u. s. w.)

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III.

Drittes Kapitel: Möglichkeit der Wunder

A. Möglichkeit der göttlichen Wunder nach dem Gesichts

punkte des Grundes . . . . .

Das Unerklärliche ist als solches nicht auch das Unmögliche;
die Leugnung der Wunder steigert aber die Unerklärlich-

keit der gegebenen Thatsachen

Sünde
Natur

Die absoluten Wunder haben die Ursache ihrer Entstehung
und den Grund ihrer Erklärung im Willen Gottes, dem

s

Das Ungemeine, Beispiellose ist als solches nicht auch
glaublich . . . . .
Viele angeblich absolute und

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veränderten ursprünglichen Beschaffenheit

die Allmacht zur Seite steht . . . a) Grösse der göttlichen Allmacht b) Schranken derselben . . . . . . .

c) Anknüpfungspunkte des Uebernatürlichen im Na
d) Harmonie des von Gott gestifteten Naturgesetzes mit seinen
übernatürlichen Wundern innerhalb seines vorherbestimmen-

den Willens . . «.

B. Möglichkeit der göttlichen Wunder nach dem Gesichts

punkte des Zweckes . . . . . . C. Möglichkeit der dämonischen Wunder

Anhang.

Die Belegstellen . . .

türlichen .

desshalb für unmöglich gehaltene Wunder sind nur relative und erklären sich entweder aus einer verborgenen, ursprünglichen, bei der Schöpfung in die Natur hineingepflanzten Anlage (Lehnsätze aus der Lehre von der Schöpfung) oder aus einer Nachwirkung der durch die

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Vorwort und Einleitung.

Die jüngste Vergangenheit hat zahlreiche Schriften ins Dasein gerufen, welche, sei es mehr von kritischen und historischen oder mehr von apologetischen und dogmatischen Gesichtspunkten aus, das Leben Jesu zum Gegenstand neuer eingehender Untersuchungen und polemischer Erörterungen machten. Die Objecte des Kampfes, um welche sich diese literarischen Verhandlungen drehen, sind nun offenbar zahlreich und vielartig; allein fast alle stehen sie in einem näheren oder entfernteren Zusammenhang mit dem Kernpunkt des ganzen Streites, mit der Frage, ob die biblischen Wunder metaphysisch möglich und offenbarungsgeschichtlich nothwendig waren, so wie, ob sie nach den Gesetzen der historischen Forschung als thatsächlich anzuerkennen sind. War diess aber der Kernpunkt des Streites, so konnte es nicht fehlen, dass auf Veranlassung desselben auch die Dogmatiker und Religionsphilosophen dem Begriff des Wunders und der Lehre vom Wunder neuerdings eine gesteigerte Aufmerksamkeit zuwandten. In den Kreis dieser Letzteren will sich der Verfasser vorliegender Abhandlung für jetzt nicht eindrängen. Wohl aber betritt derselbe, auch seinerseits angeregt durch jene brennende Frage, ein Gebiet, welches an das von Jenen cultivirte unmittelbar angrenzt, indem er einen Beitrag zur dogmengeschichtlichen Beleuchtung der Lehre vom Wunder veröffentlicht.

Es handelt sich dabei freilich zunächst nur um Ein Glied in der Kette der dogmengeschichtlichen Entwickelung, um die Theorie des h. Augustinus, also eines Mannes, dem man bei

Nitzsch, Augustinus, 1

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