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merksamkeit, und die Propädeutik des philosophischen Studiums fann ihre Aufgabe dann erst als völlig gelöfet betrachten, wenn sie über alle drei Stufen dieses Verhältnisses hinübergelangt ift.

S. 4. Eintheilung derselben. Diesen natürlichen Entwidlungsgang einhaltend, zerfällt demnach die Propädeutit in drei Theile: einen subjektiven, einen objektiven und einen fubjeft-objektiven Theil.

Anknüpfend an die bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen, wird ste zuerst aus diesen die Anlagen des Menschen, in fo fern er Erkenntniß und Wissenschaft erwerben wil und fann, und aus diesen subjektiven Anlagen die allgemeinen Grundfäße, die ihn bei diesem Bestreben leiten müssen, ermitteln. Den Gang der Wissenschaft in ihrer Subjektivität, d. h. in ihrer durch die Anlagen des Menschen bedingten Möglichkeit zu zeigen, ist daher die Aufgabe des ersten Theile der Propädeutif, den wir mit dem Namen: Einleitung am füglichsten bezeichnen werden.

3ft dann durch die Einleitung in das philosophische Studium das Verhältniß, welches die Philofophie zum Menschen als dem erkennenden Subjekte hat, ausgemittelt, so wird sofort das Verhältniß, in welchem die Theile dieser Wissenschaft aus ihrer innern Verwandtschaft zu einander zu betrachten sind, zunächft auszumitteln feyn. Die Darstellung des objektiven Verhältnisses der einzelnen Glieder der Wissenschaft, wie sie aus einem ihnen selbst innewohnenden Mittelpunkte sich gestalten, und in einen bestimmten Umkreis sich ordnen, gibt dann den zweiten Theil der Propädeutif, die Encyclopädie.

Endlich werden dann noch beide Verhältnisse mit einander verglichen werden müssen, und aus der Vergleichung der subjektiven Anlage mit dem objektiven Verhältnisse der zu erkennenden Gegenstände wird fich der beste Weg und die geeignete Methode, zur Erkenntniß zu gelangen, ermitteln lassen. Aus dieser Einheit beider wird dann der dritte Theil der Propädeutik, die Methodologie hervorgehen.

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Regensburg, 1843.
Verlag von Georg Joseph Mang.

Luzern, bei Gebr. Rüber.

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