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E. Beckmann. Die behandlung französischer u. englischer schriftwerke.
M. Walter, Englisch in der untersekunda nach dem Frankfurter reformplan.
Karl Wehrmann, Wider die methodenkünstelei im neusprachlichen
unterricht. Ref. J. Ellinger

M. Walter, Englisch nach dem Frankfurter reformplan. Lehrgang während
der ersten 2 unterrichtsjahre (II-I) unter beifügung zahlreicher
schülerarbeiten. Ref. G. Wendt.

Lesebücher und Anthologien.

H. Conrad, Englisches lesebuch für die sekunda u. prima höherer lehranstalten. 2 teile. Ref. Ph. Aronstein

E. H. Barnstorff and J. Schmarje, English Reading Book for German
pupils. Ref. derselbe

O. Boensel u. W. Fick, Sammlung englischer gedichte für höhere
schulen. 2 bändchen. Ref. O. Glöde.
English Poems and Proverbs. Für den schulgebrauch ausgewählt und
bearbeitet von J. Ph. Offermann. Mit anmerkungen und wörterbuch.
Ref. C. Th. Lion.

A. Kippenberg, Englische gedichte für höhere mädchenschulen. Ref.
F. Strohmeyer

Anthology of English Poetry. Mit anmerkungen zum schulgebrauch hrsg.
von A. Benecke. Ref. C. Th. Lion

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Schulausgaben.

Freytag's sammlung französischer und englischer schriftsteller. Ref.
L. Türkheim

Velhagen & Klasing's sammlung französischer und englischer schul-
ausgaben. Ref. C. Th. Lion

Baker, History of the English People. Im auszuge herausgegeben und
Ref. C. Th. Lion

erklärt von H. Loewe.

Scott, The Lady of the Lake. Erklärt von H. Loewe. Ref. C. Th. Lion
Henry Wadsworth Longfellow, Evangeline. A Tale of Acadie. Für
den schulgebrauch erklärt von Otto Dickmann. Ref. C. Th. Lion.
Thackeray's Snob Papers I-X, with Annotations by G. Rydberg.
Ref. H. Klinghardt

Massey

c.

God save the Queen. Für die erste schullektüre geschrieben von und herausgegeben von L. Fries. Ref. Ph. Aronstein.

Miscellen.

Shakespeare and Ovid. Von R. Boyle

Two corrupt passages in Arden of Feversham". By A. E. H. Swaen
Ein interessantes Keats-autograph. Von Johannes Hoops

Some traces of Keats' influence upon the language of Tennyson. By
William A. Read . .

„A man's man“ und „A man of men". Von W. Bang

Prüfungsaufgaben der universität Cambridge

Miscellaneous notes. Von A. E. H. Swaen

Furnivall's 75. geburtstag. Von Johannes Hoops

Notiz. Von Rudolf Fürst

45. versammlung deutscher philologen u. schulmänner in Bremen (26.—30. September 1899). Von Albert Beyer

University of Cambridge. University Extension summer meeting, 1900

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Venus. V. 7 und 8 sind in Ash umgestellt ganz von ihren sonst von den übrigen MSS. abweichenden lesarten abgesehen; v. 32 T any, v. 40 und 48 (im selben refrain) euery, Ash v. 32 my, v. 40, wie die ganze strophe ausgelassen (!); v. 48 any; v. 56 T und Ash ne shal I neuer repent(e), v. 64 (im refrain) T ne neuer to repent(e), Ash and n. t. r.; v. 72 beide hss. and n. t. r.; v. 77 T ́al (wie die übrigen MSS.), Ash and; v. 79 Tr right, Ash so. Gentilesse. V. 1 Ash fader and foundour, T fader fynder, H fadir & fynder; v. 2 Ash claymepe, T, H desyrepe; v. 8 Ash was grounde, T is grounde, H was ful (so die andern); v. 16 Ash pou maist wele seeme, T. H yce may wel see (wie die andern); etc.

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Fortune. V. 4 Ash fals, T hye (fehlt in den andern, nur die mit ihnen verwandte Harl. hs. hat falle); Ash paughe pat, T al paughe (die andern mit obiger ausnahme though); v. 8 Ash nowe ffortune, T fortune nowe; v. 16 beide im selben refrain yitte ffortune; v. 24 desgl. Ash yitte ffortune, T fortune loo; v. 26 Ash ffor, T And (wie die meisten); v. 31 schiebt Ash. ein überflüssiges wele vor I ein; v. 46 fehlt in Ash, die ganze nächste strophe in T.; v. 59 Ash per-fore me lykepe not, T And nowe me lykepe (wie die andern ausser jenem Harl.); v. 62 Ash welkin (wie die andern), T sky; v. 63 T schaltet ay vor my ein, desgl. v. 65 hye vor magestee; v. 67 Ash (und Harl.) fügt loo vor Fortune ein; v. 68 Ash rudenesse st. lewednesse; v. 71 Ash myn encresse (auch Harl.), Tr pyne Interesse (die andern myn i.), etc.

Anelida and Arcite. Gleich in den überschriften zeigt sich eine characteristische abweichung: am anfang und vor der 'Compleynte' bezeichnet Har. Anelida richtig als 'Quene of Hermony', während Add. und an letzterer stelle auch Trin. ihr den beinamen of Cartage' geben. Von den sonstigen widersprüchen nur einige auffällige, wobei ich das Phillipps-MS. 8299, das Heath ganz entgangen ist, und das auch beziehungen zur Shirley-gruppe hat, zunächst unberücksichtigt lasse, um später darauf zurückzukommen.

V. 7 Har (Cax.) thus to the I cry(e), Ad pat I to pe crye; v. 14 Har (Cax.) my, Ad (und die andern) oure; v. 25 Har houses (so die übrigen), Ad honoured (Cax. hool); v. 66—126 fehlen im Ad-MS.; v. 133 Har etc. he, Ad she; v. 141-147 fehlen wieder im Ad -MS.; v. 156 Harl (Cax.) was, Ad (und die übrigen) wexsse; v. 162 Har etc. enduren, Ad endyten; v. 179 Har etc. Rowpe, Ad vouche; v. 184 Har etc. brydell, Ad frestell (?); v. 188/89 Har etc. in hir lyvynge No grace whi he hathe noo lust (Cax. und die übrigen : why that he hath lust) to synge, Ad hope ne esperaunce Of no kyns grace for al his attendaunce (!); v. 191 Har etc. þat he was sarvant vn to etc., Ad pat euer to fore he serued etc.; v. 193-210 fehlen wieder in Ad; v. 217 Har, Ad hir, Tr hem; v. 224 Trin Soo was I his, Har, Ad etc. And was al his; v. 226 Har desire, Trin grief disayse, Ad und die übrigen disese; v. 251 Ad, Trin clepid, Har etc. callid; v. 265 - 268 fehlen in Ad und Trin; v. 269 Har, Pep., Cax. And als (Cax. also) ye, Trin (Tan, Dig., Longl., Ff.) Ellas yee, Ad Of my wo, (F, B, Ha And of me); v. 290–98 fehlen in allen Shirley-MSS., in Pep. und Cax., obwohl dadurch der kunstvolle bau des gedichtes gestört wird; v. 302-5 sind im Ad-MS. in der reihenfolge 304, 305, 302, 303 umgestellt; v. 308 Har setzt, trotz des reims, agayne vor to morowe; v. 310 Har As holde yew trewe, Ad As kepe you hole; Trin etc. As holden you; als v. 318 bringt Ad v. 322, den es nachher nochmals an richtiger stelle hat; v. 329 Ad semepe

1373) gewesen sei, als dass er die sprache dieses landes hätte soweit erlernen können, um sie in der später erwiesenen fertigkeit zu beherrschen. Pollard meint dann ferner, dass die Dante nachgeahmte stelle aus der St. Cecily (v. 36—56) recht gut ein späterer zusatz des dichters sein könne, und dass Palamon und Arcitas gewiss (ebd. s. XXVI f.) gleich in der form niedergeschrieben sei, wie diese dichtung uns in den Canterbury Tales erhalten ist.

Wie wenig stichhaltig aber diese begründungen sind, wird man erkennen, wenn man erwägt, dass selbst ein zweimonatlicher aufenthalt in Italien für einen geistig hervorragenden mann wie Chaucer, der des Lateinischen und Französischen mächtig war, genügen dürfte, um sich einige sprachkenntnisse zu erwerben und sich ein paar handschriften der hervorragendsten dichter jenes landes zu verschaffen, die ihm als grundlage für eingehendere studien dienen konnten. Ferner ist eine spätere einschaltung der oben bezeichneten strophen in die Cäcilienlegende bei gelegenheit ihrer zustutzung für die Second Nun's Tale undenkbar, weil die darauf folgende strophe sich unmittelbar an diese anschliesst und ohne sie vollständig haltlos würde. Und hätte der dichter an dieser (v. 57 ff.) etwas geändert, so hätte er doch auch den vers 62 umgeformt, in dem sich die erzählerin "unworthy sone of Eve" nennt. Was sodann den umstand betrifft, dass Pollard die existenz einer früheren version von Palamon und Arcitas in siebenzeiligen strophen leugnet, so sind seine argumente dafür doch zu dürftig, um wirklich beachtung zu verdienen. Zuerst sagt er: "it is extraordinary that he (Chaucer) should have called attention to a tale thus cruelly treated by an entirely gratuitous reference in the Legende (of G. W.)." Hiergegen ist aber zu bemerken, dass der dichter a. a. o. selbst hinzufügt, dass sein P. a. A. nur wenig bekannt sei, woraus doch wohl hervorgeht, dass er seine übersetzung einer weiteren circulation nicht für würdig erachtet hat; dann aber auch, dass die beziehung hierauf keineswegs willkürlich ist, da Chaucer die sachlage doch so darstellt, als ob er sich bemüht hätte, alle seine damals vorhandenen erotischen werke aufzuzählen, um dem zürnenden liebesgotte nachzuweisen, wie sehr er (der dichter) bemüht gewesen sei, die macht Cupido's zu verherrlichen. Und schliesslich ist die einfügung einzelner, für den zusammenhang gleichgültiger strophen aus dem P. a. A. in andere gedichte (Troilus, Parlament und Anelida) immer noch keine »grausame« behandlung dieses so beraubten werkes.

Ein anderes argument Pollard's ist dann der hinweis darauf,

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sprechen, die wesentlich an änderungen im wortlaut einzelner zeilen und wendungen denken.

Das beispiel eines gedichtes, dessen texte erheblichere unterschiede dieser art von einander aufweisen, ohne dass Shirley allein als autor derselben gelten kann, bietet besonders die von den herausgebern Truth' betitelte ballade. Sie scheint von allen kleineren dichtungen Chaucer's die beliebteste gewesen zu sein, da sie noch in 17 hss. und einem Caxton'schen drucke auf uns gekommen ist. Da Heath nur 13 hss. kennt, von denen er überdies einen falschen stammbaum, soweit er hierin selbständig ist, aufstellt, und da des recensenten eigene untersuchungen hierüber durch die spätere veröffentlichung von drei weiteren MSS. modificirt werden, so ist eine kurze darstellung ihrer verhältnisse zu einander nicht zu umgehen.

Die 18 texte zerfallen deutlich in drei gruppen. Die erste, A, wird gebildet vom Additional-MS. 10340 (Ad1) und dem Phillipps-MS. 8229 (Ph); die zweite, B, durch das Cambr.-MS. Gg 4. 27 (Gg), das Ellesmere-MS. (E), Cotton Cleopatra D VII (Cl.), von denen die letzteren auf eine gemeinsame vorlage, b, zurückzugehen scheinen. und in etwas weiterem abstande durch das theilweise verder bte Additional-MS. 22, 139 (Ad2). Die übrigen vereinigen sich zur gruppe C, und zwar sondert sich zunächst eine unterabtheilung c ab, zu der die drei Shirley-MSS. Trin1, Trin2 und Har. gehören. Indirect auf dieselbe vorlage C dürften dann zwei fernere hss., Hatton 73 (Hat.), und das schottisch gefärbte MS. Arch. Seld. B 24 (S.2) zurückgehen. An der spitze der zweiten unterabtheilung steht dann eine verlorene hs. c1, von der sich zunächst die beiden Fairfax-texte (F1 und F2) als abzweigen. Die übrigen deuten dann gleichfalls auf ein gemeinsames original, pl, von denen wieder einerseits Lansdowne (La.) und Arch. Seld. B 10 (S.2), andererseits Corpus Chr. Coll. (Cc.) und Caxton's druck (Cx.) sich einander näher stehen, welche gruppen mit k und k1 bezeichnet werden mögen. Am schwersten lässt sich die stellung des vielfach entstellten schottischen Cambr. MS. Kk 1. 5 (Kk) bestimmen, doch scheint es von 1 weniger entfernt als von den andern angesetzten quellen.

Die wesentlichsten in betracht kommenden stellen sind die folgenden:

V. 2. A: Ad1 Suffise pin owen þing, Ph Suffise the thyne owne; B: Suffise vnto pyn pyng (E good st. pyng, Ad2 lyuynge, was theils als lesefehler, theils als umschreibung des begriffes zu erklären ist); C: Suffise vnto by goode (F1 Suffice the thy good, Cx. S. vnto the g.). Meine frühere erklärung (Minor Poems p. 24, vgl. Sk. p. 380) aufgebend, halte ich nunmehr the oder vnto the hinter Suffice als personenobject für erforderlich. Das darauffolgende thyne owne in Ph. hat auf den ersten blick viel ansprechendes, doch da ich für owne als substantiv (= eigenthum) keinen weiteren beleg aus der früheren zeit finde, kommt mir die echtheit dieses ausdrucks verdächtig vor. Vielmehr scheint mir þyng = besitz, vermögen durch die A- und B-gruppe gesichert (vgl. z. b. C. T. v. 489 He coude in litel thyng have suffisaunce), wofür good in C und in E (das diese änderung ohne einfluss anderer selbständig eingeführt haben kann) offenbar ein synonymer ersatz der jüngeren copisten ist. owen in A giebt freilich einen guten

versmaass und eine die weitschweifigkeit desselben so geschickt zusammendrängende darstellungsweise verwendet haben sollte.

Und schliesslich bedenke man, dass, wollte man alle dichtungen Chaucer's, die italienischen einfluss verrathen, erst in die zeit nach 1379 setzen, es höchst unwahrscheinlich, ja fast unmöglich wäre, dass er, der dabei tagüber seinen beamtenpflichten zu genügen hatte, in der zeit bis zum prolog der Legende v. g. fr., wo sie bereits aufgezählt werden, d. h. bis 1384, so umfangreiche werke zu stande gebracht hätte, während er ein ganzes jahrzehnt, d. h. von dem im jahre 1369 entstandenen Buche von der herzogin an, litterarisch fast ganz unthätig hätte sein müssen.

Aus allen diesen erwägungen, glaube ich, geht aber hervor, dass die datirung der periode des ital. einflusses auf unsern dichter von 1379 an eine viel zu späte ist, wenn ich auch zugeben will, dass der abermalige längere aufenthalt zu dieser zeit jenen einfluss neu belebt und vertieft haben wird.

II. Hat Chaucer selbst spätere änderungen im wortlaut seiner gedichte vorgenommen?

Pollard (Introduction p. XXIX) glaubt, dass gewisse lesarten im Harleian MS. 7334 (Har. 4) der Canterbury Tales nicht besser erklärt werden können, als dass man sie für des dichters >>second thoughts ansieht, die er selbst in eine handschrift einfügte, nachdem das gesammtwerk bereits in circulation gesetzt war. Aehnlicher ansicht ist auch Heath (p. XXXII), der überzeugt ist, dass Chaucer öfters gedichte einer wiederholten bearbeitung unterworfen und verbesserungen in späteren copien vorgenommen habe. Als beispiele hierzu führt er dann ein paar stellen aus der ballade 'Lak of Stedfastnesse' an. Auf diese auffassung kommt er dann noch mehrfach zurück, so s. XXXVI bei besprechung der überlieferung der 'Compleynte vnto Pite' und der 'Compleynte of Mars', so dass ein näheres eingehen auf diese frage wohl nicht vermieden werden kann.

Es muss zugegeben werden, dass eine solche annahme a priori mancherlei für sich hat, aber auch, dass mit so allgemeinen redewendungen wie den citirten die sache nicht entschieden werden kann. Was zunächst Pollard's meinung betreffs der stellung von Harl.4 zu den andern MSS. der C. T. angeht, so würde er vielleicht, hätte er überhaupt von Zupitza's untersuchungen in den Specimens of all the Accessible Unprinted MSS. of the C. T.' notiz genommen, das bedenkliche derselben eingesehen haben. Wenigstens lehrt die ver

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