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den Kern der Geschichte, aus dem sie recht eigentlich hervorgeht, zu berücksichtigen habe.

Die Abschriften aus den Originalen habe ich selbst besorgt. Die meisten Urkunden sind noch im Originale vorhanden; ein Vergleich mit den Copialbüchern des Archivs zeigte mir aber, dass auch ein nicht unbedeutender Theil blos durch diese letzteren erhalten worden, Grund genug, auch sie in den Bereich meiner Forschungen einzubeziehen. Es sind folgende:

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Chartularium Archivi III. Eine Papierhandschrift in Folio von 150 Blättern; die ersten 12 sind durch Wasserbeschädigung unlesbar, theilweise schon zerfallen. Das Chartular stammt aus dem 14. Jahrhundert; die letzte eingetragene Urkunde ist vom Jahre 1374.

Chartularium Archivi IV. Eine Papierhandschrift von 168 Blättern, angelegt unter Propst Kolomann von Laa (1371 bis 1394), im Grunde eine Abschrift des Vorigen mit einigen Urkunden, die in späteren Jahrhunderten erst hinzugefügt wurden, doch wegen einzelner Randglossen der Berücksichtigung würdig.

Chartularium Archivi V. Eine Papierhandschrift aus dem XV. Jahrhundert von 58 Blättern; bis Blatt 20 gehen Urkunden, welche die Herrschaft Atzenbruck betreffen, an welche sich andere des XIV. und XV. Jahrhunderts schliessen.

Neben diesen Quellen konnte ich auch die Rechnungsbücher, die fast von allen Ämtern seit dem 14. Jahrhundert, wenn auch nicht für alle Jahre, sich vorfinden, nicht unberücksichtigt lassen. Ich benützte sie im Interesse meiner Aufgabe auszugsweise. Es sind folgende:

A. 1. Registra perceptorum et expositorum cuiusdam hospitalensis de anno 1317 usque ad annum 1320. [bidem servicia Atznpruckh et Attenkrin anno 1493. 4.

A. 2. Percepta et distributa prepositorum Colomanni et Georgii et aliorum officialium 1371 et seqq. Schmalfolio. Percepta domini Cholomanni prepositi anno domini 1383 qui se extendit ad annum 1384. Schmales Riesenfolio. Percepta ecclesie Newnburgensis tempore dni Colomanni praepositi 1387, qui extendit se ad annum 1388. Schmalfolio.

Registrum domini Prepositi. Anno domini 1393. Schmales Riesenfolio.

E. 1. Percepta Ecclesie Newnburgensis temporibus domini Bartholomei Prepositi anno 1399 qui se extendit ad annum 1400. Schmalfolio.

E. 2. Percepta Ecclesie Newnburgensis temporibus domini Bartholomei Prepositi annis 1404 et 1405. Schmalfolio. Registrum perceptorum et expositorum cuiusdam Commissionis Monasterii nostri Anno 1322 inclusive usque ad annum 1328 Magistri hospitalis. Schmalfolio. Registrum Perceptorum et Expositorum Magistri hospitalis. 4°. (Enthält die Jahre 1323 und 1324.) Registra fratris Petri Coquinarii nostri monasterii. 1317. 1338. 1339. Schmales Kleinfolio.

B.

C.

D.

F.

G.

H.

I.

K.

L.

M.

N.

0.

Registra pro coquina de annis 1324

1336. Folio.

1326, 1335,

Registrum pro Coquina. 1340 seqq. 4°.

Registra Perceptorum Serviciorum a villanis et vasallis nostris de anno 1339. Ibidem Waidtgelt. Schmales Kleinfolio.

Registra Pistrinariorum ab anno 1360 usque ad annum 1447. Schmales Kleinfolio.

Percepta a Domino Cellerario pro cultura vinearum. 1321
sqq. 4°.

Percepta a Domino Cellerario ad superiorem Cameram.
Anno 1338. 4°.

P. Distributa super culturam vinearum 1321 sqq. Kleines

Schmalfolio.

Q.

R.

S.

T.

Percepta et exposita vinearum 1333 sqq. Gross 4°.
Registrum super culturam vinearum in Calvo monte.
Ibidem super collectionem frugum Anno 1343. Schmal-
folio.

Registra de distributis Cammerariorum et Cellerariorum
Anno 1390-1398, 1402-1498. Schmalfolio.
Registrum perceptorum et expositorum tempore Domini
Petri Prepositi 1392 sqq. Schmalfolio.

Das Klosterneuburger Archiv besitzt auch eines der ältesten Grundbücher im Lande (vom J. 1258), welches rücksichtlich der Verhältnisse zwischen Herrschaft und Unterthanen bei einem so grossen Körper, wie Klosterneuburg, vielseitige Belehrung bietet. Ich habe es desshalb im Anhange Nr. II beigefügt, und als weitere Beiträge zur Culturgeschichte theils aus Archivschriften theils aus Handschriften der Bibliothek angereiht:

1. Ordnung der Fischer und Schiffer zu Klosterneuburg. Anhang III.

2. Auszüge aus den gerichtlichen Verhandlungen über die durch Juden geschehene Verunehrung des heil. Sacramentes zu Korneuburg im J. 1305. Anhang VI.

3. Auszüge aus dem Ordo divini officii aus der Zeit des Propsts Bertold I. (1306-1317). Anhang VII.

4. Auszüge aus dem ältesten Bergregister vom Jahre 1355. Anhang VIII.

5. Urfahrsrechte zu Klosterneuburg im 14. Jahrhundert. Anhang X.

6. Übersicht der laufenden Ausgaben des Pfisteramts vom 14. Jahrhundert. Anhang XII.

7. Übersicht der Gäste des Stifts im XIV. Jahrhundert. Anhang XIII, XIV.

8. Auszüge aus den Rechnungsbüchern des XIV. Jahrhunderts. Anhang XV.

9. Auszüge aus den ältesten Statuten des Stifts. Anhang XVI.

Vielseitige Aufklärungen und Winke in Bezug auf Einzelnheiten habe ich den hinterlassenen Schriften unseres verdienten Archivars Leyrer zu verdanken, was ich hier mit dankbarer Anerkennung ausspreche.

Nussdorf, den 24. Januar 1854.

Dr. Zeibig.

Der verdienstvolle Bearbeiter dieses Urkundenbuchs hat die Beendigung des Druckes nicht erlebt; er starb als Pfarrer zu Haselbach in Nieder-Österreich am 3. December 1856. Was er seinem um die Geschichte des Stifts verdienten Ordensbruder Maximilian Fischer nachrief, sprechen wir auch von ihm aus: „Viel zu früh rief ihn der Herr vom Schauplatze seiner Thätigkeit."

Wien, den 17. Februar 1857.

Die Redaction.

DAS

STIFT KLOSTERNEUBURG

IN SEINEM

INNEREN UND ÄUSSEREN LEBEN

BIS ZUM

ENDE DES XIV. JAHRHUNDERTS.

ALS EINLEITUNG IN DAS URKUNDENBUCH DES STIFTS.

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