Monographien zur deutschen kulturgeschichte: Liebe, Georg. Der soldat

Przednia ok³adka
E. Diederichs, 1899
 

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Strona 9 - Ich sehe hier«, schildert 1718 der spätere Regierungspräsident Loe den Berliner Hof, »einen königlichen Hof, der nichts Glänzendes und nichts Prächtiges als seine Soldaten hat. Es ist also möglich, daß man ein großer König sein kann, ohne die Majestät in dem äußerlichen Pomp und in einem langen Schweif buntfarbiger, mit Gold und Silber beschlagener Kreaturen zu suchen. Hier ist die hohe Schule der Ordnung und der Haushaltungskunst, wo Große und Kleine sich nach dem Exempel ihres Oberhaupts...
Strona 10 - Hofjunker und dergleichen, wann sie nicht zugleich Kriegsämter haben, werden nicht viel geachtet und kommen meistenteils wenig nach Hof; die Gelehrten aber haben sich bei dem König am meisten verächtlich gemacht. Er hat einige dieser Leute um sich, weil er ihrer nicht entbehren kann; sie sind aber bei weitem nicht so geschliffen, wie seine Soldaten. Die Zucht macht Leute; die preußische ist herrlich
Strona 97 - Sobald ein Soldat wird geboren, sind ihm drei Bauern auserkoren: der erste, der ihn ernährt, der andere, der ihm ein schönes Weib beschert, der dritte, der für ihn zur Hölle fährt...
Strona 1 - Krieges nie ein Mann, weder von den Inländern noch Ausländern, wenn ich das Kommando selbständig geführet, desertiret ist. Ich heiße es Glück, aber zugleich kommt auch viel darauf an, daß der Offizier sich bei seinen Untergebenen Liebe erwirbt und ihnen alle mögliche Vorsorge zuwendet, zumal da der gemeine Soldat einen so beschwerlichen Dienst hat, indem er oft von allen Bequemlichkeiten und Annehmlichkeiten des Lebens entblößet ist und zu niemand als zu seinem Offizier mit seinen kleinen...
Strona 60 - KriegSläufte und -recht mitbringet. Was ist Krieg anders, denn Unrecht und Böses strafen? Warum kriegt man, denn daß man Friede und Gehorsam haben will?
Strona 6 - Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat!
Strona 63 - So wird schier kein Mann oder Tapferkeit in Kriegssachen mehr gebraucht, dieweil alle List, Betrug, Verräterei samt dem gräulichen Geschütz so gar überhand genommen, also daß weder Fechten, Balgen, Schlagen, Gewehr, Waffen, Stärke, Kunst oder Tapferkeit mehr helfen oder etwas gelten will. Denn es geschieht oft und viel, daß etwa ein männlicher, tapferer Held von einem losen verzagten Buben durch das Geschütz erlegt wird, welcher sonst einen nicht freventlich dürfte besehen oder ansprechen.
Strona 34 - Bis er hört von Krieg und Feindschaft der Herren, Darnach ist ihm kein Land zu weit, Darein lauft er mit Ehren, Bis er auch findt Bescheid.

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