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was

Beim Pater omnis telesmi lässt man alsdann das Queck- perlich gefasst; von der Erschaffung der Welt, ihrem Ansilber eintreten.

fange und Ende ; von allen Elementen, deren einfachen und Dann ist weiter die gloria das Aludel, die fortitudo das doppelten Qualitäten, ihrem chaotischen Materia-primaQuecksilber. Das Uebrige liegt auf der Hand.

Standpunct, ihrem Unterschied, ihrer Ascension, ihren acDurch eine solche Interpretation der Tab. smar., welche tiven und passiven Eigenschaften; von Allem, was aus den sich der Quecksilber - Ens - universale - Interpretation zur Elementen zusammengesetzt ist, gehöre es nun dem aniSeite stellt, bekommt man für das Quecksilber einen wei- malen, vegetabilischen oder Mineral-Reiche an; vom Verteren Spielraum. Zuvörderst kann man irgend einem gänglichen und Unvergänglichen; vom Sichtbaren und UnEtwas die Legalisirung seines Rechtes, unter die res natae sichtbaren; von Geist, Seele, Körper, deren Verbindung aufgenommen zu werden, auf Grund dessen andemonstri- und Trennung; von Leben und Tod; von Guten und ren, weil es Aehnlichkeit mit dem Aludel hat. Dann aber Bösem; von Wabrem und Falschem; von Einheit und auch kann man für eine solche Legalisirung das heran- Vielheit; von Armuth und Reichthum ; (von Fliegen und ziehen, dass man sagt, ich habe das Quecksilber, dies führt Nicht-Fliegen; von Krieg und Frieden; vom Sieger und mich aber auf das Aludel, auf das Werkzeug, vermittelst Besiegten; von Arbeit und Ruhe; von Schlaf und Wachen; dessen es dargestellt wird. Habe ich also irgend ein Et- von Conception und Geburt; vom Knaben und Greise; was, welchem der Quecksilber-Standpunct andemonstrirt von Mann und Weib; von Stark und Schwach; von Weiss werden kann, so kann ich zugleich auch das Werk- und Schwarz und den Farben überhaupt; von der Hölle zeug, an der Hand dessen ich dies Etwas erhalte, wel- und ihrer Finsterniss und ihrem Schwefel-Feuer; vom Paradies, ches mit diesem Etwas in Verbindung steht, vom Queck- seiner Erhabenheit, Erleuchtung, seiner unschätzbaren Pracht silber-Standpunct auffassen. In ersterer Beziehung führen und Herrlichkeit; kurz von dem, was ist und nicht ist, wir die Auffassung eines Magens als Quecksilber an, z. man sagen darf und nicht sagen darf alles das B. eines Pferdemagens, eines Straussenmagens:

es ist die kann gesagt werden von diesem gebenedeiten Steine.“ Aehnlichkeit mit dem Aludel da. In letzterer Beziehung Quecksilber auf Thiere bezogen. fübren wir die Auffassung des Quecksilbers als Schwerdt, Das Quecksilber wurde aufgefasst als Drache. Dies lehnt Messer u. dergl. an. Wie wir nämlich in der Mensch- sich an die DrachenInterpretation der Tab, smar. Ferner als Interpretation haben kennen lernen, tödtet das Quecksilber grüner Löwe. Der Löwe geht dem Quecksilber als Erz pasich selbst. Hierbei liegt es nun nahe, ihm ein Verkzeug rallel. Wie im Drachen die Lernäische Hydra vertreten ist, so anzudemonstriren, vermittelst dessen es sich tödtet, und da ist im Löwen der Nemeische Löwe aus den 12 Arbeiten wird man denn auf ein Schwerdt, ein Messer u. dergl.

des Hercules vertreten. Ferner als zwei Löwen. Der geführt.

Doppel-Löwe bezieht sich auf den Schwefel und MercurWir wollen nun zuvörderst eine auf das Ens universale Lapis. Die beiden Löwen werden auch als einköpfig aufQuecksilber bezügliche Stelle des Petrus. Bonus aus gelasst, dann weist der eine Kopf auf den Hydrarg. oxyd. Ferrara anführen, und dann zu einem kleinen Katalog der rubr.-Lapis. Ferner als Wolf. Unter den astrologischen Dinge übergehen, welche das Quecksilber ist, wobei übri- Namen des Quecksilbers drängt sich der Name Saturn in gens einiges von dem, was wir bringen, erst in der fol- den Vordergrund. Saturn ist nun der Menschenfresser, genden Periode auftaucht. Verlange Einer in Bezug auf und so kommt man auf den Wolf als Thierfresser. Ferner diesen Katalog Alles von uns, nur keine Vollständig- als Kameel. Das Kameel hat einerseits einen Höcker keit. So ist die Sache gar nicht gemeint. Es ist uns und andererseits zwei Höcker. Hierin ist der Schwefel und um nichts anderes zu thun, als dem Leser so ganz im Mercur-Lapis vertreten. Das Kameel im Allgemeinen, Allgemeinen eine Anschauung davon zu geben, in welche welches sich dann einerseits zum Einhöcker und andererverschiedene Materien man an der Hand des Ens univer- seits zum Zweihöcker extendirt, repräsentirt den Hydrarg. sale Quecksilber hineingeräth. (Vergl. Theo b. de Hoghe- oxyd. rubr.-Lapis. Auch der lange Hals des Kameels lande: De artis alchymicae difficultatibus.)

kommt in Betracht. Auf Grund seines hat man das AnDie so eben erwähnte Stelle des Petrus Bonus befindet lehnen an das Aludel. Ferner als Pferd. Dies lehnt an sich in seiner Abhandlung: Pretiosa margarita novella de das Aludel als Pferdemagen. Ferner als Vogel überthesauro ac pretiosissimo philosophorum Lapide (composita haupt. Dies hat darin seinen Grund, dass Mercur Flügel A. 1330), Cap. 9., unit lautet ff.

hat. Auch wird an das ascendere et descendere der Tab. Antiquissimi philosophorum viderunt, hanc lapidem in smar, angelehnt. Ferner als Rabe. Wir kennen bereits ortu, et sublimatione sua, et conjunctione elementorum das Caput corvi. Ferner als Adler. Der Adler ist der ejus, omnibus rebus mundi, tam realibus quam intellectu- König der Vögel, wie der Löwe der König der Thiere alibus et eorum accidentibus, posse in similitudinibus con- des Waldes ist. Der Löwe, der bereits da ist, erhält im venire. Unde quaecunque dici et tractari possunt de vir. Adler eine Completirung. Ferner als Greif. Der Greif tutibus et vitiis, de coelo et omnibus, tam corporeis, quam ist ein geflügelter Löwe, und hat man somit in ihm Löwen incorporeis, de mundi creatione et ejus principio et fine, und Adler zugleich. Ferner als Pfan. Manche Alcheet de elementis omnibus et eorum qualitatibus, tam primis misten nämlich nehmen das Caput corvi nichi als schwarquam secundis et eorum confusione in materia prima, et zes, sondern als schillerndes Häutchen. Damit ist denn eorum distinctione, et ascensione, et eorum proprietatibus die Aebnlichkeit mit dem Farbenspiel einer Pfauenfeder et passionibus omnibus, et de elementatis omnibus, tam da, und das führt auf den Pfau. Ferner als Taube animalibus, quam vegetabilibus et mineralibus, et de cor- (weisse Farbe). Ferner als Phönix. Der Phönix entstelt ruptibilibus et ir.corruptibilibus, et visibilibus, et invisi- der Fabel nach verjüngt aus seiner Asche. Analog liegt bilibus, et de spiritu et anima et corpore, et ipsorum uni- das Verbältniss beim Quecksilber, welches mortificirt wird, one et sejunctione, et de vita et morte, et bono et malo, zum Lapis phil. zu werden. Ferner als Pelika n. de veritate et falsitate, de unitate et multitudine, de pau- Der Pelikan zerfleischt sich, der Fabel nach, die Brust, pertate et divitiis, de volante et non volante, de bello et um die Jungen mit seinem Blute zu füttern. Hier baben pace, de victore et victo, et labore et requie, de somno wir eine hervorragende Blut-Relation, und diese stellt sich et vigilia, de conceptione et partu, de puero et sene, de dem Lapis philos. als Blut zur Seite. Ferner als Huhn. masculo et foemina, de forti et debili, de albis et rubeis Bei Eiern denkt man zunächst an Hühner-Eier. Dies et quibuslibet coloratis, de inferno et abysso et eorum bringt denn das Anlehnen der res una als Ovum an das tenebris ac etiam ignibus sulpbureis, et de paradiso et Huhn, Ferner als Hahn. Dieser wird dem Huhn beiejus celsitudine et claritate ac etiam pulchritudine et gloria gesellt, dann ist das Sperma zum Ovum da. Ferner als: ejus inaestimabili, et breviter de iis quae sunt, et de iis Kröte, Spinne, Eidechse, Basilisk, Viper. Diese quae non sunt, et de iis, quae loqui licet, et de iis, quae Thiere nämlich sind oder werden gehalten als giftig. Als loqni non licet possunt omnia dici de hoc lapide ve- solche steben sie dann dem Lapis philos. als Venenum zur nerando.

Seite. Ferner als Schlange. Theils hat dies deswegen „Die Aeltesten der Philosophen sahen, dieser Stein statt, weil sich um den Stab des Mercurius zwei Schlangen könne in seinem Entstehen, in seiner Sublimation, in seiner winden, theils weil die Schlange als giftiges Thier gefasst elementaren Zusammensetzung mit allen Dingen in der wird, theils in Anlehnen an jenen berüchtigten Serpens Welt, reellen, ideellen, accidentellen, verglichen werden. des Aristoteles, den wir bei der Besprechung der Epistola Was man daher sagen und abhandeln kann von den Tu- Haimonis haben kennen lernen. Ferner als Hirsch. genden und Lastern; vom Himmel, körperlich und unkör. Man denkt dabei an den Hirsch als Zwölf-Ender. Von

um

der Zwölf aber werden wir sehen, dass sie das Substrat | Knochen. Ferner als Koth. Lehnt sich an die Stercuseiner besonderen Calculation in der zweiten Abendlän- Interpretation der Tab. smar. Ferner als Urin und dischen Periode wird. Vielleicht ist auch ein Hinblick da Schweiss. Diese lehnen sich als excrementielle Stoffe auf die Hirschkuh der Diana, welche Hercules fing. Ferner an das Stercus. Ferner als Spucke. Aehnliche Reals Einhorn. Dieses Einhorn mit seinem einen Horne lation wie so eben; der Name Sputum Lunae kommt steht dem Hirsch mit seinen zwei Hörnern gegenüber. schon in der ersten Abendländischen Periode vor. Ferner als zwei Fische. Diese schwimmen in ihrer Quecksilber in allgemein-menschlichen Beziehunger. Zwei als Schwefel. und Mercur-Lapis im Wasser - Queck- Das Quecksilber wurde aufgefasst als Greis. - Das besilber. Ferner als Salamander. Vom Salamander wurde zieht sich auf die weissen Haare eines Greises auf der gefabelt, er lebe im Feuer, er bat also zum Feuer eine einen Seite, und die weisse Farbe des Quecksilbers auf besondere Relation. Damit steht er dem Ignis-Lapis-philos. der anderen Seite. Ferner als Jüngling. Dem Greise zur Seite. Und so werden noch andere Thiere heran

gegenüber, der eingefallene Wangen hat, hat der Jüngling gezogen. Die Beziehung des Quecksilbers auf Thiere rothe, blühende Backen. Dies giebt einen Anhaltspunct bat, wie wir wissen, ihren Ausgangspunct im Drachen des Jünglings an das Hydrarg. oxyd. rubr. Ferner der Drachen - Interpretation der Tab. smar.

An diesen

als sä u gender Knabe. Hier wird die Relation zur Drachen wurde schon früh auf Grund der ersten Arbeit Milch herangezogen, die wir bereits kennen. Ferner als des Hercules der Löwe geknüpft. Dem einmal eröffneten Gefährte. Hier ist es auf das Gefährten-Verhältniss Reigen schlossen sich dann eine Reihe anderer Thiere an. zwischen Schwefel und Mercur-Lapis abgesehen. Ferner

Quecksilber auf den menschlichen Körper bezogen. als Mann und Frau, als Mädchen, Jungfrau, Bru. Das Anlehnen des Quecksilbers an den menschlichen Kör- der und Schwester, Onkel, Tante, Enkel u. 8. w. per überbaupt haben wir in der Mensch-Interpretation der (s. hierüber oben). Ferner als König. Diese Relation Tab. smar.

Von da aus war es nur ein kleiner Schritt, kennen wir aus der Mensch-Interpretation. An den König vom Menschen auf seine Theile zu kommen, welche übri- knüpft sich der König mit dem Diadem, mit dem gens bereits in dem Pater ejus est Sol etc. herangezogen Purpur mantel. Ferner als Königin. Sie reiht sich werden (vergl. die Mensch-Interpretation). Und so wurde dem Könige an, da das Quecksilber ja männlich und denn das Quecksilber aufgefasst als Herz. Das Herz ist weiblich gefasst wird. Ferner als Knecht, rother das Centrum des Blutes, die Relation des Blutes aber Knecht, flüchtiger Knecht. Es wird der Menschzum Hydrarg oxyd. rubr. kennen wir, Ferner als Leber. Interpretation gegenüber das herangezogen, dass der Die Relation der Galle zum P. solaris und damit zum Mensch, wenn er auf der einen Seite als höchststehender Hydrarg. oxyd. rubr. haben wir bereits in dem ersten Mensch, als König, aufgefasst werden kann, dass er dann Buche der Oracula Sibyllina kennen lernen. An die auch auf der anderen Seite als niedrigst stehender Mensch, Galle aber schmiegt sich sehr nahe liegend das Gallen- als Knecht, als Sklave, aufgefasst werden kann. Hält Organ, die Leber. Auch hatte man die Gallenblase im man sich beim Knecht nicht strict an den servus, sonAuge, welche mehr oder weniger die Gestalt eines Aludel dern greift weiter und sagt, ein Knecht ist ein Bote, so hat. Ferner als Magen. Der Magen ist im Allgemeinen haben wir im Knecht auch den Götterknecht, Götterboten, das Aludel. Ferner als Kopf. Man verglich den Bauch Mercur. Ferner als Mann mit den schönen Kleides Aludel mit einem Menschenkopfe. Ferner als Bauch. dern. Das bezieht sich auf die verschiedenen Farben, Hierbei ist es ebenfalls auf den Bauch des Aludel abge- die dem Quecksilber beigelegt werden. Und so weiter. seben, und dabei namentlich auf die Stelle der Tab. sm.: Quecksilber auf Pflanzen bezogen. Portavit illud ventus in ventre suo. Ferner als Gehirn. Das Anlehnen des Quecksilbers an die Pflanzenwelt Das Gebirn wird ausgefasst als eine Halbkugel, das ist reiht sich an die Pflanzen-Interpretation der Tab. smar. als eine Kugel, welcbe ich da, wo sie aufliegt, platt Das Quecksilber wurde aufgefasst als Same. Nun das drückt. Damit ist denn die Parallele mit einem Queck- bedarf nach dem, was wir bei der Pflanzen-Interpretation silberkügelchen da, welches sich da, wo es aufliegt, ab- der Tab. smar. haben kennen lernen, keiner näheren Erplattet. Auch hat man die Halbkugel im Quecksilber in- klärung. Ferner als A este, Blätter, Wurzel. Dies sofern, als dasselbe in einem Glasgefässe eine Convexität schmiegt sich an das et recipit vim superiorum et inferibildet. Ferner als A uge. Dies hängt damit zusammen, orum, worüber die Pflanzen-Interpretation der Tab. smar. dass man ein Quecksilberkügelchen ein Quecksilber-Auge zu vergleichen. Ferner als Baum, Strauch, Kraut. nannte. Ferner als weibliche Brust. Hier ist einer- Wir haben bei der Pflanzen-Interpretation der Tab. smar. seits wieder die Halbkugel-Relation da, andererseits wird als Besonder-Pflanze den Baum in's Auge gefasst; es steht an die Amme des : Nutrix ejus terrae est angelehnt, aber nichts im Wege, dass man in ähnlicher Beziehung drittens ist die weibliche Brust das Milchorgan, Queck- auch den Strauch, das Kraut heranziehen kann. Und da silber aber wird als Milch aufgefasst (s. sogleich). Ferner man von der Pflanze im Allgemeinen zum Baum, Strauch, als Adern. Die Adern enthalten das Blut, die Relation Kraut kommt, so kann man das Eingehen auf den Bedes Quecksilbers zum Blut aber kennen wir. Ferner als sonder-Standpunct noch weiter ausbeuten, und kommt Corpus, Spiritus, Anima. Diese Relationen kennen dann auf die Weise zu speciellen Pflanzen z. B. zur L awir ebenfalls. Ferner als die 4 Humores, das sind : naria, welche an das Mater ejus est Luna lehntzur Blut, Galle, Phlegma, schwarze Galle. Vom Blut kennen Mercurialis, bei der der Name Mercur massgebend ist, wir die Relation zum Quecksilber, ebenso von der Galle. zum Chelidonium, bei dem der gelbe Saft herangezogen Das Phlegma wird als weiss aufgefasst, und lehnt sich wird, welcher die Farbe der Galle hat, und gleich der 80 vermöge der Farbe an das gewöhnliche Quecksilber ; menschlichen Galle für das Quecksilber eintritt, u. s. w. die schwarze Galle wird als schwarz aufgefasst, und lehnt Ferner als Blume. Wenn der Mercur einmal als Pflanze sich so vermöge der Farbe an das Caput corvi. Ferner als aufgefasst wird, so liegt es nahe, ihn in specie auch als Milch. Sie lehnt sich vermöge ihrer Farbe an das weisse Blume aufzufassen, da in der Pflanzenwelt die Blumen Quecksilber. Ferner als geronnen e Milch. Das Hydrarg. eine hervorragende Rolle spielen. Von der Blume im oxyd. rubr. steht dem Quecksilber gegenüber wie geronnene Allgemeinen ist es dann wieder nur ein kleiner Schritt Milch der Milch. Ferner als Same, als Menstrual- zu Besonder-Blumen, und als solche treten ein: die weisse blut, als Nachgeburt. Diese Relationen schmiegen und rothe Rose, die erstere als Seitenstück zum Quecksich an die Fermentations-Interpretation der Tab. smar. silber überhaupt, die letztere als Seitenstück zum Hydrarg. Ferner als Haar und Nägel. Diese lehnen an die oxyd. rubr.; die Lilie als Seitenstück zum weissen QueckPflanzen-Interpretation der Tab. smar. Indem der Mensch silber 1. s. w. Von der Pflanze kommt man auch auf der Pflanze parallel läuft, laufen Haar und Nägel den den Pflanzensaft, und so hat man das Quecksilber als Blättern eines Baumes parallel. Vergl. in der Epistola Gum mi. Diese Relation ist bereits in der ersten AbendHaimonis, wo es heisst : Tertius Lapis in arboribus capitur, ländischen Periode da. Ferner als : Harz. U. 8. W. quarum folia sunt capilli. Ferner als Knochen. Diese Quecksilber auf Metalle, Minerale, chemische Stoffe lehnen an die Mensch-Interpretation der Tab. smar. Bei bezogen. der Verwesung des Menschen halten sich die Knochen Indem der Lapis philos. die Metalle zu dem macht, was am längsten. Gewissermassen sind also das Product der er selbst ist, werden die Metalle zu Quecksilber. So haben Putrefaction im Separabis terram ab igne: die Knochen. wir denn das Quecksilber als Gold, Silber, Eisen, Und ist denn auch das putreficirte Quecksilber: Kupfer, Blei, Zinn. Bei der Metall-Interpretation der

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n

Tab. smar. liegt dies noch directer, da Pater ejus est Sol An die Auffassung des Quecksilbers als Vitriol knüpft etc. die Metalle bringt. Namentlich tritt die Auffassung sich das ff. Akrostichon: Visitabis Interiora Terrae, Redes Quecksilbers als Blei in der zweiten Abendländischen ctificando Invenies Optatum Lapidem, Veram Medicinam. Periode in den Vordergrund. Das hängt ff. zusammen. „Untersuche das Innere der Erde ; durch Rectificiren wirst Im pater omnis telesmi totius mundi haben wir das Queck- du den gewünschten Stein finden, die wahre Medicin.“ silber überhaupt. Dessen virtus wird nun eine integra, Hier ergeben die Anfangsbuchstaben der einzelnen Worte: wenn es in terra, das ist in Hydrag. oxyd. rubr. verwan- V, i, t, r, i, o, 1, u, m: Vitriolum. delt worden. Da nun die virtus eines Vaters eine integra Quecksilber auf die Farben bezogen. wird, wenn er einen Sohn bekommt, so wird an der Hand Die Farbe bietet um so zu sagen den Gesichtspunct der betreffenden Stelle das Hydrarg. oxyd. rubr. zum im Gesichtspuncte. Fassen wir z. B. das Quecksilber Sohn des Quecksilbers überhaupt. Wenn man nun das vom Gesichtspuncte der Blume auf, so führt uns in diesem Hydrarg. oxyd. rubr. derartig darstellt, dass man das Gesichtspuncte der Gesichtspunct der weissen Farbe auf erhaltene salpetersaure Quecksilberoxyd auf's neue mit die Lilie, die weisse Rose u. 8. W. Es ist daher natürlaufendem Quecksilber verreibt, so geht das Hydrarg. lich, dass wenn man den Farbenstandpunct in's Auge oxyd. rubr. in dem Quecksilber auf, das Quecksilber ver- fasst, dass man dann dem Quecksilber unter der Gestalt schlingt das Hydrarg. oxyd. rubr.: der Vater ver- von Dingen begegnet, die auch unter anderen Rubris unschlingt den Sohn. Damit ist denn die besondere Relation tergebracht werden können, und auch naturwüchsiger des Quecksilbers zum Saturn (Blei) gegeben, welcher seine unterzubringen sind. Nur da ist es gerechtfertigt, den Kinder verschlingt. Wir wollen bei dieser Gelegenheit Gesichtspunet der Farbe als solcher in den Vordergrund eines Blei-Räthsels Erwähnung thun, welches sich in einer zu schieben, wo es sich um einen Stoff handelt, den man Abhandlung befindet, welche den Titel führt: In Jo- bei der Bezeichnung einer bestimmten Farbe besonders annem Braceschum (Secul 16.), Gebri interpretem, heranzieht. So ist vom Standpunct der Farbe im engeanimadversio, autore Roberto Tauladano Aquitano. ren Sinne das Quecksilber aufzufassen als Kreide, denn Das Räthsel lautet:

man sagt, weiss wie Kreide; als Elfenbein, denn man Artus est hominis, qui constat sex elementis,

sagt, weiss wie Elfenbein; als Marmor, denn man sagt, Cui si P addas, et in M mutare si noscas,

weiss wie Marmor. Natürlich liegt hier die Relation Hoc est aes nostrum Lapisque philosophorum. zum Quecksilber darin, dass Quecksilber auch weiss ist. „Es ist ein Glied des Menschen, welches aus sechs Ele- Aehnlich ist das Quecksilber vom Standpunct der Farbe menten besteht.

im engeren Sinne aufzufassen als Safran, denn man Wenn du ihm ein P zufügst, und es verstehst, die Ver- sagt, gelb wie Safran. Hier wird in Beziehung auf das wandlung in ein M vorzunehmen,

Quecksilber das Hydrarg. oxyd. rubr. als gelb genommen. So bast du unser Erz und den Stein der Weisen“. Aehnlich haben wir Quecksilber als Pech, als Kohle

Die Lösung ist Lumbus (Singular von Lumbi, die Len- (Caput corvi), denn man sagt, schwarz wie Pech, schwarz den.) Das zuzufügende P wird vorn gesetzt, dann hat wie Kohle. U. s. w. man Plumbus. Die Verwandlung in ein M wird mit dem Die sieben Farben dem einen Quecksilber gegenüber s des Schlusses vorgenommen. Dann kommt statt Plum- erhält man ff. Weiss und Blau : - Merc. vivus. Schwarz: bus: Plumbum heraus. Die sechs Elemente sind die sechs - Caput corvi. Pomeranzenfarben, Roth, Gelb: HyBuchstaben, welche das Wort Lumbus enthält. Der Aus- drarg. oxyd. rubr. Mit dem Grün liegt die Sache also : druck Aes für das Quecksilber kommt bereits in der er- Der eigentliche Lapis philos. ist Hydrarg. oxyd. rubr. ; sten Abendländischen Periode vor. Dergleichen kindische der Sulphur-Lapis und Mercur-Lapis sind uneigentliche Räthsel über den Lapis philos. bringt die Abendländische Lapides. Als solche sind sie denn dem ächten Gold Periode mehrere. Sie werden natürlich (wie auch das des Hydrarg. oxyd. rubr. gegenüber unächtes Gold. Ovum-Räthsel, welchem übrigens ausnahmsweis die Ge- Unächtes Gold aber gleich Kupfer, und dies als Grünspan nialität nicht abzusprechen ist) im Hinblick auf das ist grün. erste Buch der Oracula Sibyllina geschmiedet. Der Au- Quecksilber auf Edelsteine bezogen. tor des

vorliegenden Plumbum - Räthsels hat übrigens Es liegt nahe, das Ens universale, welches als Quecknoch nicht genug daran, dass er mit dem Räthsel auf- silber bereits ein Lapis ist (Lapis philos.), als einen Edelwartet, es beliebt ihm auch, uns in Betreff der Lösung auf stein, als ein Juwel aufzufassen. Und da liegt es denn am die falsche Spur zu leiten. Er giebt uns den guten Rath, nächsten, bei einer Specialisirung der Edelsteine diejenigen uns an den Artus als solchen zu halten, also nicht da- heranzuziehen, die wie das Quecksilber weiss und wie rauf einzugehen, welcher Artus, welches Glied, gemeint das Hydrarg. oxyd. rubr. roth sind. In ersterer Besei. Nun sollen wir ein P zufügen, dann wird aus Ar- ziehung hätten wir denn Quecksilber als Krystall, Perle tus : Partus. Die Verwandlung in M soll dann mit eben (die Alten fassten die Perlen als Edelsteine auf) u. 4. w. diesem P vorgenommen werden, dann entsteht aus Partus : In letzterer Beziehung hätten wir das Quecksilber als Martus. Und dies Martus soll denn die Lösung des Räth- Koralle, Rubin u. s. w. sels sein. Was ist das denn aber nun, dies Martus ? Das Quecksilber auf das Feste und Flüssige bezogen. ist, belehrt uns der Autor, nichts anderes als Mars (Eisen). Wir müssen hier den directen und indirecten StandDenn ebensowohl wie die Poëten statt Mars: Mavors punct unterscheiden. Den letzteren haben wir da, wo sagen, ebensowohl können auch die Alchemisten statt das Quecksilber, aus irgend einem Gesichtspuncte aufgeMars : Martus sagen.

fasst, zugleich flüssig oder fest ist. So haben wir z. B. In Bezug auf die Metalle lehnt sich an das Eisen die das Quecksilber als Flüssigkeit, wenn es als Schweiss, Bezeichnung Rubigo, an das Gold die Bezeichnungen : Harn u. 8. w. aufgefasst wird, als Festes wenn es als Flos auri, Colla a u ri, Fermentum auri, an das Metall u. 8. w. aufgefasst wird. Der directe Standpunct Silber die Bezeichnung: Sputum Lunae, die wir be- dagegen ist da gegeben, wo der Gesichtspunct des Flüssireits kennen. Ferner kommt die Bezeichnung Nummus gen oder Festen für sich ohne Nebengesichtspunct da ist. vor, weil aus den Metallen Geld geschlagen wird. (Diese In directer Beziehung nun wird das Quecksilber vom Bezeichnung findet sich bereits in der Turba philosophorum.) Flüssigkeits-Standpunct aufgefasst als A qua, A qua vi

Indem das Quecksilber vom Standpunct irgend eines tae, Aqua serena, Aqua permanens, Aqua perMetalles aufgefasst wird, wird es auch in extendirter petua, Aqua benedicta, Fons, Fons vitae, PuWeise vom Standpunct derjenigen Stoffe aufgefasst, welche teus (Born, Brunnen), Mare, Mare Indicum, Mare die Alten vom Gesichtspunct der Halbmetalle, Minerale Aegyptium u. s. w. In directer Beziehung wird das oder chemischen Stoffe auffassten. So kommt das Queck- Quecksilber vom Fest-Standpunct aufgefasst als Lapis, silber zu den Namen: Auripigmentum, Arsenicum, Terra, Torra foliata, Terra alba, Terra rubra, Sulphur (besonders nahe liegend im Sulphur - Lapis), Pulvis, Pulväs albus, Pulvis ruber, Cinis u. 8. W. Marcasita, Tutia, Magnesia, Vitriolum, Alu- Quecksilber auf fette Dinge bezogen. men, Sal Tartari, Sal, Atramentum, Sal alkali, Dieser Standpunct basirt darauf, dass das Quecksilber Sal armoniacum, Acetum u. $. w. Eine Reihe sich etwas fettig anfühlt. In dieser Beziehung wird das Queckhierher schlagender Ausdrücke finden sich bereits in Ge- silber aufgefasst als O el, Talg, Butter, Salbe u. 8. w. bers Liber investigationis, und sind überhaupt schon viel Quecksilber auf llydrometeorologica bezogen. früher da.

Das Quecksilber wurde aufgefasst als: Schnee, Ha

ren

8. W.

gel, Reif, Eis. (Vergl. bei Plato die ähnliche Auf- Wir haben in dieser Beziehung das Quecksilber als Mefassung der Arcana), Regen, Wolken. An die Wolken dicin, Medicamentum, und im Gegensatz dazu als lehnt sich auch der Schatten. Hier wird theils an die Venenum, als Antidotum, als Theriaca (Gegengift). weisse Farbe des Quecksilbers, theils an die schwarze Quecksilber auf die Platonischen Pathemata beFarbe des Caput corvi angelehnt.

zogen. Quecksilber auf die Elemente und deren Qualitäten Die Relation liegt nahe. Hart und weich haben wir bezogen.

darin, dass das Quecksilber als solches weich, als Hydrarg. Dies bedarf keiner weiteren Exposition; diese Situation oxyd. rubr. hart ist. Glatt und rauh haben wir darin, ist schon oft genug besprochen worden. An das Element dass Hydrarg. oxyd. rubr., bevor es fein pulverisirt wore Luft knüpft sich dann ferner die Auffassung des Queck- den, sich rauh anfühlt, nach der Pulverisation glatt. silbers als Rauch, Wind, Dampf.

Schwer ist das Quecksilber als solches; leicht als Hy. Quecksilber auf dus Weltenei bezogen.

drarg. oxyd. rubr., weil es als solches in kleinen Dosen Man vergleiche das erste Räthsel in dem ersten Buche verabreicht wird. der Oracula Sibyllina. Im Anlehnen an dasselbe haben Quecksilber auf Personalitäten der Griechischen wir das Quecksilber als Himmel, Meer, Erde, Luft, Mythologie bezogen. Sternenchor. Und im Anlehnen an den Sternenchor Wie wir bereits gesehen, haben wir im Quecksilber haben wir das Quecksilber als Sonne, Mond (Pater ejus die Planeten, die Sonne, den Mond. Damit haben wir est Sol, mater ejus est Luna), als Planeten. Im Anlehnen in ihm denn auch die Gottheiten, welche in diesen veran die Erde haben wir namentlich die Berge, die sich treten sind: Saturn, Jupiter, Mars, Venus, Mereur im Besonderenan die convexe Gestalt knüpfen, welche das vor allen, Apollo, Diana. Diese lassen sich completiQuecksilber im Glase annimmt.

z. B. durch den Vulcan, der sich an den IgnisQuecksilber auf die Gottheit bezogen.

Lapis philos. knüpft, durch die Juno, welche sich an den Man vergl. das erste Buch der Oracula Sibyllina und Pfau knüpft u. 8. W.

Ferner lässt man im Quecksilber die Lapis philos.-Interpretation der Abendländer. Anleh- andere Personalitäten der Griechischen Mythologie vernend an die Aoyos-Interpretation wird auch die Jungfrau treten sein, z. B. den Daedalus und Icarus, welche Maria herargezogen.

fliegen, ascendunt a terra in coelum, und von denen der Quecksilber auf die Jahreszeiten bezogen.

letztere namentlich descendit in terram, indem er in's Das Quecksilber wurde aufgefasst als Frühling, Meer fällt; den Proteus, der mannigfache Gestalten anSommer, Herbst, Winter. Hier liegen mannigfache nimmt, wie das Quecksilber; die Medusa, welche wie Anhaltspuncte vor. Im Winter haben wir z. B. das Bild der Lapis philos. alles zur Stein-Natur hinüberzieht. U. des Greises, die Auffassung des Greises als Quecksilber kennen wir aber bereits. Dann bringt uns der Winter Quecksilber auf Länder bezogen. Eis und Schnee, deren Relation zum Quecksilber wir auch Man bringt den Lapis philos. namentlich zu Aegypten, bereits kennen. Wie wir nun im Winter das Bild des dem Vaterlande der Tab. smar., Arabien, Indien, den Greises haben, so haben wir im Frühling den Jüngling, „Königreichen“ Gebers, Persien als Nachbarland von dessen Relation zum Quecksilber wir kennen. Dann bringt Arabien, in Relation. So hat man die Namen Lapis der Frühling Blumen, die Pflanzenwelt lebt auf, die Vö- Aegyptiacus, Lapis Persicus, Montes Indiae u. 8. w. gel fangen wieder zu singen an. Das giebt alles, wie Quecksilber auf Bewegungs-Apparate bezogen. wir es bereits kennen, Anhaltspuncte für das Quecksilber. Der Grund zu dieser Relation liegt darin, dass das Der regnerische Herbst giebt einen Anhaltspunct für das Quecksilber das Perpetuum mobile ist. Bereits in dem Quecksilber als Regen, Wasser. Der heisse Sommer Tractatus Aristotelis alchemistae ad Alexandrum Magnum giebt einen Anhaltspunct für den Ignis-Lapis philos. Und (siehe den Abschnitt: Epistol. Haimonis) wird der „Serwas dergleichen Relationen mehr sind.

pens“ auf einen Wagen mit vier Rädern gesetzt (Recipe Quecksilber auf Dinge bezogen, welche sich Serpentem et pone ipsum in currum cum quatuor rotis. ziehen.

„Nimm die Schlange und setze sie auf einen Wagen mit Auf Grund der Demokritschen Bezeichnung Corpus Ma- vier Rädern.“). Diesem Wagen des Aristoteles werden gnesiae wird bereits in der ersten Abendländischen Periode dann verschiedene Bewegungs - Apparate angereiht, wie Magnesia ein beliebter Ausdruck für Quecksilber. Diese Schiffe, Wagen, die durch einen Mechanismus Magnesia wird in Magnet verwandelt. Vom Magnet (ohne Zugvieh) bewegt werden, Apparate zum Fliegen kommt man auf das Eisen, welches er anzieht, und hat (ascendit a terra in coelum), Taucher-Apparate u. so ein Anziehungs-Verhältniss Uebrigens hat man auch

Man vergl.: Epistola Fratris Rogeri Baconis ein Anziehungs-Verhältniss zwischen zwei Quecksilber- de secretis operibus artis et naturae, et de nullitate magiae. kügelchen, welche zu einem zusammenfliessen. Vom Stand- In Bezug auf das Aludel führen wir noch an: die punct des Anziehungsverhältnisses wird das Quecksilber ge- Auffassungen desselben als Balneum Mariae, das ist das fasst als Magnet und Eisen, als Same und Ei, Pe- Bad für die als Quecksilber gefasste Jungfrau Maria; als nis und Gebärmutter u. 8. W.

Grab, welches letztere in dem Sterbe-Verhältniss in der Quecksilber auf Murdinstrumente bezogen.

Stelle der Tab. smar. : Pater omnis telesmi einen AnhaltsD'as Quecksilber exstinguirt, tödtet, sich selbst, oder wird punct findet (vergl. Drachen-Interpretation); als Arche getödtet. (Vergl. den Abschnitt: Die Mensch-Interpretation (Arche des Noah). Diese beruht auf den Quecksilber-Raben der Tab. smar. der Abendländischen Alchemisten.) Tödtet und die Quecksilber-Taube, welche Noah, dessen Relation es sich nun selbst, so haben wir im Anlehnen an das zur Alchemie wir kennen (Oracula Sibyll.), fliegen lässt. Werkzeug (Aludel) die Mordwaffe. Daher kommt es, Indem nun das Quecksilber das Hundertste und Tandass das Quecksilber aufgefasst wird als Schwerdt, als sendste ist, hat es auf Grund dessen auch die hundertschneidendes Werkzeug u. 8. w.

sten und tausendsten Eigenschaften, welche es seinem Quecksilber auf Reinigungsmittel bezogen.

verschiedenen Sein verdankt. Es sagt in dieser Beziehung · Das schwarze Häutchen welches den Grund zum Na- Raymundus Lullius in seiner Practica, Cap. 3: men Caput corvi hergiebt, verliert sich auf der Oberfläche Habet (argentum vivum) corrumpendi actionem et gedes Quecksilbers wieder. Damit ist denn das Quecksilber nerandi, conjungendi, dividendi, inspissandi, grossificandi, ein Etwas, welches das Mittel zur Reinigung in sich selbst rarificandi, indurandi, mollificandi, augmentandi, diminuträgt, ist selbst ein Reinigungsmittel. Von diesem Gesichts- endi, dissolvendi, congelandi, calcinandi, mortificandi, vivipunct wird das Quecksilber namentlich als Seife aufge- ficandi, crudificandi, maturificandi, abluendi, desiccandi, fasst.

humefaciendi, calefaciendi, refrigerandi, lenificandi, blanQuecksilber auf Medicin bezogen.

diendi, asperificandi, dulcificandi, amarificandi, confortandi, Da der Lapis philos. die Metalle zu sich hinüber zieht, debilitandi, intrandi, ingressionem faciendi, tingendi, ponso werden die Metalle zu dem, was er ist. Da nun aber dus dandi, incerandi, pascendi, impraegnandi, ingrossandi, die Metalle die Arcana repräsentiren, so werden auch sublimandi, ac primum materiam faciendi, desponsandi ac die Arcana zu dem, was der Lapis philos. ist, und damit primum matrimonium faciendi corporis ac spiritus, fixandi, haben wir die Arcana, wenn wir den Lapis philos. haben. obscurandi et accendendi. Uebrigens haben wir auch in der Mensch-Interpretation Der uneingeweihte Leser wird hier sagen: Aber wird der Tab, smar. den Lapis philos. mehr direct als Heilmittel. der Mann denn mit seinen andi et endi gar nicht fertig?

an

S.

W.

Derjenige hingegen, welcher einsieht, worauf das Ganze hipaus soll, wird leicht ermessen, dass Lull seinen andiet endi-Katalog um das Doppelte, Dreifache u. s. w. hätte ausdehnen können, und damit die Sache doch nicht erschöpft hätte.

An das, was das Quecksilber nun alles ist und kann, knüpfen sich eine grosse Reihe von Namen desselben, die noch durch Arabische oder Arabisch sein sollende Vocabeln cumulirt werden.

Das Hervortreten der Zahl Zwölf. Eine Eigenthümlichkeit der zweiten Abendländischen Periode ist auch die, dass die Zahl Zwölf in den Vordergrund tritt. Die 12 wurzelt im Buche Jezirah. Indem nämlich die Abendländer das Buch Jezirah vornehmen, sagen sie, der Autor dieses Buches nimmt die betreffenden philosophischen Zahlen, und setzt von ihnen die 32 (Nethiboth), das ist die Platonische 27, in den Vordergrund. Wir wollen dem entgegen die 12 in den Vordergrund setzen, denn sie giebt uns ein Anlehnen an die 12 Arbeiten des Hercules, und damit kurz an den Hercules, welcher für die Abendländische Alchemie so wichtig ist. (Vergl. Drachen-Interpretation der Tab. smar.)

Die einmal säsirte 12 wird alsdann namentlich zum Quecksilber in Relation gesetzt, und so nimmt man denn 12 Regimina an, welche zum Quecksilber (Hydrarg. oxyd. rubr.) in Relation gebracht werden. In dieser Beziehung bringt Guido de Montanor (Secul. 13.) in seiner Abhandlung Scala philosophorum, 12 Gradus scalae sapientum, d. i. 12 Sprossen der Leiter der Alchemisten. Nämlich: 1) Calcinatio, 2) Solutio, 3) Separatio, 4) Conjunctio, 5) Putrefactio, 6) Congelatio, 7) Cibatio, 8) Sublimatio, 9) Fermentatio, 10) Exaltatio, 11) Multiplicatio, 12) Projectio. Ganz dasselbe, was Guido de Montanor als 12 Gradus scalae sapientum aufführt, führt Georg Ripley (15. Secul.) in seiner Abhandlung Liber duodecim portarum als 12 Portae, 12 Thore, auf.

Es ist zu natürlich, dass die Zahl 12 ihren Ursprung aus dem Buche Jezirah nicht verleugnet, das heisst, dass sie kabbalistisch ausgebeutet wird. Und so findet sich denn zu Anfange der so eben genannten Abhandlung von Ripley eine Tafel des B. a Portu Aquitanus, in welcher die Zahl kabbalistisch ausgebeutet wird. Wir wollen dieselbe hier hinsetzen. Der Leser bekommt dann eine Allgemein - Anschauung davon, was es heisst, eine Zahl kabbalistisch ausbeuten.

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Die vorstellende Tafel ist nun der That nach eine Scala einfach daraus hervor, dass eine Abhandlung, die es mit Septenarii, das ist, es wird in ihr die 7 kabbalistisch aus- 12 Portae zu thun hat, überhaupt nichts mit einem Septegebeutet. Sie ist das aber nur mystificationsweise, eigent- narius zu thun hat, und im Besonderen keine 7 Regimilich abgesehen ist es auf eine Scala Duodenarii. Also na bringen kann. Und dann giebt es ja auch keine 7 eine Scala Septenarii wird geboten, und eine Scala Duo- Zeichen des Zodiacus, wie sie hier gebracht werden, sondenarii ist gemeint. Dass die Sachlage also ist, geht dern 12.

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