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kommen, so wird angenommen, dieser Lapis komme in der tion, Mensch-Interprétation, Drachen-Interpretation, PfanErde vor, und um ihn zu erhalten, müsse man nach ihm, zen - Interpretation, Fermentations - Interpretation, Metallwie ein Schatzgräber, graben, wobei man denn wie ein Interpretation. Nun schliessen sich die Metall-Interpretasolcher zwischen Angst und Hoffnung schwebe, getäuscht tion und die Lapis philos.-Interpretation (letztere durch werde, wenn man den Schatz nicht findet, beglückt werde, den Lapis philos.) dem Mineralreich an, die Mensch- und wenn man ihn hebt. Castrare, eigentlich castriren, soll Drachen-Interpretation dem Animalreich, die Pflanzen-In80 viel heissen, als peinigen, ängstigen. Mit den barba- terpretation und die Fermentations-Interpretation (letztere rischen Worten infernare und astrare muss man es nicht durch das Ferment, welches ein Vegetabile ist, Hefe,) dem 80 genau nehmen, ein Stoffwechselpoët hat vor anderen vegetabilischen Reich. Damit haben wir denn an der Menschenkindern schon etwas voraus. Man höre weiter: Hand der verschiedenen Interpretationen der Tab. smar.

Jam ostendam vobis fideliter locum, ubi Lapidem nostrum die drei Naturreiche, das animale, das vegetabile, das mitolletis. Ite secrete et morose, cum magno silentio, et nerale. Die Elementen-Zeichen-Interpretation ist für ein accedite posteriora mundi, et audietis tonitrum sonantem, Bemessen mit solchem Massstabe nicht geeignet, es wird sentietis ventum flantem, et videbitis grandinem et pluviam ihr also selbstredend auch nicht zu nahe getreten, wenn sie in terram cadentem. Et haec est res, quam desideratis, in der genannten Weise keine Berücksichtigung erbält. cujus finis est cultura et fertilitas terrae, in qua excre- Wir haben also die Drei: Animal, Vegetabil, Mineral. mentum illud nostram beneficio naturae circulariter omnia Da wir nun aber auch andererseits im Lapis philos. eine moventis redit in nutrimentum nostrum, et ex nutrimento Drei haben, so setzten die Abendländer beide Dreien einincrementum corporis nostri. O quam mirabile et salutare ander gegenüber, und so kommt es, dass der dreifache homini haec scienti! Haec res illa est, quae valore suo Lapis philos. aufgefasst wird als Lapis animalis, Lapis omnes lapides montium mineralium in artificio Alchemiae vegetabilis, Lapis mineralis (vergl. die im vorigen Abpraecellit.

schnitte citirte Stelle aus dem Tractatus Aristotelis). ,,Jetzt will ich euch den Ort getreulich zeigen, wo ihr Diesen Lapis animalis, vegetabilis, mineralis hat nun unseren Stein heben könnt. Schleichet sachte, sachte, auch der Autor der Stercus-Interpretation vor Augen. Er ohne ein Wörtchen zu reden, und tretet zum Hintertheil nimmt an, Mensch und Drache concentrirten sich in ihrem der Welt. Da werdet ihr hören, wie der Donner knallt, Stercus, und so tritt das Stercus ein für den Lapis ani. da werdet ihr riechen, wie der Wind bläst, da werdet ihr malis. Und was Haimo betrifft, so erhält er seine 4 Lasehen, wie Hagel und Regen auf die Erde fällt. Das ist pides dadurch, dass er, sich an den Lapis animalis, regedas Ding, was ihr haben wollt, dessen Zweck ist die Cul- tabilis, mineralis haltend, den Lapis vegetabilis in zwei tur und Fruchtbarkeit des Erdbodens, in welchem jenes Lapides distrabirt, in den eigentlichen Pflanzen-Lapis und unser Excrement durch die Güte der Natur, die alles im in den Ferment-Lapis. Dies thut er deswegen, weil er auf Kreise herumtreibt, wieder zu unserer Nahrung wird, und die Weise in die Lage kommt, die Fermentations Interaus der Nahrung zu unserem Wachsthum. O, wie wun- pretation heranzuziehen, welche sich auf einem ähnlichen derbar und heilbringend ist das für den Menschen, der es Terrain bewegt, als die Stercus-Interpretation, und welche weiss ! Jenes Ding ist in der Kunst der Alchemie mehr daher geeignet ist, einer Haimnioschen Abhandlung eice werth, als alle Steine der Mineralberge.“

Folie zu geben. Da der Autor .den Aristoteles citirt, es also wahr- Der Drei-Lapis als Lapis animalis, vegetabilis, mineralis scheinlich ist, dass dieser ihm als Vorbild gedient, so können kommt bereits im Commentar des Hortulanus zur Tab. wir nicht umhin, denselben ebenfalls zu citiren.' Es han- smar. vor. Nun sagt Boston (Bostonus Buriensis), Hortudelt sich nämlich um den Tractatus Aristotelis alchemistae lanus habe geblüht im Jahre 1040. Wenn dem so wäre, ad Alexandrum Magnum de Lapide philosophico olim con- 80 'würde bereits 1040 die Quintessenz der ersten Periode seriptus, et a quodam Christiano philosopho collectus. In der Abendländiseben Alchemie hinter uns liegen, und der diesem heisst es :

Anfang der Abendländischen Alchemie weit vor 1000 fallen. Audi, fili, audi doctrinam patris philosophorum, Aristo- Unmöglich ist so etwas gerade nicht, indessen wir telis spagiri, qui tibi praecipit; ut accipias Lapidem ani

glauben es nicht. Der Deutschen Uebersetzung des malem, vegetabilem, mineralem etc, ubi liquet, Lapidem Hortulanus von Friedr. Roth-Scholz ist eine Lateinische animalem esse, qui tanquam serpens ex corruptione per- Lebensbeschreibung des Hortulanus vosgedruckt. In dieser fectissimae naturae humanae de industria inter duos montes „Vita" wird erzählt, Hortulanus sei ein Grammatiker und emissus gignitur, scinditur et prolabitur, et in fossa ca- Poët gewesen, und babe schon in früher Jugend eine gute vernae clauditur, calore modesto regitur, inseritur et Erziehung erhalten. Als er heranwuchs, habe er, indem custoditur. Hic serpens est calidus ..

England von den Dänen verwüstet wurde, die höheren „Höre, mein Sohn, die Doctrin des Vaters der Philo- Schulen seines Vaterlandes (England) verlassen, und sei sophen, des Spagirikers Aristoteles, der dir vorschreibt, nach dem Festlande ausgewandert. Hier habe er mit dass du den Lapis animalis, vegetabilis und mineralis Glanz seine Studien absolvirt. Dann sei er ein berühinter nehmen sollst u. 8. W. Hierbei ist es nun klar, dass der Lehrer geworden. Er habe eine Reihe von Schriften ferLapis animalis der ist, der wie eine Schlange aus Ver- fasst, welche Bostonus Buriensis in seinem grossen Katalog derbniss der höchst vollständigen menschlichen Natur mit angäbe. - Nun folgt die Aufzählung dieser Schriften. Und Mühe (de industria i. e. quod: dum premitur) zwischen nachdem die Aufzählung im Einzelnen fertig ist, heisst's zwei Bergen zum Vorschein kommt, in Stücke zerlegt dann weiter summarisch: Et alia plura. Dann beisst's: wird, herabfällt, und warın und sicher in der Kloake auf- Claruisse illum scribit praedictus Bostonus anno Messiae gehoben ist. Diese warme Schlange“....

incarnati 1040, Haraldo in Anglia regnante. Cazimirum Damit mag es genug sein. Am närrischesten bei der ganzen Monachum et Diaconum eodem anno Papa Benedictus Sache ist das, dass es Leute gab, die das alles für baare ponus Poloniae regem facit. Vide Joannis Garlandii ComMünze nahmen und glaubten, man könne den hochgepriese- pendium Alchemiae. 8. Basileae 1560, pag. 172 sequ. nen Stein der Weisen, dieses Wunderding, aus Aristotelisch-Der erwähnte Boston sagt, jener (Hortulanus) habe geHaimonischen Stoffen darstellen. Es ist allbekannt, dass blüht im Jahre des Heils 1040, als Harald in England der Hamburger Brandt, der in derartigen Stoffen arbeitete, regierte. Den Mönch und Diakon Kasimir macht im selum den Stein der Weisen zu finden, den Phosphor im bigen Jahre der Papst Benedict IX. zum König von Polen. Urin entdeckte.

Siehe des Job. Garlandus Compendium Alchemiae (das Wie Haimo zu 4 Lapides philoss. kommt, davon im ist eben die Tab. smar. mit dem Commentar oder den folgenden Abschnitt.

Commentaren) u. 8 w."

In Bezug hierauf ist nun ff. zu bemerken. Der AusDer Lapis animalis, vegetabilis, durck claruisse (clarere blühen, sich hervorthun) ist sehr mineralis. -Hortulanus.

vage, derse!be giebt dem Leben des Hortulanus einen gros

sen Spielraum. Es handelt sich also um eine Zahl in Sieht man

von der Stercus-Interpretation ab, die spä- Bausch und Bogen. Wozu nun aber eine solche Zahl teren Datums ist als die übrigen Interpretationen der Tab. näher bestimmen durch die weiteren Hinzufügungen, dass smar., obgleich auch sie in die erste Abendländische Periode in diesem Jahre Harald in England regiert, dass in diesem fällt, so haben wir folgende Interpretationen der Abendländer: Jahre der "Papst Benedict den Kasimir zum König ton Lapis philos.-Interpretation, Elementen-Zeichen-Interpreta- Polen macht? Das liegt gar zu eigenthümlich. Dazu

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u. S. W.

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kommt, dass, wenigstens nach den Geschichtsquellen, die eine Aufstellurg der Griechischen Zahlen gemacht. Wenn uns zu Gebote stehen, Harald oder Harold 1036 in Eng- man solches zu thun unternimmt, so ist es gut, dass es land König wird, und diesem 1039 Hardikanut folgt. Also gerade so geschieht, wie wir es dort gethan, d. h. dass stiinmt es gar nicht, dass 1040 Harald in England regiert. man mit a anfängt und mit a schliesst. Eigentlich sollte Dass, wenigstens nach den Geschichtsquellen, die uns zu man sagen, man müsste mit a anfangen und mit oauni Gebote stehen, erst 1041 Kasimir die Regierung in Polen schliessen, denn wozu ist es nöthig, dass das a zweimal antritt, darauf wollen wir weiter kein Gewicht legen, denn aufgeführt wird ? Dem ist aber nicht so, das a muss das excludirt nicht, dass der Papst ihn bereits 1040 zum zweimal aufgeführt werden, und zwar aus ff. Grunde. Die rex gemacht.

Zahlen von 1-900, a bis gauni, haben oben einen Hierzu kommt nun noch folgendes. Einige nehmen an, Strich. Also a als 1 wird geschrieben: a', ß als 2 wird Hortulanus sei ein Engländer. Andere halten ihn für einen geschrieben: B', u. s. w. Dagegen die Zahlen von 1000 Franzosen. Wenn nun aber der Eine sagt, Garlandus aufwärts haben unten einen Strich. Also a als 1000 ist ein Engländer, der Andere, er ist ein Franzose, dann wird geschrieben: ,, als 2000 wird geschrieben: „B, ist ein Ausweg, um sich durch diese verschiedenen An

Hierauf wird man nun aufmerksam gemacht, richten durchzuarbeiten, der, dass man wie der Autor der wenn die Aufstellung so ist, wie wir sie gemacht haben. Lebensbeschreibung, mit der wir es hier zu thun haben, In dieser Aufstellung nämlich hat das erste a oben einen sagt, er ist zwar ein Engländer, er ist aber nach dem Strich. Bei B, y u. 6. w. ist weiter kein Strich, weil Festlande ausgewandert. Das also, was unser Autor stillschweigend angenommen wird, der Strich oben laufe bringt, kann zwar wahr sein, es kann aber auch der

bei allen Buchstaben durch bis oruni. Beim & nach artig ausgebeutet werden, dass man sagt, dieser Autor dauni muss aber der Strich oben aufhören und unten sagt das, was er bringt, blos deshalb, um es mit keiner anfangen. Darum steht eben nach dem gauni das a Partei zu verderben. Das Uebrige, was der Autor der

mit dem Strich unten. Stände das a nicht da, so wüsste Lebensbeschreibung bringt, ist so vage, dass es auf den man nicht den Unterschied der Zahlen von a bis oauni hundertsten und tausendsten Autor passt. Er weiss also, als 1—900 und von a 0. 8. w. als 1000 und weiter aufausser dem Katalog von Hortulanus Schriften, blutwenig wärts. vom Hortulanus, und wenn man das Auswandern in der Gerade so nun, wie wir die Aufstellung der Zahlen Weise ausbeutet, die wir so eben dargelegt, so weiss er gegeben haben, gerade so hat sie der Autor vor sich am Ende gar nichts von ihm. Sein Gewährsmann, liegen, oder im Sinne. Er denkt, würde ich blos von a Bosten, wird wohl eben so wenig wissen, denn sonst würde bis oquni gehen, so hätte ich die Aufstellung unvollstänunser Autor es bringen. Und auf solche Autoritäten hin, dig, jetzt gehe ich von a bis a, und habe sie vollständig. auf solche Expositionen hin soll man nun gutgläubig an

Wenn nun die Griechen ausdrücken wollten, man habe nehnen, Hortolanus habe 1040 ngeblüht“, das ist eine

eine Sache vollständig, das ist vom Anfang bis zu Ende, etwas starke Zumuthung.

so sagten sie, man habe die Sache von a bis w, von Der kühne Griff mit der 1040 wird wohl ff liegen. Die Alpha bis 0 mega. Indem nun unser Autor sagt, er babe Alchemisten werden den Aristoteles, welcher die Ab- die Aufstellung vollständig, sagt er, ich habe die Aufhandlung De perfecto magisterio geschrieben, um das stellung von a bis w. Alsdann sagt er weiter: Ich habe Jahr 1000 gesetzt haben. Es kommen nun in dieser Ab- die Zahlen von 1 bis 1000. Hierin habe ich die Zahlen handlung Citate aus der Tab. smar, vor. Dies bemerkte von « bis 0.

Also ist a= 1 und w=1000. Die Finte Jemand, der in der Alchemie nicht weiter eingeweiht liegt also darin, dass der Autor sich auf seine Weiso war, und dachte, die Tab. smar. kommt von Hortulanus herausrechnet, nicht a sei 1000, sondern w' sei 1000. ber. Hieran anlehnend calculirte er nun,

wenn Aristo- Nun geht er weiter und sagt, die Griechischen Zahlteles um das Jahr 1000 fällt, so muss Hortulanus früher zeichen sind: a, b, y, S, E, Bav, 5, n, %, 1, %, d, M, , fallen, denn wenn dem nicht so wäre, so könnte Aristo- ξ, ο, π, κόπια, ρ, σ, τ, υ, φ, χ, ψ, ω, σαμπί. Das teles den Hortulanus nicht „citiren“. Und so kommt sind 27 Zahlzeichen. Von a bis u sind 13 Zeichen, von dem heraus, dass Hortulanus 1040 blühte.

& bis oquni sind wieder 13 Zeichen, also in der Mitte

steht das v. Das benutzt er nun dazu, um sagen zu Das Ovum-Räthsel.

können, das v stände in der Mitte. Sobald er das

aber heraus hat, sagt er weiter, es handelt sich um die Dasselbe bezieht sich auf die res una als Ovum, und

Zahlen 1 bis 1000. Bei diesen steht in der Mitte: 500, kommt in einer Abhandlung vor, welche zwar dem Zo

also ist v 500. Die Finte liegt also darin, dass der simus zugeschrieben wird, von demselben aber nicht her- der Autor sich auf seine Weise herausrechnet, nicht v rührt, und den Titel führt: Περί της ασβέστου. Es

seie 500, sondern v seie 500. lautet:

Auf diese Weise bekommt denn der Autor heraus, dass Μέσον ίσταμαι της γαίας και του πόλου,

der pågos nicht ist : 920, nämlich τρίγαμμός ειμι, συλλαβήν φέρων μίαν"

W = 800 δ ψήφος μοι χίλια πεντακόσια και ο ευρών με σοφός ών των γραμμάτων,

50 και δε μη ευρών με ουκ οίδεν το άλφα, και

Summa 920 υπάρχει συν τω βήτα και δέλτα

sondern dass er ist: 1500, nämlich Ich stehe mitten zwischen Erde und Himmel,

W = 1000 habe drei Buchstaben und bin einsylbig.

v 500 Der Zahl nach ergebe ich : Eintausend fünfhundert. Wer mich findet, versteht sich wohl auf die Buchstaben.

Summa 1500 Wer mich aber nicht findet, der kennt nicht das Alpha, Das o wird im yngos nicht mitgerechnet, und zwar und fängt an mit Beta und Delta.

deswegen nicht, weil in der zweiten Zeile ja ausdrücklich Die Lösung ist : wòv, Ei.

gesagt wird, das Wort, welches die Lösung des Räthsels Erste Zeile. Hier wird an das Weltenei angelehnt entbalte, seie einsilbig. Wenn es aber einsilbig ist, so in der Stelle der Tab. smar. : Et sicut res omnes fuerunt kann dies blos darauf beruhen, dass dem o weiter keine ab uno, und wie alle Dinge waren vom unum, dem Ei, Rechnung getragen wird. dem Weltenei. Das Weltenei ist Himmel und Erde, Vierte, fünfte und secbs te Zeile. yoá uuata weil es zu ihnen die Grundlage abgiebt.

Es ist nicht sind die Buchstaben als Zahlen. Also: Wer die Lösung Himmel und Erde, weil diese erst realiter aus demselben des Räthsels findet, der versteht sich darauf, die Zahlbuchhervorgehen. Auf die Weise steht es denn in der Mitte staben richtig zu fassen, das heisst, im Sinne des Autors zwischen Himmel und Erde, hält die Mitte zwischen richtig zu fassen. Wer die Lösung aber nicht finden kann,

der oux oidev to å hpa, der kann nicht A sagen, der ist Zweite Zeile. Die 3 Buchstaben sind : w, o, v.

ein dummer Teufel, και υπάρχει α. 8. w. υπάρχειν Die eine Sylbe entsteht dadurch, dass man schnell liegt ganz ähnlich wie das Deutsche , anfangen“. Wenn spricht, und so nicht 0-on sagt, sondern On.

wir sagen: „Fängt der da mit dem Hundertsten und TagDritte Zeile. Wir haben beim Durchnehmen des sendsten an“, so soll das weniger heissen: initium facere, ersten Räthsels des ersten Buches der Oracula Sibyllina als vielmehr: „er kommt damit heran, er bringt es auf's

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ihnen.

Tapet“. So ist hier das undCXEIV: damit herankommen. tam supra librum Turbae (29 Distinctiones). – Aenigma Also wer das Räthsel nicht lösen kann, so hat der Autor (VII aenigmala) ex visione Arislei philosophi et allegoriis zu sagen im Sinne, der kommt mit a und ß heran, das sapientum. (Der Ausdruck visio Arislei stammt von Petrus heisst, der nimmt die Buchstaben nach ihrem gewöhnlichen de Silento her.) – In turbam philosophorum exercitationes, Zahlwerthe, und zählt sich heraus a = 1, B = 2 u. 8. W., in quibus occulta quaedam et ad artem facientia expliund kommt so dahin, dass er sagt: w=800 und v=50. cantur (Exercitationes XV). Dass der Autor nun nicht sagt: der kommt mit a und B Morienus, auch Morienus Romanus, auch Eremita heran, sondern mit ß und f, das liegt darin, dass er das Hierosolymitanus genannt - Einige schreiben Morienes a nicht bringen kann, weil er ja vorhin dem Nicht-Löser ist der angebliche Verfasser der Scbrift: De compositione in die Schuhe geschoben hat, er kenne das dapa nicht. Alchemiae, welche übrigens auch andere Titel führt. Diese Darum rückt an die Stelle des a und ß das B und y. Schrift zerfällt in 2 Tbeile, deren einer Allgemein-Data über Das y nimmt der Autor aber auch wieder nicht, und setzt Moriens Leben in Verbindung mit einer Goldmacher-Historie dafür das d, weil er denkt, ich bin von 0 auf 2 gesprungen, enthält. Es liegt zu nahe, dass man die Allgemein-Data nun will ich auch von 2 auf 4 springen, und die 3 un- über Moriens Leben mit dem Masse bemisst, mit welchem terwegs lassen. Uebrigens lässt sich oux oidev tờ ălpa man die Goldmachergeschichte bemisst, und da bleibt auch erklären mit: der kennt das änga in sofern nicht, denn von historischer Zuverlässigkeit wenig übrig. Der als er sagt, dlya ist eine Eins, und nicht, alga ist der eigentliche alchemistische Theil trägt den Allgemein-ChaAnfang. Und wenn er auf die Weise das čápa nicht rakter der Schriften der ersten Abendländischen Periode. kennt, so kommt er auch nicht auf das w als Bezeichnung Das Werk ist angeblich ursprünglich Arabisch geschrieben, für Ende, statt als Bezeichnung für 800. Also liegt in und von Robertus Castrensis in's Lateinische über dem oux oidev to daya indirect der Hinweis dafür, dass setzt. Am Schlusse dieser „Lateinischen Uebersetzung w= 1000. Ein ähnlicher indirecter Hinweis dafür, dass des Robertus steht: Explicit liber Alchemiae de Arabica v=800 liegt darin, dass das Räthsel anfängt: Méoov in Latinum translatus anno millesimo centesimo octuagoTotauan. Durch das uéoov wird indirect auf das v hin- simo secundo, in mense Februarii et in ejus die undecisa gewiesen, welches in der Mitte steht, in der Mitte von 1 , Ende des Buches der Alchemie, welches vom Arabischen und 1000, und damit = 500. yaia und nóhos sind dann in's Lateinische übersetzt wurde, 11. Februar 1182. In indirect und 1000.

ersten Abschnitt des Buches spricht Morienus von sich

selbst, im zweiten Abschnitte wird in der dritten Person Alchemistische Schriftsteller u. Schriften von ihm gesprochen, und die folgenden Abschnitte, welche der ersten Abendländischen Periode. eigentlichen alchemistischen Werth haben, bringen Ge

spräche zwischen dem König Kalid und Morienus in Aristoteles (Pseudo-Aristoteles). Von ihm ist die dem Genre: Kalid fragt das, Morienus antwortet das. Abhandlung: De perfecto magisterio. Dieselbe zerfällt in Dabei hat man nun aber das Nachsehen, ob Morienus zwei Abtheilungen. Die zweite beginnt mit der Ueberschrift: selbst diese Gespräche aufgeschrieben, oder vielmehr ein Secunda hujus artis ratio. Diese trägt einen ganz anderen anderer sie verfasst hat, und das, was er sagen will, dem Charakter als die erste Abtheilung, und ist unächt. Es fällt fingirten Morienus in den Mund legt. in der ersten, eigentlich dem Aristoteles zukommenden, Merlin, dem die Allegoria, profundissimum philoAbtheilung auf, dass von Periode zu Periode mit einem

sophici Lapidis arcanum perfecte continens zugeschrieben „Scias hoc, guia est magnum secretum“ aufgewartet wird. wird, ist ein Pseudonym. In dieser Abhandlung wird ein Das erinnert an das beim Demokrit immer wiederkehrende

König auserweckt, und zielt dieselbe auf die MenschNatura natura gaudet etc.“ Dies ist denn wohl mit ein Interpretation der Tab. smar, resp. das Quecksilber. (Vergl

. Motiv, dass die Abendländer auf die Demokritschen Re- bei der Mensch-Interpretation der Tab, smar.) Merlin war frains zurückkommen, diese indess in einem anderen Sinne ein Englischer Zauberer, der um 500 p. C. gelebt haben nehmen, als Demokrit, vergl. z. B. Turba philosophorum, soll. Der Autor der Allegoria denkt, die Abendländische Sermo undecimus (Parmenides). Sehr wichtig in der Ab- Mensch-Interpretation der Tab. smar. hat einen Anstrich handlung des Aristoteles ist das, dass die 4 Regimina von Zauberei, indem ein todter Mensch wieder lebendig deutlich dargelegt werden. Hierbinter greift ein anderer gemacht wird. So kommt er von der Mensch-Interpretation Autor und bringt eine Abhandlung: Tractatulus de pra- auf Zauberei, von der Zauberei auf einen Zauberer, und ctica Lapidis philosophici, der er den Autortitel Aristoteles als solcher wird eben Merlin herangezogen. Es ist wohl giebt. Diese Schrist handelt hauptsächlich von den 4 Re- kaum nöthig, darauf hinzuweisen, dass der Merlin, der um gimina, welche genannt werden: Lapidis dissolutio in 500 gelebt haben soll, unmöglich der Autor der vorliegen. aquam spiritualem (Solviren), Lapidis separatio in statum den Abhandlung gewesen sein kann, da damals ja noch spiritualem (Destilliren), Lapidis reductio in terram natu- gar keine Abendländische Alchemie existirte. ralem (Congeliren), desponsatio Lapidis in calcem corpo. Ebenso ist Haimo, dem die Epistola de quatuor Lapi. ralem (Calciniren). Im Allgemeinen wird angenommen, dibus philosophicis etc. zugeschrieben wird, ein Pseudodass ein Aristoteles die Abhandlung: De perfecto magi- nym. Haimo war ein Bischof zu Halberstadt, dessen sterio (beide Abtheilungen) und die Abhandlung: Tracta- Todesjahr auf 853 fallen soll. Dieser Bischof Haimo kap tulus de practica Lapidis philosophici geschrieben. Daran natürlich nicht der Verfasser der vorliegenden Epistel sein, ist gar nicht zu denken. Und noch viel weniger ist daran denn zu der Zeit, wo er lebte, existirte noch keine Abendzu denken, dass der Aristoteles, der in der Haimonischen ländische Alchemié. Er aber wird als Autor in's Auge Epistel citirt wird, eben derselbe Aristoteles sei. Das will gefasst, und zwar weniger deswegen, weil er der Haimo ja selbst nicht einmal der Christianus philosophus, der die ist, sondern deswegen, weil er ein Bischof war. Nämbetreffende Abhandlung: Tractatus de Lapide philosophico lich Jemand, der einen Witz machen wollte, sagte, diese etc. gescbrieben. Dieser stempelt ja die Schrift zu einem Epistel kommt von einem Kirchenschriftsteller her. An Opus des Stagiriten Aristoteles, woher das „conscriptus die Stelle des Kirchene chriftstellers trat nun ein Bischof, ad Alexandrum Magnum.“

und als solcher hatte Haimo das Glück, gewählt zu Eine wichtige Schrist ist die Turba philosophorum. werden. Sie existirt in 2 Redactionen. Die erste hat 72 Sermones, Des Petrus de Silento-„Opus“, so wie des Artedie zweite 78 Sententiae. Es handelt sich in diesen fius: Clavis majoris sapientiae ist bei der Drachen- und Schriften um eine Reihe von Alchemisten, welche die Metall-Interpretation citirt worden. Namen führen: Iximidrus, Exundrus, Anaxagoras, Pandol- In die erste Abendländische Periode gehört auch: Interfus, Lucas, Locustor, Pythagoras u. 8. W. u. s. w. Diese locutio Mariae prophetissa e, sororis Moysis et Aarohalten der Reihe nach einen Sermo resp. eine Sententia, nis, habita cum aliquo philosopho, dicto Aros, de excellenin welcher die Alchemie im Sinne der Abendländischen tissimo opere trium horarum. Wir kennen aus dieser Alchemisten besprochen wird. Der Praeses in der Ver- Interlocutio blos Excerpta. Wahrscheinlich war diese sammlung ist Arisleus, und das ist der Grund, weshalb Maria ursprünglich die Jungfrau Maria, welche dem Anman dem Arisleus die Autorschaft der Turba philosophorum lehnen der Abendländischen Alchemie an Christus XL gegeben. – Von besonderen Schriften, welche sich auf die Liebe zu einer Alchemistin gestempelt wurde. HinterTurba philosophorum beziehen, führen wir auf: In turbam drein wandelte man sie zur Maria, das ist Mirjam, der philosophorum sermo unus anonymi. – Allegoriae sapien. Schwester des Moses and Aaron um. Motiv zu diesem Thun

was

es

bus tria existunt humiditatum genera ? "primum, quod 11Bei dieser ist die resauna: Quecksilber. Die Pronomina

war entweder das, dass man meinte, den Arabern sei die silbers für die Alchemie bringt es mit sich, dass bereits Prophetin Maria oder Mirjam minder Scrupel-erregend, als die Abendländer der ersten Periode dem in's Auge sehen, die Jungfrau Maria, oder auch das, dass man in der was ihnen denn nun alles das Quecksilber an der Hand „Alchemistirea eine Profanation der Jungfrau Maria fand. der verschiedenen Interpretationen der Tab. smar. bietet, Von Hortulanus war bereits früher die Rede.

an der Hand dieser Interpretationen direct und Dubios sind die Dicta Alani philosophi de Lapide philo- indirect ist. Indessen ist in der ersten Abendländischen sophico, welche der Flamänder Justus a Balbian Periode dieses Thun mehr vage, eine wirkliche principielle herausgab (1598), wie er sagt, indem er sie aus dem Bedeutung erhält es erst in der zweiten Abendländischen Deutschen übersetzte. In dieser Abhandlung kommt näm- Periode und von da sich fortziehend, in den folgenden lich folgende Stelle vor:

Abendländischen Perioden durch eine Besonder - InterAd hujusmodi calcinationem philosophi nos remittentes pretation der Tab. smar., das ist durch die Quecksilber

quibus adhuc

Ens-. gnum a combustione praeservat; alterum, admodum pingue ejus, illud im Passus Pater ejus est Sol etc. beziehen sich et oleaginosum, inflammationis et combustionis causaın ad- auf das Quecksilber. Der pater telesmi ist das Queckministrat, carentque duo ista odore et ab igne consumun- silber. Die gloria ist das Quecksilber, die fortitudo ist tur; tertium autem, unctuosum ac quantitate exiguum, in das Quecksilber. Der Hermes trismegistus bezieht sich cinere remanet, subtileque est et perenne. „Die Philo- auf das Quecksilber. Die operatio Solis bezieht sich sophen (Alchemisten) verweisen uns auf eine derartige auf die operatio des Quecksilbers. Ueberall, allüberall Calcination, und sagen, wir sollen das Holz als Beispiel Quecksilber. Hierbei ist nun namentlich der Passus in's nehmen, welches, wenn es noch grün ist, drei Arten Feuch- Auge zu fassen : tigkeit enthält. Die erste Art ist die, welche das Holz Et sicut res omnes fuerunt ab uno, meditatione unius: gegen das Verbrennen schützt. Die zweite, sehr fett und sic omnes res natae fuerunt ab hac una re adoptione. ölig, ist der Grund, dass das Holz Feuer fängt und ver- Wie die Welt herstammt von Gott, vom hóyos Gottes, brennt. Diese beiden Arten sind geruchlos und werden so stammen alle Dinge, welche die Welt enthält vom Feuer verzehrt. Die dritte Art, salbenartig und von (res natae), vom Quecksilber her. geringer Quantität, bleibt in der Asche zurück und ist

Damit ist das Quecksilber ein Ens universale ! subtil und beständig.“

In Bezug auf das Quecksilber als Ens universale knüpft Das lehnt zu auffallend an die Sal-Sulphur- und Mer- man an alles das, was irgend eine Interpretation der Tab. cur-Lehre, welche wohl damals bestand, als Balbian die smar. an eine Rubrik, an einen Passus gelehnt hat, und Dicta Alani herausgab, aber nicht in der ersten Abend- setzt es zum Quecksilber in Relation. Hiermit begnügt ländischen Periode. Doch nicht nur das, sondern die man sich aber nicht, sondern zieht auch einerseits für diese Stelle ist auch obendrein aus des O Croll Basilica chemica und jene Rubrik, diesen und jenen Passus neue Beziehunabgeschrieben. Dort heisst's nämlich (Genfer Ausgabe v. gen heran, andererseits giebt man den alten Beziehungen 1631, pag. 30):

einen extendirten Umfang, welche beiden Manoeuvres unter Hoc a spagyris visibili experientia et certificatione in- Umständen auf dasselbe hinauslaufen. contradicibili demonstrari potest. In lignis viridibus tria Wir wollen dies an einigen Beispielen klar machen. etiam existunt humiditatum genera: Primum aquosum, Man hat in den beiden superius und inferius der zweiMercurio fugitivo respondens, quod lignum a combustione ten Rubrik an der Hand früherer Interpretationen die 4 praeservat: Alterum, admodum pingue et oleaginosum, in- Elemente. Also umfasst das Quecksilber die 4 Elemente. flammationis et combustionis causam, instar Sulphuris, ad- In denselben superiora und inferiora hat man (Pythaministrat, et haec duo ab igne consumuntur: Tertium goräische Interpretation der Tab. smar.) das Dreieck. autem, unctuosum ac quantitate exiguum, in cinere remanet Also umfasst das Quecksilber das Dreieck. (Sal videlicet) subtile est et perenne.

In denselben superiora und inferiora hat man (magische Mit der Aufführung dieser Schriftsteller und Schrifen Interpretation der Tab. smar.) die Dämonen. Also umfasst wollen wir uns begnügen.

das Quecksilber die Dämonen. Was nun die Zeit betrifft, in welche dieselben fallen, Man hat in der dritten Rubrik: Sol, Luna, ventus, terra. so fehlen sichere Details. Nur für die Uebersetzung des Also Quecksilber = Sol, Luna, ventus. terra. Robertus Castrensis liegt die Jahreszahl 1182 vor. Sicher In derselben Rubrik hat man nach anderer Interpretaist, dass zu den Zeiten des Albertus Magnus, dessen Ge- tion die Elementar-Qualitäten. Also umfasst das Queckburtsjahr auf 1193 und dessen Sterbejahr auf 1280 gesetzt silber die Elementar-Qualitäten. wird, die erste Abendländische Periode hinter uns liegt.

U. . w.
Wir können daher in Bausch und Bogen sagen, um das Ferner hat man nach der Drachen - Interpretation der
Jahr 1200 falle der Abschluss der ersten Abendländischen Tab. smar. im pater omnis telesmi den Drachen. Also
Periode. Man kann nun annehmen, dass in Bausch und Quecksilber Drache. Hierbei fragt man sich dann,
Bogen 200 Jahre damit hingingen, bevor die erste Abend-

denn nun gerade ein Drache sein?
ländische Periode mit allen den Einzelheiten, welche sie Nehmen wir irgend ein anderes Thier. Und – es tritt
in's Auge fasst, zum Abschluss gekommen. Und damit irgend ein anderes Thier an die Stelle des Drachen.
ist denn gegeben, dass der Anfang der ersten Abendlän- Und ähnlich: Man hat nach der Pflanzen-Interpretation
dischen Periode so circa um das Jahr 1000 fällt.

im pater omnis telesmi den Baum. Also Quecksilber

Baum. Hierbei fragt man sich dann, warum muss es nun
Zweite Abendländische Periode. Das gerade ein Baum sein? Nehmen wir in gleicher Beziehung
Quecksilber als Ens universale. etwas anderes. Und an die Stelle des Baumes rückt der

Strauch, die Blume.
Die Alchemisten der zweiten Abendländischen Periode

U. s. w.
gehen im Allgemeinen auf der Bahn weiter, welche ihnen Ferner hat man in der philosophia totius mundi die
von den Alchemisten der ersten Abendländischen Periode

Tab. smar.

Die Tab. smar. ist aber gleichsam ein Spievorgezeichnet worden ist, dabei bald mehr, bald weniger gel für die Alchemisten, in welchem sich die Alchemie auf die Arabische Alchemie blickend. Besondere Eigen- abspiegelt. So kommt Paracelsus dazu, aus dem Queckthümlichkeiten werden wir hervorheben. Wir lassen diese silber als Ens universale den Spiegel herauszuarbeiten. Periode mit Albertus Magnus beginnen, und bis zu Basi

U. S. w. lius Valentinus gehen, mit welchem die dritte Abendlän- Es ist leicht zu übersehen, dass man, indem man die dische Periode beginnt. Hierbei setzen wir indess den Sache auf solche Weise angreift, das Hundertste und Basilius Valentinus später, als das gewöhnlich geschieht. Tausendste für das Quecksilber herausbekommen kann. (Vergl. Basilius Valentinus.)

Indem man nun aber in Bezug auf das Quecksilber als Bereits durch die metaphysische Interpretation der Tab. Ens universale das Hundertste und Tausendste vor sich smar. erlangt das Quecksilber in der Alchemie eine hohe hat, muss man sich nicht der Idee in die Arme werfen, Bedeutung. Diese Stellung wird noch bedeutender durch als handelte es sich um absolute Willkür. Man muss die Arabische Richtung der Alchemie, welche auf die nicht sagen, da steht ja mit dürren Vorten: Abendländer übergeht. Die hohe Bedeutung des Queck- res natae fuerunt ab una re, alle Dinge, welche die Welt

warum

muss

es

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omnes

enthält, stammen vom Quecksilber her. Also, nelıme ich weiten und zu engen Gränzen zu bewegen. Noch lange etwas, was die grosse weite Welt enthält, da habe ich nicht Jeder ist dazu qualificirt, die Sache genial auszueben Quecksilber. So muss man nicht sagen. Vielmehr beuten, und es ist bei den einzelnen Autoren, welche diehandelt es sich darum, dass an der Hand alter oder neuer ses Terrain betreten, eine grössere oder geringere GeSpeculationen irgend einem Etwas der Tab. smar.-Stand- wandtheit, ein Tirocinium einerseits und eine Virtuosität punct, ein alchemistischer Standpunct, andemonstrirt wird, andererseits durchaus nicht zu verkennen. Wir wollen dass so sein Quecksilber - Standpunct herauskommt, und hierfür ein Beispiel nehmen. dass dies Etwas so ein Recht erhält, unter den res natae In Bezug auf allgemein menschliche Beziehungen wird eine Stelle einzunehmen. Also den Standpunct der res das Quecksilber zum König. Das liegt nahe im Anlehnen natae hat man nicht aprioristisch, er muss erst aposterio- an die Mensch - Interpretation der Tab. smar. Es wird ristisch hineinkommen. Die Sachlage ist nicht: dies zum Knecht (servus). Dabei wird nun natürlich gedacht, oder jenes Etwas ist eine res nata, also ist es Quecksil- der König ist doch ursprünglich nichts auderes, als der ber, sondern: dies oder jenes Etwas lässt sich als Queck- Mensch der Mensch-Interpretation. Wie man dieser aber silber legalisiren, darum hat es ein Recht, unter die res zum höchsten Menschen macht, so kann man ihn auch natae aufgenommen zu werden. Und hierbei ist denn zum niedrigsten Menschen machen, denn die Extreme bewieder das Recht, unter die res natae aufgenommen zu rühren sich. Und so wird aus dem König ein Knecht. werden, um so mehr begründet, je mehr Anhaltspuncte für Das liegt nun viel weniger alchemistisch gewandt, als das das Quecksilber an der Hand der Tab. smar. oder be- folgende. Das Quecksilber ist ein Mann. Grund: Pater reits eigebürgerter alchemistischer Speculationen vorliegen. ejus est Sol. Ein Vater ist aber ein Mann. Es ist eine Einige Beispiele werden dies klar machen.

Frau.

Grund: Mater ejus est Luna. Eine Mutter aber Wir haben oben gesagt, dass an der Hand des Drachen,

ist eine Frau. In Mann und Frau haben wir Masculinum welcher als Quecksilber gefasst wird, auch andere Thiere und Femininum. Nun ist das Quecksilber aber auch ein in den Bereich des Quecksilbers kommen. Hierbei wäre Neutrum, denn die Vocabel Hydrargyrum ist generis es nun ein sehr lockerer Anhaltspunct, wenn man sagen neutrius. Das Quecksilber ist ein Vater. Grund: Pater wollte: Der Drache ist ein Thier. Der Drache ist Queck- omnis telesmi est hic. Dasselbe ist eine Mutter, denn silber. Nun sind aber der Elephant, die Maus, der Hase, in der Drachen-Interpretation wird ja das virtus ejus inder Fuchs u. 8. W. Thiere. Also sind sie auch Queck- tegra est auf die Frau des pater bezogen. Auch ist für silber. Auf solche lockere Anhaltspuncte lässt sich kein Vater und Mutter das Pater ejus est Sol, mater ejus est gediegener Alchemist ein, eine solche Legalisirung des Luna zu verwerthen. Es ist ein Kind (Suhn, Tochter), Quecksilbers für den Elephanten, die Maus, den Hasen, denn die virtus integra eines Vaters kann da angenommen den Fuchs steht auf zu schwachen Füssen. Anders liegt werden, wo er ein Kind erhält, namentlich aber da, wo die Sache, wenn gesagt wird, der Drache ist Quecksilber er als Stammhalter einen Sohn erhält. Also Quecksilber an und für sich (pater omnis telesmi), er ist aber auch Sob n. Der Vater ist also Quecksilber, und der Sohn Quecksilber in Bezug auf sein Blut (Quecksilber als Ve- ist Quecksilber. Also coincidiren Vater und Kind. Und nenum). Nun haben wir die Kröte, die Viper, den Basi- das ist, das Quecksilber zeugt sich selbst. Ebenso ist lisken u. 8. w. Diese Thiere sind giftig. Ihr Gift deckt die Mutter Quecksilber, und das Kind ist Quecksilber. Also das Quecksilber als Venenum, ihre Thier-Natur deckt die coincidiren Mutter und Kind. Und das ist, das QueckThier - Natur des Drachen. Also können sie als Queck- silber gebiert sich selbst. An der Hand des Pater silber aufgefasst werden. Das ist eine ächte Legalisirung ejus est Sol, mater ejus est Luna ergiebt sich ferner, dass der Kröte, der Viper, des Basilisken als Quecksilber. Oder eine Heirath zwischen Quecksilber und Quecksilber statt man nimmt den Löwen und sagt, der Drache kommt in hat. Wo sich aber zwei heirathen, die dasselbe sind, da die Alchemie auf Grund der Arbeiten des Hercules, Her- liegt es nahe, anzunehmen, es heirathen sich Bruder und cules aber tödtet nicht nur den Drachen (die Lernäische Schwester. So haben wir Quecksilber als Bruder, QueckHydra), sondern auch den Nemeischen Löwen. Die eine silber als Schwester. Ferner haben wir in Bezug auf das wie die andere That gehört unter die zwölf Arbeiten des Pater ejus etc. : Sol und Luna (Quecksilber und QueckHercules, hier wie dort handelt es sich um ein Thier. silber) heirathen sich. Sie erhalten ein Kind (die res una). Also wo ich den Drachen nehme, kann ich auch den Lö- Nun folgt aber wieder Pater omnis telesmi. Und da liegt wen nehmen, wo demgemäss der Drache Quecksilber, es nahe, dass das Kind von so eben wieder heirathet, und ist auch der Löwe = Quecksilber. Auf die Weise ist der ein Kind bekommt. Dics letztere Kind ist dann aber ein Löwe als berechtigt zur Aufnahme unter die res natae Enkel, resp. eine Enkelin. Nimmt man nun aber an, legalisirt. Und ferner: Wir haben oben gesagt, dass an dass sich vorhin Bruder und Schwester heiratheten, so der Hand des Baumes, welcher als Quecksilber gefasst kommt das Verhältniss von Oheim und Tante in die wird, auch andere Pflanzen in den Bereich des Queck- Sache. Und so lassen sich noch weitere Familien-Verhältsilbers kommen. Hierbei wäre es nun ein sehr lockerer nisse heranziehen. Das liegt alles im ächt alchemistischen Anhaltspunct, wenn man sagen wollte, der Baum gehört Sinne ganz anders, als der Knecht, der dem König gegendem Pflanzenreiche an, dem Pflanzenreiche gehören aber über gestellt wird. auch an: die Klette, der Enzian, die Winde u. s. w. Da Nebenbei sei hier erwähnt, dass Paracelsus die Sache nun der Baum

Quecksilber, 80 sind auch die Klette, mit Virtuosität auszubeuten versteht. der Enzian, die Winde u. 8. w. = Quecksilber. Anders An die Quecksilber - Ens - universale - Interpretation der würde sich die Sache schon machen, wenn man sagt, die Tab. smar, knüpft sich die Aludel-Interpretation der Tab. Planze Lunaria ist Quecksilber, denn einerseits ist sie eine Pflanze, andererseits weist ihr Name Lunaria aber Bei ihr lässt man die res una das Aludel sein, und hat speciell auf das Mater ejus est Luna der Tab. smar. Oder nun des Näheren ff. wenn man sagt, die Rose ist Quecksilber, denn einerseits Quod est inferius etc. Stosse dich nicht daran, dass ist sie eine Pflanze, andererseits bildet sie in ihrer rothen der Bauch des Aludel so dick ist, und der Hals so dünn. Farbe ein Anlehnen an das Hydrarg. oxyd. rubr, den Sage in Folge dessen nicht, der Bauch ist doch dem Hals Gold-Lapis. Auf die Weise haben wir denn die Legali- überlegen. Nein, das ist er nicht, eben so wenig, wie du sirung der Lunaria, der Rose, unter die res natae aufge- am Aludel den Bauch entbehren kannst, kannst du seinen

zu werden, nicht aber findet das Gleiche statt Hals entbehren: das inferius est sicut id quod est subei der ersten besten Pfanze, die man sich aus dem Pfan- perius. Und nun geht es weiter : zenreiche hervorholt.

Et quod est superius etc. Und beide Theile des Aludel, Es lässt sich nicht leugnen, dass die Speculation einen sein superius und inferius dienen dazu, die Wunder der weiten Spielraum hat, wenn sie sich daran macht, diesem res una zu Stande zu bringen. oder jenem Etwas seine Berechtigung zum Eintritt in den Et sicut res omnes etc. Gott hat die Welt erschaffen. Bund der res natae anzudemonstriren. Immerhin ist es Die Welt hat also ein Vorderglied, Gott. Ebenso haben aber wohl zu berücksichtigen, dass es sich nicht um die die res natae, das Quecksilber in seinen verschiedenen absolute Speculation handelt, sondern um die alche- Auffassungen, ein Vorderglied, und dies Vorderglied ist mis tische Speculation. Wer die Sache ordentlich aus- das Aludel. beuten will, muss au courant de Alchemie sein, es ge- Die Stelle Pater ejus Sol etc. kennen wir bereits in der hört ein alchemistischer Tact dazu, sich hier nicht in zu Aludel-Interpretation von der Arabischen Alchemie her.

smar.

nommen

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