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der Erde, anheimfällt, tritt er auf Grund der vorliegenden erhalten wir nun auf Grund des vincere und penetrare Rubrik in den Bereich der Philosophie, und das ist der nicht das ursprüngliche Metall wieder, sondern das Metall, Grund, weshalb der Lapis philosophicus eben zum Lapis welches der Lapis phil. zu sich hinübergezogen hat, das philosophicus wird. In der vierten Rubrik haben wir Metall, dem der Lapis phil. seine Natur mitgetheilt hat. kennen lernen, weshalb der Lapis phil. : Lapis philoso- Diese Natur ist die Gold - Natur. Diese Auffassung hat phicus heisst, hier lernen wir kennen, warum er Lapis deshalb statt, weil auf Grund des: Pater ejus est Sol, philosophicus heisst.

der Lapis phil. ist Gold“, der Lapis phil. selbst Gold An die philosophia totius mundi knüpft sich der Titel ist. Indem er also das unedele Metall zu sich linijber der Tab. smar. Da nun philosophia totius mundi=Lapis zieht, wird dies zu Gold. So muss man die Sache auf. phil., so wird der Titel der vorliegenden Interpretation fassen. Man muss sie aber nicht derartig auffassen, dass der Tab. smar.: De Lapide philosophico, oder : Tabula man mit dem Pater ejus est Sol, der Vatar des Lapis phil., de Lapide phisosophico.

und somit er selbst ist Gold, dass man damit anfangend,

sagt: Im Lapis phil. habe ich Gold, ich setze somit an Achte Rubrik.

der Hand des d'yxíosiv dem unedelen Metall Gold zu, Completum est quod dixi de operatione Solis.

und dieses Gold theilt nun der ganzen Masse seine Natur Zunächst haben wir diesen Passus im Anschluss an die mit. Vom Standpunct der %quoonoti'a freilich im wahren vorige Rubrik, sie completirend. Damit heisst er: Was vor- Sinne der Alchemie steht einer solchen Auffassung nichts hin über die Auffassung des Lapis pliil. in Bezug auf die im Wege. Diese und die vorige Auffassung kommen ja Zahl seiner Theile gesagt, ist vollständig. Denn dem,

auf dasselbe hinaus. Vom Standpunct der Xquoonoi l'a worauf wir dort hingewiesen, der Lapis phil. bestel dagegen als Schwindel- Goldmacherkunst steht drei Theilen und einem Theile, dem schmiegt sich das an, ihr sehr viel im Wege. Denn wenn man von ihrem Gedass der Lapis phil. aus zwei Theilen besteht. Es wird sichtspunet aus sagt: Hier habe ich ein unedeles Metall, nämlich angenommen, dass operatio Solis im Grunde sei: ich setze Gold zu, nun wird die ganze Masse zu Gold %Quoonotia, und da nun dieses Einwort zu zweien distra- dann kann der Andere sagen: Das ist keine Kunst, Gold hirt werde, zu koyaoia 'Haiov, so werde damit auf den zu erhalten, wenn man von vorn herein Gold in den TieGesichtspunet der Zwei beim Lapis phil. gezielt. Dieser gel giebt. Die Sache ist illusorisch. Das erhaltene Gold Zwei-Gesichtspunct ist wie wir wissen, theils ein allge- ist nichts anderes, als das von vorn herein zngesetzte Gold. meiner, theils ein besonderer. Als allgemeiner bezieht er Vom Standpunct der Schwindel-Goldmacherkunst darf man sich auf den Lapis phil. als Erde und Luft, als besonderer daher von vornherein kein Gold nehmen, sondern man auf den Lapis phil. als Schwefel und Mercur.

setzt dem unedelen Metall, welches zu Gold werden soll, Dann aber haben wir im vorliegenden Passus die ähn- ein mysteriöses Etwas zu, und dies mysteriöse Etwas ist liche Sachlage, wie bei der metaplıysischen Interpretation

eben der Lapis philosophicus. der Tab. smar. Er besagt in distendirter Weise: Comple- Schliesslich ist noch auf Eins hinzuweisen. In der drittum est quod dixi de gloria, nam id, quod dixi de ope- ten Rubrik wird zuerst interpretirt, Pater ejus Sol: sein ratione Sulphuris et Mercurii eodem modo se habet quoad Vater ist Schwefel, mater ejus est Luna: seine Mutter ist operationem Solis. Das, was ich über die gloria gesagt Mercur. Dann wird zum zweiten interpretirt, Pater ejus habe, ist vollkommen, complet, denn dasselbe, was ich est Sol: sein Vater ist Gold – und damit wird aufgehört. über die operatio Sulphuris et Mercurii gesagt habe, gilt Es liegt nun aber nahe, dass man nicht aufhört, sondern, auch in Bezug auf die operatio Solis (Auri). Dabei haben weiter gehend, sagt, mater ejus est Luna : seine Mutter wir denn wieder, wenn wir uns auf den objectiven Stand- ist Silber. Thut man das, so hat man im Gloria-Standpunct des ideellen chemischen Processes stellen, in der punct auf der einen Seite das Gold, und auf der anderen operatio Solis die Wirksamkeits - Entfaltung des Goldes. Seite das Silber. Wie das: Pater ejus est Sol alsdann auf Wenn wir uns dagegen auf den subjectiven Standpunct die XQvoonotice fiihrt, so führt dann das: mater ejus est des Alchemisten stellen, der den ideellen chemischen Pro- Luna auf die doyvooroii'a, auf die Silbermacherkurst. cess leitet, so haben wir in der operatio Solis die Gold- Am Ende könnte man schon in Bezug auf die metaphymacherkunst, die Xgvoonolla.

sische Interpretation der Tab. smar. dasselbe sagen. Dort Aehnlich wie bei der metaphysischen Interpretation der indess liegt es ferner. Denn da Hydrarg. oxyd. rubr. Tab. smar, haben wir denn auch wieder in der Operatio (Auripigment, Minium u. s. w.) roth ist, Gold unter UmSolis einen zweiten Titel der Tab. smar., und damit haben ständen aber auch roth ist, so liegt es viel näher, dass wir denn wieder, analog wie bei der metaphysischen In- ich aus Hydrarg. oxyd. rubr. Gold mache, als dass ich terpretation der Tab. smar., die Arcanologie als xquoo- aus ihm Silber mache. Bei der Lapis philosophic.-Internoria, als die Lehre vom Einarcanum. Diese Lehre pretation indess, auf Grund derer man, in Bezug auf den vom Einarcanum kommt hier wie dort darauf hinaus, dass Goldmacher-Schwindel, zum unedelen Metall ein mysteriödie Arcana zu dem werden, was P. solaris ist, und dass ses Etwas zusetzt (den Lapis. phil.), steht nichts im Wege, man, wenn man den einen P. solaris hat, alle Arcana hat. warum denn nun dies mysteriöse Etwas nicht gerade soDie Relation mit dem Gold haben wir, indem die Arcana wohl das unedele Metall in Silber als in Gold verwanals Metalle herangezogen werden, nicht mehr auf dem Um- deln solle. Das ist denn nun auch der Grund, wesshalb wege, wie bei der metaphysischen Interpretation der Tab. es ebensowohl einen Silbermacher - Schwindel giebt, als

Fasst man nämlich die Arcana als Arcana, wie es einen Goldmacher-Schwindel. Der erstere aber tritt gegen dort statt hatte, so musste man sagen, der P. solaris, wel- den letzteren in den Hintergrund, erstens schon deshalb, cher sich an die Spitze der Arcana stellt, ist das edelste weil die achte Rubrik ausdrücklich von einer operatio der Arcana, und damit kam man mehr indirect zum Gold. Solis und nicht von einer operatio Lunae spricht, und Fasst man dagegen, wie hier, die Arcana als Metalle, so zweitens deshalb, weil es doch eine edelere Kunst ist, kommt das Gold mehr direct heraus, denn nun liegt es Gold zu machen, als Silber zu machen. näher, den edelen P. solaris als ein edeles Metall, das ist als Gold, aufzufassen.

Das erste Buch der Oracula Sibyllina. Was nun den, sich an die XQvoonolla knüpfenden Golmacher-Schwindel betrifft, so tritt er an der Hand der La- Wir besitzen ein in Griechischen Hexametern geschriepis phil.-Interpretation in ein neues Stadium.

benes Werk aus den Zeiten der zweiten Alexandrinischen An der Hand der metaphysischen Interpretation der Periode, welches den Titel führt: Xenguoi EiBuddiaxoi, Tab, smar. verwandelt man Hydrarg. oxyd, rubr. (Auri- die Sibyllinischen Weissagungen. Aus demselben besitzt pigmentum, Minium u. $. w.) in Gold. An der Hand der das erste Buch ein hohes alchemistisches Interesse, und vorliegenden Interpretation der Tab. smar. dagegen nimmt wir müssen es daher näher kennen lernen. man irgend ein unedeles Metall, und setzt diesem den Lapis phil. zu.

Hauptinhalt bis Vers 386. Bei diesem Zusatz-Manoeuvre, welches uns die vorliegende · Vers 1. Einleitung. Interpretation der Tab. smar. an die Hand giebt, muss Vers 5. Die Sibylle erzählt die Welterschaffung. Gott man nun aber das im Auge behalten, was wie oben ge- sprach: Es werde. Und es ward. Nämlich er schuf Erde sagt (fünfte Rubrik). Nämlich wir nehmen das unedele Me- in das Weltenwasser. (ήδρασε γαρ γην ταρταρου tall, und setzen den Lapis phil. zu. Bei diesem dyeipety augi oddor, yer brachte Erde allerseits, ringsum, in das

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Wasser des Tartarus.“ Der Tartarus zielt auf 017, Lästerzungen. Wegen de sBösen, was sie thaten, beđBuooos, im Vers 2 des Cap. 1 des ersten Buches Mosis. stimmte ihnen Gott nichts Gutes. Nur ein Gerechter, Noah, Im Grunde ist damit verstanden: das Wasser, in welches war unter ihnen, und zu ihm sprach Gott: Noah, predige die Erde noch nicht hineingeschaffen. Ganz verkehrt will du den Völkern Busse, auf dass sie gerettet werden. Wenn Alexandre in seiner Ausgabe der Oracula Sibyllina : sie aber nicht auf dich hören, so will ich sie durch eine ή δρασε γαρ γήν ταρτάρω αμφιβαλων. Er bezieht sich grossc Ueberschwemmung verderben. Dir aber befehle dabei auf das tapidon durißodov im Vers 119. Doch ich, eine Arche (dwuce Soupátkov) zu bauen, damit du dies liegt ganz anders.) Ferner schuf Gott das Licht, und mit den Deinigen erhalten werdest. Und nun kommt: den Himmel, das Meer, die Gestirne, Planzen, Flüsse, Vers 137 bis 146 ein Räthsel, in dem Gott seine Ei. Wind, Wolken, Fische, Vögel, Landthiere, Drachen u. s. w. genschaft darlegt. Wir werden dasselbe sub b. besonDas Alles schuf er durch den dóyos.

ders durchnehmen. Vers 22. Gott schuf ferner den Mann nach seinem Vers 147. Noah überfiel Schrecken, er sann nach, und Ebenbilde, und befahl ihm, im Paradiese zu wohnen. Dieser predigte dann den Völkern Busse, indem er sie darauf sehnte sich nach Geschwätz (11000ladid) und nach seines hinwies, dass Gott, wenn sie sich nicht besserten, Mensch Gleichen. Da schuf Gott Eva aus einer Rippe. únoaoia und Thier durch Wasser zu Grunde richten würde. Sie war ihnen fremd. (Ob darunter geschlechtliches Gelüste,

nahmen sich aber seine Worte nicht zu Herzen, und Noah oder excessives sinnliches Gelüste im Allgemeinen ver

brach in Jammern über sie aus. Aber seine Worte waren standen ist, steht dahin. Vielleicht wohl das erstere; und vergeblich, und nun sprach Gott zu Noah: Die Zeit der dann ist das in's Auge gefasst, dass die Schrift, vergleiche Strafe ist gekommen, gehe du mit den Deinigen und den erstes Buch Mosis, Cap. 4, Vers 1, erst nach dem Adam Thieren in die Arche. Noah that's, und die Sündflath und Eva aus dem Paradies verjagt worden sind, das er- kam über die Welt. Als nun Gott die ganze Welt mit wähnt, dass Adam seine Frau Eva erkannt habe.) Sie Regengiissen überschwemmt hatte, da beschloss Noah gingen wie die Thiere mit unbedeckten Schamtheilen umher. nachzusehen. Er nahım die Decke von der Arche. Er Gott verbot ihnen „den Baum“ (dévdpov) zu berühren. sandte eine Taube aus, welche zurückkehrte. Nach ei. Die Schlange verführte sie, womit es eingeleitet war, dass nigen Tagen sandte er die Taube wiederum aus, und sie das Verhängniss des Todes und die Erkenntniss von Gutem kehrte mit einem Oelzweig zurück. Da überkam Allen und Bösem über sio kamen. Das Weib wurde zuerst ver- Muth und Freude. Nun sandte er einen schwarz-gefieführt, und verführte dann ihren Mann. Damals machten derten Vogel aus; der kam nicht wieder. Noah aber sie sich Kleider aus Feigenblättern, und verhiillten die merkte, dass das Wasser abnahm. Die Arche blieb end. Schamtheile, denn sie schämten sich. Gottes Zorn ent- lich auf Land stehen, auf dem Berge Ararat in Phrygien. brannte, und er jagte sie aus dem Paradiese (Esw ('ta- Wieder sprach Gott zu Noah: Gehe du Erretteter, Trener, várov xwpov). So war es denn entschieden, dass sie Gerechter mit den Deinigen aus der Arche. Mehret euch, sterblich sein sollten, da sie des unsterblichen Gottes Gebot übet Gerechtigkeit gegenseitig, Geschlecht gegen Geschlecht, übertreten. Und nachdem sie aus dem Paradiese waren

bis über alle Menschen das Gericht kommt. Noah sprang und weinten und seufzten, da sagte Gott zu ihnen: Melret vom Lager auf die Erde, ebenso verliessen die Seinigen euch, bearbeitet die Erde, und verschafft euch Nahrung

und die Thiere die Arche. unter Schweiss. Die Schlange aber trieb er fort und ver- Vers 283. Nun kommt das sechste Geschlecht, das urtheilte sie, auf Bauch und Weichen zu kriechen, und goldene, als das erste beste dastehend seit Erschaffung des stiftete Feindschaft beiderseits; sie hat ihren Kopf vor Menschen. Es heisst das himmlische (Uranische). Unter dem Menschen zu hüten, und der Mensch vor ihr die

diesem sechsten Geschlecht lebt die Sibylle, und freut sich, Ferse.

dass sie, viel herumgetrieben mit Gemahl und Familie, Vers 65. Nun vermehrte sich das Menschengeschlecht, nach vielen Leiden dem Verderben entronnen. Sie hebt und indem sich einer an den anderen reihte, entstand ein zu weissagen an. Was sie zuerst weissagt, ist unverständgrosses Volk. Die Menschen bauten Häuser und Städte. lich, weil der Text in Vers 292 und 293 entstellt ist. Dann Sie lebten lange, sie starben nicht von Kummer aufge- kommt die Weissagung: Drei hochherzige Könige, böchst rieben, sondern wie vom Schlaf überwunden. Gott liebte gerechte Männer, werden die Loose bekannt machen (uoisie. Aber auch sie sündigten. Schamlos verhöhnten sie pas endaloovtal), sie werden lange Zeit herrschen, Ge. die Väter, ehrten die Mütter nicht, Freunde kannten sie rechtigkeit zutheilen den Männern, denen Arbeit nnd annicht, sie stellten den Brüdern nach. Sie waren befleckt, muthige Werke am Herzen liegen. Die Erde wird prangen besudelten sich (? xExoQufu évoi) mit dem Blute der mit vielen von selbst entsprossenen Früchten und AehrenMänner, und führten Krieg. Das Verderben kam vom feldern. Die herangewachsenen Menschen (indeviipes, Himmel über sie, sie wurden hinweggerafft und der Hades Tileviņges) werden nicht altern, nicht Krankheiten an. nahm sie auf. Aber selbst als sie im Hades waren, wur- heimfallen, einschlafend sterben, zu den Acherontischen den sie noch geehrt, denn sie waren das erste Geschlecht. Gefilden im Hades gelangen, dort Ehre geniessen, denn da

Vers 87. Ein zweites Geschlecht kommt nun an die sie ein Geschlecht von Glückseligen waren, werden sie Reihe, geschaffen aus dem Ueberreste gerechter Menschen. auch im Hades glückselig sein. Schöne Werke, schöne Bestrebungen, treffliche Zucht, her

Vers 307. Dann aber (so prophezeit die Sibylle weiter) vorragende Weisheit lagen ihnen am Herzen. Sie übten

wird ein anderes Geschlecht kommen, das zweite nach der mancherlei Künste, auf die sie das Bedürfniss führte. Der Sündfuth (im Ganzen das siebente Geschlecht), das Eine erfand den Pfug, der Andere das Zimmerhandwerk,

kräftige der Titanen. Es wird denselben Typus darbiedem Anderen lag die Schiffahrt am Herzen, dem Anderen ten, wie das erste Geschlecht: dieselbe Gestalt, Grösse, die Astronomie und die Augurkunst, dem Anderen die

Stimme, (Sprache, yarn). Aber auch sie werden überArzneikunst, dem Anderen die Magie u. 8. W. Es waren müthig das Aeusserste anstreben, und so in ihr Verderben betriebsame Leute, ein grosser und kräftiger Schlag. Aber stürzen, indem sie gegen den Sternen-Himmel ankämpfen. sie mussten gefesselt in die Tartarus-Wohnung da unten, Dann wird der Ocean seine Gewässer gegen sie ergiessen in das Feuer der Gehenna (Hölle).

wollen, der zürnende Zebaoth hält sie aber zurück, denn Vers 104. Nun kommt das dritte Geschlecht an die er hat versprochen, keine Ueberschwemmung mehr über Reihe: energische, iibermüthige, starke Menschen, viel die schlechten Menschen kommen zu lassen. Böses gegen einander ausheckend. Sie, die Gewaltthä

Vers 319. Aber (80 prophezeit die Sibylle weiter) intigen, richteten Schlacht und Gemetzel zu Grunde.

dem Gott das Aufbrausen der Gewässer bezähmt, wird er Vers 109. Als viertes Geschlecht kommt ein mörde- das Meer verkleineren und dasselbe mit Häfen und Küsten risches, unbesonnenes. Es vergoss viel Blut, fürchtete eindämmen. Und dann kommt zu den Menschen der Sohn nicht Gott und Menschen. Wüthender Groll, arge Ruch- Gottes, von Fleisch (oapxopógos), auf Erden den Sterblosigkeit kan über sie. Die Einen dieser Elenden, Ruch- lichen ähnlich. losen brachten Krieg, Mord, Schlacht in den Erebus. Die Und jetzt folgt: ein zweites Räthsel, Anderen brachte Gott (geòs ovpávios) selbst aus der Vers 326-330, welches sich an Christus anlehnt. Wir Welt, und stürzte sie in den Tartarus unter der Erde. werden dasselbe sub c. besonders durchnehmen.

Vers 120. Nun kommt als fünftes Geschlecht noch Den Rest des Inhaltes werden wir sub d. kennen lernen, ein viel schlechteres an die Reihe: tückische Riesen, indem wir ihn an die Interpretation des Ganzen knüpfen.

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νόει με

um

148. Αι λοιπαι δε τα λοιπά • και εισιν άφησε τα

vor

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h. Das erste Räthsel des ersten Buches der Oracula

die Sache zwiefach. Diese erste Sylbe hat zwei BuchSibyllina.

staben, wenn man das Wort Kiváßapus nimmt, denn dann

ist die erste Sylbe: Ki und die zweite: va. Nimmt man Vers 137. sequ.

dagegen das Wort Kıvváßapi, so hat die erste Sylbe 137. Ειμι δ'εγω ο εων, συ δ' ενί φρεσι σήσι νόησον, drei Buchstaben, nämlich Kiv. Da scheint es also zu 139. Oυρανόν ενδεδυμαι, περιβεβλημαι δε θαλασ- | hapern; man kommt mit dem Kινάβαρις durch, nicht

dav, aber mit dem Kuvve Bapı. Die Sache ist aber doch rich139. Γαία δέ μοι στήριγμα ποδών, περί σώμα κε- tig. Denn ob man Kuvvc pa Qr oder Kıvváßa pus schreibt,

χυται,

kommt auf die letzte Sylbe an. Diese letzte Sylbe geht 140. δ' ήδ' άστρων με χορός περιέδρομε πάντη. uns aber nichts an, wo ausdrücklich von den drei ersten 141. Έννέα γράμματ' έχω, τετρασύλλαβός είμι, | Sylben die Rede ist. Das ist es eben, was der Autor in's

Auge fasst, dass, wo er von den drei ersten Sylben 142. Αι τρείς αι πρώται δύο γραμματέχουσιν spricht, dass er da haben will, man solle sich

εκάστη, die letzte Sylbe nicht bekümmern. Die kommt für sich

im folgenden Vers an die Reihe, hier geht sie uns nichts

an, und weil sie uns nichts angeht, so wissen wir gar 144, Του παντός δ'αριθμού εκατοντάδες εισί δις nicht, ob die letzte Sylbe pe oder pis geschrieben werden

οκτώ, soll. Und damit wissen wir nicht, ob wir dem pis zu 145. Kai tpeis tois dexades ouvy' intá . yvoús d'è Liebe Ke-vre - Ba, oder dem Qi zu Liebe: Kıv - va - Ba

tis elui,

schreihen sollen. Da wir das aber nicht wissen, so steht 146. Ουκ αμύητος έση της παρ εμοί σοφίης. es beim Autor, sich irgend eine Schreibeweise nach GutGewöhnlich wird dies Räthsel enger gefasst, und man

dünken, nach Belieben zu wählen. Er wählt die Schreibelässt es erst Vers 141 anfangen: 'Evvéa ypáupata. Dies weise Ke-va-pa, und damit haben alle 3 Sylben 2 Buchenger gefasste Räthsel wollen wir zuerst vornehmen. Wir staben. übersetzen Deutsch ff.

Wie der erste Theil des Vers 143 sagt, haben 141. Ich habe neun Buchstaben, bin viersylbig, ver- die übrigen Sylben die übrigen Buchstaben. Diese übristehe mich wohl!

gen Sylben sind Qi und ges. Weil der Autor die dopDie drei ersten (Sylben) haben jegliche zwei Buchstaben, pelte Schreibeweise Kινάβαρις und Κιννάβαρι

die übrigen (Sylben haben) die übrigen (Buchstaben). Augen hat, so nimmt er an, dass er nicht eine Endsylbe Fünf (Buchstaben) sind lautlose.

hat, sondern zwei. Diese 2 übrigen Sylben enthalten Das Zahlenverhältniss in Bezug auf's Ganze ergiebt: die übrigen Buchstaben, nämlich g, 1, s. Zwei Centurien, acht;

Wie der zweite Theil des Vers 143 sagt, sind und drei Dekaden mit sieben, die Dekaden dreimal ge- 5 Buchstaben lautlose, das soll heissen Consonanten. Eizählt. Wenn du verstehst, wer ich bin,

gentlich sind im Griechischen ywvnevra: Vocale, und so wirst du nicht als Profaner (nicht als Laie) der ovuwva: Consonanten, äywva dagegen, wie hier steht, Weisheit gegenüberstehen, die in mir liegt.

sind mutae, stumme Cosonanten (wie die Lateinische UeberDie Lateinische Uebersetzung, wie sie sie sich in der setzung auch wörtlich giebt). Die Consonanten, ovucure!, Abhandlung des Gerardus Dorneus, eines Alchemisten zerfallen in die vuiywva : h, u, v, g, o, und in die des 16. Jahrhunderts : Congeries Paracelsicae Chemiae de å ywva: 4, X, 3, B, 7, 8, 11, %, t. Also sind die ă wwva transmutationibus metallorum, vorfindet, ist:

ein Theil der Consonanten, damit aber noch nicht die Novem litteras habeo, quatuor syllabarum sum, intel- Consonanten überhaupt. Indesen man reflectire darauf, lige me.

dass stu mm, pwva, mutae, auch alle Consonanten geTres primae duas litteras habent singulae,

nannt werden können, denn sie sind blos hörbar, entReliquae reliquas, et sunt mutae quinque.

gegen den Vocalen, welche allein eigentlich laut sind. Totius vero numeri centuriae sunt duae, octo,

Man braucht sich also nicht daran zu stossen, dass uns Et tres ter decades cum septem. Intelligens autem,

hier statt ovuqwva der Ausdruck å wwva geboten wird. — quis sim,

Es zielt nun der Autor mit seinen 5 Consonanten auf das Non rudis vel ignarus eris ejus, quae in me est, sa

v mit dem Duplicirungsstrich. Er will sagen, ob du Kipientiae.

váßapis oder Kıvváßaqı nimmst, immer kommen 5 ConMan bemerke an dieser Lateinischen Uebersetzung, dass sonanten heraus. Beim Kuvvd Bagı sind die 5 Consonanten: sie Vers 144 sagt: centuriae sunt duae octo und nicht 1) K 2) v 3) » 4) B 5) e; beim Kivaßapis sind sie : 1) bis octo, wie es dem Griechischen Texte gegenüber: éxa

K 2) y 3) B 4) e 6) s. τοντάδες δις οκτώ heissen sollte. Und dann steht in Nach Vers 144 ist die Zahl des Ganzen, das heisst der letzten Zeile im Griechischen Texte blos das eine Ad- das Zablverhältniss in Bezug auf das Ganze das, was jectiv: duuntos, wogegen die Lateinische Uebersetzung jetzt folgt. Das Ganze ist die Summo von Kiváßages zwei Adjective hat: rudis vel ignarus.

und Kıvvaßaqı, das ist das Wort so geschrieben, dass es Die Auflösung des Räthsels ist: Kuvvaßapi, Kuvvc- alles das in sich vereint enthält, was beide Ausdrücke für βαρις.

sich enthalten. Das Ganze haben wir, wenn das Wort so Der Autor will nämlich, dass man der doppelten Schreib- geschrieben wird, dass es sowohl vorn ein doppeltes », als art: Κιννάβαρι und Κιννάβαρις Rechnung trigt. hinten ein s bat, also wenn man Kıyváßapis mit 10 Buch

Wie Vers 141 sagt, soll das Wort 9 Buchstaben und staben schreibt. Man kommt nun in Versuchung, dem 4 Sylben haben. Nimmt man nun Kuvvaßapı, so sind auf uds zu Liebe den Buchstaben ihren Zahlenwerth zu selbstredend die neun Buchstaben: 1) K 2) 1 3) v 4) » geben. Wir wollen daher die Griechischen Zahlen hier5) a 6) B 7) « 8) p 9) 6. Und die vier Sylben sind: hin setzen: 1) Κιν 2) να 3) βα 4) ρι.

a 1,Bau- 6/8—200 701-30010

800 Nimmt man dagegen das Wort Kuvváßapıs, so kommen

B 25 72-307 80υ -400 σαμπί

900 zwar die 4 Sylben, ähnlich wie vorhin, heraus, man hat

g

n
8 u-40 zónna-904–500 a,

-1000. aber zehn Buchstaben, nämlich die 9 von vorhin, zu denen

8 4 s 9 v - 50 e -100% - 600 noch ein s hinzukommt. Diese 10 Buchstaben wandeln

-1015 --60'0 -2002–700 sich aber dadurch in 9 um, dass der Autor prätendirt, man solle Kuvvá Bapıs nicht mit zwei v schreiben, son- Hält man sich nun bieran, so würde man, da dern mit einem », und solle dann über dies v einen Du- x=20; =10; v=50; a=1; B=2; p=100; s=200 in plicirungsstrich machen, so dass herauskommt: Kiváßapis. Bezug auf den duuds erhalten : 20+10+60+50, Er will also, man solle, wenn man das Wort Kuvvaßapı +1+2+1+100+10+200=444. nimmt, Kuvváßapı schreiben, man solle aber, wenn man Diese Summe bietet, man mag sich drehen und wenden, das Wort Κιννάβαρις nimmt, Κινάβαρις schreiben. wie man will, keine Uebereinstimmung mit der Summe.

Wie Vers 142 sagt, sollen die 3 ersten Sylben jeg- welche die Sibylle herausrechnet, wie denn das, was die liche 2 Buchstaben haben.

Sibylle herausrechnet, überhaupt auf kein Wort passt, Es hat die zweite Sylbe, va, 2 Buchstaben, die dritte was möglicher Weise die Lösung des Räthsels bieten Sylbe, ba, ebenfalls. Bei der ersten Sylbe dagegen liegt könnte.

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E

an

Nein, die Sache liegt ganz anders. Der Autor (die Si. So und nicht anders ist die Lösung des Räthsels, die bylle) will einfach dexd's mit Zebner und {xatovias mit vor uns Niemand, eben so wenig wie die alchemistische Hunderter übersetzt wissen, so dass z. B. Tgeis dexádes Lösung des folgenden Räthsels, mitgetheilt hat. Man hat die nicht 30, sondern = 3 Zehnern,

abenteuerlichsten Lösungen gegeben z. B. JOS Owrig, Der Autor hat das Wort Kivváßapis vor sich. Nun avéxquvos, yaogyópos und dergl. mehr, was eben passt, fragt er sich: Wie viel Zehner hat es und wie viel Hun- wie die Faust auf's Auge. Dabei war man auch wohl so derter ?

schlau, die Zahlausdrücke so zu ändern, wie sie dem, der Der Hunderter hat es 2, nämlich e und s.

das arme Räthsel malträtirte, in seinen Kram passten. Der Dei Zebner hat es 5, nämlich K, 1, V, v, 1.

Sache näher kommt schon Cardanus, der doch wenigstens Was nun aber die Zehner betrifft, so will der Autor nur eine alchemistische Lösung bringt, wenn auch nicht die deren 3 gezählt wissen, u:nd nicht 5. Dazu kommt er, richtige. Seine Lösung ist 'Apoerexóv. Diese Lösung weil , und v doppelt vorkommen. Wenn er also sagt, es kommt aber nicht von Cardanus selbst, sondern, wie er sind 3 Dekaden da, so kommt das blos so heraus, wenn uns ausdrücklich erzählt, vom Pariser (Senats-) Präsidenten man die Buchstaben, die doppelt da sind, so auffasst, als Emarus Ranconetus her, der sie ihm mitttheilte. Da nun, wenn sie nur einfach da wären. Das hat nun weiter nichts seit Cardanus, da, wo von der Sache die Rede ist, die anstössiges. Ja, wenn das Räthsel so zu fassen wäre, dass Cardanische Lösung 'Apo Evlxdy immer citirt wird, so ist man den einzelnen Buchstaben ihren eigentlichen Zahlen- es wohl sachentsprechend, dass wir die Art und Weise, wie werth gäbe, dann würde es einen grossen Unterschied ma- Cardanus zu seinem Apgevixòv kommt, näher kennen chen, ob man die Zahl 10 dreimal oder fünfmal nimmt lernen. Gehen wir daher seine Exposition durch. Er sagt: Jetzt aber, wo es sich nur um die Constatirung des Zehner De rerum varietate Lib. 10. Cap. 51: handelt, jetzt hat es nichts auffallendes, dass, wenn man Dicit igitur, esse nomen novem constans litteris, quod einmal den Buchstaben hat, der den Zehner constatirt, quatuor continet syllabas, quarum tres primae duas tantum das$ man dann auf denselben Buchstaben, wenn er noch continentlitteras, reliqua reliquas, scilicet tres. In hoc autem einmal vorkommt, nicht weiter reflectirt, indem man nomine 'Apoerixdy videntur omnia pulchre congruere. nimmt, er habe bereits seine Mission erledigt. Dass nun Nam quatuor constat syllabis: ’A8-02-ve-xov. Quarum der Autor die Sache so gefasst haben will, dass zwar 5 primae tres duas singulae continent litteras, quarta et ultima Dekaden da sind, er aber nur 3 gezählt haben will, das tres, ita ut sint in universum novem elementa, Atque sagt er ausdrücklich in dem tgeis tpis dexodes. haec omnino clarissima sunt experientia, quae manifeste Dies heisst, du hast tpeis derddes, wenn du das vorlie- Graece produntur. gende Material so benutzest, dass du die Dekaden tois, „Die Sibylle sagt, es bandele sich um ein Wort von dreimal, zählest, das ist nach der Drei zählest, und nicht 9 Buchstaben mit 4 Sylben, von denen die 3 ersten nur nach der Fünf.

2 Buchstaben enthalten, die übrige die übrigen Buchstaben, Nun aber wirft sich folgende Frage auf. Wir geben nämlich 3. Das scheint nun alles ganz hübsch auf das dem numeralen Adverb tpis so eben eine besondere Mission, Wort 'Apoevıxdy zu passen. Denn es besteht aus 4 SylNun steht aber dis &zatortodes, welches, wie wir sogleich ben: '40-08-11-rov. Von diesen enthalten die 3 ersten sehen werden, nichts anderes heisst, als 2 Hunderter. Warum je 2 Buchstaben, die vierte und letzte 3 Buchstaben, so dass steht hier denn nicht einfach die Cardinalzahl Svo, welche im Ganzen 9 Elemente herauskommen. Das ist alles ganz sich doch viel besser machen würde, nachdem in dem tpis klar, wenn man sich an das Griechische Wort bält, und das numerale Adverb in eigenthümlicher Weise verwerthet

die Probe macht." worden? ganz abgesehen davon, dass es sich philologisch In Bezug auf diese Exposition des Cardanus ist zu bebesser macht.

merken, dass er Vers 143 nicht ai lorrai liest, sondern Darauf ist die Antwort ff. Die Lateinische Uebersetzung honnin. So baben in der That einige Manuscripte and hat ter decades, wogegen sio duae centuriae hat. Das Ausgaben. Die Räthsellöser konnten eben mit dem al führt darauf, dass der Text ursprünglich nicht war: Sis

201nai nicht fertig werden, und änderten es daher in v {xatoviédes, sondern: Svexatoviádes. Das dis hat λοιπη um, einer hineingebracht, der mit den 2 Centurien nicht fertig Subjicit deinde, quod ex his quinque sunt mutae, ut in. werden konnte, und sich dafür ein zweimal Acht heraus telligamus, quatuor tantum esse vocales: A, E, I, O. Rearbeitete (δις οκτώ).

liquas quinque appellavit mutas, id est non vocales, quae Also der Autor hat: 2 Hunderter und 3 Zehner.

sunt: O W, X, V. Nun betrachtet er das Wort Kuvváßapis vom Standpunct „Ferner sagt sie, dass von diesen Buchstaben 5 Mutae der Hunderter, auf die Zehner nicht weiter reflectirend. sind, damit man durchschaue, dass nur 4 Vocale da seien: Er lässt es zerfallen in die Buchstaben einerseits, welche A, E, I, O. Die anderen Buchstaben nennt sie Mutae, Hunderter sind, und in die Buchstaben andererseits, welche das ist Nicht-Vocale. Diese sind: e, o, , %, v." nicht Hunderter sind. Hunderter sind


und

S,

Nicht- Inde addit, quod numerus, qui his litteris significatur Hunderter sind: K, 1, v, v, a, b, a, i, das sind also mutis, est: εκατοντάδες δις δκτω και τρείς τρις δεzwei Hunderter und acht Nicht-Hunderter,

xades, id est: bis centum, et octies atque ter tribus deWenn das geschehen, betrachtet er das Wort Kevvaßages cadibus, continetur, quod est novies atque octies decem, vom Standpunct der Zehner, auf die Hunderter nicht quod est centum septuaginta, ut totus numerus sit: CCCLXI. weiter reflectirend. Er lässt es zerfallen in die Buchstaben Is autem significatur quinque litteris mutis, si eam, quae einerseits, welcho Zehner sind, und in die Buchstaben an. replicatur, id est v, semel tantum supseris. Nam assumptis dererseits, welche nicht Zehner sind. Zeliner sind eigent- g, o, o, * tantumdem conficitur apud Graecos : &, signilich: K, 1, , v. 1, wie der Autor es aber gefasst haben ficat C; 0; CC; v: L; x: XX. Collecta faciunt: CCCLXX. will, blos: K, 1, v. Nicht-Zehner sind eigentlich: A, B, „Ferner sagt sie, dass die Zahl, welche mittelst dieser a, b, s. Indessen vorhin sind v und i gestrichen, sie Consonanten (Mutae) bezeichnet wird, sei: 'Exatorrades rangiren also nicht als Zehner. Nun, wenn sie nicht als dis óxto xai tpeis tpis dexdides, das ist, sie ist entZehner rangiren, so müssen sie als Nicht-Zehner rangiren, halten in Zweihundert, und achtmal und dreimal drei Detertium non datur. Also kommen als Nicht-Zehner heraus : kaden. Dies ist neunmal und achtmal Zehn, welches gleich a, b, a, b, s, v, 1. Auf die Weise hat man drei Zehner ist: Hundert und siebenzig. Die ganze Zahl ist auf die und sieben Nicht-Zehner.

Weise 370. Diese Zahl wird aber bezeichnet durch die Das besprechen nun Vers 144 und Vers 145, indem 5 Consonanten, wenn man denjenigen Buchstaben, der sie sagen:

wiederholt wird, das ist nämlich das », nur einmal nimmt. Die Zahl in Bezug auf's Ganze ergäbe:

Denn nimmt man blos e, 0, , , so kommt nach GrieZwei Centurien, acht; und drei Dekaden mit sieben, chischer Zählweise heraus: e, das ist 100; o, das ist 200; die Dekaden nach der Drei gezählt.

v, das ist 50; X, das ist 20. In Summa: 370." Das heisst, fassest du die Aufstellung mit den Hundertern Es rechnet sich also Cardanus das Exatovtá des dis in's Auge, so hast du: Zwei Hunderter und acht Nicht, Óxtw xai teeis teis dexodes ff. heraus. Zuerst 200 (Sis Hunderter. Fastest du dagegen die Aufstellung mit den &xatoviades). Dana: 8 mal eine Dekade = 8 X 10=80 Zehnern in's Auge, so hast du: Drei Zehner und sieben Nicht- (oxtw dexádes) und 3 mal 3 eine Dekade

= 9 mal eine Zehner, vorausgesetzt denn, dass du die Zehner nach der Dekade = 9 X 10 = 90 (tgeis tpis dexades). Er hat Drei zählst und nicht nach der Fünf.

also :

374

200

liest also, wo wir bringen συν γ' επτα, συν κ' επτά. συν 80

ydo éntd ist ebenfalls eine andere Lesart) liest er t. 90

Der Codex hat nämlich Ouv '{ntd, das heisst mit Sieben, Summa: 370

welche Sieben addirt werden soll: er sagt nun, das i Diese Zahl 370 ist Griechisch: 0 + 0 + v + %, das

könne sehr leicht richtig sein, denn zwischen x und 1 sei sind die Consonanten von 'Apoevızdv, wenn

man einy in der Gestalt wenig Unterschied.“ fallen lässt.

Cardanus fängt hier mit 3 Scrupeln an, dilatirt sie aber Dagegen ist nun zu bemerken, erstens: Wer giebt denn

auf 5. dem Cardanus das Recht, den nãs d'ofuos auf die Con

Ueber den ersten Scrupel, den er in Bezug auf das sonàntén des Wortes 'Ap0EXıxơv zu beziehen?

dis Zatovtá des bat, spricht er sich nicht näher aus. Zweitens : Wer giebt ihm das Recht, den einen Conso.

Meint er vielleicht, dass es etwas gewagt wäre, das dis zu nanten v zu streichen? Freilich wir für unsere Person εκατοντάδες statt zu οκτώ 21 ziehen ? haben beim o'qiguos nicht nur ein v sondern auch noch Den zweiten Scrupel hat er in Bezug auf die énid ein 1 dazu „gestrichen“. Diese Streichung“ lag aber ganz

Sezádes. Auch darüber spricht er sich nicht näher aus, anders. Wir rechneten den bereits als Zehner vertretenen

meint aber ohne Zweifel, es wäre etwas gewagt, bei įnid Buchstaben nicht mehr als Zehner, sondern als Nicht-Zehner.

das dezoses aus dem Vorhergehenden zu suppliren. Nun Das liegt doch etwas anders als das, dass Cardanus eine

wir für unseren Theil sehen in dieser Supplirung des de50 so mir nichts dir nichts wegwirft, weil er mir ihr 370 +

xedes nichts gewagtes für Cardanus. Da macht er doch 50 = 420 herausbekäme, die er nicht herausbekommen

ganz andere Dinge, denen gegenüber eine solche Supplirung will. Will man aber unser „Streichen" trotzdem mit dem

uns ziemlich harmlos erscheint. des Cardanus parallelisiren, nun dann wolle man gefälligst

Den dritten Scrupel hat er in Bezug auf das our. beachten, dass wir für unsere Person nicht streichen“, son

Auch hierüber spricht er sich nicht näher aus.

Es liegt dern der Autor des Räthsels, der da sagt, man solle von

aber auf der Hand, dass es sich darum bandelt, was wir den Dekaden nur drei zählen. (tpeis igis dezedes:

bereits oben erwähnt haben, dass es ein eigenthümliches drei Dekaden, die Dekaden nach der Drei gezählt). Nun, Thun ist, die beiderseitig erhaltenen Zahlen 370 durch die der Autor des Räthsels hat doch das Recht, ein Räthsel Präposition ouv zu vermitteln. aufzugeben, bei dessen Präsentirung er sagt, wenn du das

Den vierten Scrupel hat er in Bezug auf das abjicere und das herausbekommen willst, so musst du das und das

des einen v, womit er sich die Consonanten des Wortes streichen. Der kann wenn er will, alle Consonanten streichen; Apgevızdv, welche 0, 0, v, x, v sind, auf e, 0, v, x der Räthsel-Löser Cardanus darf es aber nicht. Was haben restringirt. Nun ja, davon haben wir ebenfalls bereits gewir also bei Cardanus ? Erst streicht er beim nós doisuds sprochen. alle Vocale des Wortes. Nun ist er durch diesen Gewalt- Den fünften Sernpel hat er in Bezug darauf, dass, streich auf die Consonanten gekommen, und er könnte es wo er x'ind ausdrücklich im Texte annimmt, dass da also sattsam dabei bewenden lassen. Aber nein, er lässt nun auf einmal i'Entd gelesen werden soll. Die Formes nicht dabei beweoden, es muss nun auch noch ein Con- gleichheit zwischen x und soll darauf geführt haben, sonant fort. Das heisst weit gehen!

haben führen können, dass ursprünglich 1 da gestanden, Inde subjungit ovy r {nta, quod est 1, CCC significat.

der Abschreiber aber durch die Aehnlichkeit der Buchstaben Et értd, septem, scilicet decades, nam refertur ad supe- verleitet, ein x hingeschrieben haben. Wir enthalten uns riora.

der näheren Beurtheilung dieser Conjectur. „Darauf sagt sie: mit 1&nid, das ist 1, welches Aus dem, was wir in Bezug auf die Expositionen des 300 ist, und entd, 7, das ist 7 mal 10, denn es bezieht Cardanus der Reihe nach gesagt haben, geht hervor, dass sich auf's Vorangehende.“

wir noch einige andere Scrupel gegen die Cardanische Lö. Cardanus meint, der Autor (die Sibylle) bezeichne in sung des Räthsels vorbringen können. Indessen sehen wir zwiefacher Weise, dass die von ihm, Cardanus, beliebte davon ab. Wir wollen blos den Thatbestand constatiren, Zahl 370 herauskäme. Zuerst derartig, wie wir vorhin ge- dass Cardanus Scrupel gegen die Lösung seines Räthsels seben, jetzt derartig, dass in dem oùy t’inid (so will er hat, das heisst mit anderen Worten, er sagt, 'Aposv tzv nämlich lesen, s. im Folgenden) sei: 1 (1°): 300, und ist die Lösung, und hinterdrein sagt er dann, aber das {atd: 7. Bei diesem énid, sieben, sei aber dexedes zu und das passt doch nicht zu dieser Lösung. Wir denken suppliren, so dass berauskäme: 1't entd Sexédes doch, wenn man ein Räthsel löst, so muss die Lösung 300 + 7 x 10 300 + 70 = 370. Nun das ist doch passen, man bringt doch keine Lösung, damit sie nicht stark. t& ist einfach eine enklitische Partikel, welche im passt. Wo soll das Räthsel-Lösen hinkommen, wenn man Griechischen sehr gebräuchlich ist. Wenn sie da stände, statt etwas zu bringen, was passt, etwas bringt, was nicht

würde sie dem folgenden Vocal e in Ğntd zu Liebe passt. Da spart man sich ja weit besser die Mühe anzua postrophirt, so dass statt te herauskäme: 1. Das ist fangen. aber doch nicht die Zahl 1! Und dann will Cardanus ja, Wie wenig übrigens Card Us oder sein Gwährsmann dass die Zahl 370 die vorher berauskam, jetzt auch an der Ranconetus dazu angethan sind, Räthsel zu lösen, wird Hand des t'enrd herauskommt. Wie kann man denn nun aus dem folgenden Schlusspassus hervorgehen. aber eine solche Gegen übers tellung der zweiseitig Tandem concludit, quod qui hoc noverit, suae sapientiae erhaltenen Zabl 370 durch die Vermittlung der Präposition expers. In quo et illud mirum videri posset, quod tam Olly herausbekommen? Dazu kommt nun noch, dass Car- procul vates abscedat a proposito. Sed haec et majora danus selbst annimmt, dass im Texte gar nicht i értd longe sunt vatum privilegia, et maxime lymphaticarum et steht (man sehe sogleich). Man sieht, je wciter Cardanus phanaticarum etc. kommt, desto mehr bäufen sich die Belege dafür, dass er „Endlich schliesst die Sibylle, dass qui hoc noverit, mit seiner Lösung des Räthsels gar nicht auskommt, wenn suae sapientiae expers. Hierbei kann das wunderlich er. er sich nicht Willkürlichkeiten in die Arme witft, zu denen scheinen, dass die Sibylle so weit vom vorgesteckten Ziel er gar keine Berechtigung hat. So etwas wird ihm denn (von der Stange) abgeht. Aber das und noch ärgere mun auch successit selbst klar, indem er weiter sagt: Sprünge sind das Privilegium der Sibyllen, und besonder's

Solum videtur elocutionis congtuæ ratio tribus modis der begeisterten und schwärmerisohen.“ repugtiare: δις εκατοντάδες et επτα δεκάδες et συν pro Was Cardanus hier will, ist nicht leicht zu durchschauen, cum Adjícit etiam alterum, cum hoc Sibylla haud dicat; weil es gar zu weit liegt. Er macht ein Komma, nicbt et pro X seu gap legit 1. Nam codex habet our x'éntd, hinter einer Vers 145, sondern hinter duuntos, Vers 146. quod est cum septem scilicet additis: dixit, quod facile Nun heisst : uvéw, in die Mysterien einweihen, in die saverum esse posset, inter X et 7 Parum interesse quoad pientia einweihen; also ist á uuntos einer der sapientia forwam.

expers. Cardanus will aber, dass ovx d'uuntos einer ist, „Mit dem Zutruffen der Ausdrucksweise scbeint's indess der der sapientia expers ist, und überseizt: Wenn du als in dreifacher Weise zu hapern, nämlich in Bezug auf dis ein Daumkopf erkennst, wer ich bin, (nämlich qui, wer, εκατοντάδες, Anf επτα δεκάδες und in Bezug auf συν expers suae sapientiae, als ein expers ihrer, der Sibylle, „mit. Auch-streichter (Ranconetus, des Cardanus Gewährs- Weisheit, hoc noverit, das, was das Räthsel bringt, erkennt) mann) das eide v, wovon (von welcher Streichberechtigung) oder: wenn da einsiehst

, welcher Dummkopt ich Sibylle die Sibylle nichts sagt. Und statt % oder yde (Cardanus bin (nämlich gui, wer, ňoc expers 'suae sapientiae, dieses der

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