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fen“. Er ist von gleicher Wesenheit mit dem Vater, pois ix ywrós. Beides kommt auf dasselbe hinaus, nämron welchem Alles wurde, sowohl im Himmel als auf lich auf die absolute Verschmelzung vom Vater und vom Erden. Er ist wegen uns Menschen, und uns zu retten Sohne. gekommen, Fleisch geworden, Mensch geworden, hat ge- Wir wissen, dass in der Aoyos-Interpretation der Tab. litten, ist am dritten Tage auferstanden, zum Himmel smar. in der zweiten Rubrik der dóyos eben der dúyos aufgestiegen, und kommt die Lebenden und Todten zu (Wort) ist, nicht aber dóyos= Christus. Erst in der dritten richten. Und (wir glauben) an den heiligen Geist. Jene Rubrik tritt der loyos zu Christus in Relation, wird zu aber, welche sagen, dass es eine Zeit gab, wo er nicht da Christus. Wir wissen, dass eine solche Sachlage dadurch war, und dass er nicht da war, bevor er wurde, und dass geboten wurde, um in der Stelle omnes res fuerunt ab uno, er aus dem Nicht-Seienden geworden, sie, welche behaup- meditatione unius nicht den Sinn herauszubekommen, ten, dass der Sohn des Gottes von anderem Stoffe oder nicht Gott, sondern Christus habe die Welt erschaffen. anderer Wesenheit ist, dass in Bezug auf ihn ein verschie. Jn dasselbe Verhältniss trat dann die püs-Interpretation den situirtes Verhältniss statt hat sie verdammt die der Tab. smar. ein. Auch in ihr hatten wir in der zweiten rechtgläubige Kirche.

Rubrik yus eben als qws, nicht aber als Christus. Christus Dass Arius die Nichts-Materia prima mit der ideellen und trat erst in der dritten Rubrik zum vos in Relation. (relativ) reellen Materia prima durcheinander wirft, womit Eine solche Situation hört nun bei den Nicäern auf. er von jenen Aufstellungen der Alexandrinischen Jüdischen Indem diese für das Dogma eintreten, der Vater sei wie Alchemisten in Bezug auf ideelle und (relativ) reelle Ma- der Sohn, und der Sohn wie der Vater, beide seien quis, teria prima abgeht, welche wir bei der Jüdisch Alexandri- indem dies statt hat, kann die Stelle res omnes fuerunt ete. nischen Alchemie haben kennen lernen denn dort han- keinen Scrupel mehr erregen. Res omnes fuerunt ab uno delte es sich entweder um die Nichts-Materia prima, ist: das yös hat die Welt erschaffen, meditatione unius oder um eine ideelle und (relativ) reelle Materia prima – ist: und dabei ist das yüs implicirt. yws ist aber der das bringt die Nicäer auf die Idee einer neuen Aufstellung Vater und der Sohn. Also haben der Vater und der Sohn in Bezug auf die Materia prima. Sie sagen, es giebt keine die Welt erschaffen. Der unus und die meditatio unius reelle Materia prima, denn eine reelle Materia prima ist (nóyos-yös) haben aufgehört, einen Gegensatz zu bilden, bereits eine Materia ultima. Nun aber davon ausgehend, der Gegensatz hat sich in das Gleiche aufgelösst, folglich dass jene Alexandriner auf ihre ideelle Materia prima durch muss jeder Scrupel fallen. Und da jeder Serupel fällt. das Erschaffen geführt werden, dass das Erschaffen aber so liegt gar kein Motiv mehr vor, in der zweiten Rnbrik von Gott herkommt, davon ausgehend, werden sie darauf das yūs etwas anderes sein zu lassen, als in der dritten geführt, Gott als die Materia prima zu nehmen. Und Rubrik. qus in der zweiten Rubrik wie in der dritten daran nun wieder anlehnend, dass jene Alexandriner eine Rubrik ist Christus als qüs, und auf Grund des yus doppelte Materia prima annehmen, eine ideelle und eine {x y wios, yas év ywri, Gott überhaupt als yus. (relativ) reelle, nehmen auch sie eine doppelte Materia Nun zur Interpretation des Symbolum Nicaenum! prima an, Gott Vater und Christus. Da nun ferner Philo 1101e vouer entgegen der früheren Fassung im Symdie ideelle und (relativ) materielle Materia prima (zoouos bolum Apostolicum : More VW. Wir glauben, wir, die zu vontos und dóyos) verschmelzen lässt, so lassen auch sie Nicaea Versammelten, wir, die wir die xalohexid érzhq eine Verschmelzung eintreten von dem, was sie in Bezug ola, die rechtgläubige Kirche, vertreten. auf die Materia prima haben, das ist also, es

L'as ēva vir feòv dem Christus als jovoyevis gegenschmilzt Gort Vater mit Christus, Christus mit Gott über. Der Christus als uovoyevils ist ein zis, ein Einer, Vater.

und so wird auch Gott Vater ein eis. Die Nicäer treten der tóyos-Interpretation der Tab. Der natie wird wie im vorigen Abschnitt sub 6) zum smar. überhaupt, und der Aoyos-Interpretation des Arius geos hinzugefügt. im Besonderen entgegen, und treten für die pós-Interpre- Der παντοκράτωρ bleibt wie im Apostolischen Symbol. tation der Tab. smar. ein. In Bezug hierauf haben sie Der ποιητής ουρανού και γης in Vorigen Abschnitte denn den Vers 3 des ersten Capitels des ersten Buches sub 6) wird zum ποιητής ορατών και αοράτων. Das 1st Mosie in's Auge zu fassen, welcber ja, wie wir wissen, für ein Anschluss an das Symbol ad 7) im vorigen Abschnitt. das yos, entgegen dem loyos, aufgebeutet wird.

Das impassibilis von dort fällt, das invisibilis bleibt, wird Diesen Vers interpretiren sie nun fr. Wenn es heisst: aber dem Sinne von dort näher angeschmiegt, und in die Και είπεν ο θεός, Γενηθήτω φως. και εγένετο φως. res visibiles, die visibilia verwandelt. Diesem visibilia Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht - zu Liebe tritt an die Stelle des gefallenen impassibilis: so spricht Gott der Vater. Er sagt nicht, dich Licht, invisibilia. dich yuis will ich erschaffen, 7101iv das ποιείν εις ένα κύριον. Der μονογενής macht eigentlich den bat siatt in Bezug auf Himmel und Erde, denn in Vers 1 iis überflüssig Da der gaus aber einmal das eis hat, des ersten Capitels des ersten Buches Mosis heisst es: {v so soll der viòs nicht zurückstehen, und er erhält es auch. αρκή εποίησεν ο θεός sondern er sagt, du Der uovoyeviis aber, welcher dem Apostolischen Symbol Licht, werde! Das yős ist der Þws - Interpretation der zu Liebe dennoch aufrecht erhalten werden soll, wird mit Tab. smar. zufolge: Christus. Also Gott Vater sagt: Du einem „geworden“ vom Vater (yevvnfévia) angeknüpft. Christus werde. Da nun Gott Vater eine Materia prima, yavvn évia. Vergl. den vorigen Abschnitt sub 6): yerund Gott Sohn eine Materia prima, so sagt eine Materia vnfévia {x Mapias, geboren von Maria. Wo im Nicäischen prima zur anderen: Werde! Die beiden Materiae primae Synıbol das geboren werden steht, muss man vom geverschmelzen aber zu einer. Also sind Gott Vater und boren“ absehen, und blos das „werden“ in's Auge fassen. Sohn nicht zu trennen, wis der Eine ist, ist der Andere Und Im Vers 3 der Schöpfungsgeschichte haben wir, wir haben

ver

Werdenden; der Sprechende ist der Werdende, der Werdende ist der Sprechende, beide sind yos. Indem also Gott der Vater sagt: „Es werde Licht“, so heisst das nichts anders, als: der Vater spricht zum Sohn, werde yos, und der Sohn sagt zum Vater, werde gös. Warum wird nun aber in der Schrift überhaupt das Werden in die Sache gebracht, entgegen der Schaffen? Nun deswegen, weil Vater und Sohn, beide yos, nicht neben einander stehen sollen, das könnte auf ein Distrabiren der beiden führen. Nein, sie sollen nicht neben einander, sondern in einan. der dastehen, der Eine tritt in den Anderen hinein. Und wie auf der einen Seite der Eine in den Anderen hineintritt, 80 tritt auf der anderen Seite der Eine aus dem anderen heraus. Was die beiden letzteren Verbältnisse betrifft, so könnte es auch heissen: Es sei Licht, statt: Es werde Licbt. Wenn da stände: Es sei Licht, so bätten wir pos {v yurt. Nun steht: Es werde Licht, jetzt haben wir

des Vers 1. Also das yùs ist nicht erschaffen worden, sondern es wurde, es wurde vos éx ywrós. Nun muss man aber in's Auge fassen, dass Christus ein viòs Seou ist, und in Bezug darauf ist er auch ein uovoyeris, ein alleiniger Sohn. Wo mun Jemand wird, und dieser Jemand ist ein Sohn, da ist der Gewordene ein Geborenwordener. Daher die Sprache bes Nicäischen Symbols geboren werden, statt werden. Trotz solcher Sprache steht aber das Werden in Vordergrund. Denn wollte man sich auf das Geborenwerden steifen, so hätte man erst den Vater und dann erst den Sohn, denn der Vater geht doch dem Sohne voran. Eine solche Auffassung wollen aber die Nicäer notorisch nicht, und um hier nicht auf die falsche Bahn zu gerathen, that man am besten, hier, und überhaupt da, wo im Nicäischen: Symbol vom Geborenwerden die Rede ist, sich schlechtweg an das Werden zu halten, denn dies liegt doch im Geiste

der Nicäer, und darum sind wir in unserer Uebersetzung auch durchweg dem Geborenwerden aus dem Wege gegangen, und haben uns blos an das Werden gehalten.

Also im Schriftstück ad 6) des vorigen Abschnittes hatten wir Και Ιησούν Χριστόν, hier wird der Deutlichkeit wegen noch ein als vorgesetzt: Und wir glauben an Jesus Christus. Das betreffende Schriftstück hat das éva nicht, knüpft also kurzweg an: vióv. Dem éve zu Liebe wird hier das zupov, welches jenes Schriftstick hat, vorgesetzt, und wir erhalten eis ēva xuqiov. Der vios rückt jetzt nach, mit toy vidy toŭ fou. Und wo oben das uovojeví kurz angeknüpft wurde, erhalten wir hier das: γεννηθέντα εκ του πατρός μονογενή.

TOUTÉOTIV %. 1. d. Hier wird nun in's Auge gefasst, wie es denn näher liegt, dass Christus durch Gott wird (geboren wird). Er wird aus der ovoir des Vaters, er wird ein Gott aus dem Gotte, ein quis aus dem qws, ein wahrhafter Gott aus dem wahrhaften Gott. Nun, das Verhältniss im Anschluss an den Vers 3 der Schöpfungsgeschichte haben wir oben auseinandergesetzt.

γεννηθέντα ου ποιηθέντα. Ηier wird das ποιεϊν des Vers 1 und das yiyveofat des Vers 3 der Schöpfungsgeschichte gegeneinander gehalten. (Vergl. oben.)

ομοούσιον τω πατρί κ. τ. λ. Vorhin machte der ποιητης ουρανού και γης dem ποιητής ορατών και αοράTur Platz. Jetzt wird er in seine urspringlichen Rechte eingesetzt. Die nevra sind die res omnes der Tab. smar. Sie werden auseinander gezogen in ουρανός και γή. In Anknipfung an den ποιητής ορατών και αοράτων entsteht vei év oupavo zai , wobei angenommen wird, rd {v oupavo könne man nicht sehen, od iv və könne man wohl sehen. Nun waren die res omnes ab uno, also sind «lie πάντα του πατήρ. Dalher hier: πατρί, δι' ου πάντα &yévero. Im Sinne der Nicäer hat aber sowohl der Sohn die Welt erschaffen, als der Vater. Darum steht ouoouσιον τω πατρί, δι' ου εγένετο. Durch das ομοουσιος wird darauf hingewiesen, dass, wenn auch eigentlich der Vater die Welt erschaffen, dass es doch der Sohn zugleich mit gethan.

τον δι' ημάς κ. τ. λ. Ηier wird gegen den λόγος als Wort zu Felde gezogen. Wir wissen, dass in der AoyosInterpretation der Tab. smar. hoyos einerseits als dóyos (und nicht als Christus) genommen wird, und dass, indem dies geschieht, dóyos als Wort gefasst wird, wobei das in's Auge gefasst wird, dass Christus das Wort Gottes verkündet. In Bezug auf das letztere wird, wie wir wissen, an Evangel. Ioannis Cap. 12. Vers. 47. sequ. angelehnt. (Vergl. Hoyos. Interpretation.) Die Nicäer nun, die vom doyos nichts wissen wollen, gehen darauf aus, die Relation, welche das Wort zu Christus baben könnte, zu streichen, und fassen dazu von der citirten Stelle den Vers 47 in's Auge. Christus sagt in diesem Verse: Wer nicht auf meine einuata hört, den will ich nicht richten. Das ist, sagen die Nicäer, Christus will den nicht richten, der ibn nicht als dóyos nuffasst. Also weist Christus selbst den diyos vor sich. Christus sagt weiter: Ich bin nicht gekommen, damit ich die Welt (10v xoguov) richte, das ist, die Menschen richte, sondern damit ich die Welt (tov zoquov) retie (ouow). In Bezug auf letzteres steht hier im Symbolum: 10v di ημάς τους ανθρώπους και διά την ημετέραν σωτηρίαν κατελθόντα.

Das ενανθρωπήσαντα haben wir dem κόσμος des Vers 47 zu verdanken. Nämlich zuerst wird gefasst zoouos als άνθρωποι (δι' ημάς τους ανθρώπους). Zum Zweiten wird dann der άνθρωπος νom κόσμος ab auf ήλθον geworfen, und dann kommt heraus: Ich kam nicht als Mensch, um den róquos zu richten, ich wurde nicht Mensch, um den xoquos zu richten.

Das onoxwl évte steht in Bezug auf Evangel. Joannis Cap. 1. Vers. 14, wo es heisst: xa ó dóyos od 05 {yÉVEto. Diese Scholie figurirte bereits dainals als Vers 14, und man erkannte sie nicht als Scholie an. Die Nicäer wollen dem die Spitze abbrechen, dass die Arianer sich hinter diesen Vers verbarrikadiren, und sagen, aber wenn auch in den ersten Versen des Evangei Joannis der dóyos nicht für den dóyos, sondern gerade gegen den doyos auszubeuten ist, hier im Vers 14 kann 80 etwas doch nicht statt finden, hier wird direct, ohne jeglichen Hinterbalt eines Vers 4 und 5, vom lóyos gesprochen. Einem solchen mög. lichen Thun der Arianer gegenüber, bringen nun die

Nicäer hier ihr gapxwfévra, welches besagen soll, nicht darauf ist Werth zu legen, dass der λόγος σαρξ εγένετο, sondern darauf, dass der logos odoslyéve10. Die Stelle besagt, dass der dóyos im odos aufgehen soll. Die Stelle spricht also nicht für euch, ihr Arianer, sondern gegen euch.

nafúvta %. t. d. Hier wird kurz an das angeknüpft, was das Apostolische Symbol in dieser Beziehung bringt.

Tous négories 4. 1. 2. Arius nimmt, wie wir wissen, die Reihenfolge an: Nichts, dóyos, Materia prima, Materia ultima. Gott ist zuerst da, ihn umgiebt das Nichts, und indem er nun auf die Idee kommt, die Welt zu erschaffen, spricht er, executirt den dóyos, und aus diesem doyos geht dann weiter die Materia prima hervor. Der hoyos bedingt, dass aus dem Nichts ein Etwas wird. Nach Arius also gab es eine Zeit, wo der kóyos noch nicht war, denn wäre der lóyos immer da gewesen, so hätte es auch immer ein Etwas gegeben, und das Nichts würde fallen. Nach Arius musste der Loyos erst werden, bevor er da war, und bevor er wurde, war er nicht da. Natürlich, es war der hóyos nicht da, che Gott ihn executirte, ehe Gott sprach, es werde, Himmel und Erde sollen werden (das Erschaffen in Sprechen und Werden aufgelöst). Und endlich wurde nach Arius der lóyos aus Nichts, aus dem Nicht-Seienden (25 our vrwv). Denn wir halen ja die Ketie: Nichts, doyos, Materia prima, Materia ultima. In dieser Kette wird, yiyveriet, das eine aus dem anderen, das Nachfolgende aus dem Vorhergehenden, also der dóyos aus dem Nichts.

Von diesen Aufstellungen des Arius wollen nun die Nicäer nichts wissen, sie weisen sie von sich. Dabei gehen sie derartig zu Werke, dass sie dem Arius ein Problem zuschieben, welches aufzustellen diesem gar nicht in den Sinn gekommen ist. Wenn Arius das sagt, was er sagt, das sagt, was die Nicäer hier beim 6n1 rv %. 1. h. hervorheben, so ist es ihm damit auf den dóyos als doyos, nicht aber auf den hóyos als Christus abgesehen. Die Nicäer aber thun, als wenn Arius, bevor er bei der dritten Rubrik der Tab. smar. ist, bereits den lógos als Christus nähme. Sie thun, als wenn Arius mit seinem dóyos derartig verführe, wie sie mit ihrem quis, welches sie bereits in der zweiten Rubrik Christus sein lassen. Sie thun also, als wenn Arius sagte, es gäbe eine Zeit, wo Christus noch nicht da war, dass Christus nicht war, bevor er wurde (geboren wurde), dass Christus aus dem Nichts wurde Dinge an die, wie gesagt, Arius nicht dachte.

Die Construction von Tou's déyovias an liegt derartig, dass v xafoheziiaranoia, hier die rechtgläubige Kirche, erstens diejenigen dva stuariçet, welche déyovoi, was bis {yéveto steht, und zweitens diejenigen, welche ydozovor, was bis Foð steht. In Bezug auf das Tov vidy 10j geoŬ muss man nicht übersetzen: sie sagen, der Sohn sei ein odliwios als Gott, sondern vids tov FE0Ŭ ist Gottes Sobn: Christus. Dieser viùs toj geoú ist a's Nominativ ans de Accusativ gegen Ende nach őri zu suppliren.

871 v 1101*. t. h., dass es eine Zeit gab, wo der als Christus gefaeste dóyos nicht war, dass der als Christus gefasste hoyos nicht war, bevor er wurde (geboren wurde), dass der als Christus gefasste hoyos aus Nichts wurde.

η εξ ετέρας κ. τ. λ. Also die καθολική εκκλησία ovaleuariçet zum zweiten diejenigen, welche sagen, der Sohn Gotles sei Ę été pas únoordoews ovoias, von anderem Stoffe oder anderer Wesenheit. Frage: als was ? Antwort: als der Vater. Das geht aus der Stelle oben bervor, wo von der ουσία im ομοούσιον τω πατρί die Rede

Derjenige also, der sagt, der Sohn sei 5 ét épas 17001 OEMs ñ ovoías als der Vater, der sagt, der Vater babe die Welt erschaffen, und nicht der Sohn, und dazu kommt er, dass er in der Hoyos-Interpretation den dóyos nicht sofort auf Christus bezieht, den viò to feoŬ also als einen XT1010S, 701109, addotorus nip mt, ihn nicht mit dem lóyos verschmilzt. Die Nicäer meinen, es handele sich in der lúgos-Interpretation um einen doppelten Febler, erstens darum, dass man lóyos statt yus nähme, und zweitens darum, dass man diesen dóyos nicht bereits in der zweiten Rubrik als Christus nähme.

κτιστον, τρεπτόν, αλλοιωτόν sind Synonima. Sie lassen sich schwer verbotenus wiedergeben. X11010S (x115w) ist: erbaut, ausgebaut; Tgentos ist: gedreht, gewendet;

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war.

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alloiwrds ist verändert. Der Sinn ist, wie wir ihn in ragend der beilige Geist in's Auge gefasst wird. Nur fl. der Uebersetzung oben gegeben haben: ,es hat ein ver- wollen wir in's Auge fassen: schieden situirtes Verhältniss statt.“

Die Konstantinopolitaner machen sich derartig an den Die Nicier Isaben bei ihrem αναθεματίζειν im Grunde Vers 3 der Schöpfungsgeschichte, dass sie sagen, wenn es gar nichts anders im Auge, als für den ersten Abschnitt heisst: „Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward des Evangelium des Johannes einzutreten. Sie befürchten, Licht“, so ist bier im „Und Gott sprach“: Gutt der Vater, dass dieser Abscbnitt im genannten Evangelium unmöglich im , Es werde Licht“ : Gott der Sohn, im „Und es ward wird, wenn die Aoyos-Interpretation der Tab. smar. wie- Licht“: der heilige Geist gegeben. Und hierbei ist denn der zur Geltung kommt. Sie wollen dem einen Damm ent- die nähere Sachlage eine analoge, wie wir sie bei dem gegenseizen, dass an der Bibel gerüttelt wird : das ist quia vincet omnem rem subtilem in der ersten Drei-Einig. die Haupttriebfeder ihres Tbuns.

keits-Interpretation haben kennen lernen. Wir haben den Macht der Leser nun einen Rückblick, so wird es ihm Gesammtsieg der Drei. In Bezug auf das an den Vers 3 sofort vor Augen stehen, dass den Nicäern etwas mensch- ar lehnende φως haben wir: φώς εκ φωτός εκ φωτός. liches widertahren ist. In dem Eifer, mit dem sie sich auf Gerade weil die Konstantinopolitaner an den Vers 3 der ihre neue Lehre von der Materia prima warfen, vergassen Schöpfungsgeschichte lehnen, deshalb steht hier yerine sie den heiligen Geist. Sie erwähnen zwar den heiligen θέντα προ πάντων των αιώνων. Man kann Damlich Geist, indem sie von nahóvta an summarisch den Inhalt sagen, wie könnt ihr auf den Vers 3 ein solches Gewicht des A postolischen Symbols bringen, sie ziehen ihn aber nicht legen, da Himmel und Erde bereits da sind, ehe das Licht näher in den Bereich ibrer Reflexionen, was sie thun müss- kommt. Jenes principielle Gewicht würde erst herauskom. ten. Es war ihre Aufgabe, eben so zu entwickeln, wie der- men, wenn die Schöpfungsgeschichte mit dem Vers 3 adheilige Geist Gott dem Vater und dem Sohne gegenüber- finge. Dem gegenüber sagen die Konstantinopolitaner, ihr steht, als wie sie das entwickelten, wie Gott der Vater Gott müsst euch denken, der Vers 3 stände zu Anfange. Dass dem Sohne gegenübersteht. Indem sie es nicht thun, tritt er es nicht thut, fällt nicht in die Wagschale. Denn das, der heilige Geist gegen den Vater und den Sohn in den was die erste Schöpfungsperiode bringt, ist (vergl : Neue Hintergrund, ein Datum, dessen sich die Nicäer nicht be- Interpretation der Jüdischen Schöpfungsgeschichte) auf einen wusst waren, welches dagegen die Konstantinopolitaner auf Guss da, ob dieses oder jenes früber im Text steht, bleibt dem Concilium zu Konstantinopel (381) in's Auge fassten. sich gleich. Die erste Schöpfungsperiode wird überbaupt Das Symbolum Constantinopolitanum lautet ff.

als eine ausserhalb der Zeit liegende genommen, Πιστεύομεν εις ένα θεον πατέρα παντοκράτορα, und deshalb wird die erste Schöpfungsperiode in's ποιητήν ουρανού και γης, δρατών τε πάντων και άο- Ange gefasst, wenn von der Zeitlosigkeit, von dem apo ρατων. Και εις ένα κύριον Ιησούν Χριστόν, τον υιόν πάντων των αιώνων die Rede ist. Auf dies Sachverhaltτου θεού τον μονογενή, τον εκ του πατρός γεννηθέντα niss mit der ersten Schöpfungsperiode weist das Schriftstück προ πάντων των αιώνων, φως εκ φωτός, θεόν αλη- gerade da, wo es dasselbe thut, hin, um das yus éx ywiOS, θινον εκ θεού αληθινού γεννηθέντα, ου ποιηθέντα, in welchem der Vers 3, um so zu sagen wie er leibt und ομοούσιον τω πατρί, δι' ου τα πάντα έγένειο, τον lebt vorgeführt wird, einzuleiten. δι' ημάς τους ανθρώπους και διά την ημετέραν σω- Mit dem κατά τας γραφάς hinter τη τρίτη ημέρα τηρίαν κατελθόντα εκ των ουρανών, και σαρκωθέντα geben die Konstantinopolitaner einen Wink, dass der Poz. εκ πνεύματος αγίου και Μαρίας της παρθένου, και tius Pilatus und der dritte Tag eigentlich nicht in das ενανθρωπήσαντα, σταυρωθέντα τε υπέρ ημών επί Apostolische Symbolum gehören. Wir haben im vorigen Ποντίου Πιλάτου και παθόντα και ταφέντα και ανα- Abschnitt auf die Sachlage ebenfalls hingewiesen. Das στάντα τη τρίτη ημέρα κατά τας γραφάς, και ανελθόντα X. T. ye. soll heissen, es passt zwar nicht zur Tab. emar., εις τους ουρανούς, και καθεζόμενον εκ δεξιών του es passt aber zur Bibel, drum lasset es rubig stehen. πατρος, και πάλιν ερχόμενον μετά δόξης κρίναι ζών- Mit dem oύ της βασιλείας ουκ έσται τέλος wird τας και νεκρούς. ου της βασιλείας ουκ έσται τέλος. der heilige Geist eingeleitet. Es soll beissen, redet euch Και εις το άγιον πνεύμα, το κύριον, το ζωοποιόν, nicht vor, dass wir, wenn wir, den Nicäern entgegen, auch το εκ του πατρός εκπορευόμενον, το συν πατρί και den heiligen Geist in den Vordergrund schieben, dass wir υλώ συμπροσκυνούμενος και συνδοξαζόμενον, το λα- damit Christus zu nahe treten. Keineswegs, Christus bleibt λησαν δια των προφητών. εις μίαν, αγίαν, καθολικήν Cbristus, dessen Reich ist ohne Ende, der bleibt, was er και αποστολικήν εκκλησίαν. ομολογούμεν έν βάπτισμα | ist, auch indem das statt hat, was wir wom heiligen Geiste εις άφεσιν αμαρτιών, προσδοκώμεν ανάστασιν νεκρών lebren. και ζωήν του μέλλοντος αιώνος. Αμήν.

Es wird nun der heilige Geist, anlehnend an die Stelle „Wir glauben an einen Gott Vater, den Allmächtigen, der Tab. smar.: Haec est totius fortitudinis fortitudo fortis, den Schöpfer von Himmel und Erde, so wie von allem quia vincet omnem rem subtilem, omnemque solidam peneSichtbaren und Unsichtbaren. Und an einen Herrn, Jesus trabit von einem sechsfachen Gesichtspuncte aufgefasst. Es Christus, den einzigeu Solin Gottes, der vom Vater gewor- werden nicht nur die res subtiles herangezogen, sondern den vor aller Zeitlichkeit, ein Licht vom anderen, ein wahr- auch die res solidae, und jeden von ihnen auf Grund der bafter Gott vom anderen wir sagen geworden, nicht dreifachen fortitudo eine Drei gegeben, wodurch eine Sechs geschaffen Er ist von gleicher Wesenbeit mit dem Vater, herauskommt. Die Konstantinopolitaner macben also nicht von dem Alles wurde.

Er ist wegen uns Menschen, und den Unterschied zwischen der res subtilis und solida, dast uns zu retten vom Himmel gekommen, Fleisch geworden letztere eine Elementar-Beziehung hat, sondern sie nebmen vom heiligen Geiste und von der Jungfrau Maria, Mensch die res solida mehr synonim mit der subtilis. In Bezug geworden, für uns gekreuzigt worden unter Pontius Pilatus, auf das nun, Was der heilige Geist vincit et penetrat, auferstanden am dritten Tage zufolge der Schrift, zum nehmen die Konstantinopolitaner den Standpunct ein, dass Himmel aufgestiegen, sitzt zur Rechten des Vaters, und sie sich die Frage vorlegen, wenn der feos ein navtoxpa. kommt wieder, um nach heiligem Befinden die Lebenden twg u. 8. w., wenn Christus ein xúguos u. 8. w. ist, was und Todien zu richten. Sein Reich wird kein Ende baben. ist dann von einem ähnlichen Gesichtspuncte der heilige Und (wir glauben) an den heiligen Geist, den Herrn-Sei- Geist? Und da bekommen sie denn, an die Sechs anlehnend, enden, den Belebenden, den aus dem Vater Hervorgebenden, ein Sechsfaches heraus, was der heilige Geist ist. Nämlich den mit dem Vater und dem Sohne Anzubetenden und zu 1) der heilige Geist ist ein rúgios (als Adjectiv genomVerebrenden, den, der durch die Propheten geredet bat; an men). Indem Christus ein xúgios ist, ist der heilige Geist, eine einzige, heilige, rechtgläubige und A postolische Kirche. der in der Trinität dieselbe Stelle einnimmt, als der Vater Wir bekennen eine einzige Taufe zur Vergebung der Sün. und der Sohn, ebenfalls ein xúgios. Angelehnt wird hierden. Wir erwarten eine Auferstehung der Todten und ein bei an Epistol. Pauli ad Cor., 2, Cap. 3, 17: ó dè xúgros Leben in der Zukunft. Amen.

10 nve vuc Cotiv. „Denn der Herr ist der Geist.“ (Luther.) Wie man sieht, ist im ersten Theile des vorliegenden 2) Der heilige Geist ist ein ŚwonoLÓS. Angelehnt wird Schriftstückes das Symbolum Nicaenum um ein weniges mo- hierbei einerseits an Philo, der bereits with und aveva dificirt, und es wird näher auf das Apostolische Symbolum parallelisirt, andererseits an Evangel. Joann., Cap. 6, 63: eingegangen. Wir wollen das nicht weiter ventiliren, da Το πνεύμα εστι το ζωοποιούν. Der Geist ist es, der es sich hierbei nicht um den Schwerpunct des Schrift- da lebendig macht. „(Luther.) 3) Der heilige Geist ist stückes handelt. Der Schwerpunct ist der, dass bervor- ein εκπορευόμενος και του πατρός. Das ist, er geht,

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anlehnend an den Vers 3 der Schöpfungsgeschichte, aus rexit tertia die secundum sripturas, et ascendit ad coelos; dem Vater als purs hervor, und ist in dieser Beziehung sedet ad dexteram Patris, et iterum venturus est in gloria gerade sowohl gos éx yw ros als Christus. Die Konstan- judicare vivos et mortuos, cujus regni non erit finis. tinopolitaner umgehen hier Adjective wie PWTIGILXOS, Et in Spiriritum Sanctum, Dominum et vivificantem, qui yutayıxos, YUTELVOS, weil sie befürchten, man möchte ex Patre filioque procedit, qui cum Patre et Filio simul ,erleuchtend“ übersetzen, weil sie in derartigen Ausdrücken adoratur et glorificatur, qui locutus est per Prophetas. das yós {x qwios, auf welches sie lossteuern, nicht so Et Unam, Sanctam, Catholicam et Apostolicam Eccleprägnant gezeichnet finden, als eben in dem (xnopevó- siam. μενος εκ του πατρός. Gedeckt wird das letztere noch Confiteor unum Baptisma in remissionem peccatorum, et besonders durch Evangel. Joannis, Cap. 15. Vers. 26: exspecto Resurrectionem mortuorum et Vitam venturi sae"Οταν δε έλθη ο παράκλητος, δν έγω πέμψω υμίν παρά o

culi. Amen. του πατρός, το πνεύμα της αληθείας, και παρά του „Ich glaube an einen Gott Vater, den Allmächtigen, πατρος εκπορεύεται, εκείνος μαρτυρήσει περί den Schöpfer (noint,'s) von Himmel und Erde, von allem {uov. „Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen Sichtbaren und Unsichtbaren. Und an einen Herrn, Jesus ich euch senden werde vom Vater, den Geist der Wahr- Christus, den einzigen Sohn Gottes, und vom Vater (geheit, der vom Vater ausgehet, der wird zeugen von mir.“ boren) geworden vor aller Zeitlichkeit, ein Gott vom an(Luther.) 4) und 5) Der heilige Geist ist ein ovungos- deren, ein Licht vom anderen, ein wahrhafter Gott vom κυνούμενος και συνδοξαζόμενος συν πατρί και υδώ. anderen wir sagen geworden, nicht, erschaffen. ein mit dem Vater und dem Sohne Anzubetender und zu Er ist von gleicher Wesenheit mit dem Vater, von dem Verehrender. Das sind Allgemein - Bezeichungen, welche Alles gemacht worden. Er stieg wegen uns Menschen und herangezogen werden, um einen vierten und fünften Ge- zu unserem Heil (uns zu retten: Sid tnv Mleté pæv owsichtspunct zu erhalten. 6) Der heilige Geist ist ein ingiav) vom Himmel, wurde Fleisch vom heiligen Geiste λαλήσας δια των προφητών, einer der durch die Pro- und der Jungfrau Maria (das Verhältniss vom de und ex pheten geredet hat. Dies lehnt an die Stelle der Tab. kennen wir) und Mensch. Er wurde auch für uns gesmar.: omnes res natae fuerunt ab hac una re adoptione. kreuziget unter Pontius Pilatus, litt und wurde begraben, Die res natae werden als nati, und diese als die Prophe- stand am dritten Tage wieder auf, wie die Schrift es beten genommen. Die una res als was wird als heiliger zeugt, und stieg zum Himmel auf. Er sitzt zur Rechten Geist qua pus genommen, was herauskommt, wenn man, des Vaters, und wird wiederkommen, um nach heiligem dem Vorangehenden entsprechend, den heiligen Geist als Befinden (uete Sogns; gloria = doa) die Lebenden und yus ex qwids nimmt. Uebrigens hätte, wenn wir uns Todten zu richten. Sein Reich wird kein Ende haben. strict an das püs halten, der heilige Geist die Propheten Und ich glaube) an den heiligen Geist, den Herrn und zu erleuchten, nicht durch sie zu sprechen. Das

den Belebenden, der ans dem Vater und dem Sohne herSprechen ist ein Hinübergreifen in den lóyos. Dies vorgeht (nämlich auf Grund des gos ex qwids ex qwHinübergreifen in den lóyos hat statt auf Grund des tos), der zugleich mit dem Vater und dem Sohne angeVers 14 im ersten Capitel des Evangelium des Johannes, betet und verehrt wird, der durch die Propheten yewo es heisst, ο λόγος σαρξ εγένετο.

sprochen hat. Nachdem auf die Weise an der Hand des vincere et (An) eine (die) eine, heilige, rechtgläubige und Apostolipenetrare die sechs Gesichtspuncte absolvirt sind, aus sche Kirche. denen der heilige Geist aufgefasst wird, wird dem Rech- Ich bekenne eine (die) eine Taufe zur Vergebung der nung getragen, was das Apostolische Symbol in analoger Sünden, und erwarte eine (die) Auferstehung der Todten, Weise bringt. Und hier wird denn die sancta ecclesia and ein (das) Leben in der Zukunft. Amen." in den Vordergrund gesetzt. Sie wird, der dreifachen Das sogenannte Symbolum Athanasii macht es sich resp. vierfachen fortitudo entsprechend, dreifach resp. zur Hauptaufgabe, jeglichen Zweifel in Bezug auf das vierfach aufgefasst. Dreifach haben wir sie 1) als uia, paritätische Nebeneinanderstehen von Vater, Sohn und 2) als αγία, 3) als καθολική και αποστολική. Vierfach Geist zu heben, ein Zweifel, der dadurch Vorschub erhalten haben wir sie, indem das katholische und Apostolische könnte, dass die Konstantinopolitaner zwar für das yos jedes besonders in's Auge gefasst wird. Die sanctorum ex qwids ex yutos eintreten, dies aber mehr indirect communio, αγίων κοινωνία, des Apostolischen Symbols als direct aussprechen. Dies Symbolum, welches auch (voriger Abschnitt sub 6) fällt, indem angenommen wird, Symbolum Quicunque genannt wird, lautet ff. sie gingen in der Kirche auf. An ihre Stelle tritt die Quicunque vult salvus esse, ante omnia opus est, ut teTaufe: èv pántioua, im Anlehnen an Johannes den neat Catholicam fidem. Täufer, welchen heranzuziehen nahe liegt, da vorhin Quam nisi quisque integram inviolatamque servaverit, das omnes res natae fuerunt ab hac una re adoptione absque dubio in aeternum peribit

. herangezogen worden ist, und da die Nicäer bei ihrem Fides autem Catholica haec est, ut unum Deum in TriAnathem hauptsächlich die Legalisirung des ersten Ab- nitate et Trinitatem in unitate veneremur, schnittes im Evangelium des Johannes in's Auge fassten, Neque confundentes personas, neque substantiam sepain diesem Abschnitte Johannes der Täufer aber so sehr rantes. im Vordergrunde steht. An die Taufe wird alsdann die Alia est enim persona Patris, alia Filii, alia Spiritus remissio peccatorum, άφεσις αμαρτιών geknipft. Die Sancti. Taufe ist da zur Vergebung der Sünden. Und nachdem Sed Patris et Filii et Spiritus Sancti una est Divinitas, das dann absolvirt ist, kommt die resurrectio carnis und aequalis gloria, coaeterna majestas. die vita aeterna des Apostolischen Symbols an die Reihe. Qualis pater, talis Filius, talis Spiritus Sanctus. Die erstere erhält statt ihres Apostolisch - symbolischen Increatus Pater, increatus Filius, increatus Spiritus Namens: σαρκός ανάστασις den Namen : νεκρών ανά- Sanctus. στασις, die letztere wird aus der ζωή αιώνιος eine ζωή Immensus Pater, immensus Filius, immensus Spiritus του μέλλοντος αιώνος.

Sanctus. Auf Grund der Verschmelzung des Symbolum Nicaenum, Aeternus Pater, aeternns Filias, aeternus Spiritus Sanctus. wie wir es haben kennen lernen, und des Symbolum Con- Et tamen non tres aeterni, sed unus aeternus : stantinopolitanum entsteht das yai' {FoXdy Symbolum Sicut non tres increati, nec tres immensi, sed unus inNicaenum genannte Symbol, welches ff. lautet:

creatus, et unus immensus. Credo in unum Deum Patrem omnipotentem, factorem Similiter omnipotens Pater, omnipotens Filius, omnipocoeli et terrae, visibilium omnium et invisibilium.

tens Spiritus Sanctus. Et in unum Dominum Jesum Christum, Filium Dei uni- Ét tamen non tres omnipotentes, sed unus omnipotens. genitum et ex Patre natum ante omnia saecula, Deum de Ita Deus Pater, Deus Filius, Deus Spiritus Sanctus. Deo, lumen de lumine, Deum verum de Deo vero, genitum, Et tamen non tres Dii sunt, sed unus est Deus. non factum, consubstantialem Patri, per quem omnia facta Ita Dominus Pater, Dominus Filius, Dominus Spiritus sunt. Qui propter nos homines et propter nostram salu- Sanctus. tem descendit de coelis, et incarnatus est de Spiritu Sancto Et tamen non tres Domini, sed unus est Dominus. ex Maria virgine et homo factus est; crncifixus etiam pro Quia sicut singulatim unam quamque personam Deum nobis sub Pontio Pilato, passus et sepultus est; et resur- ac Dominum confiteri Christiana veritate compellimur:

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Ita tres Deos, aut tres Dominos dicere Catholica reli- Und doch handelt es sich nicht um drei Herren, songione prohibemur. ,

dern um einen Herrn. Pater a nullo est factus, nec creatus, nec genitus.

Denn wie es unsere Obliegenheit ist, in Christlicher Filius a Patre solo est, non factus, nec creatus, sed Wahrheit einzeln jede Person (von den Dreien) als Gott genitus.

und Herrn zu bekennen, Spiritus Sanctus a Patre et Filio, non factus, non crea- So verbietet uns der rechte Glaube, sie drei Götter oder tus, nec genitus, sed procedens.

drei Herren zu nennen. Unus ergo Pater, non tres Patres; unus Filius, non tres Der Vater ist von Keinem gemacht, geschaffen, geboren. Filii; unus Spiritus Sanctus, non tres Spiritus Sancti. Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht, nicht

Et in hac Trinitate nihil prius aut posterius, nihil majus geschaffen, aber geboren. aut minus,

Der heilige Geist ist vom Vater und vom Sohne, nicht Sed totae tres personae coaeternae sibi sunt et coaequales: gemacht, nicht geschaffen, nicht geboren, aber ausgehend.

Ita ut per omnia, sicut jam supra dictum est, et Tri- Also ein Vater, nicht drei Väter; ein Sohn, nicht drei nitas in unitate et unitas in Trinitate veneranda sit. Söhne; ein heiliger Geist, nicht drei heilige Geiste. Qui vult ergo salvus esse, ita de Trinitate sentiat.

Und in dieser Drei-Einigkeit ist nichts das Erstere oder Sed necessarium est ad aeternam salutem, ut incarna- das Letztere, nichts das Grössere oder das Kleinere, tionem quoque Domini nostri Jesu Christi fideliter credat. Sondern die ganzen drei Personen sind unter sich gleich

Est ergo fides recta, ut credamus et confiteamur, quod ewig und gleich gross. Dominus noster Jesus Christus Dei filius, Deus et homo est. Also Alles in Allem, wie schon oben gesagt: es ist so

Deus ex substantia Patris ante saecula genitus, et homo wohl die Drei-Einigkeit in der Einheit, als die Einheit in ex substantia matris in saeculo natus.

der Drei-Einheit zu verehren. Perfectus Deus, perfectus homo, ex anima rationali et Wer demgemäss selig sein will, muss so über die Drei humana carne subsistens.

Einigkeit denken. Aequalis Patri secundum Divinitatem, minor Patre se- Aber es ist nöthig zum ewigen Heil, dass er auch an cundum humanitatem.

die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus getreuQui licet Deus sit et homo, non duo tamen, sed unus lich glaube. est Christus.

Es ist also der rechte Glaube, dass wir glauben und Unus autem non conversione Divinitatis in carnem, sed bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, assumtione humanitatis in Deum.

dass er Gott und Mensch ist. Unus omnino, non confusione substantiae, sed unitate Als Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters, vor der personae.

Zeitlichkeit geboren, als Mensch ist er aus der Wesenheit Nam sicut anima rationalis et caro unus est homo: ita der Mutter in der Zeitlichkeit geboren. Deus et homo unus est Christus,

Er ist ein vollkommener Gott, ein vollkommener Mensch, - Qui pagsus est pro nostra salute, descendit ad inferos, bestehend aus einer vernünftigen Seele und aus menschtertia die resurrexit a mortuis,

lichem Fleische. Ascendit ad coelos, sedet ad dexteram Dei patris omni- Gleich ist er dem Vater in Bezug auf die Göttlichkeit, potentis,

er steht unter dem Vater in Bezug auf die Menschlichkeit. Inde venturus est judicare vivos et mortuos.

Obgleich er nun Gott und Mensch ist, so ist er doch Ad cujus adventum omnes homines resurgere habent nicht ein zweifacher Christus, sondern ein einziger. cum corporibus suis,

Ein einziger ist er aber nicht durch die Verwandlung Et reddituri sunt de factis propriis rationem,

der Göttlichkeit in Fleisch, sondern durch die Annahme Et qui bona egerunt, ibunt in vitam aeternam, qui der Menschlichkeit in Gott. (Sinn : der Mensch Christus vero mala, in ignem aeternum.

geht in dem Gott auf, nicht aber geht der Gott Christus 1 Haec est _fides Catholica, quam nisi quisque fideliter in dem Menschen auf.) firmiterque crediderit, salvus esse non poterit.

Ueberhaupt ist er ein einziger, nicht durch Confundi„Wer selig sein will, inuss vor allem eine richtige An- rung der Wesenheit, sondern durch die Einheit der Person. schauung haben vom rechten Glauben.

Denn wie eine vernünftige Seele und das Fleisch einen Wer diesen Glauben nicht ganz und unverletzt hält, der Menschen constituiren, so constituirt der Gott und der ist ohne Zweifel ewig verloren.

Mensch einen Christus, Der rechte Glaube ist aber der, dass wir den Ein-Gott in Er hat gelitten zu unserem Heil (um uns zu retten), der Drei-Einigkeit, und die Drei-Einigkeit im Eingott ver- stieg hinab zu denen, die da unten liegen, stand am driten ehren.

Tage von den Todten wieder auf. Dabei müssen wir nicht die Personen confundiren, nicht Er stieg zum Himmel auf, sitzt zur Rechten Gottes des die Wesenheit trennen.

Vaters, des Allmächtigen, Eine andere ist nämlich die Person des Vaters, eine Vou dort wird er kommen zu richten die Lebenden und andere die des Sohnes, eine andere die des heiligen Geistes.

die Todten. Aber die Göttlichkeit des Vater und des Sohnes und des Wenn er kommt, müssen alle Menschen mit ihren heiligen Geistes ist eine einzige, die Herrlichkeit ist eine Körpern auferstehen, gleiche, die Majestät ist eine gleich-ewige.

Und sie müssen Rechenschaft geben von ihren eigenen Wie der Vater, so ist der Sohn, so ist der heilige Geist. Handlungen.

Unerschaffen ist der Vater, unerschaffen der Sohn, un- Diejenigen dann, welche Gutes gethan haben, gehen in erschaffen der heilige Geist.

das ewige Leben ein, diejenigen aber, welche Böses geUnermesslich ist der Vater, unermesslich der Sohn, un- than haben, gehen in's ewige Feuer. ermesslich der heilige Geist.

Das ist der rechte Glaube. Wer nicht treu und fest an Ewig ist der Vater, ewig der Sohn, ewig der heilige Geist. ihn hält, kann nicht selig sein.“

Und doch handelt es sich nicht um drei Ewige, sondern Wir heben hervor, dass der Autor hat beim einen Ewigen,

Vater: non factus, non creatus, non genitus, Ebenso wie es sich nicht um drei Unerschaffene, drei Sohn : non factus, non creatus, aber genitus, Unermessliche handelt, sondern um einen Unerschaffenen, Geist : non factus, non creatus, non genitus, aber procedens. einen Unermesslichen.

Das stimmt nicht zu dem absolut paritätischen Neben. In ähnlicher Weise ist der Vater allmächtig, der Sohn einanderstehen vom Vater, Sohn und heiligem Geist, wel. allmächtig, der heilige Geist allmächtig.

ches der Autor so wortreich bietet. Man muss sich die Und doch handelt es sich nicht um drei Allmächtige, Sache derartig erklären, dass der Autor nicht mit seinen sondern um einen Allmächtigen.

Antecessoren in Conflict gerathen will. Die Nicäer haben So ist der Vater ein Gott, der Sohn ein Gott, der hei- einmal das Geboren werden statt des Werdens gelige Geist ein Gott.

bracht, die Konstantinopolitaner sind darauf eingegangen, Und doch handelt es sich nicht um drei Götter, sondern nun da muss unser Autor, wenn er nicht umstossen will, um einen Ein-Gott.

folgen. Und er folgt derartig, dass er Christo das GeboSo ist der Vater ein Herr (xu pros), der Sohn ein Herr, renwerden statt des Werdens giebt, dass er sich aber zuder heilige Geist ein Herr.

gleich fragt, wenn Christo statt des Werdens das Geboren.

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