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smar.

n

αρχή ην ο λόγος: der λόγος steht zu Anfang der Tab.

Der dóyos ist beim feos, indem gros der unus der Tab. smar. ist in der Stelle sicut res omnes fuerunt ab uno. Hier also wird beim unus nieht ein Punct gemacht, und die Sache hat damit ein Ende, wodurch herauskommt: Gott hat die Welt erschaffen. Nein, wenn es so wäre, dann wäre der hóyos nicht beim Feos, hier aber ist er's wohl, und daher: ó hóyos ju ngósTov θεόν,

Dadurch nun, dass der doyos, wie so eben gesagt, beim Feos ist, dadurch fällt der Schwerpunet auf den lógos. Wir haben : res omnes fuerunt ab uno scilicet λόγω unius. Was also ohne dóyos sich auf Gott beziehen würde, das bezieht sich jetzt auf den dóyos, so dass wir haben: der lóyos hat die Welt erschaffen. Der dóyos tritt also für Gott ein, und damit: xui feos ha Ó Tóyos.

Das ñv steht für č01h. Diese Perfectsprache (Imperfect, Aorist) läuft durch. Das ganze Schriftstück Vers 1 bis incl. Vers. 18 ist in der Perfectsprache statt in der Präsenssprache abgefasst. Und dies hat deswegen statt, weil neben der eigentlichen Interpretation, die wir hier geben, eine uneigentliche Interpretation hergeht, kraft derer Alles auf Christus zu beziehen ist, hózos sowohl, als pós. Also hier uneigentliche Interpretation: Am Anfange war Christus. Christus war bei Gotto Christus war Gott. Es genügt, hierauf generaliter hingewiesen zu haben. In specie kann sich das Jeder ohne Mühe, Vers vor Vers, durchführen. Uebrigens verhindert die Perfectsprache nicht, dass dieselbe hier und da auch für die eigentliche Interpretation zutrifft. Im 4. Verse ist eine Variante für: 'Ev auto 5wri nv

Εν αυτώ ζωή έστι. Dies έστι entliesst der Feder eines Abschreibers, der sich in den Sinn hineindenkt, welcher Simm eben darin besteht, dass čolt gemeint ist, wo v im Text steht. Er will ny schreiben, das žotu entfliesst aber unwillkürlich seiner Feder. So etwas kaun Jedem passiren, der das Imperfect abschreiben soll, und sich dabei bewusst ist, dass dies Imperfect eigentlich das Präsens sein soll. (Aehnlich Vers 15.)

Vers. 2. Ούτος ήν εν αρχή προς τον θεόν.
Dieser dóyos war am Anfang bei Gott.
Luther: Dasselbige war im Anfang bei Gott.

Daraus, dass der lóyos am Anfange nods toy gedy, bei Gott ist, daraus geht bervor, dass der doyos=Wort, verbum, und nicht Plan, meditatio. Wäre loyos = Plan, so wäre er nicht am Anfang bei Gott, sondern er fiele vor den Anfang. Denn der Plan geht dem „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ voran. Der Plan ist, um uns eines Pömandrischen Ausdruckes zu bedienen, ein προϋπάρχον της αρχής, geht der αρκή der Bibel voran.

Die Stelle besagt also: Der loyos, von dem Vers 1 die Rede war, ist: Wort, verbun, nicht: Plan, meditatio.

Wie man sieht, hat á gx7) im Vers 2 einen ganz anderen Sinn, als Vers 1.

Vers. 3. Πάντα δι' αυτού εγένετο και χωρίς αυτού εγένετο ουδέν, δ γέγονεν.

Alle Dinge sind durch dies Wort geworden, getrennt von ihm wurde nichts, was da wurde.

Luther: Alle Dinge sind durch dasselbige gemacht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Gewöhnlich wird statt ov'dèy die Variante oudè iv gegebracht, zu welchem gespreitzten Ausdrucke gar kein Grund vorliegt. Auch Luther scheint ov' dèv vor sich gehabt zu haben, sonst würde er wohl übersetzt haben: ohne dasselbigê wurde auch nicht ein Einzig es gemacht,“ wo er doch übersetzt: „ohne dasselbige ist nichts gemacht“. Und ebenso hat die Lateinische Uebersetzung (editio Clementis VIII.): factum est nihil, quod factum est.

Die avta sind die res omnes der Tab. smaragd. Durch diesen hoyos, als Wort, wie es Vers 2 gezeichnet, fuerunt res omnes, denn durch den Zusatz , meditatione unius“ tritt ja an die Stelle des unus, von dem die res omnes fuerunt, der házos, das Wort. qwgis auroù, getrennt von diesem lóyos als Wort, wurde nichts, was geworden, das ist, unter allen Umständen musst du dir den lóyos ungetrennt von dem unus denken, von dem die res omnes fuerunt.

Vers. 4. Εν αυτώ ζωή ήν, και η ζωή ήν το φως των ανθρώπων.

Dassolbe incorporirte sich, und die Incorporation war das Licht der Menschen.

Luther: In ihn war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen,

Wir sind hier bei der Stelle der Tab, smar: omnes res natae fuerunt ab hac una re adoptione. Der Lógus muss (vergl. die tóyos-Interpretation der Tab. smar.) an einen Körper gebunden sein, und diesen Körper giebt der Autor mit Swit, Leben. Diese Swii, dieses Leben, dieser Körper ist Johannes der Täufer, wie wir das wissen. Und dies Leben, dieser Johannes, ist nun - $0 wollen wir vorläufig sagen :

- der λόγος, das Wort, των αδρώπων, für die Menschen, der Menschen. Die Menschen kommen zum dóyos, indem die nati (res natae) erst schlecht weg als nati genommen werden, und dann, durch Hinzufügung des , adoptione-, als Johannes. Dadurch kommt der doyos vom Jobames auf die Menschen, Johannes fuit a verbo, das Wort tritt zu ihn in Relation, das Wort geht von Christus auf ihn über, und er überträgt dies Wort nnu wieder auf die Menschen, indem er predigt.

Wohlbemerkt, hier steht aber nicht: xai a Swint iro λόγος των ανθρώπων, 80ndernκαι η ζωή ήν το φως Twv dvigiónur. Davon sogleich. Erst:

Vers 5. Και το φώς εν τη σκοτία φαίνει, και η σκοτία αυτο ου κατέλαβεν.

Und das Licht scheint (leuchtet) in der Finsterniss, und die Finsterniss hat es nicht verstanden.

Luther: Und das Licht scheint in der Finsterniss, iud die Finsterniss haben es nicht begriffen. Zu seinem Plural mhaben“ kommt Luther durch die Lateinische Uebersetzung : et tenebrae eam (lucem) non comprehenderunt. Hier steht der Plural comprehenderunt im Anschluss an die tenebrae

mit Recht. Luther aber hat den Singular Finsterniss voran, und er muss ihm den Singular ,bat" folgen lassen. Indem er's nicht thut, ist das ein Versehen seinerseits.

Und jetzt zum Gesammt-Gesichtspunct für die 5 voran. geheuden Verse.

Der Autor wickelt harmlos die zweite Rubrik der Lóyes. Interpretation der Tab. smar, ab, wo es sich um den lógos, und nicht um das pós handelt. Wie er aber auf Ja. hannes kommt, denn der ist es, den er hauptsächlich in's Auge fasst, da reisst ihm der Geduldsfaden. Er sagt:

By pxñ ñv ó tágas, der duyas steht zo Anfang der Tab. smar. Darauf steift ihr euch, ihr Anhänger der Aéyog. Interpretation der Tab. spar. Das pois sebt hinten an der Tab. smar. Der Anfang geht aber dem Ende voran, ist dem Ende überlegen. Was, sagt ihr also, gebt uns der Schluss an? Ja, ganz gut!

Und ihr sagt : der λόγος ήν προς τον θεόν nicht das pôs. Ja, ganz gut!

Und ihr sagt: θεός ην ο λόγος nicht feos iv zu pās. Ja, ganz gut.

Und ihr sagt: ούτος ήν εν αρχή προς τον θεόν. ούτος. seil. hóyos ist verbum, und nicht meditatio. Ja, ganz gut!

Und ihr sagt: πάντα δι αυτού εγένετο και χωρίς αυτού εγένετο ουδεν, δ γέγονεν. Das ist δια του λόγου

8 und χωρίς τού λόγου – nicht δια του φωτός and χωρίς tou pwrós. Ja, ganz gut!

Und ihr sagt: εν αυτώ ζωή ήν. Das ist εν τω λόγω Swin nr nicht {v tro pariJa, ganz gut!

Aber trotz alledem und trotz alledem; ñ (ww nw to quis των ανθρώπων, ist Johannes ein φώς, und kein λόγος. Und nun babt ihr mir so viel gesagt, und ich will euch auch einmal etwas sagen, so ganz leise in die Ohren raunen:

Και το φως εν τη σκοτία φαίνει, και η σκοτία αυτό ου κατέλαβεν.

Das heisst kurz und bündig: Dummköpfe seid ihr, das könnt ibr 'mir nacherzählen, dass ich es euch gesagt habe. Das Licht scheint in der Finsterniss, dort unten an der Tab. smar., wie ein Veilchen, welches im Verborgenen blüht. Es gehört gerade die Finsterniss dazu, in welcher ihr Dummköpfe tappt, um dies Licht, das was, nicht zu verstehen, zu begreifen, zu durchschauen,

Eine drastischere Sprache, die namentlich durch die harmlosen xai in Vers 4 und 5 ihren Pfeffer bekommt, kann man sich nicht denken.

Und nun, als wenn gar nichts geschehen wäre, fährt der Autor ganz barmlos fort:

Vers. 6. Έγένετο άνθρωπος απεσταλμένος παρεας θεού, όνομα αυτώ Ιωάννης.

Es war einmal ein Mann, der war von Gott gesandt, und biess Johannes.

:

Luther: Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hiess Johannes.

Vers. 7. Ούτος ήλθεν εις μαρτυρίαν, ίνα μαρτυρήση περί του φωτός, ένα παντες πιστεύσωσι δι' αυτού.

Er kam zum Zeugnisse, auf dass er von dem pois zeuge, und alle durch das qws (vermittelst des yws, an der Hand des pos) glauben sollten.

Luther: Derselbige kam zum Zeugniss, dass er yon dem Licht zeugete, auf dass sie alle durch ihn glaubten.-- Luther bezieht also das di'auroŬ auf den Johannes.

Johannes tritt ein als Zeugniss, aber nicht zum Zeugniss für den dóyos, sondern als Zeugniss für das yw's. Er tritt als natus ein in dem Passus: omnes res natae fuerunt ab hae una re adoptione. Durch dies quis sollen Alle glauben: an die Tab. smar. Die Tab. smar, wird nämlich in Bezug auf die Drei-Einigkeits-Interpretation resp. pôs. Interpretation als ein heiliges Schriftstück hingestellt, und wer an sie glaubt, ist im religiösen Sinne ein Gläubiger, ein notei'wy.

Vers. 8. Ουκ ήν εκείνος το φως, αλλ' ίνα μαρτυρήση περί του φωτός.

Èr selbst war nicht das pôs, sondern er kam, um son dem qws zu zeugen.

Luther: Er war nicht das Licht, sondern dass er zeugete von dem Licht.

Das was in der so eben angeführten Stelle der Tab. smar. muss sich an einen Körper binden. Dieser Körper ist aber nicht der Körper Christi, sondern des Johannes, des Zeugen yos. Nicht handelt es sich um das yws selbst, welches Christus ist. Johannes ist im uneigentlichen Sinne pois, Christus im eigentlichen.

Vers. 9. Ην το φως το αληθινόν, δ φωτίζει πάντα άνθρωπον ερχόμενον εις τον κόσμον.

Er war das wahrhaftige goos, welches jeden Menschen erleuchtet, der in den xoguos eintritt.

Luther: Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.

Der zdquos ist die Tab. smar. (philosophia totius mundi). Wenn Johannes auch nicht selbst das pas ist, so ist er doch das wahrhaftige yós, entgegen dem Hoyos, welcher ein unwahrhaftiges yours ist. Dieses wabrhaitige pós erleuchtet Jeden, der sich an die Tab. smar. macht, der in sie eintritt.

Bei der uneigentlichen Interpretation, bei welcher xóguos natürlich Welt ohne Nebenbedeutung ist, macht es sich gut, wenn man hinter å vipwnov ein Komma macht, dann bezieht sich 'exóuevov auf pos, und Christus ist in die Welt getreten, nicht aber der Mensch.

Vers. 10. Εν τω κόσμω ήν, και ο κόσμος δι' αυτού εγένετο, και ο κόσμος αυτόν (?) ουκ έγνω.

Es, nämlich to pus, war in dem xóquos, und der xóquos entstand durch dasselbe, und der zoguos kannte sich selbst nicht.

Luther: Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbige gemacht; und die Welt kannte es nicht.

Luther übersetzt, als wenn da stände: xai xoduos αυτο ουκ έγνω. αυτον 1st jedenfalls verkehrt. Indessen, es giebt keine Variante aurd, und da seblagen wir denn den einfacheren Weg ein, dass wir den Spiritus lenis in einen Spiritus asper verwandeln und avrov, das ist davidy, lesen.

Das yñs war in der Tab. smar. Und die Tab. smar. entstand durch das pôs, nämlich die būs - Interpretation der Tab. smar., welche im Sinne unseres Autors die eigentliche Tab. smar. repräsentirt. Und die Tab. smar. kannte sich selbst nicht. So lange nämlich die Móyos - Interpretation noch da war, kannte sich die Tab. smar, selbst nicht. Sie, die Tab. smar. als etwas Persönliches gedacht, sah selbst nicht ein, welchen Schatz sie in sich berge. Ein sehr hübsches Bild, wie uns scheint, an der Hand des αυτόν.

Vers. 11. Εις τα ίδια ήλθε, και οι ίδιοι αυτον ου παρέλαβον.

Es kam, das was kam, in sein Eigenthum, und die Eigentlümer nahmen ibn, den xóquos, nicht auf.

Luther: Er kam in sein Eigenthum, und die Seinen nabmen ibn nicht auf. Diese Uebersetzung Luthers macht sich ganz gut, wenn man die uneigentliche, auf Christus bezügliche Interpretation in's Auge fasst.

Aehnlich ist die Situation in Bezug auf die Uebersetzung Luthers in anderen Versen.

Das yős ist nicht in die Tabula smar. hineingeschneit, es steht in dem Completum est quod dixi de operatione Solis. Dieser Passus gehört aber zur Tab. smar, Also kommt das püs in sein Eigenthum, in die Tab. smar., die ihm angehört, da die Stelle Completum est in die Tab. smar. gehört. Und die i8106, die Anhänger der Tab. smar., diejenigen, welche die Tab, smar. zum Eigenthum baben, um so zu sagen die theologischen Alchemisten, die nehmen

das was nicht auf. Vom yös aber macht der Autor einen Sprung zur Þus-Interpretation der Tab. smar., das ist zum xat' EoXdv quos, zur xai''s goxov Tab. smar., und so kommt heraus: die theologischen Alchemisten nehmen αυτόν, nämlich den κόσμος, das ist die Φως Interpretation der Tab. smar., nicht auf.

Vers. 12. Όσοι δε έλαβον αυτόν, έδωκεν αυτοίς εξου σίαν τέκνα θεού γενέσθαι, τοίς πιστεύουσιν εις το όνομα αυτού.

Diejenigen aber, die ihn, den xóquos, aufnahmen, denen den, welche an seinen Namen (Gottes Namen) glauben.

Luther: Wie viele ihn aber auinabmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben.

Es sollte eigentlich heigsen πιστεύοντα, nimlich auf τέκνα bezogen. Statt dess en steht πιστεύουσιν, auf αυτοίς bezogen. Nun, das bleibt sich nach Griechischem Sprachgebrauche gleich.

Diejenigen aber, welche den xóguos, den eigentlichen xóquos, die wahre Interpretation der Tab. snjar. , das ist die pūs-Interpretation der Tab. smar. aufnehmen, die werden gläubige Kinder Gottes. Die Anhänger der Þūs Interpretation sind die wahren Gläubigen, wie wir bereits oben haben kennen lernen.

Vers. 13. Οι ουκ εξ αιμάτων, ουδε εκ θελήματος σαρκος, ουδε εκ θελήματος ανδρός, αλλ' εκ θεού εγεννήθησαν.

Welche nicht von dein Geblüt, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. (Luther.)

Das ist, im Anschluss an den vorigen Vers: „nämlich Kinder im geistigen Sinn.“

Die drei Ausdriicke αίμα (αίματα), θέλημα σαρκός, Jehnua a'vogos kommen auf den Geschlechtstrieb hinaus. Die Kinder des vorigen Verses sind nicht Producte des Geschlechtstriebes, sondern sie stammen von Gott.

Vers. 14. Και ο λόγος σαρξ εγένετο και έσκήνωσεν εν ημίν, και εθεασάμεθα την δόξαν ως μονογενούς παρά πατρός, πλήρης χάριτος και αληθείας.

Und der lógos wurde Fleisch, und hielt sich unter uns auf, und wir sahen sein Ansehen (seinen Ruf), ein Ansehen äbnlich dem Ansehen des einzigen Sohnes des Vaters, voll von Anmuth und Wahrheit war er.

Luther: Und das Wort ward Fleisch, und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wabrheit.

Das gehört nun gar nicht hierher. Es ist einfach eine Scholie zu dem 'Ev auto Świt nu des Vers 4. , die sich hierher verirrt hat. Die Abschrift, der wir diese Scholie verdanken, war derartig geschrieben, dass in der Mitte ein Rand, eine weisse Lücke war. Diesseits und jenseits des Randes, der Lücke, stand nun links der Vers 4, rechts das Ende des Vers 18. In die Lücke wurde dann die Scholie geschrieben, ein anderer Abschreiber hielt darauf die Scholie für einen besonderen Vers, der auf Vers 13 folgen sollte, und concipirte in diesem Sinne. Oder nach dem 'Ev avto swi nv des Vers 4 stand ein *, ein † und so weiter, um nach unten hin zu verweisen, wo die Scholie mit dem gleichen Zeichen verzeichnet stand. Nun brachte es aber ein Zufall mit sich, dass nach Vers 13 in der Abschrift ein äbnliches Zeichen stand. Ein anderer Abschreiber stand dann im Glauben das ähnliche Zeichen verführte ihn dazu die Scholie gehöre nach dem Vers 13. Er schrieb sie dort bin, und aus der Scholie wurde ein neuer Vers. Vielleicht spielt auch nicht der Zufall, sondern die Absicht bei der Sache, indem ein Anhänger der toyos. Interpretation der Tab. sinar. die Gelegenheit wahrnahm, trotz der Invectiren der ersten Verse, den lóyos einzuflicken.

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wenn

Dem Umstande, dass aus der Scholie ein Vers wurde, Und aus seiner, des xóguos, Fülle haben wir alle geschöpft. verdanken wir das Kai zu Anfang des 14. Verses. Die Darum Dank um Dank! Scholie als solche war ohne Kai.

Luther : Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Der Vers, den wir hier baben, macht sich als Scholie Gnade um Gnade. zu dem 'Ev auto swi jv ganz gut. Vorab einmal ist Aus der Fülle der Tab. smar. haben wir alle geschöpft. die Śwr wohl dazu angethan, durch eine Scholie erläutert Die Tab. smar., wie sie als solche ursprünglich da steht, zu werden. Der dóyos soll sich an einen Körper binden, das ist ein Born, aus dem wir alle geschöpft baben, der und um „den Körper" klar darzulegen, um die Incorpora- Eine an der Hand dieser, der Andere an der Hand jener tion auszudrücken, hält der Scholiast es für passend, Interpretation. Seien wir also dem Autor der Tab. smar. darauf hinzuweisen, dass es sich in der Swr um eine zu Dank verpflichtet. Las Xáow avri Xápuros kann Jocorporation handelt. Um dies aber zu erläutern, sagt er, man kurzweg nehmen als : Dank über Dank, den berz{v auto Śwo) nv ist so viel als: o hóyos odgě {yéVE10, lichsten Dank! Man kann aber auch interpretiren: Ein das ist, der lóyos hat sich zu incorporiren. Er incorpo- Dank für den anderen, im Austausch für den anderen, das rirt sich aber nicht zu Christus, sondern zu Johannes. ist: Wir danken dem Autor der Tab. smar., denn wenn Und in Bezug darauf fährt der Scholiast fort : Er hielt der nicht da gewesen wäre, so hätten wir keine pus sich unter uns auf, nämlich Johannes bielt sich unter uns Interpretation resp. Drei-Einigkeits-Interpretation der Tab. auf, und wir sahen sein Ansehen, seinen Ruf, wir sahen,

Aber dieser Autor ist auch uns zu Danke ver. wie er zu Ansehen kam, wie sich sein Ruf verbreitete. In pflichtet, würde uns danken, wenn er noch lebte, wenn er der That, das war ein Ruf, ähnlich (ws) dem Christi. Das säbe, welch hohen Gebrauch, welch erhabenen Gebrauch πλήρης χάριτος kniipft sich an das έσκήνωσεν εν ημϊν: wir von seinem Schriftstücke gemacht haben. Er, Johannes, hielt sich unter uns auf als einer, der voll Vers. 17. "Οτι ο νόμος για Μωσέως εδόθη, η χάρις von Aomuth und Wahrheit war. Die αλήθεια lehnt sich και η αλήθεια δια Ιησού Χριστού εγένετο. an den Vers 9, in welchem Johannes das qós cilngivov Denn oder freilich der vóuos ist von Moses gegeben, genannt wird.

die Glorie und die Wahrheit aber stamint von Jesus Christus. Vers. 15. Ιωάννης μαρτυρεί περί αυτού, και κέκραγε

Luther: Denn das Gesetz ist durch Mosen gegeben, die λέγων· ούτος ήν (έστιν), δν ειπον ο οπίσω μου ερχό

Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden. μενος έμπροσθέν μου γέγονεν, ότι πρώτος μου ήν.

Nimmt man im τorigen Verse χάριν αντί χάριτος als Johannes zeugt von ibm, dem xóguos, und spricht mit

Dank über Dank, den herzlichsten Dank, dann muss lauter Stimme: Er ist es, von dem ich gesagt habe: Wer

man hier te mit freilich übersetzen. Nimmt man és nach mir kommt, war vor mir da, denn er war der erstere

aber als Dank im Austausch für Dank, dann muss man von uns beiden.

sich vor 8t1 suppliren: Uns ist der Autor der Tab. amar. Luther: Johannes zeuget von ihm, ruft und spricht:

zu Danke verpflichtet, und 8rı ist alsdann de nn. Also Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird

im Sinn der letzten Interpretation des χάριν αντί χάριτος kommen, der vor mir gewesen ist, denn er war eher, denn ich.

würden wir haben: Der Autor der Tab. smar., Im Vorangehenden war, von der Scholie Vers 14 ab. er auferstände, könnte gar nicht umhin, uns zu danken, gesehen, vom xóguos die Rede, und an diesen, an die

wie wir ihm danken, denn es wäre gar nicht anders mögTab. smar., wird mit dem nepi auroŬ angeknüpft.

lich, als dass dieser Mann sich davon überzeugte, dass Das yós im Besonderen ist jetzt absolvirt, und es ban. ó vóuos von Moses gegeben, die Glorie und die Wahrdelt sich in den folgenden Versen blos noch um die Tab.

heit aber von Christus stammt. smar. im Allgemeinen,

ó vóuos, das Gesetz, ist vorab das alte Testament. Dies Vorhin, Vers 7, lag die Sache so, dass Johannes durch wird in ähnlicher Weise generell ó vóuos genannt, wie das yós für die Tab. smar. zeugt. Jetzt zeugt er direct

wir heute die Bibel generell die Schrift“ nennen. In für sie. Durch das Vorangehende nämlich sattsam do- weiterer Ausspinnung ist dann die Schöpfungsgeschichte cunientirt, dass Tab.

Þus - Interpretation der

der vóuos, weil sie im alten Testament vorkommt. Endnatürlich im Anlehnen an die Drei-Einigkeits

lich ist dann die Tab. smar. zweiter Redaction in der JüInterpretation und an die Tab. smar. überhaupt, nur die

dischen Interpretation der vóuos, weil sie an die SchöpAbyos - Interpretation soll excludirt sein, und diese ist fungsgeschichte lehnt. In Bezug auf Moses wird angenomdurch das Vorangehende excludirt.

men, wie das ja so im Allgemeinen geschieht, das alte Es wird nun ff. in's Auge gefasst: Bei der Aóyos-Inter

Testament habe Moses zam Autor. Damit wird denn pretation der Tab. smar. haben wir kennen lernen, dass

Moses, im Anlehnen an die weiter ausgedehnte Bedeutung der λόγος der zweiten Rubrik das Wort ist, oder des vóuos, zum Autor der Schöpfungsgeschichte, und daauch Johannes als seine Incorporation, nicht aber Christus.

mit wird Moses zum Autor der Tab. smar. zweiter ReChristus vom Gesichtspuncte des lóyos komrat erst auf

daction in der Jüdischen Interpretation. In Bezug auf die dritte Rubrik. Ganz so liegt es denn auch in Bezug die letztere Fassung steht hier: ο νόμος δία Μοσέως auf die būs-Interpretation der Tab. smar. la der zweiten

{8o9n. Rubrik ist yös eben yus als solches, oder auch Johannes

Indem das nun aber auf der einen Seite statt hat, hat als seine Incorporation. Christus vom Gesichtspuncte

auf der anderen Seite das statt, dass die wahre, die des pūs kommt erst auf die dritte Rubrik.

glorificirte Interpretation der Tab. smar. sich an ChriNimmt man nun das sos als Johannes, so ist Johannes

stus lehnt, und daher hier: ý xágos xai vahy Feta dod vor Christus da, denn Johannes kommt auf die zweite 'Ingoủ Xp1010ų lyéveto.

Moses und Christus stehen sich hier also gegenüber als : Rubrik, Christus aber erst auf die dritte Rubrik. Auf der anderen Seite ist aber wieder Christus vor Johannes da.

Jüdische Interpretation der Tab. smar, und Pós-InterpreDenn vor der Þós-Interpretation der Tab. smar. war die

tation resp. Drei-Einigkeits-Interpretation der Tab. smar. Drei-Einigkeits-Interpretation der Tab. smar. da, und in

Vers 18. Θεόν ουδείς εώρακε πώποτε και μονογενής ibr haben wir, wenn wir sie Christus-Interpretation nennen,

ντος, ο ών εις τον κόλπον του πατρός, εκείνος εξηwozu das Recht vorliegt, da ohne Christus nie eine Drei

γήσατο. Einigkeits - Interpretation entstanden wäre, da Christus zu

Gott hat Niemand je gesehen, sein einziger Sohn, den ihr den ersten Impuls gegeben – in ihr haben wir Christus.

der Vater im Schoosse barg, (birgt), der hat auf ihn Und indcm nun dies in's Auge gefasst wird, ruft Jo

geführt. hannes aus:

Luther: Niemand hat Gott je gesehen. Der eingeborne

Sohn, der in des Vaters Schooss ist, der hat es uns verEr ist es, Christus ist es, von dem ich gesagt: Wer kündiget. nach mir kommt, nämlich in der dritten Rubrik der pos

Im vorigen Vers wird Christus vor Moses in der BeInterpretation der Tab. smar., der war vor mir da, nämlich als der Christus der Christus - Interpretation (Drei

ziehung, die wir haben kennen lernen, in den Vordergrund

gesetzt. Man fragt: Wo liegt hierzu die Berechtigung? Einigkeits - Interpretation) der Tab. smar. Er war der

Der Autor antwortet: Darin, dass eine theistische Interpreerstere von uns Beiden, indem die Christus-Interpretation tation der Tab. smar. besser ist, als eine kosmologischfrüher da war, als die pós-Interpretation.

arcanologisch-pathologische. An eine solche theistische Vers. 16. Kai (811) {x toů zanguatos autoū jueis Interpretation dachte man aber ursprünglich nicht, und πάντες ελάβομεν, και χάριν αντί χάριτος.

das ist hier ausgedrückt: Gott hat Niemand je gesehen.

smar.

Tab. smar.,

Nun wird angenommen, die Idee, den hóyos in dem res Loyu unico ejus. Nun wird loyos als Christus genommen, omnes fuerunt ab uno, dogo unius, mit Christus zu über- und wir erhalten Christo, unico ejus. Es liegt aber auf, setzen, habe den Hauptimpuls zur Drei - Einigkeits - Inter- der Hand, dass wenn Christus ein unicus ejus, scil. Jegū ist, pretation, und damit zur Þūs-Interpretation der Tab. smar. dass er dann ist ein unicus filius ejus. Und damit kommt gegeben. Diesen dóyos nun, das ist den movoyeviis vlès, denn heraus: Christo, unico filio ejus. das ist Christus, diesen doyos barg der Vater, der unus Ist man nun 80,weit, so verfährt man wie bei der der Tab., smar. im Schoosse, indem es heisst, res omnes Hóyos-Interpretation der Tab. smar. und sagt, wir müsfuerunt ab uno, do you unius. Und dieser lóyos hat sen den doyos in doppelter Beziehung nehmen, erstens auf die theistische Interpretation der Tab, smar. geführt: als Christus, und zweitens als dóyos qua solchen. Was εκείνος εξηγήσατο.

soll nun aber loyos in der zweiten Beziehung sein? Es steht hier εις τον κόλπον, wo man erwarten sollte Darauf antwortet man, er ist: der Herr, unser Herr, xú{y xólno. Und Luther, die Lateinische Uebersetzung piosi juwv, dominus noster. Und indem man nun der (qui est in sinu patris), und unsere Wenigkeit haben auch zweiten Beziehung neben der ersten Beziehung Rechnung übersetzt, als wenn da stinde εν τω κόλπω. Das εις τον trägt, kommt heraus statt meditatione unius: Christo, unico κόλπον kommt daher, weil der Autor beim είναι (ών) filio ejus, domino nostro. Und im Ganzen kommt heraus sich interpretiren“ denkt. Er denkt sich: der movoye- für Et sicut res omnes fuerunt ab uno, meditatione unius: viis vids, welcher in den xółnos hinein interpretirt Et sicut Deus pater est omnipotens Christo, unico filio worden. Nun nimmt er mysteriös für „interpretiren“ ejus, domino nostro. sivat, lässt aber das eis 1dy xólnov, wie es sich für Wir haben nun zu sehen, wie in der oben erwähnten interpretiren" passt, intact.

zweiten Beziehung der dóyos zum xúdios wird. Es heist Die Alchemisten waren sich stets dessen bewusst, dass Evangel. Matthaei Cap. 22: es mit dem ersten Theile des ersten Capitels des Evan- Vers. 41. Συνηγμένων δε των Φαρισαίων επηρώτησεν gelii Joannis auf die Tab. smar. abgesehen ist. Darum αυτούς ο Ιησούς, λέγων" zählen sie den Joannes Evangelista zu ihren Standesge- Da nun die Pharisäer bei einander waren, fragte sie nossen. Im Anlehnen hieran wird denn ferner dadurch, Jesus, (Luther.) dass die Alchemie an die Gold- und Edelstein-Macherkunst Vers. 42. Τι υμίν δοκεί περί του Χριστού; τίνος anlehnt, der Evangelist Johannes ein Gold- und Edelstein- υιός έστι; λέγουσιν αυτώ του Δαυίδ. Macher. Als solchen beutet ihn Adam von St. Victor aus, Und sprach: Wie dünkt euch um Christo ? Wess Sohn worüber der Abschnitt von der Edelsteinmacherkunst zu ist er? Sie sprachen: Davids. (Luther.) vergleichen ist.

Vers. 43. Λέγει αυτούς πως ούν Δαυίδ εν πνεύματι

κύριον αυτόν καλεί; λέγων: Die zweite Drei-Einigkeits-Interpretation Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im der Tabula smaragdina.

Geist einen Herrn, da er sagt: (Luther.)

Vers. 44. Είπεν ο κύριος τώ κυρία μου κάθου εκ Erste Rubrik.

δεξιών μου, έως αν θα τους εχθρούς σου υποπόδιον Verum est bis verissimum.

των ποδών σου. Die Tab. smar. wird als ein heiliges Schriftstück hin- Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu gestellt. Wer nun von einem Schriftstück im Allgemei

meiner Rechten, bis dass ich lege deine Feinde zum Schenen sagt, dieses Schriftstück ist wahr, ohne Lüge, gewiss

mel deiner Füsse....? (Luther.) und sehr wahr, der glaubt an dieses Schriftstück, denn

Dieser Vers ist der erste des Psalm 110, und lautet thäte er das nicht, so würde er sagen, dasselbe ist nicht

im Text: wahr, lügenhaft, ungewiss und recht unwahr. Wo nun ein Schriftstück ein heiliges, ein religiöses ist, da ist der, der es zu einem wahren stempelt, der daran glaubt, ein

Vers. 45. Ει ούν Δαυίδ καλεί αυτον κύριον, πώς Gläubiger im religiösen Sinne. In Bezug hierauf wird

υιός αυτού εστι; dann das Verum est sine mendacio, certum et verissimum

So nun David ihn einen Herrn nennt, wie ist er denn kurz zu einem: Ich glaube, oder pluraliter gefasst : ein Sohn ? (Luther.) Wir glauben.

Vers. 46. Και ουδείς έδινατο αυτό αποκριθήναι Zweite Rubrik.

λόγον, ουδε ετόλμησε τις απ' εκείνης της ημέρας επεQuod est inferius bis adoptione.

ρωτήσαι αυτόν ουκέτι. Quod est inferius bis rei unius: wie in der ersten

Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und Drei-Einigkeits-Interpretation.

durfte auch niemand von dem Tage an hinfort ihn fragen. Et omnes ab uno, meditatione unius.

(Luther.) durch Christus die Welt das ist, dass

wird dem . die Welt erschaffen, und geht davon ab, dass res omnes

Sic omnes res natae fuerunt ab hac una re adoptione. fuerunt ab uno heissen soll: Gott hat die Welt erschaffen,

Wie vorhin das res fuerunt à zu einem Machtverhältsagt vielmehr, wenn die res fuerunt ab uno, so weist das

nisse ausgebeutet wurde, so muss es in analoger Weise auf die Macht Gottes hin, und wenn die res omnes

auch hier statt haben. Und so kommt heraus: Wie Gott fuerunt ab uno, so weist das auf die Allmacht Gottes

allmächtig ist durch Christus, so ist der heilige Geist hin. Also res omnes fuerunt ab uno; Gott ist allmäch

mächtig durch die adoptio, dadurch dass er die Apostel tig, Gott Vater ist ein omnipotens, ein navioxpatwe.

adoptirt, dass er sich über sie ausgiesst. Die Macht des Beim dóyo unius wird unius zuvörderst nicht mit dem

heiligen Geistes geht nicht absolut parallel der Macht

Gottes und Christi im Verein. Daher steht im Vordersatz unus in ab uno in Verbindung gesetzt. Man übersetzt: durch den loyos des Einen, des Einzigen. Es wird,

res omnes, wohingegen im Nachsatz res omnes natao sagt man, darauf hingewiesen, dass es sich um den dóyos

steht. Aus dieser bedingten Parallele ist nun kein Abzug des Einen, des Einzigen handelt, um darauf hinzuweisen,

zu machen auf ein Plus oder Minus der Machtstellung dass der dóyos selbst auch ein Einer, ein Einziger ist.

zwischen Gott Vater, Sohn einerseits, und heiligem Geist

andererseits. So ist die Sache nicht zu verstehen. SonSo erhalten wir denn einen dóyos unicus. Wie man so weit ist, geht man darauf ein, dass der nnus bei lóyos

dern es ist beim Minus der Macht in Bezug auf den heilidem unus in ab uno entspricht, und fügt demzufolge dem

gen Geist auf die Apostel abgesehen, die als nati, als dogos unicus das unius zu, so dass heraus kommt dóyos lige Geist sich über sie ausgiesst.

Menschen, nimmer zu Gott werden, trotzdem dass der hei-
unicus unius. Weil nun aber das unius bereits zum uni-
cus ausgebeutet worden, $0 will man es nicht in seiner

Dritte Rubrik.
ursprünglichen Gestalt stehen lassen, und ersetzt es durch
den Genitiv ejus, welches den Sinn dóyos unicus unius

Pater ejus est Sol bis terra est.
intact lässt, da ja ab uno vorangegangen, und damit ejus

Wie in der ersten Drei-Einigkeits-Interpretation, dasselbe besagt, als unius. So kommt heraus dóyos uni

Vierte Rubrik. cus ejus, das ist im Anschluss an das meditatione unius: Pater omnis telesmi bis inferiorum.

לדוד מזמור נאם יהוה לאדני שב לימיני עד אשית איביך הדם לרגליך:

Hier closet man sich daran, dass Giott der Vater, sous nennt sich Christus also selbst zveros, und daran

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ம்:

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Pater omnis telesmi totius mundi est hic: - wie in der ersten Drei-Einigkeits-Interpretation.

Virtus ejus integra est, si versa fuerit in terram.

Hier wird, wie in der ersten Drei-Einigkeits-Interpretation die Menschwerdung Christi in's Auge gefasst. Es tritt aber die Modification ein, dass bei der Menschwerdung Christi das in's Auge gefasst wird, dass Maria ihn gebiert, nachdem sie durch den heiligen Geist empfangen.

In Bezug auf das jetzt folgende wird das descendit dem ascendit nicht vorgesetzt. Es bleibt damit an seiner Stelle, imd kann daher auch nicht für den Tod Christi ausgebentet werden. Für diesen wird alsdann eine Stelle leer, und in diese rückt das Separabis etc. Das Separiren betrifft nun ein Doppeltes: terram ab igne und subtile a spisso, und das giebt es an die Hand, den Tod Christi in doppelter Beziehung in's Auge zu fassen. Das aber geschieht, indem man sich an den Kreuzestod und an das in's Grab Legen hält. Und so haben wir denn:

Separabis terram ab igne: Christus ist gekreuzigt wor

den;

(Separabis) subtile a spisso: Christus ist in's Grab gelegt worden.

Des Näheren liegt hierbei die Sache ff.

Da schlagen sie nun Christus an's Kreuz. Was hilft's ihnen, den Verblendeten? Sie unterlassen es, einen Unterschied zu machen zwischen Christus als Gott, ignis, and Christus als Mensch, terra. Den Menschen können sie kreuzigen, den Gott nicht. Du aber, um nicht in gleiche Verblendung zu fallen, separabis terram ab igne. Und:

Da legen sie riun Christus in's Grab. Die Verblendeten, sie meinen, es handele sich bei Christus um's Begraben. Ach nein, der braucht nicht begraben zu werden, der ist nicht todt. Der ist ein Gott, der nicht sterben kann. Du aber, um nicht in gleiche Verblendung zu fallen, separabis subtile a spisso, mache einen Unterschied zwischen Christus als Gott, subtile, und Christus als Mensch, spissam.

Das suaviter magno cum ingenio wird nun als Beleg dafür aufgestellt, dass das Kreuzigen und Begraben doch nichts hilft, denn: die Auferstehung hat statt, und damit haben wir im

suaviter magno cum ingenio: die Auferstehung Christi.
Nach der Auferstehung folgt alsdann im
Ascendit a terra in coelum: die Himmelfahrt Christi.
Nun kommt:

iterumque descendit in terram. Für den Tod Christi kann es natürlich in der Stelle nach dem Ascendit nicht mehr ausgebeutet werden, und darum greift man auf den Psalm 110, dessen Vers 1 beim dóyos für den xúgios herangezogen worden, und hier derartig herangezogen wird, dass man sagt, wenn Christus descendit in terram, so heisst das, er setzt seine Füsse auf die Erde. Beim Setzen der Füsse auf die Erde ist man aber beim „Schemel der Fisse“ (vergl. oben), und das führt auf das: „Setze dich zu meiner Rechten“. Auf Grund dieses letztern aber wird das descendit in terram dafür ausgebeutet, das Christus zur Rechten Gottes (des Vaters) sitzt.

Et recipit vim superiorum et inferiorum.

Es liegt nahe, dass man, da man mit dem descendit in terram in den Psalm 110 eingetreten, dass man nun auch in Bezug auf das recipit sich an ihn hält. Nun heisst's aber:

Vers 6. Der Herr zu deiner Rechten wird zerschmeissen die Könige zur Zeit seines Zorns. (Luther.)

Vers 6. Er wird richten unter den Heiden, er wird grosse Schlacht thun; er wird zerschmeissen das Haupt über grosse Lande. (Luther.)

Uud in Bezug hierauf wird das Richten herangezogen. Christus recipit vim, wenn er als Richter kommt. Er erhält die vis über die inferiores, das sind die, die in der Erde liegen, die da unten liegen, das sind die Todten. Den inferiores gegenüber stehen aber die superiores, welche in analoger Beziehung dann als die genommen werden, welche über der Erde sind, das sind die Lebenden. Indem also Christus recipit vim superiorum et inferiorum, wird er zum Richter liber die Lebenden und die Todten.

Fünfte Rubrik. Sic habebis gloriam bis penetrabit.

Sic habebis gloriam: wie in der ersten Drei-Einigkeits-Interpretation.

Haec est totius fortitudinis fortitudo fortis, quia vincet omnem rem subtilem, omnemque solidam penetrabit.

In der fortitudo haben wir, wie in der ersten Drei-Einigkeits. Interpretation, den heiligen Geist. Die cumulirte tortitudo zählt, wie dort, nach der Drei. Nun wird aber blos das penetrare der omnis res solida wie in der ersten Drei-Einigkeits-Interpretation interpretirt, das vincere der omnis res subtilis wird anders interpretirt.

Man sagt nämlich, es liegt etwas eigenthümlich, dass die fortitudo, der heilige Geist, besiegen soll (vincere) Gott den Vater und Gott den Sohn (res subtiles). Darum werden die res subtiles, welche der heilige Geist besiegt, anders gefasst, und zwar als Kirche, ecclesia, Vergebung der Sünden, remissio peccatorum, Auferstehung des Fleisches, resurrectio carnis.

Wir weisen darauf hin, dass in der ersten Drei-Einigkeits-Interpretation darin, dass der heilige Geist Gott den Vater und den Sohn besiegt, nicht in so fern eine Anomalie liegt, als durch den Sieg des heiligen Geistes diesem dadurch eine Superiorität über den Vater und den Sohu gegeben wird. Denn, indem der heilige Geist besiegt, besiegt er sich selbst zugleich mit, and dadurch kommt ein Gesammtsieg der Drei heraus, welche Drei im Hermes trismegistus als unzertrennbar gegeben ist.

Sechste, siebente Rubrik. Sic mundus creatus etc. Itaque vocatus sum etc. Wie in der ersten Drei-Einigkeits-Interpretation.

Achte Rubrik. Completum est etc.

Es kann gerade auf Completum est der Nachdruck gelegt werden. Geschieht das, so macht es sich ganz gut, wenn es mit „Amen“ übersetzt wird. Es ist eben im kirchlichen Sinne das Completum est ein „Amen", wie das Verum etc. zu Anfang im kirchlichen Sinne ein „Credo“ ist.

Das Symbolum Apostolicum. Der Name Apostolisches Symbolum kommt daher, dass die Tabula smaragdina im theologisch - Christlichen Sinne das Symbolum genannt wurde. Derjenige, der es nun in diesem Sinne verkündet, ihm in diesem Sinne anhängt, ist ein Apostel des Glaubens, daher das Epitheton: Apostolisch.

Dem Symbolum Apostolicum liegt die zweite DreiEinigkeits-Interpretation der Tab. smar. zu Grunde.

Seine absolvirte Form lautet, wie bekannt, ff.

Credo in Deum, Patrem omnipotentem, Creatorem coeli et terrae.

Et in Jesum Christum, Filium ejus unicum, Dominum nostrum. Qui conceptus est de Spiritu Sancto. Natus ex Maria virgine. Passus sub Pontio Pilato, crucifixus, mortuus et sepultus. Descendit ad infernå. Tertia die resurrexit a mortuis. Ascendit ad coelos. Sedet ad der teram Dei, Patris omnipotentis. Inde venturus est judicare vivos et mortuos.

Credo in Spiritum Sanctum. Sanctam Ecclesiam Catholicam. Sanctorum communionem. Remissionem peccatorum. Carnis resurrectionem. Et vitam aeternam. Amen.

„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer von Himmel und Erde. Und an Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, unseren Herrn, welcher empfangen ist vom heiligen Geiste, geboren ist von der Jungfran Maria, gelitten hat unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben ist. Er stieg hinab in die Gruft (zur Hölle). Am dritten Tage stand er wieder von den Todten auf. Er stieg zum Himmel auf. Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. Von dort wird er kommen, die Lebenden und Todten zu richten.

Ich glaube an den heiligen Geist, eine (die) heilige gemeinsame Kirche, eine (die) Gemeinschaft der Heiligen, eine (die) Vergebung der Sünden, eine (die) Anferstehung des Fleisches und ein (das) ewiges (ewige) Leben. Amen."

Die vorliegende Form des Apostolischen Symbolum hat sich successiv entwickelt. J. F. Müller führt in seinem Werke „Die Apostolischen Bücher“ die verschiedenen Redactionen des Apostolischen Symbolum ff. auf:

1) Römische Form des Symbols nack Ruffinus.

Credo in Deum Patrem omnipotentem. Et in Christum Jesum, unicum filium ejus, Dominum nostrum. Qui natus est de Spiritu sancto ex Maria virgine, crucifixus sub Pontio

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