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i principis foetum per seculum; tum vero septem filios pul

cherrimos enixa est. Man ersieht aus der Sache, dass die Inder, welche auf der einen Seite die Liebe so wun

dervoll lyrisch zu behandeln wissen, auf der anderen Seite h die Farben der Liebe auch recht grell aufzupinseln ver

stehen. Die sieben Söhne von vorhin haben übrigens kris beneidenswerthes Loos. Viraja spazirt einmal mit Krischna im Walde und hat Liebesideen. Da stürzt ihr jüngster Sohn auf sie zu, der von seinen Brüdern in Furcht gesetzt worden

Haris, das erschrockene I Kind sehend, verlässt die Viraja, und diese tröstet den W Knaben. Hinterdrein merkt sie aber, dass Krischna fort

ist, geräth darüber in Zorn und verwandelt ihre Sühne in 7 Meere, das Salzmeer, das Zuckermeer, das Spirituosenmeer, das Buttermeer, das Buttermilchmeer, das Milchmeer, das Wassermeer. (7 Arcana). Krischna verrichtot mehrere Heldenthaten, zu denen besonders die gehört, dass er den Drachen Kaliya tödtete, und einst mit seinem Finger den Parnass (govardhana) aufhob. Ueberhaupt

ist Krischna ein gar mächtiger Herr, ein mächtiger Gott. 11 Hören wir darüber den Daman, den Diener des Krischna

in der oben angeführten Purana sprechen. Er, Daman, 1 sagt zur Rådha: Wie kannst Du, o Mutter, meinen

Herrn mit so bitterer Rede angehen, unüberlegt, o Göttin, schmähst du vergebens. Den Herrn des Brahma, Ananta, Siva, Yama, den Erschaffer der Welt, den Herrn der Sarasvati, Lakschmi, Maya, Prakriti, ihn, der ohne Qualität ist, sich mit sich selbst begnügt, voll Liebe ist, ihın behandelst du schändlich. Den, der die besten Göttinnen in Schranken hält, dessen höchste Herrin von allen du bist durch Anbetung und Fuss-Verehrung, den kennst du nicht, o Glückliche. Was soll ich dem Herrn sagen? Krischna kann durch das Runzeln seiner Brauen allein unzählige Göttinnen erschaffen, die dir gleich sind, und ihn, der ohne Qualität ist, kennst du nicht. Im Vaikuntha (Paradies) streichelt Lakschmi immer mit ihren Haaren den Lotus der Füsse des Haris, und verehrt ihn unterthänigst. Den Herrn, welchen Sarasvati immer mit Liedern, welche süss das Ohr ergötzen, unterthänigst preist, den kennst du nicht. Den, welchen die gute Natur mit der Form des Lebens Aller begabt, stets ehrend unterthänigst preist, den kennst du Stolze nicht! Den sechszehnten Theil seiner Grösse verherrlichen immer die Veden, alle seine Theile kennen sie nicht: ihn aber kennst du nicht, Zürnende. Ja ihn, den brahma, mit den 4 Gesichtern, der Vater der Veden, der Herr, preist, dessen Lotus der Füsse er verehrt, o Herrin; ihn, den Siva mit den fünf Gesichtern (Acid. sulphur., Ferrum, Natron carbonic., Natron nitricum, Natron sulphuricum, vgl. Siva), der Lehrer der Biissenden, unter Thränen und freudiger Erschütterung preist, und den Lotus der Füsse verehrt. Sesha mit den tausend Gesichtern (die Schlange des Vischnu) preist den höchsten Herrn für und für, und enrerbietig verehrt sie den Lotus der Füsse. Seinen Lotus der Füsse verehrt auch freudig stets Yama, der Lenker aller Dinge und ihr Zeuge, der Herr der Welten. Der Herrscher Vischnu, welcher auf einem weissen Elephanten reitet, selbst Herr und ein Theil von diesem (Krischna), meditirt trotzdem stets diesen, den Höchsten. Die Suras und Asuras, die vornehmsten der Anachoreten, die Manus, Menschen, Weise, obgleich sie ihn nicht sehen, verehren selbst im Schlaf den Lotus der Füsse. Lass schnell den Zorn fahren, und verehre den Lotus der Füsse des Haris, der durch blosses Runzeln der Brauen die Schöpfung zerstören kann. Wenn er nur die Augenlieder bewegt, so wird Brahma zu Falle gebracht. An einem Tage, der ihm zukommt, stürzen 28 Indras; er, der Schöpfer der Welten, hat ein Leben von 108 Zeitaltern. Du, Râdha und die Mädchen (die Hirtinnen, welche Râdha bei sich hat) seid völlig in der Gewalt meinas IIerren.

Natürlich sind das Lebertreibungen, welche mit den gewöhnlichen Anschauunge nder Indischen Mythologie colJidiren. Sie sollen blos dazu dienen, um den Krischna als Gott mit Emphase in den Vordergrund zu schieben.

Neunter Avatar. Vischnu unter der Verkörperung des Reformators Buddha, des Stifters des Buddhismus.

Der Buddhismus ist, das sei nebenbei erwähnt, die verbreitetste Religionspartei in Asien. V. Bohlen stellt folgendes ungefähre Verhältniss betreffs der hauptsächlich

sten Religionsparteien in Asien auf, wobei er übrigens auf die Unsicherheit solcher Angaben selbst hinweist: Von Christen aller Parteien leben in Asien 17 Millionen. Mohamedanern

70 Brahmaiten

80 Buddhisten

295 Zehnter Avatar. Vischnu als Kalki. Diese Verkörperung liegt noch in der Zukunft. Vischnu wird auf weissem Rosse kommen, um die Menschen von ihrer Sünde zu befreien und das Laster zu vertilgen.

Hier haben wir das Weisswerden (weisses Ross) des Liquor hepatis (siehe bei den Farben der Arcana), und das sich an dasselbe knüpfende Verderbniss des Präparates.

In diesem Avatar tritt wieder der Liquor hepatis in den Vordergrund. Vischnu incorporirt sich als Kalki.

In Bezug auf die nähere Sachlage haben wir nun ff. bei den 10 Avataren.

Bei dem damaligen Standpuncte der chemischen Wissenschaften ist natürlich nicht daran zu denken, dass man einsah, welche chemische Processe vorgehen, wenn bei der Destillation von Schwefel, Salmiak, Kalk, Liquor hepatis entsteht. Darum konnte man nur ganz allgemein sagen, wir nehmen Schwefel, Salmiak, Kalk, lassen sie chemisch aufeinander wirken, und der Erfolg der Sache ist, dass sie sich zu etwas Neuem verkörpern, welches ist: Liquor hepatis. Da nun Vischnu den Liquor hepatis repräsentirt, so verkörpert sich Vischnu, und wir haben die Avataren.

Es fragt sich nun, als was soll sich Vischnu verkörpern? Da wird nun zunächst auf Grund des 2. Avatars die Schildkröte herangezogen. Die Schildkröte repräsentirt das Lutum, mit dem Retortenhals und Vorlage an einandergekittet werden. Dass das Lutum auf die Weise in den Vordergrund gedrängt wird, zeigt uns entweder im Allgemeinen, dass die Inder auf ein gutes Lutum hohen Werth legten, und in diesem Fall ist dann Schildkröte, Schildkrott, Schildpatt ein Allgemein-Name, der ganz dasselbe bedeutet, wie Lutum, Kitt. Oder aber die Sacho ist speciell zu fassen, und führt dann darauf, dass die Iuder zu ihrem Kitte den Panzer der Schildkröte benutzten, und sich etwas darauf zu gute thaten, einen so guten Kitt entdeckt zu haben. Jedenfalls hielten die Inder das Verlutiren von Retortenhals und Vorlage bei der Darstellung des Liquor hepatis für ein Ding, welches prägnant die Aufmerksamkeit des Alchemisten auf sich zieht, denn sonst würden sie den Vischnu nicht für dasselbe ausgebeutet haben. Indem dieser aber für dasselbe ausgebeutet wird, haben wir die Schildkröte als seine Verkörperuug.

Im Anhalt an den 2. Avatar sind wir also der Antwort auf die Frage: „Als was soll sich Vischnu verkörpern ?" schon näher gerückt. Eine Antwort haben wir bereits, die Antwort: „Als Schildkröte“. Nun aber handelt es sich um 10 Avataren, und das zeigt, dass man die Sache vielseitig anfassen will. An der Hand dieser Vielseitig. keit kann doch nun nicht immer und immer wieder gerade die Schildkröte herangezogen werden. Es drängt sich also die Nothwendigkeit in den Vordergrund, die Schildkröte zu erweitern, und da liegt es nahe, da sie ein Thier ist, sie im Allgemeinen zum Thier zu erweitern. Wir erhalten also auf die Frage: „Als was soll sich Vischnu verkörpern ?" schon eine Antwort, welche sich in weiteren Grenzen bewegt, nämlich die Antwort: ,,Als Thier.

Die Inder theilten nun das Thierreich in 4 Klassen: Landt hiere. fliegende Thiere, Wasserthiere, Gewiirn, Die Schildkröte wird zum Gewürm gezählt. Da wir nun eine Verkörperung des Vischnu als Gewürm haber, und die Verkörperungen im Bereich des Thieres extendirt werden sollen, so liegt es nahe, die 3 übrigen Thierklassen heranzuziehen, und damit ist denn Stoff zur Verkörperung für 3 neue Avataren gegeben. Nun aber wird in den Avataren auf die Thiere der Luft nicht reflectirt. Das kommt daher, dass Vischnu an und für sich bereits einen Vogel hat, auf dem er reitet, Garutmat oder Garuda. Den hat er bereits vorweg, und es braucht daher die Klasse der Vögel in den Avataren nicht mehr vertreten zu sein. Hierzu kommt noch das, dass Garuda ein Schlangenfeind ist, die Schlange aber zu der Klasse des Gewürms zählt, zu der auch die Schildkröte, diese Basis der Thierverkörperung Vischnus, zählt. Schild.

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kröte und Vogel würden sich also zusammen in den Ava

den Menschen dreifach vertreten sein zu lassen. Das pass: taren schlecht vertragen, der Vogel würde die Schild- schon deshalb, damit der Mensch dem Thiere nicht nach. kröte vertilgen, da muss denn einer von beiden Platz stehe, es passt um so mehr, als mit dem Drei - Menscher. machen. Um indem dies statt haben muss, miss nahe- prägnant hervorgehoben wird, dass man sich der Drei be: liegend der Vogel Platz machen, denn würde die Schild- den Thieren wohl bewusst ist, dass man mit Vorbedacht kröte Platz machen, so fiele die Basis der Thierverkör- 3 Thierelassen constatirt statt 4 (die Classo der Vögel fäll! perung. Nimmt man nun noch dazu an, wie das so fern ja). Aus die Weise bätte man dann als Verkörperung: nicht liegt, dass der 2. Avatar ursprünglich der einzige Substrat in den einzelnen Aratoren: 1) Thier, 2) Thier, war, so ist ein reines Unmöglichkeitsverhältniss gegeben, 3) Thier, 4) llalbmensch (Halbthier), 5) Mensch, 6) Mensch, dass die Schildkröte dem Vogel Platz macht. Indem 7) Mensch, 8) Heros, 9) Gott. Damit wären wir denn mity. nun die fliegenden Thiere zurücktreten, bleiben uns nur Avataren fertig und es fehlte blos noch das Verkörperungsnoch die Landthiere und die Wasserthiere, und wir haben Material für den zehnten Avatar. In Bezug auf dieses stell blos den Stoff für zwei neue Avataren. Mit diesen sich nun der Autor der Avataren auf seinen speciellen Standsind wir denn aber auch im Reinen. Wir fragen:

punct als Buddhist er ist ein Buildhist - und stellt Als was soll sich Viselinu verkörpern? Die Ant- den Buddha über Gott. In seinem Vorschreiten rom Tbier wort ist: Als Thier. Wir fragen weiter: Als wel- zum Halbmenschen (Halbthier), vom Halbmenschen zum ches Thier? Die Antwort ist: Als Fisch und Land- Menschen, vom Menschen zum Horos, vom Heros zu Gott, thier. Fragt man nun weiter: „Wo sullen denn nun bleibt er bei Gott nicht als Finalglied stehen, sondern er die neuen Verkörperungen untergebracht werden ?** so ist schreitet noch ein Glied weiter und kommt von Gott zu in Bezug auf den Fisch der erste Avatar von selbst ge- Buddha. Und auf die Weise erhalten wir denn als Ver. geben, denn in dem ist von der Sündtluth die Rede, es körperungs-Substrate in den einzelnen Avataren: 1) Thier ist xat boxhv der Wasser-Avatar. Nun wenn da der 2) Thier, 3) Thier, 4) Halbmensch (Halbthier), 5) Menscł Fisch nicht rangiren soll, wo soll er dann rangiren ? 6) Menseh, 7) Mensch, 8) Heros, 9) Gott, 10) Buddha:

Es ist bei uns populäre Sitte, uns viel eher geneigt und damit wäre denn die Antwort auf die Frage: Als was finden zu lassen, den Fisch zu generalisiren, als das Land- soll sich l'isclinu verkörpern? erschöpfend absolvirt, und thier oder das Säugethier.

So war
es gerade bei den

die Sache wäre erledigt. Indern. Daher kommt es, dass man, um Fisch oder Was- Der Autor der Arataren erledigt aber nicht ganz so die serthier und Landthier den Avataren einzuiverleiben, in Sachc. Zuerst giebt er die Drei des Thieres nicht dem. Bezug auf den Fisch nicht weiter specialisirt, in Bezug Menschen, sondern dem Heros. Nun das ist eine unauf das Landthier aber wohl weiter specia isirt. Es han- erhebliche Variante gegen das Vorige. Er denkt, es ist delt sich also nicht um die Frage, wenn dem Manu ein prägnanter, wenn der Heros, der immer doch noch ein Fisch erscheinen soll, was soll das dem für ein Fisch Mensch ist, die Drei bekommt, als der Mensch selbst. Auf sein, ein Hecht, ein Karpfen u. s. w., sondern der Fisch die Weise erhielten wir denn als Verkörperungs. Substrate bleibt schlechtweg Fisch. Es handelt sich aber wohl um in den einzelnen Avataren: 1) Tbier, 2) Thier, 3) Thier, die Frage: Wem das Landthier in die Sache gezogen 4) Halbmensch (Halbthier) 5) Mensch, 6) Heros, 7) Heros, werden soll, welches Landthier soll das denn nun sein? 8) Heros, 9) Goti, 10) Buddha.' In Beantwortung dieser Frage wird nun naheliegend der Hierhei bleibt er aber nicht stehen. Er calculirt ff.: Blick auf den Löwen gerichtet, auf ilın, der der König Die Basis der Avatara ist zwar die Darstellung des Liquor der Thiere ist, und wie der Liquor hepatis eine gelbe hepatis, es wird aber in prägnanter Weise auch denjeniger Farbe hat. Nun aber dürfte es schwer halten, den Lö- Dingen Rechnung getragen, unter deren Gestalt sich Vischinu wen in eine nähere Relation zur Darstellung des Liquor verkörpert, es soll ihnen in prägnanter Weise Rechnung hepatis zu bringen, und das ist der Grund, weshalb man getragen werden. Demgemäss müssen sie sich frei ent. sich vom Löwen abwendet und dem Eber zuwendet. wickeln können. Sie würden sich aber nicht frei entwickeln Dieser ist, wie wir oben gesehen, in Bezug auf sein Wäl- können, namentlich würde Buddha nicht in seiner vollen zen im Morast, in Bezug auf seine Hauer, welche aufrecht Glorie dastehen, wenn die Fessel der Darstellung des Listehen, zur Darstellung des Liquor hepatis in Relation zu quor hepatis ihnen perpetuell anklebte. Das ist der Grund, bringen, und so tritt er denn an die Stelle des Löwen. weshalb der Autor, vom Heros an, den Liquor hepatis In den 3. Avatar tritt er ein nach den einfachen Gesetze ausser Augen lässt und ruhig zuin Buddha vorschreitet, als der Reihenfolge. Der erste Avatar ist absolvirt, er hat gäbe es keinen Liquor hepatis in der Welt Wohlbemerkt. den Fisch erhalten. Der zweite Avatar ist absolvirt, er

sprungweisc, eo auf einen Schlag geschieht dies nicht, deni hat die Schildkröte erhalten. Nun kommt der dritte Ava- beim Heros haben wir noch prägnant den lampi, und tar an die Reihe, und erhält den Eber.

dieser ist noch so halbschiag Darstellung des Liquor Lepatie, Nun sind drei Avataren fertig. Vischnu ist dreimai als weil selbst im 2. Avatar, dem Hauptdarstellungs - Avatar, Thier untergebracht, und damit ist denn aber auch die der Kampf. herangezogen wird. Aber im Allgemeinen geThierwelt erschöpft. Soll sich Vischnu weiter verkörpern, schieht es doch, und weil es geschieht, deswegen liegt es so muss man sich weiter nach Verkörperungs-Substrat um- nahc, dass wir, wenn wir beim Buddha angekommen sind. sehen. Und hier eröffnet sich denn folgende Bahn. Vischnu cinen Rückblick machen und fragen: Aber wo ist denn ist ein Gott, als Gott bat man ihn also eo ipso. Als Thier nun der Liquor hepatis geblieben? Das ist der Grund, hat man ihn auf Grund der drei ersten Avataren. Und da weshalb der Autor mit dem Buddha-Avatar nicht abschliessen ! liegt es denn nabe das Mittelglied „Mensch zwischen Thier und nach ihm noch den Kalki-Avatar bringt. Dieser Ava. und Gott zu schieben. So hat man also als neues Ver- tar soll den Liquor hepatis wieder auf's Tapet bringen. körperungs-Substrat: Mensch und Gott. Wir baben aber Aber an und für sich ist die Situation misslich. Sobald nach Absolvirung der drei ersten Avataren noch sieben vor wir beim Budúba angekommen sind, sobald er absolvirt uns, und Mensch und Gott würden nur Substrat für zwei ist, haben wir in Bezug auf die Avataren ein fait accompli. Verkörperungen bieten. Hier ist also nachzubelfen, und Hinterdrein noch einen Avatar bringen, heisst die Sache es geschieht dies am besten, wenn man Mittelglieder in die wieder von vorn an!angen. Wird ein solches Thun conse Sache bringt. Voin Thier zum Menschen ist ein Mittelglied quent durchgeführt, so kommen wir nie zu Ende. Und da jene Classe von Wesen, welche man Halb-Thiere oder Halb- hilft sich denn der Autor derartig, dass er sagt, gut, die Menschen nannte, wie Thiere mit Menschenköpfen, Menschen Sache ist absolvirt, ich darf nicht wieder, von vorn anfangend, mit Thierköpfen u. $. w. Derartige Wesen waren ja den den Liquor hepatis bringen, ich darf überhaupt keinen Alten geläufig. Vom Menschen zum Gott ist ein Mittel- Avatar bringen. Aber wenn ich den Avatar nicht bringen glied der Heros. Auf die Weise ist uns denn der Stoff darf, so darf ich ihn doch wenigstens nichi bringen. Ich geboten, die Zwei: Mensch, Gott, zur Vier zu dilatiren: bringe ihn aber nicht, denn es handelt sich nur um Halbmensch (Halbtbier), Mensch, Heros, Gott. Damit sind einen Avatar, welcher gar nicht da ist, welcher in der wir aber immer noch nicht am Ziele. Denn es handelt Zukunft liegt. Die vage Zukunft könnt ihr mir aber doch sich ja um 7 Verkörperungen, und wir erhielten auf die nicht abschneiden. Und was den Liquor hepatis betrifft, genannte Weise deren erst 4. Wir bleiben also mit dreien so bringe ich den auch nicht. Ich bringe ihn zwar, aber noch im Rückstand. Es ist also noch weiter nachzuhelfen. ich bringe ihn nicht als Liquor hepatis, ich bringe ihn Und hier bietet sich denn folgendes dar. Das Thier ist als Nicht-Liquor. hepatis, ich bringe ihn als den verdordreifach vertreten, den entsprechend liegi es nahe, auch benen Liquor hepatis, als den Liquor hepatis, der aufgehört

'} hat, Liquor hepatis zu sein. Denn sobald der Liquor her Avatar die Doppelauffassung des Liquor hepatis als Ge.

patis weiss wird, ist er kein Liquor hepatis mehr, sobald gebenes und vom Standpuncte der Darstellung. Dieser Vischnu auf seinem weissen Rosse kommt, annullirt er sich Doppelstandpunct ist mit Vorbedacht in denselben hinein. in sich selbst. Trotzdem, dass ich uso uf der einen gebracht. Auf der einen Seite näinlich will der Autor, Seite den Liquor hepatis bringe, bringe ich ihn auf der wie in 2., 3. u. s. w. Avatar, der Darstellung des Liquor anderen Seite doch nicht, und ich babe sowohl beim Bringen hepatis Rechnung tragen, auf der anderen Seite will er des Avatars als solchen, als beim Bringen dessen, um was aber auch den Gegensatz zum 10. Avatar haben, damit es sich bei ihm handelt, den Nicht-Standpunct, und einen der Anfang der Avataren ein Gegenstück zu ihrem Ende solchen einzunehmen, kann nicht unlogisch sein.

darbietet. Will er aber einen solchen Gegensatz haben, Auf die Weise würden wir denn, entgegen der voran- so muss der Liquor hepatis im 1. Avatar a u f treten, wie er im gehenden Aufstellung erhalten: 1) Thier, 2) Thier, 3) 10. Avatar a b tritt. Das thut er nun aber eben, wenn Thier, 4) Halbmensch (Halbthier), 5) Mensch, 6) Heros, der 1. Avatar uns den Liquor hepatis einfach bringt. 7) lleros, 8) Heros, 9) Cott, 10) Buddha, 11) Kalki, Da- Der zweite Avatar ist der hauptsächlichste Darstellungsmit haben wir nun aber eine Verkörperung zu viel, und Avatar das ist der Grund, weshalb im 6. Avatar zwei Heroen zu- Der dritte Avatar ist abermals ein Darstellungs-Avatar. sammengedrängt werden, so dass wir die Aufstellung er- Der vierte Avatar ist dagegen kein Darstellungs-Avatar. balten; 1) Thier, 2) Tbier, 3) Thier, 4) Halbmensch Anlehnend an den Löwen haben wir wohl die gelbe (Halbthier) 5) Mensch, 6) Doppelheros, 7) Heros, 8) Goit, Farbe des Liquor hepatis, weiter aber auch nichts. Der 9) Buddha, 16) Kalki, und dieser Aufstellung folgt denn Löwe bietet eben keinen Anhaltspunet für die Darstellung der Autor bei den Verkörperungen. Dieselbe vor Augen des Liquor hepatis. Weshalb er trotzdem herangezogen liabend, brauchen wir in Bezug auf die Verkörperungen wird, wissen wir aus dem Vorigen. Die Darstellung des. Vischnus nur weniges specialisirend nachzutragen.

Liquor hepatis weicht der Verkörperung Vischnus als Fisch, Schildkröte, Eber haben wir in den 3 ersten Haibmensch oder Halbibier. Wir haben im Vorigen daAvataren. Es kommt also der 4. Avatar an die Reihe. rauf hingewiesen, dass die ausnehmende Qualification, Auf diesen muss der vorigen Aufstellung gemäss der Halb- welche der Löwe dazu hat, den Vischnu als Halbmensch oder das Halbthier kommen. In dem 3. Avatar menschen oder Halbtbier zu repräsentiren, den Scrupel lag, wie wir gesehen, der Löwe nahe, er war aber nicht schon paralysiren mag, dass die Darstellung des Liquor gut zu employiren, und wurde daher zurückgedrängt. Der hepatis in den Ilintergrund tritt. Wenn nun aber auch zurückgedrängte wird jetzt wieder hervorgehoben. llier der Scrupel paralysirt werden mag, hält man sich strict im 4. Avatar knüpfen sich uicht mehr die Scrupel an ihn, an den Liquor hepatis, so bleibt es immer, an und für wie in dem 3. Avatar. Im 3. Avatar konnte man fragen, sich betrachtet, vine Lüc dass wir denselben vom Standaber was soll uns denn der Löwe, an den sich doch gar puncte seiner Farbe, das ist generell genommen, vom keine Relation zur Darstellung des Liquor hepat. knüpfen lässt? Standpunct des Seins erhalten, und nicht vom Standpunct Dasselbe lässt sich nun zwar auch im 4. Avatar iragen, der Darstellung. Hier deckt s'ch nun aber der Autor deraber bier kann man abbiegend antworten, freilich in Be- artig, dass er sagt, es ist absolut nöthig, dass wir den zug auf die Darstellung des Liquor hepatis liegt der Löwe Liquor hepatis neben den Standpunct der Darstellungsfern, aber das verschlägt bier nicht. Wir haben ein zwie- weise, auch vom Standpuncte des Gegebenseins haben. faches in's Auge zu fassen, die Darstellung des Liquor Diese Doppelauffassung muss da sein, dem ersten Avatar hepatis und das Substrat der Verkörperung Vischnus. Als zu Liebe, seiner Situation dem 10. Avatar gegenüber zu Jetzteres aber passt der Löwe ganz vorzüglich, weil es Liebe. Weil wir nun aber beim zweiten, beim dritten sich im 4. Avatar um den Halbmcnschen oder das Halb- Avatar den Standpunct der Darstellung haben, so könnte thiee handelt den Indern war nämlich ein Mensch mit sich leicht Jemand durch die Analogie fortreissen lassen, einem Löwenhaupte oder ein Löwe mit einem Menschen. und beim 1. Avatar sich versucht füblen, blos den Standhaupte eine geläufige Figur. Weil es sich also um den Halb- punct der Darstellung des Liquor hepatis zu constatiren. menschen oder dis Halbthier handelt und weil zu diesem Zweck Dem wird entgegen gearbeitet, wenn ein Avatar den der Löwe so gut auszubeuten ist, deswegen, sagt der Autor, Liquor hepatis blos vom Standpunct des Gegebenseing kann man dem Löwen schon nach ehen, dass er den Standpunct | bringt. Dann rückt ein solcher Avatar uns handgreiflich der Darstellung des Liquor hepatis nicht vertritt. Was ihm vor Augen, dass wir neben der Darstellung auch das Geaber hieran abgelt, das ersetzt er als Repräsentant des llalb- gebensein berücksichtigen sollen, und damit ist denn da. menschen oder des Halbthieres auf der anderen Seite, und rauf hingewiesen, dass der erste Avatar in Bezug auf den darum mag er, ohne Scrupel zu erregen, eintreten. Ne- Liquor hepatis einen Doppelstandpunct cinnimmt. Der benbei wollen wir noch erwähnen, dass, abgesehen von Avatar nun, der eine solche Mission übernimmt, ist eben der, den Indern geläufigen Figur des Halb-Löwen-Menschen der vorliegende. oder Halb-Menschen-Löwen, der Löwe sich auch deshalb Der fünfte Avatar ist nun in weiterer Folge wieder ein für die Verkörperung als Halbmensch oder Halbthier na- Darstellungs-Avatar. heliegend ausbeuten lässt, weil er zwar Thier, als solches Dann aber tritt im sechsten, siebenten, achten und neunaber der König der (Land) Thiere ist. Der König der ten Avatar der Liquor hepatis in den Hintergrund, und Thiere steht aber bereits mit einem Fusse in der Classe endlich tritt er Mensch.

im zehnten Avatar wieder in den Vordergrund, um Nun käme der 5. Avatar an die Reihe, der also der abzutreten. Das weisse Ross im zebnten Avatar ist übriobigen Aufstellung gemäss den Menschen zu bringen hat. gens bereits im zweiten Avatar vorbereitet, denn bereits Wie hierbei der Nensch zum Zwerg wird, haben wir dort taucht aus dem Amrita ein weisses Ross bervor. An oben in dem 5. Avatar kennen lernen.

diesen zehnten Avatar knüpfen wir noch die Notiz, dass Es folgen der 6. und 7. Avatar, we'che uns den Heros wir später bei Plato kennen lernen werden, wie dieser in der Drei-Zahl zu bringen haben. Als solch dreifacher uns sein Weltenthier bringt, es ausbeutet, und nachdem Heros figurirt denn der Drei-Râma.

es ausgebeutet hat, wieder reconstruirt, rückgängig Es folgt der 8. Avatar, welcher uns der vorigen Aur. macht. Das ist eine ganz ähnliche Situation, wie hier bei stellung gemäss den Gutt zu bringen hat. Als solcher

den Avataren, wo der Liquor hepatis erst gebracht, dann figurirt Kriscbna, der einerseits an den Griechischen ausgebeutet wird, und nachdem er ausgebeutet worden, Apoll erinnert, welcher dem Admetus die Heerden hütet, wieder rückgängig gemacht wird. und in dieser Beziehung etwas harmlos dasteht, der aber Und nachdem wir nun die Verkörperungen Vischnus andererseits, nach der Schilderung die wir oben mitgetheilt, und des Liquor hepatis speciell in's Auge gefasst, wollen als ein ausserordentlich mächtiger Gott figurirt.

wir auch speciell die, sich an den Liquor hepatis knüpfen. Dann kommt der 9. Avatar, welcher Buddha den Kämpfe in's Auge fassen. Die Riesen, Dämonen u. bringt, der also über Krischna steht.

s. w. sind nichts anderes als die Schulärzte, mit denen Im 10. Avatar macht denn endlich die Verkörperung die alchemistischen Aerzte Kämpfe zu bestehen haben. Vischnus als Kalki den Schluss.

Diesen Kämpfen werden wir namentlich bei den AbendFassen wir nun, den Verkörperungen Vischnus in ländern Gelegenheit haben, in's Gesicht zu schauen. Wie den einzelnen Avataren gegenüber, den Liquor hepatis uns aber die Avataren zeigen, sind sie bereits sehr alt. speciell in's Auge, so haben wir, wie wir wissen, im ersten Kaum erscheint der Götterarzt mit dem Amrita, so entsteht

er

uns

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auch schon Hader und Zwietracht: charakteristischer Lassen springt mit einer viel zu grossen Nonchalar kann die Situation von vorn herein nicht gezeichnet wer- von der Gans auf den Schwan, ein Thun, welches dar den. Der Autor der Asataren besiegt übrigens seine Rie- begründet ist, dass er, trotz seines richtigen Standpune:

Das ist ein ganz entgege gesetzter Standpunct, als mit der Gans, dem Schwan Anderer nicht mit vollem : der, den der Abendländer Basilius Valentinus (s. diesen) wusstsein seines riebigen Standpunctes den Rücken keb:. cinnimmt. Basilius ruft in seinem Triumphwagen aus: Aen- Viel näher hätte es gelegen, wenn Larsen uns die Gäni dere, o Gott, diese Zeiten, mach' ein Ende mit diesem des Capitols statt des Schwanes der Griechen und alle arroganten Uebermuthe. Reisse jene Bäume aus, dass sie Deutschen präsentirt bätte. Diese Capitolinischen Gânnicht bis in den Himmel wachsen Stürze jene Giganten, zeigen uns, dass eine mythologische Gans eben recht g dan.it sie nicht alle Berge über einander thürmen, und eine Gans verbleiben kann, ohne sich zum Schwane av vertheidige die, welche treu und redlich handelnd, dir zuschwingen. dienen, damit sie vor diesen ihren Verfolgern bestehen Die Gans des Brahma muss eine ächte, veritable Ga können! Nun, die antipodarischen Standpuncte liegen verbleiben, und hat mit dem Schwane nichts zu schaffe in den verschiedenen Gesichtspuncten. Der Indische Autor Bei der Darstellung des Sulphur aurat. sowohl als de der Avataren denkt, wenn ich das beste Part am Kranken- Hydrarg. oxyd. rubr. entwickelt sich oben Dampf un bette gewählt habe, so wohnt in mir ein innerer Richter, der unten ein Präcipitat (man vergl. den Abschnitt : Darste i mir die Palme des Triumphes reicht, und dieser innere lungsweise der Arcana). Fassen wir nun das Sulpbr* Richter setzt mich über den Geifer des Neides hinweg. aurat. in's Auge. Wir haben die Lösung des Schlippescher Der Abendländische Autor des Triumphwagens aber denkt, Salzes. Nun giessen wir Schwefelsäure hinzu.

Es ent. wir Menschen sind Menschen und keine Engel. Wir steht ein intensiver Dampf (Hydrothiongas). Die Damp müssten aber Engel sein und keine Menschen, wenn wir | Entwickelung setzt sich mit grossem Eclat in Scene, m: dem kalt zuschauen könnten, wie unser edles Thun, vom sollte meinen, das Ganze ginge in die Luft. Aber ne Neid herabgesetzt, in den Koth getreten wird. Nun, uns trotz der Eclat-Scene hat es mit dem Dampfe nicht vi dünkt, der Inder hat das beste Theil erwählt. Leicht ist auf sich. Unten bildet sich das Sulphur, aurat, als Präes ihm nicht geworden, dem wackern Kämpen, sonst würde cipität, und das ist es, was uns zum intendirten Präparat: er uns die Kämpfe mit den Riesen und ihren Verwandten führt. Der Gesammteindruck, den die Sache macht, is nicht so complicirt schildern. Aber trotzdem ist er Sieger daher der: das Fluidum macht zwar einen grossen Aulau geblieben: - doppelter Sieger!

dazu, in die Luft zu gehen, aber es hat damit nicht rie Und nun genug hiervon! Wir haben zu Eingang der auf sich, es muss zur Erde. Die analoge Sachlage kan: Avataren den Leser gebeten, v. Bohlen zu vergleichen. man nun auch in Bezug auf das Hydrarg. oxyd. rut: 1 Was dieser Gelehrte und seine Gewährsmänner sich in der constatiren, weil wir bei seiner Darstellung ebensowobl. Deutung der Avataren zusammenarbeiten, bitten wir den als bei der Darstellung des Sulphur aurat. oben Dam Leser selbst nachzusehen, er erhält dann durch Selbstan- und unten Pricipität haben. Und damit haben schauung ein Bild davon, wie die Indologen sich drehen denn in Bezug auf den P. solaris überhaupt die al. und wenden, um das zu deuten, was ohne den Schlüssel chemistische Speculation : Bei der Darstellung desselbes der Alchemie platterdings nicht gedeutet werden kann, ohne macht das Präparat zwar einen grossen Anlauf dazu, iz von einer Abenteuerlichkeit in die andere zu stürzen. die Luft zu gehen, es bleibt aber bei dem Anlaufe, 6

Vischnu's Frau ist Sri. Sie bedeutet den Schwefel, muss hinunter, zur Erde hinab, erst so erhalten wir das entgegen dem Ammoniakwasser, welches dann auf den worauf es uns arcanologisch abgesehen ist. Diese alcbe Gemahl geschoben wird.

mistische Speculation ist nun in der Gans des Brahma 3) Brah ma, der Repräsentant des P. solaris. Wir repräsentirt. Die Gans macht zwar einen grossen Anlauf wissen, dass und wie Brahma der ideelle Gott ist, dass er dazu, in die Luft zu gehen, zu fliegen, aber es ist eitel der Priestergott ist. Als solcher ist er nun eo ipso der Demonstration. Hinab muss sie, zur Erde hinab, dort e höchste Gott, denn dem Priester gehört in dieser Bezie- füllt sie ihre Mission, nicht aber im Reiche der Lüfte. hung das Erste, das ist selbstredend. Indessen auch auf Nicht nur also, dass die Gans des Brahma andere Weise kommt heraus, dass Brahma von den drei Gans ist, und kein Schwan, nicht nur das, sondern mar Goutheiten, mit denen wir es hier zu thun haben, die erste, kann dieser Gans auch keine grössere Eatstellung geben, und dem Sira und Vischnu überlegen ist. Denn 80 wie als wenn man sie zum Schwane transformirt. Als Schwa: man sagen kann, wenn wir Acid, sulphur-Natron und Li. würde ja diese Gans sich in die Lüfte schwingen, und quor bepatis baben, dann baben wir den P. solaris eo ipso, damit P. solaris zu einem luftförmigen Präparate werden. ! so kann man auch umgekehrt sagen, wenn wir den P. Gerade darauf soll ja aber das Bild zielen, dass P. solars solaris haben, so haben wir das Acid sulphur.-Natron und cin Erd präparat, ein festes Präparat ist, trotzdem, dass es? den Liquor hepatis eo ipso. Auf die Weise kommt denn hei seiner Darstellung den Anlauf dazu nimmt, zum Luftaber heraus, dass man im Brahma bereits den Siva und präparate zu werden. - v. Boblen lässt Hansa eines den Vischnu hat, und das ist ein Anhaltspunct dafür, Kranich oder Flamingo sein. dass Brahma beiden überlegen ist Schlechtweg arcanolo: Der Frau des Brahma (Sarasvati, Vâk) kommt die Gans gisch hat man in dem Verhältniss, dass man da, wo man eben sowohl zu, als ihm selbst. Dabei wird denn Sulphur den P. solaris hat, dass man da das Acid. sulphur.-Natron aurat, und Hydrargyr. oxyd. rubr. unter Mann und Frau und den Liquor hepatis implicite bat, hat man, sagen wir, getheilt, und darauf hingewiesen, dass der Anlauf, ein Luftin diesem Verhältnisse den P. solaris als Einarcanum, präparat zu werden, ein Erd · Präparat aber zu sein, auf Wulingegen man da, wo man den P. solaris neben Acid. das Sulphur aurat. wie auf das Hydrargyr. oxyd. rubr. aui sulphur.-Natron und Liquor hepatis gehen lässt, das Drei. das Hydrargyr. oxy, rubr., wie auf das Sulphur aurat. arcanum hat.

kommt. Dass Vâk die Göttin der Rede ist, verdankt sie Der, dem Brahma geheiligte Vogel, sein Fuhrwerk, wie selbstredend der ihr zukommenden Gans als Schnattertbier. sich Lassen ausdrückt, ist die Gans, bansa. Lassen lässt Die, der vorliegenden Phase zukommenden philosophischen diesen Vogel richtig eben die Gan's sein, und nicht den Zahlen sind die Zablen: 1, 2, 3, 4. Die Drei haben Schwan, wie das bei Anderen unrichtiger Weiso statt wir eo ipso in den 3 Arcanis: Acid. sulphur-Natron, Liquor hat.

Trotz seines richtigen Standpunctes mit der Gang, bepatis, P.-solaris, resp. den 3 Göttern: Siva, Vischnu, Brahma. kann sich indessen Lassen nicht ganz von dem Schwane Die Zwei haben wir darin, dass der P. solaris ideell das emancipiren. Er setzt die Gans des Bra? ma dem Schwan ist, was Acid, sulphur-Natron und Liquor hepatis sind. Haben der Griechen und der alten Deutschen zur Seite, ein wir also die Zwei: Acid. sulpbur-Natron und Liquor hepatis Thun, welches zwar berechtigt sein kann, aber nicht zu so können wir cigentlich schon mit ihnen abschliessen, denn sein braucht. Es ist allerdings möglich, dass die Griechen der P. sol. kommt von selbst heraus. Ganz gleichliegend die Gans den Indern entnahmen, dabei uun dachten, der haben wir denn in Bezug auf die Götter die Sachlage, dass gracile Schwan it sublimer, als die plumpe Gans, und wir mit Siva und Vischnu bereits abscbliessen können. In in Folge dessen in ihrem ästhetischen Sinn den Schwan der, zu Eingang dieses, Abschnittes citirten Stelle von Lassen an die Stelle der Gans setzten. Von den Griechen kön

heisst es: das Mahâbhârata beweist sogar, dass versucht nen alsdann die alten Deutschen ferner den Schwan ere worden ist, die zwei Volksgötter zu einem einzigen zu halten haben. Das ist allerdings möglich, ob aber die machen". Hierbei führt Lassen in einer Anmerkung die Sache in der That so liegt, ist und bleibt dabingestellt. Stelle auf, wo es heisst: Heil dem Vischnu-gestalteten

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Siva, dem Siva-gestalteten Virchnu“. Das liegt nun ganz ist 1.) Ilyar. oxyıl. rubr. 2) Sulphur aur:t. 3) Hyulrarg. anders als Lassen meint. Es handelt sich nicht um die oxyd. rulir. 1) Stibium sulphur. nigr. Ein-Verschmelzung von Siva und Vischun, sondern es han- Schliesslich wollen wir nun noch in Betreff Brahmar, delt sich darum, Siva und Vischnu als die Repräsentation Visclmus und Sivas einige Notizen anfügen, und dabei der Zwei in den Vordergrund zu drängen, Brahma dagegen an die Schilderung v. Bollen's anlehnen. in den Hintergrund zu drängen, den man, wenn man sich Brahm 2. Seine Farbe ist roth. (Hier haben wir die auf den Standpunct der philosophischen Zwei stellt, bei Farbe des P. solaris ruber.) Seite schiebt. Viechnu ist wie Siva und Siva wie Vischnu Vischau. v. Bohlen sagt: Er wird als Luft oder gestaltet, weil Liquor hepatis dem Acid. sulph.-Natron, und Wasser gedacht. (Num ja, Liqnor hepatis ist Wasser, Acid, sulph-Natron dem Liquor hepatis zur Seite steht, um und dass auch nach der Auffassung der Inder die Luft vom Standpunct des Zweiarcanum dem P. solaris Schach in ihm vertreten ist, haben wir zu Anfange dieses Ahzu bieten. Wie man nun aber, indem man Acid, sulphur- schnittes kennen lernen. Dann sagt er: Zu Anfange Natron und Liquor hepatis hat, den Pulv, solaris eo ipso der Regenzeit beginnt der Schlaf Viscimus, welcher 4 hat, so hat man auch umgekehrt da, wo man den P. solaris Monate lang dauert. In diesem Zustande wird er vorgehat, das Acid. sulphur - Natron und den Liquor hepatis. stellt auf einem Blatte des Indischen Feigenbaumes auf Denn wie man sich Acid, sulphur-Natron und Liquor he- dem Wasser fluthend, den Fuss im Munde haltend. Im patis in P. solaris concentriren kann, so kann

man sich

dritten Monate wendet sich Vischm um, und der Inder auch, vom Pulv, solaris ausgehend, diesen zu Acid. sul- feiert ein Fest, besonders mit Wasserschöpfen in heiligen phur.-Natron und Liquor hepatis distrahiren, dann bat Gefässen, welche mit den mystischen Zeichen des Vischmu man im Pulv. solaris bereits Acid. sulphur.- Vatron und verschen sind. Am Ende der vierten Monates, wenn die Liquor hepatis, das ist mit anderen Worten, man hat ein Ueberschwemmung des Ganges ihr Ende erreicht, erwacht Arcanum, statt dreier, und damit ist denn das Ein- Vischmu völlig, und seine Gattin, Sri oder Lakschmi, wird area nu m, die Eins gegeben. Vom Standpunct der thätig, ihre Gaben zu verbreiten. (Hier haben wir Vischphilosophischen Eins treten also die beiden Arcanen Acid. nu-Liquor hepatis als Wasser), v. Bohlen fährt fort: Eine sulphur-Natron und Liquor bepatis gegen den P. solaris andere Darstellung, welche die Allegorie noch mehr verzurück, wie bei analogem Götter-Verbältniss Siva und simulichen will, ist ebenfalls sehr häufig. Visehnu ruht auf Vischnu gegen Brahma zurücktreten. Das Einverhält- der Schlange Sescha, Unterscheidung (?), die auch den niss mit Brahma kann man nun aber auch anders auffassen. Namen Unendlichkeitsschlange, Anantanaga, fiihrt, und die Man kann sagen, Brahma ist eine Idealität, und als Göttin des Segens streichelt gelinde seine Fiisse, um die solche der Priestergott. Da er nun aber der Priestergott wirkende Kraft des Gottes in's Leben zu rufen; aus dem ist, so haben wir das Recht, diese Idealität ganz beson- Nabel Viscimus entsprieest dann erst die Lotusblume, ders auszubeuten. Venn wir nun aber sagen, wo wir velche, sich öffnend, den schaffenden Weltgeist Brahma Acid. sulphur.-Natron und Liquor hepatis haben, da haben an's Licht fürdert; die Schlange selbst dentet auf den wir den P. solar. ideell, so ist das eine beschränkte Gangex und hat sieben Häupter, weil der Fluss mit sieIdealität, eine Idealität, welche der Pulv. solaris mit dem ben Mindungen gemacht wird. (Die Schlange ist die des Acid. sulphur.-Natron und Liquor hepatis thcilt, weil man zweiten Avatars und nicht der Ganges. Ihre sieben ja auch diese ideell hat, weon man vom P. solaris aus- Häupter deuten auf die 7 Arcana. Wo sollen denn die geht, und sagt, wo man den P, solar. hat, da hat man 7 Miinilungen des Ganges herkommen? Vom Lotus soideell auch das Avid. sulphur.-Natron und den Liquor he- gleich.) Trotz der mannigfachen Darstellungen Vischnus, patis. Dem Brahma kommt aber keine beschränkte, son- fährt v. B. fort, womit ihn seine Secte verherrlicht, bleibt dern eine absolute Idealität zu, und diese hat man, er doch immer kenntlich, sei es an dem Lotus, der ihm wenn man sagt, der Ein-Brahma ist nicht ein Theil der und seinen Verkörperungen recht eigen, oder an der dunübrigen Götter, sondern zuerst hat man diese, und dann kelblauen und grinen Farbe, obgleich diese nicht immer kommt Brahma hinzu, und stelt über ihnen allen zumal, ! bei ilum angetroffen wird. (Die Lotusblume, wohl NelumDamit kommen aber 4 Götter heraus, und hierin hat bium speciosum, wächst im heiligen Ganges; es ist wohl man denn die philosopbisehe Zahl Vier. So ganz nackt die gelbe Varietät in's luge gefasst, auf Grund der gelben für sich betrachtet, scheint eine solche Speculation sehr Farbe des Liquor hepatis. Die grüne Farbe Vischnus gezwungen zu liegen, denn wenn man Siva, Vischnu und rührt daher, dass, wie wir bei den Farben der Arcana Brahma hat, so hat man eben den Brabma, wie kann er geschen, Liquor hepatis auch als griin genommen wird. also noch als ein Viertes binzukommen? Und areanologisch: Wollen wir blau als blan gelten lassen, so ist das ein Wenn man Acid. şulphur.- Nairon, Liquor hepatis und P. Anhalt an den blauen Aether, die Luft, die Luft aber solaris hat, so hat man eben den P. solaris, wie kann er fiihrt auf den als Luft aufgefassten Liquor hepatis. Man also noch als ein Viertes hinzukommen? Indessen die Sache kann die Sache aber auch auders fassen. Wenn Vischnu, wird klar, wenn man auf das kosmologische Verhäliniss der Liquor hepatis, aut der einen Seite als gelb, auf der des vorigen Abschnittes zurückgeht, und sich die Berech- anderen aber als griin gefasst wird, so kann man ligung nimmt, an dieses anzulehnen. Dort haben wir das die Stelle des Grimen auch das Blaue schieben. Denn Firmament, die Hirmelslichter, die Wolken als 3, und da- Griin entsteht aus der Mischung des Gelben mit dem neben haben wir obendrein den Himmel als Eins, collectiv Blauen. Man sagt alsdann, um auf das Blau zu kommen, als Eins, obne im Einzelnen zu sagen, dieser Himinel wir haben das Gelb auf der einen Seite, das Grin auf muss, wenn er Eins sein soll, doch nun entweder Firma- der anderen Seite, das ist, wir kommen vom Gelb auf ment, oiler Wolken, oder Himmelslichter sein, An eine dlas Grün. Um aber vom Gelben auf das Grüne zu komsolche Auffassung wired dort Keiner Anstoss nehmen, und men, fiigen wir dem Gelben das Blaue hinzu, dann habon ebenso wenig nimmt man denn auch bier Anstoss, den ei. wir eben das Grine. Auf die Weise wären denn in Innen Brahma ausserhalb der übrigen Götter zu setzen, trotz- discher Fasting Blau im Grunde nichts anderes, als Griin, dem, dass er eigentlich als Ein-Gott doch nun entweder und der blaue Viscbnu wäre identisch mit dem grünen der erste, oder der zweite, oder der dritte dieser Götter Vischpu. Wir brauchten also in Bezug auf den blauen sein müsste. Noch viel einfacher macht sich aber der Viselni gar nicht an die Luft, den Aether, zu recurriren, Vierstandpunct, wenn man die Sache reinweg arcanologisch Liegt die Sache so, so kann auch im 2. Avatar der blaue auffasst, und den P. solaris in den P, solaris ruber und Hals des Siva als grüner Hals aufgefasst werden, das sich P. solaris niger spaltet. Dann sagt man, Brabma, als der,

entwickelnde Gas wird alsılann dem grünen Liquor hepader das 3. Arcanum repräsentirt, und Brahma, als der, der tis zu Liebe als Griin gefasst. Auch Krischna im 9. Avadas Einarcanum repräsentirt, ist der P. solaris ruber. tar, der Blaue, wäre dann der grüne Liquor hepatis.) Brahma aber als Idealität par excellence ist der P. solaris Einer der gewöhnlichsten Namen des Vischnu in alten niger, denn dieser ist vom Indischen Standpuncte rein weg Schriften ist Haris, gleichbedeutend mit harit, griin. (Nun ideell, weil sich an ihn keine der alchemistischen Specu- das ist speciell der grüne Liynor hepatis ). Sein Symbol Jationen knüpft, die wir oben haben kennen leruen, und ist ein Dreieck mit der Spitze nach unten: V. (v. Bohlen. welche die Basis der Indischen arcanologischen Alchemie nimmt dies Ze'chen als Syn:bol des, als Wasser gedachten bilden. Der pbilosophischen 4 zu Liebe wird Branma Vischnu, und lehnt dabei an das chemische Zeichen V, dargestellt mit 4 Köpfen und 4 drmen. Vielleicht ist welches Wasser bedeutet. auch dabei in's Auge gefasst, dass Brahma – Pulv. solaris Siva. Seine Farbe auf Bildwerken ist schneeweias,

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