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man kann auch sagen, wenn man das Wasserverwandlungs- Wenn er also separirt: Feuer von Erde, Luft von Wasser, Experiment macht, tritt Wasser nach oben, Erde so erhält er: Erde und Wasser, das ist Liquor hepatis und nach unten, deswegen ist Wasser das superius, Natron P. solaris als Wasser und Erde, das ist Liquor hepatis und das inferius. So wie so ist in übertragener Weise Acid. P. solaris vom Standpuncte des Wasserverwandlungs - Exsulphur.= superius, Natron=inferius.

perimentes.

Sowohl nun subtile a spisso separirt, ebensowohl Zweite Rubrik.

müsste er auch ignem a terra separiren. Denn auf der Separabis terram ab igne, subtile a spisso, suaviter einen Seite soll Erde und Wasser, auf der anderen Feuer und magno cum ingenio; ascendit a terra in coelum, iterumque Luft übrig bleiben; nicht aber auf der einen Seite Erde descendit in terram, et ricipit vim superiorum et inferiorum. und Luft und auf der anderen Feuer und Wasser. Es sollte

Hier ist es, wie oben gesagt, so, als wenn der Autor, also eigentlich heissen: Separabis ignem a terra, subtile a das Alexandrinische Schema vor sich habend, mit dem spisso. Und nicht nur das, sondern es sollte auch eigentlich Finger rechts weist, und sagt: Hier hast du die zweite Gruppe, heissen : Separabis subtile a spisso, ignem a terra. Denn bestehend aus Liquor hepatis und P. solaris. Das hat er zuerst muss ich das Wasser, das superius, erhalten, und pun ursprünglich vor, gerade so auszudrücken, wie in der dann die Erde, das inferius. Das sind also Hystera-Protera ersten Rubrik, indem er sagt: Quod est superius, est, wie wir auch in der Jüdischen Interpretation Hystera-Prosicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius. tera hatten, und um auf sie aufmerksam zu machen, steht: Ob man nun in der ersten Rubrik sich an das Spielen der Suaviter magno cum ingenio. ersten Rolle hält, oder das Wasser nach oben treten lässt, Demzufolge dagegen, wie die Alexandrinischen Griechen und so oder so das superius und inferius herausbekommt, den Liquor hepatis und P. solaris auffassen, ist: das Eine steht fest, dass man bei der Auffassung mit dem

Liquor hepatis Wasser + Feuer superius und inferius das Wasserverwandlungs-Experiment

P. solaris

= Erde

+ Cuft heranzieht. Indem sich also der Autor an den Liquor Man müsste also, um Liquor hepatis und P. solaris als hepatis und P. solaris macht und sie aus dem Gesichts- Wasser und Erde zu bekommen, separare ignem ab aqua punct des Quod est superius, est, sicut id etc. betrachtet, (spisso), subtile a terra, und wenn dagegen steht: Separabis kann er dem Wasserverwandlungs-Experimente nicht aus terram ab igne, subtile a spisso, so ist das wieder ein dem Wege gehen. Also man hat es ebensowohl, wie in der Durcheinander, auf welches durch das suaviter magno cum ersten Rubrik in Bezug auf Acid. sulphur., Natron, so auch ingenio aufmerksam gemacht wird. hier in Bezug auf Liquor hepatis und P. solaris mit dem Der Autor hat nun im Auge, dass man ebensowohl kann: Wasserverwandlungs-Experimente zu thun. Nun hat man Separare subtile a spisso, ignem a terra, als: aber in der Summe von Liquor hepatis und P. solaris, einer. Separare ignem a spisso, subtile & terra. lei ob man sagt: Liquor hepatis : = Wasser + Feuer, oder Das erste will er, das zweite die Griechen, und damit Liquor hepatis = Wasser + Luft, einerlei ob man sagt, P. präsentirt er denn den Griechen den Zweifel, ob sie recht solaris = Erde + Feuer, oder P. solaris = Erde + Luft, man haben, dass Liquor hepatis das Feuerarcanum und P. so. hat in dieser Summe: Wasser, Erde, Feuer, Luft; man hat laris das Luftarcanum, oder ob er, resp. Empedokles, Plato sie, weil ja Liquor hepatis und P. solaris je aus zwei Ge- und Aristoteles recht haben, dass umgekehrt P. solaris das sichtspuncten gefasst werden können, aus dem von Wasser Feuerarcanum und Liquor hepatis das Luftarcanum. Das und Erde einerseits, und von Feuer und Luft andererseits, Durcheinander des Separirens sowohl bei seiner als der womit denn der Liquor hepatis = Wasser + Luft oder Feuer; Griechen Auffassung rückt den Griechen nicht gar zu präP. solaris = Erde + Feuer oder Luft berauskommt. In

gnant vor, dass er, der Autor ebensowohl recht haben Bezug darau: sagt denn der Autor, Wasser und Erde fallen könne, als sie, die Griechen. Es ist also gerade diese zwar in den Bereich des Wasserverwandlungs-Experimentes, Stelle, wo der Autor den Griechen gegenüber mit der Rück. Feuer und Luft aber nicht. Sollen also Liquor hepatis und sicht entgegentritt, auf die wir zu Anfang dieses Abschnittes P. solaris aus dem Gesichtspuncte des Wasserverwandlungs- hingewiesen haben. Experimentes aufgefasst werden, so sind Feuer und Luft 2) Ascendit a terra in coelum, iterumque descendit in von ihnen zu streichen. Sind nun vorab Feuer und Luft terram. gestrichen, dann haben wir Liquor hepatis und P. solaris Iterumque heisst: auf der anderen Seite. aus dem Gesichtspuncte des Quod est superius etc. Wenn Es tritt jetzt die Rücksichtsnahme ein, die dem Quod wir nun aber Liquor hepatis und P. solaris aus dem Ge- est superius etc. zu bringen ist, und kraft dieser Rücksichtssichtspuncte des Quod est superius etc. haben, so kann da- nahme wird der Liquor hepatis das, was in der Gruppo durch ein sehr bedeutendes Missverständniss entstehen. Der oben zu stehen kommt, denn er ist Wasser, wo der Puly. ersten Rubrik zufolge soll ja das Quod est superius etc, sich solaris Erde ist. auf das Acid, sulphurium und Naton bezieben. So könnte man Ascendit Liquor hepatis:---er übernimmt die Rolle dessen, denn sagen, durch das Streichen von Feuer und Lust hat quod est superius. Descendit P. solaris :-er übernimmt die man Liquor hepatis und P. solaris zu Acid. sulphurium Rolle dessen, quod est inferius. and Natron gemacht, wo bleiben denn da Liquor hepatis u. Wie man also auch das Verhältniss mit dem Feuer und P. solaris als solche? Dem gegenüber soll nun das statt der Luft auffassen mag, das steht fest: Liquor hepatis haben, dass, wenn dem Quod est superius etc. Rechnung steht in der zweiten Gruppe oben, P. solaris unten. An getragen ist, dass dann Feuer und Luft, die vorhin bei diesem Thatbestande des Alexandrinischen Schemas ist nicht Seite geschafft worden, jetzt wieder zugesetzt werden, dass weiter zu rütteln. Liquor hepatis und P. solaris wieder in ihre ursprüngli- 3) Et recipit vim superiorum et inferiorum. chen Rechte eingesetzt werden,

Es handelt sich um 2 superius (superiora) und 2 infeDas haben wir nun in der zweiten Rubrik.

rius (inferiora). Separabis bis ingenio.... Feuer und Luft werden von Nachdem dem Wasserverwandlungs-Experiment Rechnung Liquor hepatis und P. solaris getrennt.

getragen, werden Liquor hepatis und P. solaris in ihr Recht Ascendit bis in terram .... alsdann wird dem Quod als Feuer- und Luftarcanum eingesetzt. Es wird im suest superius etc. Rechnung get

perius und inferius des Ausdruckes „vis superiorum (Plural) Et recipit etc. .... und dann wird Feuer und Luft wie- et inferiorum (Plural)“ absolut vom arcanologischen Standder zugesetzt.

punct abstrahirt, und exclusiv der Elementar - Standpunct 1) Separabis terram ab igne bis ingenio.

angenommen. Dem Vorhergehenden zufolge ist vom Ele

mentar-Standpunct superius Terra = Erde

= Wasser, inferius = Erde. Auf

Grund dessen sollte inan sagen, man hätte in der vis suIgnis Feuer die Luft, die am Ende auch

periorum et inferiorum zweimal Wasser und zweimal Erde.

Bo ist die Stelle aber nicht gemeint, Nur das eine supe-
Subtile = Luft Wasser ist (Schwaden), ist sub-
Spissum

rius und inferius wird als Wasser und Erde verwerthet, = Wasser tiler als das eigentliche Wasser,

das andere superius und inferius zielt auf die Elemente dieses ist mehr das Dichte.

Feuer uud Luft. Nämlich wo man Wasser und Erde bat, Wie unser Autor nun will ist:

da ist kraft des Wasserverwandlungs-Experimentes: Wasser P. solaris = Erde

+ Feuer

das superius, Erde das inferius; in näher liegender BezieLiquor hepatis = Wasser + Luft

hung, weil Wasser nach oben geht, Erde nach unten, in

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S. C.

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ferner liegender Beziehung, weil Wasser die erste Rolle Dass es gerade gloria heisst und obscuritas, das hat, wie
spielt, Erde die zweite. Und wo man Feuer und Luft bat, es auch bei den Ausdrücken der folgenden Rubrik statt
da ist Feuer das superius und Luft das inferius, weil die hat, in Griechischer Interpretation der Tab. sm. weiter
Luft nach oben geht, und das Feuer sich unter der Luft keine Hintergedanken. Bei der Jüdischen Interpretation
befindet, oder auch was ferner liegt die Luft ist das stehen diese Ausdrücke gerade, und keine anderen, im Hin-
inferius und Feuer das superius, weil das Feuer die erste blick auf den Psalm 19. Bei der Griechischen Interpre-
Rolle spielt. So wie so kommt aber heraus, dass man in tation (wie auch bei der Aegyptischen) sind es Ausdrücke
den 4 Elementen, wenn man sie als Wasser und Erde einer- eben als Ausdrücke,
seits und Feuer und Luft andererseits gruppirt, 2 superiora Schliesslich wollen wir noch das Griechische Alexandri-
und 2 inferiora hat, und darauf steuert unsere Stelle los. nische Schema hierber setzen, wie es sich nach den Aus-
Sie besagt also, du musst nicht, dich auf das Vorangehende drücken der Tab. em. macht:
stützend, sagen, Liquor hepatis und P. solaris ist Wasser

Res una
Superius

vi superiorum und Erde, das ist ein superius und inferius, nein, sie er

Inferius I. c. vi inferiorum

| Res una halten die vis superiorum et inferiorium, sie erhalten die Kraft der 4 Elemente überhaupt, sie sind nicht nur Was

Mundus. ser und Erde, sondern auch Feuer und Luft. Damit zielt also der Passus darauf hin, dass die vorhin separirten Feuer

Das numerische Arrangement der ersten und Luft wieder zugesetzt werden.

Das, was nun aber tbeilhaftig wird der vis superiorum Redaction der Tabula smaragdina nach et inferiorum, das ist generaliter ein superius und ein in

Jüdischer u. Griechischer Interpretation. ferius. Und da nun:

Quod est superius, est, sicut id quod est inferius, ad Der eigentlichen Jüdischen Zahlenpbilosopbie wird in perpetranda miracula rei unius

der ersten Redaction der Tab. sm. keine Rechnung ge80 ist auch in der zweiten Rubrik die Gruppe constatirt. tragen. Es handelt sich blos um die Zahlen, die sich an Wir haben in der ersten Rubrik das Wunder der Gruppe, das arcanologische Experiment lehnen. Und da bandelt es and zwar, weil es sich um die erste Rubrik handelt, das sich denn 1) um die 4 Arcana: Liquor hepatis, P. solaris, Wunder der ersten Gruppe. Wir haben in der zweiten Acid, sulphur., Natron. 2) um die 3 Arcana, die heraus Rubrik das Wunder der Gruppe, und zwar, weil es sich um kommen, indem Liquor hepatis und P. solaris von dem Gedie zweite Rubrik bandelt, das Wunder der zweiten Gruppe. sichtspunct der einen Luft auch als ein Arcanum aufgeIn Rücksicht darauf nun, dass zur Gruppe der ersten Ru. fasst werden, 8) um 2 Arcana, welche im Anlebnen daran brik die Gruppe der zweiten Rubrik kommt, steht vorweg herauskommen, dass im Anlehnen des arcanologischen Exin der ersten Rubrik miracula (Plural) rei unius und nicht perimentes an die Schöpfungsgeschichte die Arcana auf 2 miraculum (Singular) rei unius.

Tage kommen. Und da haben wir denn die Zablen: 4, 3, 2. Wie also die erste Rubrik kurz und bündig besagt: In Griechischer Auffassung der Tab. em, haben wir dageAcid. sulphur. und Natron bilden eine Gruppe, so besagt gen die Zahlen: 4, 2, 1. Die 4 sind die 4 Arcana und die zweite Rubrik kurz und bündig: Liquor hepatis und Weltentheile, die 2 die Zweigruppirung, die 1 die arcanoP. solaris bilden eine Gruppe.

logische und kosmologische eine Welt. Dass sich in der ersten und zweiten Rubrik im An- Diese Zahlen nun influiren auf das Arrangement der lehnen an das Alexandrinische Schema die betreffenden Co- Tabula sm. smologica an die Arcana anreiben, ist eine Sache, die sich In der ganzen Tabula sm. haben wir die 4 als 4 Ruvon selbst versteht. Wir gehen hierauf nicht weiter ein, briken, die 3 als die 3 Rubriken, denen die Jüdische Inund verweisen auf den Abschnitt: „Griechische Alchemie terpretation neben den 4 Rubriken Rechnung trägt. in Alexandrien“. Das Einzige, was in dieser Beziehung an die einzelnen Rubriken der Tabula sm. lehnen sich vielleicht eines näheren Hinweises bedürfte, ist etwa das, die betreffenden Zahlen ff. dass, wenn Liquor bepatis die Luft erbält, und damit zu Erste Rubrik. Luft-Wasser wird, dass sich ihm dann das Firmament mit Drei: 1) superius, 2) inferius, 3) res una. den Wolken anschmiegt; dass, wenn P. solaris das Feuer Zwei mit der Eins: 1) superius, 2) inferius. Sie erbält, und damit zu Feuer-Erde wird, dass sich ihm dann treten zusammen um die res una, das ist die Eins zu. Sonne, Mond und Sterne derartig anschmiegen, dass diese Stande zu bringen. als fest gedacht werden. Man vergl. hierüber bei der zwei- Zweite Rubrik. ten Redaction der Tab. sm.

Drei: 1) separabis, 2) ascendit, 3) recipit vim das

ist die Dreieintheilung der Rubrik. Dritte Rubrik.

Zwei: 1) separa bis bis ingenio, 2) ascendit bis infeSie habebis gloriam totius mundi, ideo fugiet a te omnis riorum das ist die Zweieintheilung der Rubrik. obscuritas.

Vier bei der Zweieintheilung und Dreieintheilung der Die erste Rubrik bringt eine Gruppe, die erste Gruppe. Rubrik im Satze Separabis: 1) separabis terram, 2) sepaDie zweite Rubrik bringt wieder eine Gruppe, die zweite rabis subtile, 3) suaviter, 4) magno cum ingenio. Gruppe. Die dritte Rubrik bringt nun das Zusammen. Vier bei der Zweieintheilung der Rubrik im Satze treten der beiden Gruppen. Und indem nun die beiden Ascendit : 1) ascendit, 2) descendit, 3) vis superiorum, 4) Gruppen zusammentreten (sic), hast du die gloria, die vis inferiorum. Verherrlichung, das setzt der Sache die Krone auf. Der Drei bei der Zweieintheilung und Dreieintheilung der Sache wird dadurch die Krone aufgesetzt, dass durch das Rubrik im Satze Separabis: 1) separabis terram, 2) sep&Zusammentreten die Welt, der mundus, entsteht. Es rabis subtile, 3) suaviter magno cum ingenio. müsste eigentlich heissen: Sic habebis gloriam, quae in eo Drei bei der Zweieintheilung der Rubrik im Satze consistit, ut accedat altera pars schematis ad alteram, quo Ascendit: 1) ascendit, 2) descendit, 3) recipit vim. fit, ut mundus oriatur. Das wird nun Lakonisch

ge- Zwei bei der Dreieintheilung der Rubrik im Satze geben: Sic habebis gloriam mundi, was ganz gut für eine Ascendit: 1) ascendit, 2) descendit. Tab. sm. passt.

Zwei im Satze Et recipit: 1) vis superiorum, 2) vis Bei mundus, Welt, denkt man zuvörderst an die kosmo- inferiorum. logische Welt. Das macht sich hier ganz gut, weil, wie wir Dritte Rubrik. wissen, die kosmologische Welt es gerade ist, auf Grund Zwei: Bei der Jüdischen Interpretation 1) sic habebis, deren das Zusammentreten der Gruppen statt bat. Man 2) ideo fugiet. hat aber nicht nur die kosmologische, sondern auch die Eins: Bei der Griechischen Interpretation. Der Satz Arcanologische Welt, und darum steht: gloria' totius wird nicht getheilt, hinter mundi kommt ein Komma. mundi.

Vierte Rubrik. Und dass man nun wobl in's Auge fassen soll, dass man Die cumulirte fortitudo-Zwei, fortitudo-Drei oder fortibeim Zusammentreten der Gruppen nicht nur die 4 Arcana, tudo-Vier ist bereits besprochen. Im Nachsatze: die 4 Weltentheile, sondern auch das Einarcanum, die Zwei: 1) res subtilis, 2) res solida. eine Welt hat, darum wird hinzugefügt: ideo fugiet a te Drei: Die res subtilis wird aufgelöst in den Humor omnis obscuritas.

und das Pneuma.

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WO

Aegyptisch-kosmologische Interpretation superius and inferius soll man separare, einen Unterschied der ersten Redaction der Tabula sme

machen zwischen . . . Dies superius und inferius soll man

zerfallen lassen in das, wovon hier die Rede ist. ragdina.

Es soll zerfallen das superius, der Himmel, in FirmaDie Aegyptische Alchemie (Kosmologie und Kosmogenie) ment und Sonne, Mond und Sterne. dreht sich um den Nil. Sie lässt die Welt zerfallen in Es soll zerfallen das inferius, die Erde, in Aegypten Himmel und Erde. Den Himmel lässt sie zerfallen in und Nil. Firmament einerseits, und Sonne, Mond und Sterne an- Und nun kommt etwas neues an die Reihe. Nämlich: dererseits. In Bezug auf die Erde sagt sie, diese bietet Ascendit etc., der Nil steigt u. 8. W. uns ein Zwiefaches: Aegypten und die übrige Welt. Die Hierbei ist nun nicht, wie bei den vorigen InterpretaWelt ,da draussen“ geht uns aber weniger an, wir hal- tionen, a terra von unten, in coelum nach oben, in terrain ten uns an unsere Welt, das ist an das von Gott bevor- nach unten, so dass diese Ausdrücke reinweg vom adzugte Aegypten. Aber Aegypten ist ein Geschenk des scendere und descendere absorbirt werden, sondern es Nils, Aegypten verdankt dem Nil sein Dasein. Somit, wo treten die Ausdrücke terra und coelum in ihre eigenen wir den Nil haben, haben wir Aegypten implicite. Wenn Rechte. Terra ist Aegypten, wie beim Separabis terram also, wie oben gesagt, die Welt in Himmel und Erde zer- ab igne. Coelum ist ganz dasselbe, was beim Quod est fällt, so haben wir damit, in Bezug auf das, was wir von superius das superius ist, das ist also das, was kraft des der Erde gesagt haben, statt Himmel und Erde: Himmel Separabis etc. in das Firmament und Sonne, Mond und und Nil. Nun wird des Ferneren folgendermassen cal- Sterne zerfällt. Dass dort der Ausdruck superius geculirt. Dar Nil steigt und fällt, er tritt über und tritt braucht wird, und hier der Ausdruck coelum, kann weiwieder in sein Bette zurück. Wenn er nun übergetreten ter nichts Auffallendes haben, denn man kann selbstredend ist, so bedeckt er das Land weit und breit, man sieht nicht sagen ascendit a terra in superius. nichts, als Himmel und Wasser. Da, wo das Wasser auf- Also: Der Nil steigt von Aegypten aus zum Himmel, hört, fängt der Himmel an, also verschmilzt am Horizont und steigt dann wieder zu Aegypten zurück. Beim der Nil mit dem Himmel. Das wird nun so aufgefasst, Absteigen nun zieht er den Himmel zu sich hinüber, dass der Nil beim Uebertreten nicht nur mit dem Himmel nimmt ihn mit in sein Bette. Das, und der Umstand, verschmilzt, sondern auch denselben festhält und ihn, dass Aegypten ein Geschenk des Nil ist, man also da, wenn er zurücktritt, mit in sein Bette hinabnimmt. Auf man den Nil hat, auch Aegypten hat, das ist der die Weise zieht denn der Nil den Himmel zu sich hinüber, Grund, dass der Nil und es tritt an die Stelle von Himmel und Erde als Welt recipit vim superiorum et inferiorum. einfach: der Nil. Wir haben also:

Das superius, von dem uns die Stelle Quod est superius Welt

etc. belehrt, zerfällt in die partes superiores, die res suHimmel

periores, die superiora, das ist Firmament und Sonne, Erde

Mond und Sterne, wie es die Stelle Separabis etc. let:rt.

: Firmament Sonne,

Und ebenso zerfällt das inferius, von dem uns die Stelle

Aegypten
Mond und

Quod est superius etc. belehrt, in die partes inferiores,
Sterne

Nil

die res inferiores, die inferiora, das ist, wie die Stelle Se

parabis etc. lehrt, Aegypten und Nil. Wenn also der Nil treten zusammen, wobei der Nil Fir

recipit vim superiorum et inferiorum, so repräsentirt er mament und Sonne, Mond u. Sterne

damit sich selbst, Aegypten, Firmament, Sonne, Mond und absorbirt.

Sterne, oder mit anderen Worten Aegypten, Firmament, Nachdem dies auseinandergesetzt, macht sich die Inter- Sonne, Mond und Sterne gehen in ihm auf. pretation der Tab. sm. einfach ff.

Sic habebis gloriam totius mundi. Ideo fugiet a te Quod est superius, est, sicut id quod est inferius, ad omnis obscuritas. perpetran da miracula rei unius.

In der Stelle Quod est superius etc ist. die res una die Superius = Himmel. Der Himmel, der da oben ist, Welt, die ganze Welt, der totus mundus. Die gloria totius der über der Erde ist.

mundi, die Verherrlichung der ganzen Welt ist Aegypten. Inferius = Erde. Die Erde, der orbis terrarum, der Dem Vorangehenden zu Folge sollte man erwarten: sich unter dem Himmel befindet.

So hast du den Nil, und nicht: So hast du Aegypten. Perpetrare = zu Stande bringen.

Es ist aber die Sachlage die, dass wenn die Aegypter Res una = die Welt.

den Nil auch noch so hoch stellten, ihn göttlich verehrAlso: Himmel und Erde dienen dazu, um die Wunder ten, eine Reihe von mythologischen Vorstellungen auf der Welt zu Stande zu bringen.

ihn zurückführten, dass trotz dem allen der Nil diesen Separabis terram ab igne, subtile a spisso, suaviter Standpunct blos Aegypten zu Liebe einnimmt, ihn nicht magno cum ingenio. Ascendit a terra in coelum, iterumque einnehmen würde, wenn Aegypten nicht dem Nil sein descendit in terram, et recipit vim superiorum et in- Dasein verdankte, ein Geschenk des Nil wäre. Und weil feriorum.

dem so ist, so ist es wohl passend, hierauf hinzuweisen. Terra = Erde, das ist das Land Aegypten.

Und das geschieht eben hier. Also nachdem vorangeIgnis Feuer, das sind Sonne, Mond und Sterne. gangen ist, dass der Nil die vis superiorum et inferiorum

Subtile = Luft, das ist das als Luft aufgefasste Firma- erhält, und nun folgen sollte: So hast du den Nil, folgt ment.

statt dessen: So hast du Aegypten. Das heisst, zwar Spissum = Wasser (wie bei der Griechischen Interpre- hast du den Nil. Aber was hilft der Nil, wenn ihm nicht tation der Tab, sm.). Dies Wasser ist der Nil, wie die die Unterlage „Aegypten“ gegeben wird. Im Nil hat man Erde Aegypten ist.

Aegypten und in Aegypten hat man den Nil. Dieses In Bezug auf das Separiren tritt nun wieder das Durch- Wechselverhältnisses muss man sich bewusst sein, in der einander der Griechischen Interpretation ein. Statt zu Beziehung muss die obscuritas fliehen. Erst dann hat separiren:

man eine richtige Anschauung der Sache. Terram ab igne, subtile a spisso,

Aber wie dem nun auch sein mag, dem Nil soll an soll vielmehr separirt werden:

seiner Stellung nichts verkürzt werden, darf an dieser Spissum a terra, subtile ab igne.

Stellung um so weniger in der Tab. smar. etwas verkürzt Das ergäbe also:

werden, als die Stelle Ascendit auf ihn direct zielt. DesSeparabis Nilum ab Aegypto, firmamentum a sole, luna

wegen folgt: et stellis.

Haec est totius fortitudinis fortitudo fortis, quia vincet Um nun das Durcheinander zu rechtfertigen, muss wie- omnem rem subtilem, omnemque solidam penetrabit. der das suaviter magno cum ingenio eintreten.

Er, der Nil, ist die cumulirte fortitudo, weil er sich Nun soll separare nicht heissen: trennen, und dann das zum Herrscher aufwirft über die omnis res subtilis und eine bei Seite schieben, sondern: trennend einen Unter- omnis res solida. Omnis res subtilis ist einestheils Luft, schied machen, einen Unterscbied machen zwischen, zer- anderentheils Wasser (anlehnend an den Pneuma - Humor fallen lassen in. Vorhin, in dem Quod est superius etc., bei der pathologischen Interpretation der Stelle). Die wurde gesprochen vom superius und inferius. Bei diesem Luft = Firmament, das Wasser = Nil. Die omnis res

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solida ist einestheils Aegypten, anderentheils die als fest die Aegypter den Thieren erwiesen, liegt es in ihrem Sinne gedachten Soune, Mond und Sterne.

80 fern nicht, der Thier-Seele vor der Menschen-Seele den Die cumulirte fortitudo zählt nach der 4, weil der Nil Vorrang zu geben. Vielleicht soll gerade das letztere drei Theile zu sich hinüberzieht, und selbst als vierter Theil statt haben, und darauf das suaviter magno cum ingenio eintritt, mitzählt. Diesem Mitzählen des Nil ist es auch mit hinweisen. Das suaviter magno cum ingenio würde dann zuzuschreiben, dass er, indem er vincit omnem rem sub- also auch darauf hinweisen, dass man nicht (im Aegyptilem, das ist Luft und Wasser, dass er da sich selbst tischen Sinne), wie die Menschheit da draussen“, den besiegt.

Menschen über das Thier setzen soll, sondern umgekehrt

das Thier über den Menschen, dass man dern entsprechend Aegyptisch-spirituelle Interpretation der die höhere Seele, die Feuer-Seele, den ignis, nicht dem ersten Redaction der Tabula smaragdina. Menschen, sondern dem Thiere geben soll, dass somit das

separabis terram ab igne sich auf den thierischen belebten Wenn es mit der Tabula smaragdina auch hauptsäch- Körper bezieht, und das separabis subtile a spisso auf lich auf die Griechen abgesehen war, so verfehlte der den menschlichen belebten Körper. Autor doch nicht, auch den Aegyptern Rechnung zu tra- Das nun, was durch das Separiren erhalten worden, das gen. Deswegen bot er ihnen die im vorigen Abschnitte ist die Sumine von Ignis und Subtile, wird als Seele generell gegebene Interpretation der Tab. smar. Ja, er ging noch aufgefasst, das ist als superius. Dies superius, die Seele weiter. Er machte sich Aegyptischerseits auf den Ein- steigt beim Tode von der Erde zum Himmel, bleibt aber nicht wurf gefasst, dass es ein verkehrtes Thun wäre, die Prin- dort, sondern geht vermöge der Seelenwanderung wieder cipien der Alchemie zu Papier zu bringen, und offen in zur Erde zurück in einen anderen Menschen, in ein andie Welt zu schicken; derartige Dinge halte man geheim, deres Thier, und wird theilhaftig der vis superiorum ct und das höchste, was man thäte, wäre, dass sie Einer inferiorum. Sie wird der vis superiorum et inferiorum ff. dem Anderen mündlich überliefere. Indem er sich auf theilhaftig. Die Seele, welche sich himmelan schwingt, solchen Einwurf gefasst machte, bot er den Aegyptern die ist aus dem generellen Standpunct zu fassen, kann so noch eine zweite Interpretation der Tab. smar., das ist gefasst werden. Wenn sie aber nun wieder zurückkehrt, die spirituelle Iuterpretation. Und indem er sie ihnen dann muss sie sich wieder in Mensch- und Thier-Seele bot, sagte er, fürchtet euch nicht, dass durch die Tab. zerplittern, erhält also die vis superiorum, die Macht der smar. die Aegyptische Alchemie verrathen wird. Die Seelen (Plural). Und diese Einzel - Seelen gehen wieder kosmologische Interpretation derselben ist nur für euch, in Mensch- und Thier-Körper, erhalten also die vis infeihr Priester, in deren Händen sich die Alchemie befindet, riorum, die Macht der Körper (Plural). Also das recipit dem übrigen Publicum soll sie fremd bleiben. Für dieses vim superiorum et inferioriorum bezieht sich blos auf die haben wir eine Besonder-Interpretation, und das ist eben absteigende Seel die spirituelle Interpretation.

Aehnlich nun, wie man bei der kosmologischen InterDer Umstand, dass bei der Interpretation der Tab. sm. pretation nach Abschluss des Passus eigentlich den Nil anch den Aegyptern Rechnung getragen wird, wird für und nicht Aegypten haben sollte, so sollte man hier auch die Entwickelung der Tab. sm. von grosser Wichtigkeit. haben: die Seele und nicht den Körper. Trotzdem bringt Diesem Umstande ist es zuzuschreiben, dass die zweite die jetzt folgende Stelle: Redaction das äussere Gepräge eines Aegyptischen Schrift- Sic habebis gloriam totius mundi. Ideo fugiet a te stückes erhält, und namentlich ist es die spirituelle Inter- omnis obscuritas, pretation, welche zum Hervortreten jenes Gepräges das den Leib, womit denn, um so zu sagen, der Flug der Ihrige mit beiträgt

der Seele nicht zu hoch potenzirt werden soll. Trotz des Es ist nun die spirituelle Interpretation ff.

hohen Standpunctes der Seele soll denn doch nun nicht Quod est superius, est, sicut id quod est inferius, ad dem Leibe seine Stelle verkürzt werden. Er, der Leib, perpetranda miracula rei unius.

ist die gloria totius mundi, die Verherrlichung der ganzen Unsere Seele entstammt der Gottheit, wogegen

der Welt, welcher wir als Menschen, als körperliche Menschen Körper an der Erde haftet. Und da die Gottheit mit denn doch einmal zunächst angehören , und welcher wir dem Himmel zusammengebracht wird, so liegt es nahe, nicht angehören würden, wenn wir keinen Körper, keinen das superius als Seele zu interpretiren und das inferius sterblichen Leib hätten. Analog liegt das Verhältniss beim als Leib.

Thiere. In dieser Sache muss man nicht von Obscurität Also: Die Seele dient dazu wie der Leib, um die befangen sein. Dagegen soll trotz des gloria-Verhältnisses Wunder der res una, das ist des belebten Körpers zu Stande nun doch auch wieder nicht dem Geiste, der Seele, die zu bringen. Seele und Leib sind zwar zwei Dinge, sie Stellung verkürzt werden, und deswegen wird angefügt: bilden aber eins, indem der Körper nicht ohne Seele ein Haec est totius fortitudinis fortitudo fortis lebender ist, und die Seele ohne den Körper nicht den Die Seele ist die cumulirte fortitudo belebten Körper, Mensch, Thier darstellen kann.

quia vincet omnem rem subtilem, omnemque solidam Separabis terram ab igne, subtile a spisso, suaviter penetrabit: magno cum ingenio. Ascendit a terra in coelum, iterum- was mit anderen Worten dasselbe ist, als oben daz: que descendit in terram, et recipit vim superiorum et in- recipit vim superiorum et inferiorum. feriorum.

Das superius von vorher soll nun zerfallen in ignis und Die zweite Redaction der Tabula subtile, wobei das eine die Menschen-Seele und das andere

smaragdina. die Thier-Seele repräsentirt. Das inferius von vorher soll in die terra und das spissum zerfallen, wobei das eine den Wir kommen jetzt zur zweiten Redaction der Tab.sm. Ihren Menschen-Leib und das andere den Thier-Leib repräsentirt. Wortlaut haben wir bereits oben kennen lernen. Von je

Trenne nun bei dem belebten Körper, auf den terra und nem mitgetheilten Schriftstück ist für den Text der zweiten ignis als Leib und Seele kommen, die terra vom ignis, trenne Redaction des Passus Completum est quod dixi de opebei dem belebten Körper, auf den spissum und subtile als ratione Solis zu streichen. Dieser Passus gehört der dritten Leib und Seele kommen, das spissum vom subtile, und behalte Redaction an. dabei den ignis und das subtile, das ist collectiv das superius. Der Autor der zweiten Redaction ist ebenso, wie der

Analog dem, dass man terra ab igne separiren soll, Autor der ersten Redaction, ein Alexandrinischer Jude der inüsste man auch spissum a subtili separiren. Da nun ersten Alexandrinischen Periode.. aber steht subtile a spisso und nicht spissum a subtili, so Die erste Redaction der Tab. sm. bat seinen Beifall nicht, handelt es sich wieder um ein Hysteron - Proteron, auf und das bewegt ihn, mit einer neuen Redaction derselben welches aufmerksam macht das: suaviter magno cum hervorzutreten. Er sagt, mit dem speciali sirten Anlebnen ingenio.

des arcanologischen Experimentes an die SchöpfungsgeEs wirft sich nun die Frage auf, ob der Menschen- schichte hat die Jüdische Alchemie keinen glücklichen Griff Seele der Vorrang vor der Thier-Seele zu geben sei, oder gethan. Wir haben eine Zahlenphilosophie, die wohl geumgekehrt der Thier-Seele der Vorrang vor der Menschen- eignet ist, sich mit den Zahlenpbilosophien anderer NaSeele. Für ans, von unserem Standpuncte, ist das freilich tionalitäten zu messen. Statt nun das, was wir haben, hoch keine Frage, bei der göttlichen Verehrung aber, welche zu balten, geben wir hin, und geben es auf. Wir haben

wenn

die Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. Von ihnen ist die 7 was die eigentliche Jüdische Schöpfungeschichte in Vordie eigentliche Arcanen-Zahl, die 1, 2, 3, 4, 5, 6 sind un- Alexandrinischen Zeiten war. Diese Interpretation kann eigentliche Arcanen-Zahlen. Als solche stehen die letzte- nicht wieder fahren gelassen werden. Wir Alexandriner ren ebenbürtig neben einander, denn sie lehnen sich an die können uns nicht selbst negiren. Da, wo man vor der Schöpfungstage. Das arcanologische Experiment bringt uns Sache stand, war es wohl zu überlegen, ob man die eigentnun die Zablen 2, 3, 4 als prägnant unter den Zahlen 1, 2, liche alchemistische Auffassung der Jüdischen Kosmogenese 3, 4, 5, 6, vielleicht gar 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, dastehend. in 6 'Tagen, trotz der Abweichungen des Autors der SchöpDamit geht der ganze Charakter der Jüdischen Zahlenphi- fungsgeschichte im ersten Buche Mosis, dennoch dieser losophie verloren. Dazu kommt noch, dass der Autor der letzteren Schöpfungsgeschichte anpassen wollte. Jetzt stehen ersten Redaction der Tab. em. die Sache gar zu arg macht. wir hinter der Sache, die eigentliche alchemistische AufWenn der nun noch die Jüdischen Zahlen präsentirte, und fassung der Jüdischen Kosmogenese in 6 Tagen ist in der unter ihnen diejenigen, die er an der Hand des arcanolo. Alexandrinischen Interpretation der Schöpfungsgeschichte im gischen Experimentes erbält, in den Vordergrunil drängte, ersten Capitel des ersten Buches Mosis aufgegangen, und das wäre noch etwas. Jetzt aber bringt er die 2, 3, 4, nun können wir nicht wieder zu der ersteren zurückgreifen. und lässt die übrigen alle unterwegs. Was ist das? Das Mag dem aber auch also sein, der Gedanke, dass es das ist nichts anderes, als das totale Aufgeben der Jüdischen beste Substrat für eine Tab. sm, wäre, die SchöpfungsgeZahleppbilosophie, das ist einfach Griechische Zahlenphilo- schichte zu bringen, wie sie dem lückenhaften Werke des sophie. Die Griechen haben die Zahlen 1, 2, 4; der Autor Autors des ersten Buches Mosis gegenübersteht, dieser Geder ersten Redaction bringt die Zahlen 2, 3, 4. Es ist danke ist festzuhalten. Und indem er festzuhalten ist, die kleine Differenz da, dass bei den Griechen die 1, bei muss an die Stelle der eigentlichen Jüdisch-Alchemistischen den Juden die 3 da ist, im Allgemeinen ist das eine, wie Kosmogenese die Alexandrinische Interpretation der Schördas andere. Haben wir nöthig, uns so den Griechen ge- fungsgeschichte treten. Diese Interpretation der Schöpfungsgenüber zu negiren ?

geschichte braucht aber nicht ganz gebracht zu werden. Der Autor der zweiten Redaction sagt ferner: Das Uebel Wenn blos deren erste Periode gebracht wird, und die mit dem Anlehnen des arcanologischen Experimentes an die zweite Periode in ganz allgemeinen Umrissen, so reicht das Schöpfungsgeschichte ist nun einmal geschehen, ganz lässt

hin. Dann weiss man, dass es sich um die Instituirung es sich nicht mehr redressiren. Redressiren wir es wenige des Wasserverwandlungs-Experimentes im Grossen auf Grund stens so viel als möglich. Geben wir vorab dem einmal des dreitheiligen Wasserverwandlungs-Experimentes handelt, aus dem Wege, dass wir an der Hand desselben mehrere weiss, dass der erste Tag auf die erste Periode kommt, arcanologische Zahlen erhalten. Bekommen wir eine, so und nun weiss man genug. Nun kann man in der Bibel ist das vollkommen binreichend. Wir wollen die Drei selbst nachsehen, wie der zweite Tag den Himmel, der nehmen, im Anlehnen daran, dass die Alexandrinische In- dritte Tag Land und Meer und der vierte Tag Sonne, terpretation der Schöpfungsgeschichte in der zweiten Periode Mond und Sterne bringt. Auf die Weise wird dann die drei Tagen Recbnung trägt, welche die anorganische Welt Sache zusamaiengedrängt, und es bleibt Raum für das, bringen. Sagen wir also, an der Hand des, an die Schö- was man sonst noch der Tab. sm. einverleiben will. pfungsgeschichte angelehnten arcanologischen Experimentes Aber was werden denn die Griechen für Augen machen, erhalten wir 3 Arcana. Nun aber dürfen wir diese 3 nicht

wir in der Tab. sm. mit der Schöpfungsgeaus dem Zusammenhange mit den übrigen philosophischen schichte herankommen? Was werden die sagen, wenn sie Zahlen reissen. Nein, die philosophischen Zahlen bleiben das sv rund heraus geboten bekommen, was ihnen nicht alle von 1 bis 7. Sie zerfallen aber nicht mehr, wie sonst zu bieten der Autor der ersten Redaction so diplomatisch in die zwei Gruppen: 1, 2, 3, 4, 5, 6 einerseits, und 7 ande. umging? - 0, die werden schon ganz rubig sein. Die rerseits, sondern in die zwei Gruppen: 1, 2, 4, 5, 6 einer- Griechen bekommen ja nicht die ganze Schöpfungsgeseits, und 3, 7 andererseits. Auf Grund des arcanologi- schichte geboten, die bekommen nur, in Erwägung dessen, schen Experimentes gewinnt die 3 gleichen Rang mit der dass es sich um die Alexandrinische Interpretation bandelt, 7, wird wie die 7 eine eigentliche arcanologische Zahl, die erste Periode derselben geboten. Das ist denen ein wogegen 1, 2, 4, 5, 6 uneigentliche arcanologische Zahlen guter, alter Bekannter, aus dessen Leder sie ibre Elementenbleiben. Las, sagt der Autor der zweiten Redaction, muss Riemen geschnitten haben. Von sich stossen werden sie man in's Auge farsen, nicht aber das, was der Autor der die Tab. sm. nicht auf Grund dessen, dass sie die erste ersten Redaction in's Auge fasst, und was nichts anderes Schöpfungs-Periode bringt, denn thäten sie es, so müssten ist, als Griechische Zahlenphilosophie mit Aufopferung der sie sagen, warum sie es thun, und dann würde die GegenJüdischen.

partei schon zur Sprache bringen, was denn nun die Und ferner sagt der Autor der zweiten Redaction: Die Griechen dieser ersten Schöplungs-Periode, die sie perhorerste Redaction ist, ganz von den Zahlen abgescben, an resciren, alles zu verdanken haben. Das scheuen die ! und für sich lückenhaft. Sie bat sich zum Substrat ge

Also der Autor der zweiten Redaction der Tab. sm. macht, das arcanologische Experiment zu bringen. Gut, stellt an eine Tabula smaragdina, resp. eine neue Tabula mag sie es thun. Aber wenn sie es thut, so möge sie es smaragdina, die er bringen will, folgende Anforderungen: auch vollständig bringen. Thut sie das aber? Nein, 1) Sie soll das, was die erste Redaction bringt, nicht sie lässt die erste, die Vorbereitungs-Periode ganz unter

absolut umstossen. Die erste Redaction hatte bereits wegs, und fängt mit der zweiten Periode, fängt da an, wo Autorität erlangt, und dieser Autorität soll nicht Schach man bereits die Arcana erbält. Wird so das arcanologische geboten werden. Die Tab. sm. der ersten Redaction soll Experiment gebracht? Nein, es wird blos ein Theil des- erweitert werden, es sollen in sie neue Gesichtspuncte selben gebracht. Ich habe, sagt der Autor der zweiten gebracht werden, umgestossen soll sie nicht werden. Diesen Redaction, nichts dagegen, dass die Tab. em. das arcano- Gesichtspunct muss man überhaupt von vorn herein festlogische Experiment bringen soll. Aber wenn sie dasselbe halten, der Autor der zweiten Redaction stösst die erste bringt, so mag sie es auch vollständig, die erste Periode Redaction nicht um, er erweitert sie blos. Man fineinbegriffen, bringen.

det in der zweiten Redaction auch nicht ein Wörtchen Und endlich sagt der Autor der zweiten Redaction: Das der ersten Redaction umgeändert, es finden sich blos Zubeste Substrat für eine Tab. sm. wäre die eigentliche Jü. sätze zunı Texte der ersten Redaction. Und indem nun disch-alchemistische Schöpfungsgeschichte im Gegensatze zu der neue Autor das, was der erste Autor bringt, nicht der Schöpfungsgeschichte, wie sie das erste Capitel des umstösst, muss die zweite Redaction ebensowohl das arcaersten Buches Mosis bringt. In einer solchen Tab. sm. nologische Experiment bringen, als die erste Redaction. hätten wir dann, im Gegensatze zu der letzteren Schöpfungs- Und dann muss die zweite Redaction ebensowohl die pageschichte eine Schöpfungsgeschichte im äckt Jüdisch-al- thologische Rubrik bringen, als die erste Redaction. chemistischen Sinne. Indessen eine solche Tab. sm. wäre 2) Nun aber soll das arcanologische Experiment anders in Vor-Alexandrinischen Zeiten möglich gewesen, jetzt ist verwerthet werden, als bei der ersten Redaction. Es soll sie unmöglich. Denn die Alexandriner haben es sich ja nicht entweder zwei, oder drei, oder vier Arcana bringen, angelegen sein lassen, die Lücken, welche die Schöpfungs- sondern blos drei Arcana. Und dann auch soll das argeschichte im ersten Buche Mosis bat, auszufüllen. An canologische Experiment die ihm zukommende Vorberei der Hand der Alexandrinischen Interpretation ist die bibli- tungs-Periode erhalten. sche Schöpfungsgeschichte im ersten Capitel das geworden, 3) Ausser der Zahl 3, welche in der Arcanen-Drei ver

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