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vom

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man

tron die Erde, dass dagegen im Liquor hepatis und Pulv.
solaris je ein Doppel-Element vertreten ist, nämlich im
Liquor hepatis Wasser-Feuer, im Pulv. solaris Erde-
Luft. Das letztere beuten alsdann die Alexandrinischen
Griechen dazu aus, dass Liquor hepatis und Pulv. solaris
vom Allgemein- und Besonder-Standpunct aufgefasst wer.
den. Vom Besonder-Standpunet ist Liquor bepatis
Wasser + Feuer, vom Allgemein-Standpunct ist Liquor
hepatis = Feuer. Vom Besonder-Standpunct ist Pulvis
solaris = Erde + Luft, vom Allgemein-Standpunct ist
Pulv, solaris Luft. Hält man sich nun an die Allge-
mein-Auffassung in Bezug auf den Liquor hepatis und
Pulvis solaris, so hat man die folgende Aufstellung, welche
von der Aufstellung des Empedokles, Plato und Aristoteles
ditferirt:
Es kommt auf das Wasser : Acid. sulphur.

die Erde : Natron.
das Feuer : Liquor hepatis.

die Luft : Pulv. solaris, Und indem die Alexandrinischen Griechen dem eine practische Unterlage geben, dass Liqu. hepat. das Feuerareanum sei, sagen sie, Empedokles bielt sich, um der Luft eine practische Unterlage für dieses Arcanum zu geben, an den penetranten Geruch desselben. Nun, der pe. netrante Geruch verdankt hauptsächlich dem Schwefel seine Existenz. Das Präparat riecht hervorstechend nach Schwefel, damit liegt der practische Anhaltspunct dafür vor, dass es das Schwefelarcanum, oder, da Schwefel = Feuer, das Feuerarcanum ist.

Und um dem eine practische Unterlage zu geben, dass Paly. solaris das Lustarcanum sei, sagen sie, wenn Puls, solaris mit einer starken Säure, z. B. Salzsäure behandelt, su entwickelt er Luft (Hydrothiongas). Das zeigt den Luftgehalt des Präparates. Oder die Sache kann auch so liegen, dass die Darstellungsweise des Pulv. solar. ruber in's Auge gefasst wird. Bei der Darstellung des Hydr. oxyd. rubr. entwickeln sich die charakteristischen rothen Dämpfe, und bei der Dartellung des S. aurat. entwickelt sich beim Zugiessen vom Acid. sulphur. zur Lösung des Schlippeschen Salzes intensiv Hydrothiongas. Diese Luftentwickelung bei der Darstellung des Pulv. solaris (ruber) bat so etwas charakteristisches, dass sie wohl geeignet ist, das Motiv dazu abzugeben, dass Pulv, solaris das Luftpräparat sei. Ob sie bei der Auffassung des Pulv. solar. als Luft von vorn herein auf die complicirte Vorstellung eingingen, wie wir sie bei der Tab. smaragdina kennen lernen werden, steht dabin.

Und so stellen denn die Alexandrinischen Griechen das folgende Schema auf, in dem sich ihre Anschauungen concentriren: I. Acidum sulphur.

Liquor hepatis

Pulvis solaris Das heisst vom Elementen - Standpunct:

Acid. sulphur. repräsentirt das Element Wasser, Natron repräsentirt das Element Erde, Liquor hepatis repräsentirt das Element Feuer, Pulvis solaris repräsentirt das Element Luft. So ist der Allgemein-Standpunct. Vom BesonderStandpunct ist Liquor hepatis Wasser-Feuer, Pulvis solaris Erde - Luft.

Das heisst vom arcanologischen Standpunct:

Es giebt 4 Arcana: Acid. sulphur., Natron, Liquor hepatis, Pulvis solaris. Diese treten zu 2 Gruppen, Acid. sulphur., Natron einerseits, und Liquor hepatis, Pulvis solaris andererseits zusammen. Damit ist die ArcanenZwei repräsentirt. Gruppe ad II. tritt dann ferner zu Gruppe ad I., womit denn die Arcanen-Eins als Arcanensumme gegeben ist. Das Motiv, dass sich 2 Gruppen bilden, liegt darin, dass sowohl Acid, sulphur. und Natron, als auch Liquor hepatis und Pulvis solaris ein Festes und Flüssiges bilden. Dass Motiv, dass diese Gruppen zusammentreten, liegt im kosmologischen Standpunct des Schemas.

Das heisst endlich vom kosmologischen Standpunet:

Acid. sulphur. repräsentirt den Orbis terrarum fluidus, Natron repräsentirt den Orbis terrarum fixus, Liquor hepatis repräsentirt: Sonne, Mond und Sterne, Pulvis solaris repräsentirt das Firmament. Denn Acid. sulphur. ist vom Elementen-Standpunct Wasser, nun, das ist auch der Orbis terraruin fluidus. Natron ist vom Elementen - Standpunct Erde, nun, das ist auch der Orbis terrarum fixus.

Liquor hepatis ist vom Elementen - Standpunct als Schwefelpräparat Feuer, nun, auch Sonne, Mond und Sterne sind Feuer. Nun ist aber Liquor hepatis auch flüssig. Es müssen also auch Sonne, Mond und Sterne flüssig sein. Das sind sie aber, indem sie als Fouer - Meere aufgefasst werden. Pulvis solaris ist

ElementenStandpunct Luft. Nun, auch das Firmament ist Luft, das ist ja die populäre Auffassung, die wir bereits kennen. Nun ist aber Pulvis solaris zugleich auch fest. Nun, das ist auch das Firmament, indem es als eine solide Glocke über der Erde steht. Das Motiv, dass die Cosmologica zu zwei Gruppen zusammentreten, liegt im Arcanenstandpunct des Schemas. Das Motiv, dass Gruppe II. ad I. tritt, liegt darin, dass Gruppe ad I. den Orbis terrarum bildet, Gruppe ad II. den Himmel im Ganzen. Die Welt ist aber die Summe von Orbis terrarum und Himmel. Also ist es sehr natürlich, dass man Orbis terrarum und Himmel zusammentreten lässt, und so die kosmologische Welt erhält.

Bezüglich des näheren Arrangements des Schemas haben wir ft.

Die Gruppe Acid. sulphur., Natron repräsentirt kosmologisch den Orbis terrarum. Die Gruppe Liquor hepatis, Pulvis solaris repräsentirt kosmologisch den Himmel. Nun bewohnen wir aber die Erde und nicht den Himmel. Es ist daher natürlich, dass wir von unserer Wohnstätte ausgehen und sagen, zu dieser unserer Wolinstätte tritt der Himmel hinzu, und darin haben wir die ganze Welt. Das liegt viel natürlicher, näher, als dass wir, von dem uns ferner licgenden Himmel ausgehend, sager., die Erde, die wir bewohnen, tritt zum Himmel hinzu. Damit ist es denn motivirt, dass die Gruppe ad I. voransteht. In ihrem Voranstehen ist gegeben, dass wir erst einmal den Orbis terrarum haben, und wenn wir ihn haben, dann schmiegt sich an ihn der Himmel, dann erst kommt die Gruppe ad II.

In der ersten Gruppe muss Acid. sulphur. oben stehen. Denn Acid. sulph. repräsentirt vom Elementen-Standpuncte: Wasser, Natron: Erde. Wo man aber Wasser hat, da hat man kraft des Wasserverwandlungs - Experimentes : Erde. Nicht aber umgekehrt hat man da, wo man Erde hat, Wasser. Also spielt das Wasser die erste Rolle. Und demzufolge muss das Wasser, resp. das sich an dasselbe schmiegende Acid. sulphur. oben stehen.

In der zweiten Gruppe muss Liquor hepatis oben stehen, denn er ist vom Elementen-Standpuncte Wasser und Feuer, wohingegen Pulvis solaris Erde und Luft ist. Damit ist denn ein doppelter Grund gegeben, dass Liquor hepatis oben steht. Der erste Grund ist derselbe Grund, der vorlag, dass in der ersten Gruppe Acid. sulphur. oben steht. Der zweite Grund ist aber der, dass man da, wo man Feuer hat, auch Luft hat, nicht aber umgekehrt da, wo man Luft hat, nun auch Feuer hat, also das Feuer die erste Rolle spielt.

Jüdische Alchemie in Alexandrien. Die ersten Alexandrinischen Juden waren theils freiwillig, theils unfreiwillig nach Alexandrien gekommen. Man vergleiche hierüber Flav. Josephus: Antiquitat. Jud. Die allseitige Beschützung der Wissenschaften, die Pflege, welche die Ptolemäer den Wissenschaften angedeihen liessen, mag hinterdrein noch Manchen bewogen haben, sein Domicil in Alexandrien zu nehmen. Hier lernten die Jüdischen Alchemisten die Griechische Alchemie näher kennen, hier lernten sie von Angesicht zu Angesicht, was die Griechen mit ihrer Alchemie angefangen hatten. Indem sie nun aber kennen lernten, was die Griechen mit der Jüdischen Alchemie angefangen hatten, übte das einen Rückschlag auf sie, und eröffnete ihnen neue Gesichtspuncte. Das dreitheilige Wasserverwandlungs

Experiment. Wie wir wissen, instituirt Heraklit daş arcanologische Experiment in der Weise, dass der Schwefel dabei eine hervorragende Rolle spielt. Vielleicht ist es gerade das, was die Jüdischeu Alchemisten darauf führt, dem Wasserwandlungs - Experiment im Kleinen eine Ausdehnung zu geben, dasselbe mittelst Feuers zu instituiren. Das

1 Natron

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es

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mente.

Wasserverwandlungs - Experiment wird auf diese Weise derartig instituirt, dass man Wasser nimmt, welches zum Fallenlassen eines Bodensatzes disponirt, dann erhält man oben Wasser, unten Erde. Durch das untergelegte Feuer wird aber zugleich das Wasser heiss, es entwickelt Schwaden, das ist aufsteigende Luft. Und so erhält man denn au der Hand des, mittelst Feuers instituirten Wasserverwandlungs - Experimentes nicht nur Wasser und Erde, sondern auch Luft, also im Ganzen das Dreifache: Wasser, Erde, Luft. Es ergiebt nun das Wasser, vermittelst dessen das Wasserverwandlungs-Experiment instituirt wird, nach Jüdischer Auffassungsweise keinen Bodensatz, wenn nicht zum Fallenlassen eines Bodensatzes von vorn herein disponirt, wenn sich von vorn herein keine Erde in ihm befindet. Das analoge Verhältniss muss nun auch in Bezug auf die Luft statt haben. Wie des Wasser von vorn herein Erde enthält, so muss es auch von vorn herein Luft enthalten. Das untergelegte Feuer, sagt man, schafft nicht die Luft in das Wasser hinein, nein, es zieht sie heraus, nachdem sie vorab einmal in den Wasser ist.

Analog, wie mun das Wasserverwandlungs - Experiment im Kleinen nach der neuen Ansehaumgsweise vermittelst Feuers zu instituiren ist, ist auch das WasserverwandlungsExperiment im Grossen mittelst Feuers zu instituiren. Indem also Gott das Experiment im Grossen vornimmt, kommt er nicht mit troublirtem Wasser aus, sondern er muss mit diesem Wasser auch Feuer in Berührung bringen. Thut er das aber, so ist auch die Folge eine andere, als früher beim zweitheiligen Wasserverwandlungs - Experi

Das Wasserverwandlungs-Experiment im Grossen mittelst Feuers instituirt ergiebt nicht nur den Orbis terrarum fluidus und den Orbis terrarum fixus, es ergiebt auch das Firmament. Zu diesem nämlich gestaltet sich die aufsteigende Luft, wie sich das Wasser zum Orbis terrarum fuidus und die Erde zum Orbis terrarum fixus gestaltet. Da nun Wasser, ohne vorweg Erde zu enthalten, kein Präcipitat ergiebt, so lag es Gott beim zweitheiligen Wasserverwandlungs-Experiment ob, in das Wasser Erde hineinzuschaffen. Diese Erde reicht beim dreitheiligen Wasserverwandlungs - Experimente aber nicht hin. Denn wie wir vorhin gesehen, muss beim dreitheiligen Experimente das Wasser von vorn herein ebensowohl Luft als Erde enthalten. Demgemäss liegt es Gott beim dreitheiligen Wasserverwandlungs - Experimente im Grossen nicht nur ob, da, wo er das Experiment vorbereitet, Erde, sondern auch Luft in das betreffende Wasser hineinzuschaffen.

Diese neue Auffassung des Wasserverwandlungs-Experimentes giebt nun den Anhaltspunet zu einer neuen Interpretation der biblischen Schöpfungsgeschichte. Wir werden sie im folgenden Abschmitte kennen lernen. Neue Interpretation der biblischen

Schöpfungsgeschichte. Vergleiche die Werke des Philo.

Im Sinne der neuen Interpretation übersetzen die Septuaginta, die sogenannten siebenzig Interpreten, das sind die Alexandrinischen Gelehrten, welche das alte Testament in's Griechische übertragen haben. Wir haben uns daher an sie zu halten.

Vorab wollen wir an ihrer Hand die 19 ersten Verse des ersten Capitels des ersten Buches Mosis kennen lernen, welche das Hauptaugenmerk auf sich ziehen.

Die Vorbereitungs-Periode WasserverwandlungsExperiment im Grossen schliesst nicht mit Vers 2 ab, wie in der eigentlichen Interpretation, sondern erst mit dem Ende des Vers 5.

Es wird nicht, wie bei der eigentlichen Interpretation, angenommen, dass das Wasser einmal zuvörderst da ist, und dass der Anfang des „Am Anfang schuf Gott“ da liegt, wo Gott auf die Idee kommt, das Wasserverwandlungs-Experiment im Grossen vorzunehmen, sondern es wird angenommen, dass der Anfang des „Am Anfang schuf Gott“ der Anfang aller Dinge sei.

Der Himmel des Vers 1 ist nicht das Weltengefäss, sondern wird als Luft gefasst, so dass Gott am Anfang, das ist am Anfang aller Dinge, erschafft: Luft, Erde, Wasser. Das Wasser, mit dem das WasserverwandlungsExperiment instituirt werden soll, enthält Luft und Erde.

Diese sind aber nicht sichtbar. Damit, dass wir das Wasserverwandlungs-Experiment haben, ist uns, nach der Art der eigentlichen Interpretation der ersten Schöpfungageschichte, nicht geholfen. Denn es handelt sich um das dreitheilige Experiment, und bei dem können wir das Feuer nicht entbehren. Das Feuer entsteht nun, indem Gott sagt: Es werde Licht. Das Licht wird zwiefach aufgefasst, als Feuer und Licht. Das Licht erhält die Natur, und giebt damit den Anhaltspunct für das Entstehen des Tages. Das Feuer wird für das Wasserrerwandlungs-Experiment verwerthet.

So haben wir die Vorbereitungs-Periode. Sie bringt uns Wasser mit Luft und Erde einerseits, Feuer andererseits, das sind die Requisite zum dreitheiligen Wasserverwand lungs-Experimente. Sie bringt uns den Tag im Allgemeinen, damit die Schöpfung nach Tagen vor sich gehen kann.

Und nun beginnt die zweite Periode. Sie bringt uns den Himmel (2. Tag), indem der Schwaden aufwärts geht, und als Luft den Himmel constituirt. Sie bringt uns den Orbis terrarum fixus et fluidus (3. Tag), indem die Erde des Weltenwassers ein Präcipitat bildet, und sich das Wasser über dasselbe stellt. Sie bringt uns Sonne, Mond und Sterne (4. Tag). Ueberhaupt, und namentlich in Bezug auf diese letzteren, liegt der Sachverhalt ff. In der ersten Periode haben wir Wasser, Erde, Luft. Diese entwickeln sich in der zweiten Periode fort zu: Himmel, Land, Meer. Wir haben aber auch in der ersten Periode das Licht, und dies entwickelt sich fort zu Sonne, Mond und Sternen. Die erste Periode steht der zweiten gegenüber, wie sich Idealität und Realität einander gegenüber stehen. Wir haben: Erste Periode.

Zweite Periode. Mehr ideelle Luft, das ist die Reelle Luft, das ist der Luft des Weltenwassers,

Himmel, Mehr ideelles Wasser, das ist das Weltenwasser in sei

Reelles Wasser, das ist der

Orbis terrarum fuidas, ner Flüssigkeit, Mehr ideelle Erde, das ist die Erde, die sich ’im Wel. Reelle Erde, das ist der Or. tenwasser befindet,

bis terrarum fixus, Mehr ideelles Licht.

Reelles Licht, das sind Sonne,

Mond und Sterne. An der Hand solcher Auffassung ist denn der erste Tag mehr ein ideeller Tag. Er gehört der ersten Schöpfungsperiode an, und steht daher mit einem Fusse gerade so wohl in der Idealität, als das Licht, welches sich an ihn knüpft, ebensowohl als das Wasser, die Luft, die Erde der ersten Periode. Ein wirklich reeller Tag ist erst der zweite Tag, denn er gelört erst der zweiten Periode an. Damit wird denn im Grunde der zweite Tag zum ersten, der dritte Tag zum zweiten, der vierte Tag zum dritten, und hiermit kommen denn an der Hand der Alexandrini schen Interpretation der Schöpfungsgeschichte nicht vier Tage auf die anorganische Welt, sondern blos drei.

Lernen wir das nun auf Grund des Textes der Septuaginta näher kennen.

Vers. 1. Εν αρχή εποίησεν ο Θεός τον ουρανόν και την γην.

Himmel, ovqards, wird als Luft genommen. Luft und Himmel rangiren ja vielfach als synonime Begriffe.

Vers. 2. Η δε γή ήν αόρατος και ακατασκεύαςος. και σκότος επάνω της αβύσσου. και πνεύμα Θεού επεφέρετο επάνω του ύδατος.

Hier tritt also ein für inn dópatos, unsichtbar, und für 172 d'xataozevaoros, unzubereitet. Beide Ausdrücke sind sehr willkürlich gegriffen.

Wir befinden uns in der ersten Periode, in der Periode der Vorbereitung des Wasserverwandlungs-Experimentes im Grossen. Es handelt sich um das dreitheilige Wasserverwandlungs-Experiment, bei welchem dem Wasser die Prädisposition inne wohnt, Dampf und Bodensatz zu ergeben, welches Wasser also Luft und Erde enthält. Die Luft, welche dieses Wasser enthält, kann man eo ipso nicht sehen, und so wird dend als Seitenstück dazu genommen, dass man auch die Erde nicht sehen kann, dasist, dass sie dógaros ist. Es nimmt also die Alexandri. nische Interpretation an, dass zum Wasserverwandlungs, Experiment Wasser genommen werde, welches wie Luft

zum

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so auch präsumtiv Erde enthalte, dass man aber die Erde auf einen Gues da sind, da bleibt es am Ende gleich letztere eben so wenig, wie die erstere sehen könne. Diese ob man sagt: Wasser, Luft, Erde, oder: Luft, Erde, WasAuffassung der Erde verlässt zwar den Standpunct nicht, ser, oder: Erde, Wasser, Luft. Das ist schon recht. Trotzdem dass das Wasserverwandlungs-Experiment mit solchem erwartet man aber, weil das Wasser die Hauptangel ist, Wasser vorzunehmen sei, dem vorab die Prädisposition, um die sich die Sache dreht, das Wasser an erster Stelle. Erde fallen zu lassen, inne wohnt (denn sonst brauchte In Bezug hierauf nun beutet der Interpret den vorliegenGott ja nicht am Anfange die yň zu schaffen), sie will den Passus aus. Indem der Geist Gottes auf dem Was. damit aber nicht gesagt wissen, dass die betreffende Erde ser schwebt, wird Gott ganz besonders mit dem Wasser nun auch wahrnehmbar wäre. Dieser Auffassungsweise in Relation gebracht. Das, sagt der Interpret, deutet hin. gemäss enthält das Wasser, mittelst dessen das Wasser- länglich darauf, dass das Wasser vor der Luft und der verwandlungs. Experiment vorgenommen wird, wob] Erde, Erde an erster Stelle dasteht, und macht eine Wort-Arranaber auf den ersten Anblick scheint es, als wenn girung, die dasselbe ausdrücken soll, überflüssig. UebriWasser ohne Erde bätte. Das ist also, um

zu sagen,

gens steht auch nichts im Wege, wie in der eigentlichen ein Mittelverhältniss zwischen Wasserverwandlung im ei- Interpretation der Schöpfungsgeschichte, Gott als solchen gentlichen und uneigentlichen Sinne.

über dem Wasser zu nehmen, der das Wunder des WasSo ist die Sachlage mit dem „cóparos“. Der Ausdruck serverwandlungs-Experimentes, der das WasserverwandexataOXEVACros“, unzubereitet, lehnt sich an cógatos. | lungs-Experiment leitet. Wenn man sich das Wasser zum Wasserverwandlungs- Vers. 3. Και είπεν ο Θεός, Γενηθήτω φώς. και εγέExperiment machen will, so nimmt man reines (destillirtes) νετο φως. Wasser einestheils, und Erde anderentheils, und mengt Vers. 4. initio: Και είδεν ο Θεός το φως, ότι καλόν. sie durcheinander. Eine solche Erde will der Interpret In dem Schriftstücke, welches der Autor des ersten Caals zubereitet aufgefasst wissen, weil sie das Wasser- pitels des ersten Buches Mosis vor sich liegen hat, ist verwandlungs-Experiment zubereitet. Und da diese Zube- das eine yūs, Vers 3, Luft, und das andere=Sonne, reitungs-Erde präsumtiv das Wasser troublirt, so wird sie Mond und Sternen. Dies führt nun unseren Interpreten dasichtbar. Demgemäss geht sichtbare und zubereitete Erde rauf, hier die beiden pos in verschiedener Bedeutung zu Hand in Hand, und dem entsprechend müssen denn auch nehmen. Er nimmt das eine als Licht und das andere unsichtbare Erde und unzubereitete Erde, yn exata- als Feuer. Wenn also Gott am ersten Tag das Licht GxEvaotos, Hand in Hand gehen. Was also auf der einen erschafft, so ist das nicht ein Licht, sondern zwei Lichter, Seite unsichtbar ist, ist auf der anderen Seite in analoger und von diesen wird angenommen, dass das eine: Feuer Weise unzubereitet. Und so kommt denn heraus, dass und das andere: Licht. die γη ist: αόρατος και ακατασκεύαςος.

Das Feuer tritt hier in den Vordergrund. Es ist das και σκότος επάνω της αβύσσου.

Feuer, welches zum dreitheiligen Wasserverwandlungs-ExDer Interpret calculirt ff. Wo man sieht, da ist es periment erforderlich ist. Es wird unter das Wasser von hell, und wo man nicht sieht, da ist es dunkel. Wo man vorhin gelegt. Dieses Feuer gehört also nicht in die zweite daher etwas sehen kann, da herrscht Helligkeit, und wo Schöpfungsperiode, sondern in die erste. Denn dass Feuer man etwas nicht sehen kann, da berrscht onótos, Finster- unter das Wasser gelegt wird, gehört zu den Vorbereiniss. Es herrscht also in Bezug auf die yñ đógatos tungen des Wasserverwandlungs-Experimentes. Das Feuer (und drazcozrúagos) und die Luft Finsterniss. Im Was- nun, welches untergelegt wird, muss auch effectiv seine ser, in dem sich die Luft und die Erde befindet, herrscht Wirksamkeit entfalten, es muss zeigen, dass es etwas in Bezug auf diese Luft und Erde, die man nicht sehen fruchtet zum Wasserverwandlungs-Experiment. Zeigt es kann, Finsterniss.

das nicht, so kann man ja nicht wissen, ob es nicht unNon wird à Buogos ganz in dem Sinne genommen, wie zulänglich ist. Wenn man daher auch nicht in dieser PeLuther es übersetzt: Tiefe. Wenn man im Wasser die riode prätendiren kann, den Orbis terrarum fixus zu erLuft und Erde nicht sehen kann, so herrscht Finsterniss halten (der sich beiläufig gesagt, beim dreitheiligen Wasin dem Wasser, wobei der Standpunct angenommen wird, serverwandlungs-Experiment um so energischer entwickeln als befände sich der Nichtsehende im Wasser, In gleicher muss, da der Wassertheil, welcher verdampft oder verdunBeziehung wird angenommen, wo der Nichtsehende sich stet, eo ipso seine Erde zu Boden fallen lassen muss), den nicht im Wasser befände, sondern daneben, darüber u. s. w., Orbis terrarum fuidus und die zum Himmel nöthige Luft es herrsche Finsterniss auf der Tiefe, weil er wegen der zu erhalten, so muss man dagegen wohl prätendiren, den Finsterniss nicht in die Tiefe, in den Abgrund hinabsehen handgreiflichen Beleg dafür zu erhalten, dass die Luft-Entkann. Demgemäss wird inévw třs epúooov als synonim wickelung und die Präcipitat-Entwickelung für die zweite mit {y üdatı genommen.

Periode vorbereitet ist. Sie ist aber vorbereitet, wenn Der Interpret bezieht also den Umstand, dass Finster- die unsichtbare Luft durch Blasen sicbtbar wird, und niss auf der Tiefe berrscht, darauf, dass die Erde unsicht- wenn die unsichtbare Erde durch eine entstehende Troubar und unzubereitet ist, und die Luft per se unsichtbar blirung sichtbar wird. Deswegen: ist. Zugleich will er aber auch im Allgemeinen darauf Vers. 4. altera pars: zcei die XMQIDEV Beds dvd hinweisen, dass es in der Natur überhaupt dunkel war. μέσον του φωτός και ανα μέσον του σκότους. και πνεύμα Θεού έπεφέρετο επάνω του ύδατος.

avd uérov ist das jr3 des Textes, das ist „zwischen". Wir wissen bereits, dass der Anfang des „Am Anfang

pôs ist hier nicht das qös von vorhin. Es ist vielmehr schuf Gott“ der Anfang aller Dinge ist. An diesem An- der Gegensatz zu der Finsterniss, dem oxóros des zweiten fange also schuf Gott Wasser, Luft, Erde. Hierbei sollte Verses. Jenes oxótos bezog sich auf das Unsichtbarsein von nun eigentlich das Wasser voranstehen. Denn wo es sich Luft und Erde. Wenn nun Gott SteXwq.oev, separavit, um das Wasserverwandlungs-Experiment handelt, da hat trennte zwischen pos und oxotos, zwischen Licht und man doch das Wasser im Vordergrund stebend. Dass die- Finsterniss, so trennt er im cóparov (pardv) das ses Wasser nun auch Luft und Erde enthält, das ist eine a privativum, welches das oxótos repräsentirt, von dem nähere Eigenschaft des betreffenden Wassers, die sich, um

opatov, welches das pós repräsentirt, und dadurch wird uns so auszudrücken, im zweiten Theile findet. Hier aber

das Unsichtbare zum Sichtbaren. Indem das Licht von haben wir, dass Gott am Anfang Luft und Erde schuf.

der Finsterniss getrennt wird, hat das statt, dass die unHier liegt die Sache des Näheren so, dass zuerst die Luft sichtbare Luft sichtbar wird, d. h., dass sich Blasen zeigen, kommt, dann die Erde. Dann wird die Erde in ihren Ei

und dass die unsichtbare Erde sichtbar wird, d. h., dass genschaften näher bestimmt. Dann kommt der äßvooos, das vorhin nicht troublirte Wasser troublirt wird. Erst dader sich zwar leicht als Wasser erkennen lässt, in Bezug durch, dass das statt hat, hat man den Beleg dafür, dass auf den es aber immer etwas eigenthümlich liegt, dass man nun auch wirklich an das Ende der ersten Periode von Tiefe die Rede ist, wo man eigentlich noch gar nicht

angekommen ist. weiss, was denn tief sein soll. Nun endlich erst kommt Vers. 5. Και εκάλεσεν ο Θεός το φώς ημέραν, και das Wasser, indem gesagt wird, der Geist Gottes schwebte

το σκότος εκάλεσε νύκτα. και εγένετο εσπέρα, και εγέauf dem Wasser. Es ist zwar schon recht, dass von Luft,

νετο πρωΐ, ημέρα μία. Erde und Wasser die Rede ist, dass diese am Anfange,

Was nun in Bezug auf das Feuer statt hat, at im Anlange entstehen, mit dem Anfang coincidiren, und

auch in Bezug auf das Licht statt. Wie das Feuer be. somit auf einen Guss da sind. Wo aber Wasser, Luft, wirkt, dass die unsichtbare Luft, die unsichtbare Erde χώρισεν

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ויהי ערב ויהי בקר יום ראשון

sichtbar wird, so bewirkt das Licht, dass die unsichtbare Textes nicht, und so wird uns die feste Luft so geboten, Natur sichtbar wird. Die Natur ist bis dahin ein á wie wir es im vorliegenden Verse finden. δρατόν. Nun trennt das Licht, welches dem unter- Vorab ist das Wasser dieses Verses nicht Wasser, songelegten Feuer zur Seite steht, das a privativum, welches dern Schwaden. Schwaden wird deshalb Wasser genannt, das ozótos repräsentirt, von dem opatov, welches das weil er nass ist. yús repräsentirt. Dieses qws nennt Gott nun: Tag, Dem év ulov (7ina) des Textes zu Liebe muss das jenes ozoros nennt Gott: Nacht. Somit hat man auf

OTE DÉWur mitten in dem Schwaden entstehen, und damit Grund des, dem Feuer zur Seite stehenden Lichtes Tag eine Scheidewand bilden (çotu dia Xweitov) zwischen dem und Nacht, damit Abend und Morgen, und damit den Schwaden oberhalb und unterhalb des Otepéwud. Der Tag im Allgemeinen.

Schwaden, die Luft, unterhalb bildet nun die Wolken, Nun bemerke man: Wir befinden uns in der Vorberei- das ist nahe liegend. Was aber den Schwaden, die Luft, tungsperiode. Das Feuer bringt uns an der Hand des oberhalb betrifft, so muss entweder angenommen werlufthaltigen, erdhaltigen Wassers wohl die Einleitung zu den, dass diese Luft in ein jenseits des Himmels gelegenes den Cosmologicis der folgenden Periode, es bringt uns Universum entweicht, oder es muss angenommen werden, aber nicht die Cosmologica selbst. Ganz so liegt es mit dass über dem festen Himmel sich noch eine Luftschicht dem Licht, welches mit dem Feuer Hand in Hand geht. befindet. Das bringt uns wohl die Einleitung zum Tage, aber nicht Vers. 7. Και εποίησεν ο Θεός το στερέωμα και διεden Tag selbst, oder mit anderen Worten, es bringt uns

ο Θεός ανά μέσον του ύδατος, ο ήν υποκάτω wohl den Tag im Allgemeinen, aber nicht den Tag im του στερεώματος, και ένα μέσον του ύδατος του επBesonderen. Wie die entstehenden Luftblasen, die Trü- άνω του στερεώματος. bung, welche im Wasser entstehen, wohl den Impuls zu Im vorigen Vers hatten wir das Aussprechen des Werden Cosmologicis der folgenden Periode geben, aber noch dens, hier das Werden. Gott macht also das Otepéduc. nicht die Cosmologica selbst repräsentiren, so giebt der Mittelst dieses Otepéwuc macht er eine Scheidewand Tag, von dem hier die Rede ist, wohl den Impuls dazu, zwischen der Luft oberhalb und unterhalb desselben. dass die Schöpfung sich nach Tagen abwickeln kann, der Vers. 8. Και εκάλεσεν ο Θεός το στερέωμα ουρανόν. eigentliche erste Tag ist er aber nicht, der eigentliche και είδεν ο Θεός, ότι καλόν. και εγένετο εσπέρα, και erste Tag ist erst der zweite Tag, mit dem die folgende {y ÉVE10 710wi', quépa deviépa. Periode beginnt. Für diese Auffassung kommt dem Inter- Gott nennt nun die festgewordene Luft, das OTEDéwua: preten der Textlaut sehr gut zu statten. Es steht nämlich Himmel. nicht: Es ward Abend und es ward Morgen: der Vers 9. Και είπεν ο Θεός, Συναχθήτω το ύδωρ το erste Tag (Luther übersetzt: Da ward aus Abend und υποκάτω του ουρανού εις συναγωγήν μίαν, και οMorgen der erste Tag), es steht nicht:

φθήτω η ξηρά. και εγένετο ούτως.

Nun kommt noch: και συνήχθη το ύδωρ το υποκάτω und dem analog übersetzten die Septuaginta nicht: xai

του ουρανού εις τας συναγωγάς αυτών, και ώφθη η εγένετο εσπέρα, και εγένετο πρωί, ημέρα πρώτη, 8 On

Enoc. dern für: erster Tag, 11087 Di', "u épa nporn, steht: ein

Dieser Satz vermittelt das vorhin Gesagte mit dem

Vers. 10. Indessen heut zu Tage findet er sich nicht im Tag, 08 Oi, ruépa uia. Dahinter legt sich nun der Hebräischen Urtext vor. Interpret, und sagt der eine Tag ist noch lange nicht Vers. 10. Και εκάλεσεν ο Θεός την ξηραν γην και der erste Tag. Erst beim zweiten, dritten Tag u. s. w. τα συστήματα των υδάτων εκάλεσε θαλάσσας. και kommt die Ordinalzahl: der zweite, der dritte u. s. w. είδεν ο Θεός, ότι καλόν. an die Reihe, und darum constituiren sie erst die eigent- Hier kommen der Orbis terrarum fluidus et fixus an lichen Tage, die Tage nicht im Allgenicinen, ndern im

die Reihe. Besonderen. Dass nun in der zweiten Periode dem einen

Die Sachlage ist ganz die, welche sie bei der eigentTag der ersten Periode nicht der erste Tag folgt, son- lichen Interpretation der ersten Schöpfungsgeschichte ist. dern gleich der zweite, dass dieser zweite Tag nach

Das Textwort Dipa wird hier mit ouvaywyn gegeben. den Antecedentien nicht der erste Tag genannt wird, das

Diese ouveywyr kann man in doppelter Weise fassen. sagt der Interpret, macht sich ganz gut. Der Allgemein

Es soll sich das Wasser an einem Orte sammeln. Wenn Standpunct, und damit die Minder-Wichtigkeit des Tages der ersten Periode ist schon sattsam dadurch charakteri

das aber statt. hat, so ist dieser Ort ein Versammlungsort, sirt, dass er der eine und nicht der erste genannt wird.

das ist ein Sammelplatz. Auf die Weise gehen Dipo urd Trotz dieses Allgemein - Standpunctes ist aber dieser Tag

ouvaywyn nicht weit auseinander. Die Sache kann aber als Impuls fiir die folgenden Tage wichtig genug. Dieser

auch ff. liegen. Zuerst erfolgt das Präcipitat aus dem sein Wichtigkeits-Standpunct würde aber viel zu sehr in

Weltenwasser, wie wir das wissen, mehr flächenweis. Jetzt, den Hintergrund gedrängt werden, wenn die zweite Pe- am dritten Tage, setzt sich dagegen das Präcipitat in unriode mit dem ersten Tage anfinge.

regelmässiger Form ab; es entstehen Präcipitat-Hügel und Uebrigens liegt eine solche Auffassung ein Tag für: Vertiefungen. Nun denke man sich eine Präcipitatiläche, der erste Tag bereits im Sinne des Originals. Der Autor

welche man in die Hügel- und Vertiefungs-Form umwandieses hat gewiss auch im Auge, durch den einen Tag

deln will. Zu dem Ende umfasst man die Fläche mit den mehr einen Blick auf den Tag im Allgemeinen zu werfen,

Händen und drückt sie zusammen. Auf Grund einer solden er vorab einmal haben muss, damit die Schöpfung

chen Auffassung hat ein Zusammendrücken, ein Zusamnach Tagen vor sich gehen kann.

mentreiben statt, und dies Zusammendrücken, ZusammenVers. 6. Και είπεν ο Θεός, Γενηθήτω στερέωμα εν

treiben, oder passiv dieses Zusammengedrücktwerden, dieμέσω του ύδατος και έξω διαχωρίζον ανα μέσον ύδα

ses Zusammengetriebenwerden findet in der ouvaywyd τος και ύδατος. και εγένετο ούτως.

einen charakteristischen Ausdruck. Fasst man die Sache Die Rakia wird hier zum Otepéwua, das ist das Fest

so, dann ist ouvaywyi ein Ausdruck, welcher ganz spegemachte, Solidgemachte, von Otepe Oy fest, solid. Diese

cifisch auf die Absetzung des Präcipitates in Hügel- und Uebersetzung ist willkürlich genug.

Thal-Form lossteuert. Hier fängt also die zweite Periode an, in der uns zu

Die ouvaywyn uia präsentirt uns nun vorab einmal erst der Himmel präsentirt wird. Der Himmel ist reprä

einen Präcipitat-Krater. In diesen stellt sich das Wasser. sentirt in der Luft, dem Schwaden, die das Wasser beim

Der Krater wird von seinem Rande überragt, und dieser dreitheiligen Wasserverwandlungs - Experimente ergiebt. Rand ist die Enga, 1702?7, welche sichtbar wird. Der Himmel ist nach der Auffassung der Alten etwas entstehen aber mehrere solcher Krater, und auf diese Festes, ein Solidum, sonst könnten die Sterne nicht an weist dann der Schlusstheil des Vers 9 hin, welcher, wie ihn geheftet sein, sonst könnte er keine Kuppel über der wir wissen, im Hebräischen Text, wie er uns heute vorErde bilden. Darum muss der Schwaden fest werden, liegt, fehlt. und dieser fest gewordene Schwaden ist eben in dem Nun nennt Gott die Enge collectiv (eigentlich rds 018péwua, oder wie Luther übersetzt: „Veste“ repräsen- Eneds): Land, yn, y74; wogegen er die Wasseransammtirt. Der Interpret hat im Sinne, Gott soll sagen: Die Luft werde fest.

lung (hier steht nicht ovornua, welches, wenn es daDas geht nun nach dem Wortlaut des

stände, collectiv zu nehmen wäre, sondern es steht ovoih

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uata im Plural, Wasseransammlungen, die Summe der vierte Tag die Pflanzenwelt, der fünfte Tag die Thierwelt, einzelnen Wasserheerde) nennt: Meere, Jaddooas, O'D'.

der sechste Tag den Menschen. Die Verse 11, 12 (13), welche im Anschluss an das Dem gegenüber stösst sich nun der Autor der ersten entstandene Land die Pflanzenwelt bringen, überspringen Schöpfungsgeschichte im 1. Buche Mosis an Sonne, Mond wir, und gehen gleich über zu

und Sterne, die der erste Tag bringen soll, bevor noch Vers. 14. Και είπεν ο Θεός, Γενηθήτωσαν και ως ήρες

einmal der Himmel da ist. Er wartet uns demzufolge mit εν τω ςερεώματι του ουρανού εις φαύσιν επί της

seinem mysteriösen Licht auf, und bringt uns erst am yos του διαχωρίζειν ανα μέσον της ημέρας και

vierten Tage Sonne, Mond und Sterne. Dadurch kommt ένα μέσον της νυκτός και εστωσαν εις σημεία , και

er denn in die mannigfachsten Verwickelungen. Er beείς καιρούς, και εις ημέρας, και εις ενιαυτούς. kommt für die anorganische Welt vier Tage heraus statt NB. Die Worte, die wir zwischen 2 Gedankenstriche

drei. Er ist gezwungen, die Pflanzenwelt auf den dritten gestellt, nämlich eis favouvéni ins yñs, befinden sich

Tag zu schieben und so diese zu bringen, bevor die anheut zn Tage nicht mehr im Urtext.

organische Welt noch einmal fertig ist. Um sein Thun Vers. 15. Και έσωσαν εις φαύσιν εν τω στερεώματι

zu rechtfertigen, geht er von dem Hauptprincip ab, welches του ουρανού, ώςε φαίνειν επί της γης. και εγένετο

einer gesunden Schöpfungsgeschichte nach sechs Tagen ούτως.

zu Grunde liegen muss, nämlich dass jeder Tag sein be-. Vers. 16. Kai troinoer Oeds vous dúo pusñeas sonderes Ein-Characteristicum bekommt, und gelangt endτους μεγάλους" τον φωςήρα τον μέγαν εις αρχές της

lich dahin, dass er statt 6 Theile, die auf 6 Tage kom-.

men sollen, 17 Theile herausbekommt. Dadurch wird ημέρας, και τον φωςήρα τον ελάσσω εις αρχές της νυκτός, και τους αστέρας.

denn die erste Schöpfungsgeschichte im 1. Buche Mosis Vers. 17. Και έθετο αυτους ο Θεός εν τω ςερεώματι

zu einem sehr lückenhaften Machwerke. του ουρανού, ώςε φαίνειν επί της γης.

Für diesen Autor treten nun die Alexandriner in den Vers. 18. Και άρχειν της ημέρας και της νυκτός, και

Riss, und daher die Interpretation, wie wir sie vorhin

haben kennen lernen. διαχωρίζειν ένα μέσον του φωτός και ανά μέσον του σκότους, και είδεν ο Θεός, ότι καλόν.

Hier haben wir drei Tage, welche auf die anorganische Vers. 19. Και εγένετο εσπέρα, και εγένετο πρωί,

Welt kommen, den zweiten mit dem Himmel, den dritten ημέρα τετάρτη.

mit Land und Meer, den vierten init Sonne, Mond and Hier kommen Sonne, Mond und Sterne an die Reihe.

Sternen. Und wo bleibt der erste Tag mit seinem Licht? Es hat nicht statt, dass in der zweiten Schöpfungs

Nun, der ist ein, der ersten Schöpfungsperiode angehöriger periode, um zu sagen auf eigene Hand der Himmel,

Tag, der nur uneigentlicher Weise heranzuziehen ist. Und der Orbis terrarum fluidus et fixus geschatten werden, viel

was ist denn dies Licht? Nun, es ist mehr eine Ideale, mehr wird dadurch, dass aus der ersten Schöpfungsperiode

welches noch kein Cosmologicum ist, sondern erst zu einem die zweite wird, die Luft der ersten Periode zum Him

solchen, zu dem Cosmologicum Sonne, Mond und Sternen

werden soll. mel, das Wasser der ersten Periode zum Orbis terrarum

Es ist eben so wenig ein Cosmologicum, fluidus, die Erde der ersten Periode zum Orbis terrarum

wie das Wasser, die Erde, die Luft, mit der das Wasserfixus. Ganz so ist die Sachlage in Bezug auf Sonne,

verwandlungs - Experiment instituirt werden soll. Es tritt Mond und Sterne. Es hat nicht statt, dass sie, um so zu

diesen zur Seite, indem sie noch keine Cosmologica sind, sagen auf eigene Hand geschaffen werden, vielmehr wird

sondern erst als Himmel, Land und Meer zu Cosmologicis

werden sollen, dadurch, dass aus der ersten Schöpfungsperiode die zweite wird, das Licht der ersten Periode, welches dem Feuer

Also wie in der eigentlichen Jüdischen Alchemie, zur Seite steht, zu Sonne, Mond und Sternen. Aus dem

haben wir auch nach dieser Interpretation drei Tage für qús der ersten Periode werden die yworñges, Lichtkör

die a norganische Welt. Wo bleiben denn nun aber per, der zweiten Periode. Die Rolle, welche das qws | ja nur den fünften und sechsten Tag für diese, und die

die drei Tage für die organische Welt? Wir behalten der ersten Periode hatte, das ist das draxwoice v dvà μέσον του φωτός και ανα μέσον του σκότους, oder

Pflanzenwelt ist ja auf den dritten Tag gebracht, wodurch as sich gleicht bleibt ανά μέσον της ημέρας και ανά

dieser ein Zwittertag ist, der der anorganischen und orμέσον της νυκτός, denn im Vers 5 hat Gott ja das φως

ganischen Welt anheimfällt. Tag genannt und das ozótos Nacht, diese Rolle

Dem gegenüber wolle man auf ff. reflectiren. Man hat übernehmen die 4wotges der zweiten Periode. Dabei

zwei Perioden, die Vorbereitungs- oder Allgemein-Periode übernehmen sie zugleich Nebeneigenschaften, sie dienen

und die Besonder - Periode, welche die einzelnen Weltenzu Zeichen u. 8. w., sie beleuchten die Erde. Hiermit

theile bringt. Diese letztere Periode umfasst die anor stehen sie namentlich der Erde der zweiten Periode zur

ganische und die organische Welt, und da dies statt hat, Seite, welche auch die Nebeneigenschaft erhielt, trocken

so kann man sie wieder in zwei Unterperioden zerfallen zu werden, und dem Himmel, welcher die Nebeneigen

lassen, eine Periode für die anorganische, die andere Peschaft erhielt, Wolken zu bekommen. Indem nun die

riode für die organische Welt. Fassen wir nun die letzyuorines der zweiten Periode die Rolle des yớs der

tere Periode, das ist die zweite Unterperiode in's Auge, ersten Periode übernehmen, werden die yworñges das,

so hat sie, anlehnend an die eigentliche Jüdische Alchewas in der zweiten Periode den Tag macht. Der Allge

mie zu bringen: Pflanzen, Thiere, den Menschen. Die meintag der ersten Periode knüpfte sich an das Licht, der

Pflanze ist aber mehr ein ideelles Organisches. Sie lebt Besondertag der zweiten Periode an die Lichtkörper. Aber

zwar auf der einen Seite, und unterscheidet sich dadurch die voorhoes kommen ja erst am vierten Tag, wie kön

vom Stein. Aber auf der anderen Seite, was ist das für

ein Leben ? Im Sinne des Lebens, wie es dem Thiere ken sie denn überhaupt für die zweite Periode den Tag constatiren? Nun, die Sache liegt so, dass auf die Folge

oder gar dem Menschen zukommt, ist es mehr ein Nichtder Tage in der zweiten Periode kein besonderes Gewicht

Leben, als ein Leben. Auf Grund dessen ist die Pflanze gelegt wird. Wir können die einzelnen Tage auch ver

eben, wie gesagt, mehr ein ideelles Organisches. Nun setzen, und die zweite Periode mit Sonne, Mond und

haben wir an der Hand dessen, dass die zweite Periode Sternen beginnen lassen. Das liegt im Geiste der Alex

in zwei Theil-Perioden zerfällt, im Ganzen eigentlich nicht andrinischen Interpretation. Diese Sachlage werden wir

zwei Perioden, sondern drei Perioden, die Vorbereitungsweiter unten noch näher besprechen.

Periode, die anorganische Periode, die organische Periode. Werfen wir nun einen Rückblick auf die Jüdische Al

Die zweite Periode von diesen dreien brachte also die chemie, wie wir sie früher haben kennen lernen, so wissen

reelle anorganische Welt. Was mehr ideel war, das Licht wir, dass die eigentliche Jüdische Alchemie in Bezug, a

auf

des ersten Tages, wurde aus dieser zweiten Periode gedie Schöpfungsgeschichte nach 6 Tagen annimmt:

strichen und in die erste Periode versetzt. Daraus ergiebt

sich der Satz: Wo die zweite Periode etwas hat, was mehr Eine Vorbereitungs - Periode, in der die Vorbereitung zum Wasserverwandlungs-Experiment im Grossen getrofion

ideell als reell ist, da wird dieses Etwas gestrichen, und wird;

der ersten Periode einverleibt. Dieser Satz wird nun der Eine zweite Periode, in der Gott die anorganische und

dritten Periode zu Liebe extendirt und gesagt: So wie da, organische Welt schafft. In ihr bringt der erste Tag:

wir in der zweiten Periode ein mehr ideelles Etwas Sonne, Mond und Sterne, der zweite Tag den Himmel,

haben, so wie da dieses Etwas aus der zweiten Periodo der dritte Tag den Orbis terrarum fixus et fluidus, der gestrichen, und in die erste Periode versetzt wird, so wird

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