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Lentar-Qualitäten. Das reee Eement Wasser ist ihm das Esde: Waseer = Wasser: Luft.

Wasser, welches er im Gerässe vor sich steben hat. Das In dieser Proportion hat es also 3 Elemente: Erde, ideelle Element Wasser ist das Princip im Wasser, es ist Wasser, Luft vertreten. Es fehit aber das 4. Element: das Wasser, welches bewirkt, dass man sich mit ihm nass Feter. Dirun zu Liebe entwirft er non eine neue Pro- macht. Das reeile Element Feuer ist das Feuer, welches partioti. Das Feuet wird in de betreffenden Stelle der im Ojen brennt. Das ideelle Element Feuer ist das Prinsscb'ipíung geschichte mit der Luft zusammenstelit (Vers 4, cip im Feuer, es ist das Feuer, welchs bewirkt, dass vergl. darüber weiter untens. Das führt ihn darauf, in der man sich an ibm verbrennt. Cad so das analoge VerDeuen Proportion da, Veská'ıniza aufzustellen : Luft zu häliniss bei Erde und Luft. Feuer. Damit bat er denn einen Theil der neuen Proportion. So bat denn Pialo ebensowohl reelle als ideelle EleUm nun zum anderen Theile derselben zu kommen, nimmt mente. Bezüglich der ideellen Elemente will er aber er den Tbeil, mit der die erste Proportion aufhörte, das auch, dass sie nicht blos als Vier, sondern auch als Eins ist: Wasser zu Luft. Crd so kommt denn heraus :

auigeiasst werden sollen. Die ideelien Elemente als Ein Wasser: Luft Luft: Feuer.

Eement sind ihm das Feuer. Dazu kommt er einestheils Auf die Weise int denn zugleich das erzielt, dass in derartig, weil das Feuer, als der 2. Jüdischen Schöpfungsbeiden P'roportionen die Endglieder verschieden, die Mit. periode angehörend, eine Exclusivstellung dem Wasser, tlglieder gleich sind.

der Erde, der Luft gegenüber einnimmt. Andererseits Indem dun Plato beide Proportionen zusammenstellt, kommt er dazu derartig, dass es in der Schöpfungsgeschichte ragt er, wenn zwei Grönnen einer dritten gleich sind, so heisst: „Und Gott sprach es werde Licht. Und es wurden eind sie einandes gleich. Das Verhältnies von Erde zu Sonne, Mond und Sterne. Hier hat er denn 4 Feuer: Wasser ist gleich dem Verhältnis von Wauser zu Luft, 1) Licht, 2) Sonne, 3) Mond, 4) Sterne. Da hat er aus und ebenso int das Verhältniss von Lust zu Feuer gleich dem Einstandpunci ein Feuer, und aus dem Vielstanddein Verhältnis von Wasser zu Luft. Also ist das Ver- punct vier feuer. Daraus zieht Plato denn den Schluss, hältning von Erde zu Wasser gleich dem Verhältniss von dass das eine Feuer in seiner biblischen Vierzahl so Luft zu Feuer. Das ist:

schwer wiegt, als die Summe der 4 Elemente. Erde: Wauser = Luft: Feuer.

Ja, er geht noch weiter. Die ideellen Elemente will er Und damit hat denn Plato die Basis für sein Schema. nicht nur aus dem Eingesichtspuncte des Feuers aufgefasst Er sagt nicht, dass ihn die Jüdische Schöpfungsgeschichte wissen, sondern auch aus dem Zweigesichtspunct des Feuers auf seine zwei urupriinglichen Proportionen führe, er sagt, es und der Luft. Damit lehnt er an Vers 4, gemäss dessen i-t, absolut aufgefaent, sachgemäss, und dem inneren Ver- Gott das Licht von der Finsterniss schied. Diese Finster. bältnisse der Elemente zu einander entsprechend, dass niss fasst er als eine das Licht verhüllende Luft, als einen man die Proportionen aufstellt:

das Licht verhüllenden Nebel. Diese Luft ist mit dem Erde: Wasser Wasser: Luft

Feuer zusammen, denn sonst braucht Gott nicbt Licht Wasser: Lust Luft: Feuer.

und Finsterniss zu scheiden. Wenn Plato also auf das Cod de dies sachgemäss ist, so folgt arithmetirch von eine Feuer lossteuert, so liegt es nahe, dass er zugleich selbst, dass

auf die Luft reflectirt, die sich diesem Feuer anschmiegt. Erde: Wasser Luft: Feuer.

Aus diesem Sachverhalt ersehen wir denn zugleich, dass Durch diese Gleichung hat er nun die 4 Elemente in Plato nicht nur, wie Heraklit und Empedokles in der Jüder Mitte durch das Gleichheitszeichen getheilt. Damit dischen Schöpfungsgeschichte auf den Passus reflectirt: Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurden Sonne, Mond und Sterne“, sondern dass er noch einen Passus weiter gebt, und hinzufügt: „Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsterniss“.

Das Jüdische Weltengefäss fasst Plato als Weltenkugel. Es befindet sich also in der Weltenkugel die Summe von Erde, Wasser, Luft, Feuer.

Plato kommt nun auf die Idee, die letztere zu zeichnen. Und indem er einfach auf dem Papiere zeichnet, wird die Kugel zum Kreise. Er hat also:

Erde

Odler 60:

Feuer Wasser

Luft Erde das heisst, wenn du drehst, so halte dir Feuer und Wasser einerseits, und Luft und Erde andererseits auseinander. Oder endlich so: Feuer Wasser

1 Luft

Erde das heisst, wenn du drehst, so sieh darauf, dass Feuer und Luft einerseits und Wasser und Erde andererseits beisammen bleiben.

Wasser

Feuer

| besuen dies feabeta Plato in's Auge, und reiht demzufolge

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d

mit einem Kreise umgeben. Sobald er das aber hat, denkt an das Umkehrungs-Monoeuvre ein liegendes Kreuz, zwei er, wenn ich das Elementen - Schema mit einem Kreise verticale Striche und zwei perpendiculäre Striche. Diese umgeben vor mir habe, so heisst das, das Schema soll fügt er sich alsdann zu einem Quadrate zusammen, welsich umkehren. Denn im Kreise ist das Emblein des sich

ches zwei Diagonalen hat. Somit führen ihn die beiden Drehens, des sich Umkehrens gegeben. Halt, denkt er Umkehrungsweisen einerseits zu zwei Kreisen, andererseits nun, das geht nicht. Mein Schema soll bleiben, wie es zu einem diagonalisirten Quadrat. Indem er nun den ist, dieses Schema gerade will ich haben, nicht aber die einen Kreis klein zeichnet, den anderen gross, fügt er Umkehrung desselben. Aber die Idee mit dem Kreise das, was er hat, ff. zusammen. will er nicht fahren lassen. Was thut er dem gemäss ? Er schreibt das Schema umgekehrt hin, und macht

A
dam den Kreis darum. Der Kreis bedeutet nun, das
Schema soll sich umkehren. Wenn sich aber das imge-
kehrte Schema umdreht, so wird daraus das richtig ste-
hende Schema. Ohne Kreis macht sich also das Plato-

B
nische Schema so, wie wir es oben haben kennen lernen.
Mit einem Kreise dagegen macht es sich so:
Feuer

Wasser
Luft

Erde Indem er nun das mit dem Kreise umgebene umgekehrte Schema vor sich hat, denkt sich Plato, ich will das Umkehren, auf welches mich das Emblem des Kreises führt, Er setzt das diagonalisirte Quadrat abcd in den grösseren einmal practisch vornehmen. Um ihm hierin zu folgen, Kreis B, und an den grösseren Kreis, B, setzt er den schneide sich der Leser aus Papier eine Kreisfläche, und kleineren Kreis, A, derartig, dass sich beide in a berühren. schreibe darauf links: Feuer, Luft, rechts: Wasser, Erde, In dieser Figur würde also B den Kreis repräsentiren, das ist also das umgekehrte Schema. Zugleich mache er welcher um das umgekehrte Schema gezogen wird, wobei sich oben (Nordpol) ein x, unten (Südpol) ein y. Nun denn bei a Feuer stände, bei c Luft, bei b Wasser, bei nehme er ein viereckiges Stück Papier, und mache sich d Erde. A würde den Kreis repräsentiren, der dafür das auch auf ihm oben ein x, unten ein y. Alsdann lege er Emblem ist, dass die Worte nicht auf dem Kopfe stehen. die Kreisfläche auf die viereckige Fläche so, dass das x Sobald nun Plato diese Figur hat, verlängert er die Diader Kreisfläche nach dem x der viereckigen Fläche zeigt, gonalen und verticalen Quadratseiten nach unten, ce, cf, und das y der Kreisfläche nach dem y der viereckigen dg, dh und macht von b abwärts 7 kleine Kreischen. Fläche zeigt. Nun rotire er die Kreisfläche um 180 Grad, Dann kommt eine Figur heraus, welche Aehnlichkeit hat 80 dass jetzt das x der Kreisfläche nach dem y der vier- mit einer Katze, einem Hunde, einem Männchen, wie die eckigen Fläche weist, das y der Kreisfläche nach dem x Kinder es sich auf die Tafel zeichnen. Der Kreis A ist der viereckigen Fläche. Alsdann ist die Umkehrung des der Kopf (er ist das Emblem dafür, dass die Worte nicht umgekehrten Schemas in das eigentliche Schema vor sich auf dem Kopfe atehen, und hat also eine Relation zum gegangen, man hat jetzt links: Erde, Wasser, rechts: Luft, Kopfe). Der Kreis B ist der Bauch. ce, cf, dg, dh sind Feuer, wo man vorhin hatte links: Feuer, Luft, rechts: die Beine. Die kleinen Kreischen, die von b abwärts Wasser, Erde. Aber der Leser wird sofort sehen, dass er gehen, sind der Schwanz. sich durch sein Umkehren auf die Weise, wie wir es ihm an Und das ist denn das Platonische Welten - Zoon (5wov die Hand gegeben haben, zwar Erde und Wasser nach Mensch und Thier), über welches sich die Gelehrten links, Luft und Feuer nach rechts gedreht hat, dass die so sehr den Kopf zerbrochen haben. Es ist also das PlaWorte aber auf dem Kopfe stehen.

tonische Welten - Zoon nicht mehr und nicht minder, als Indem also Plato das Umkehren des, mit einem Kreise eine Figur, welche sich an das Platonische Schema knüpft. umgebenen umgekehrten Schemas practisch vornimmt, Bei Platos Weltenthier fällt einem unwillkürlich Darwin's erhält er die Worte als solche, welche auf dem Kopfe Urthier ein, doch haben beide selbstredend nichts mit stehen. Worte aber, die auf dem Kopfe stehen, müssen einander zu schaffen. zurecht gedreht werden. Und da dies Zurechtdrehen wieder Plato vergleicht seine Figur übrigens auch mit einem durch einen Kreis, durch das Emblem eines Kreises, re- Wagen, dann sind die Kreise die Räder. präsentirt werden kann, so kommt Plato dazu, an der Ueber die kleinen Kreischen des Schwanzes werden wir Hand seines umgekehrten Schemas nicht einen Kreis, im folgenden Abschnitte das Nähere kennen lernen. sondern zwei Kreise zu constatiren. Nun kann man aber auch das Umkehrungs-Manoeuvre

b. Interpretation des Timaeus. ohne die Papier-Hülfsmittel machen, indem man sich ein- Die verschiedenen Gesichtspuncte, die Plato in's Auge fach im Geiste vorstellt, das eine wird dahin, das andere fasst, baben immer das Weltenthier als Basis, drehen sich dorthin gedreht. Dreht man sich das Schema nun im Geiste, immer und immer wieder um dieses bis in's Detail hinein.

man sich nicht Verkehrtes zusammendrehen, Wer den Timaeus verstehen will, der muss das Weltenz. B. Wasser zu Feuer, Erde zu Luft. Auf dass das thier vor sich haben, und sich nun Schritt vor Schritt nun nicht geschieht, ist es gut, dass, wenn man sich das klar machen, welche Relation die gerade abgehandelte umgekehrte Schema im Geiste zurecht dreht, dass man Materie zu jenem bat. Plato fasst das Weltentbier von sich dann Hülfsstriche zeichnet. Diese Hülfsstriche kann verschiedenen Gesichtspuncten auf. Wo man sich in der man sich nun dreifach zeichnen.

Schrift gerade befindet, da muss man sich stets darüber Entweder so:

Rechenschaft geben, auf dem Terrain welcben GesichtsFeuer Wasser

punctes man sich befindet, und wie sich bei diesem conLuft XErde

creten Gesichtspuncte die Auffassung des Kopfes, des das heisst, drehe so, dass wenn du fertig bist, sich, wie Bauches, des Schwanzes, der Extremitäten des Weltenvor dem Umdrehen, Feuer und Erde, Luft und Wasser thieres gestaltet. Giebt man sich darüber Rechenschaft, im Kreuze gegenüberstehen.

80 macht sich das Verständniss dessen, was Plato will,

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60

muss

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sternen

ZU

worauf er loskteuert, ziemlich leicht, wohingegen man da, Der Demiurg ist gut. Ein Guter hat keinen Neid. Dewo man sich darüber keine Rechenschaft giebt, reinweg rum soll das Schema ibm, dem Demiurgen Plato, gleich im Finsteren umbertappt. Wir wollen hier übersichtlich werden. Plato ist nicht neidisch, dass das Schema das die Hauptgesichtapuncte hinstellen, aus denen im ersten wird, das ist, was er ist: ein Mensch. Nun, das WeltenTheile des Timaeus Kopf, Bauch, Schwanz des Welten- Svor ist ja ein Menseh. Hiermit ist denn die Einleitung thieres ausgefasst werden. Man erbält so Anhaltspuncte i gegeben, on von dem Elementen-Scbema auf das Figurerfür die Orientirung im Einzelnen. Es repräsentirt:

Scbema zu kommen. Die Elemente waren, so bericbtes Der Kopf: Der Bauch: Der Schwanz: Plato, durcheinander, unordeutlich geschaart. Das bezieht Das ideelle Elernent Das reelle Element Die Zahl sich auí das umgekehrte Schema, bei dem die Elemente Das Sein (Ewigkeit) Das Werden

Die Zeit

noch vorläufig die Empedokleischen Elemente ohne UnterHimmel mit Fix.

Erde.

Soone, Mond, Pla- schied von Realität und Idealität sind. Diese ungeordneten neten,

Elemente werden nun mit einem Kreise umgeben, und Gott. Götter des

dadurch zurechtgekehrt und in Ordnung gebracht. Dieser Gott der Erde Dämonen Himmels

Kreis ist der Haupikreis, und damit der grössere, der Kopf des Menschen

Rumpf des Men- Penis des Men- Bauchkreis. Der Hauptkreis, der grössere Kreis, ist er schen

schen

deshalb, weil, wenn man mit Strichien und nicht mittelst Ein- und ZweiArcanuro. Vier-Arcanum Sieben-Arcanum.

Papierkreis und Papierviereck umkebrt, weil man dann

den zweiten Kreis nicht nöthig hat. Indem nun aber Es kann nicht geleugnet werden, dass die Idee, die Al- der Kreis, der um die Empedokleisch en Elemente gemacht chemie an ein Männchen zu knüpfen, wie es sich die wird, der Bauchkreis ist, werden die Elemente in ibn 20 Kinder auf die Tafel malen, von vorn herein abenteuer- den reellen Elementen. Jetzt wird der kleinere Kreis lich, barok erscheint. Indessen Plato weiss das Welten- als Kopfkreis angefügt, und in ibn kommen die ideellen thier 80 geistreich bis in's Einzelne auszubeuten, dass Elemente. Dieser Kopikreis ist die Seele, die vuxit des man sich mit dieser Idee bald ausgesühnt hat, und ihm Ganzen, indem er eben die ideellen Elemente repräsengespannt in seinen Espositionen folgt, wozu man sich um tirt, welche die Seele des Elementen-Schemas bilden, und so mehr bewogen fühlt, als Plato ein wunderschönes dann wird ja auch der menschlichen Seele als HauptGriechisch schreibt. Die Platonische Alchemie im Allge- aufentbaltsort der Kopf zugewiesen. Es ist also nabeliemeinen würde übrigens obne das Weltenthier-Schema nicht gend, dass uns Plato bier den Kopfkreis als vuxi prăso sein, wie sie ist. Denn halb zieht Plato das Welten- sentirt. In der vuxi ist der vous. Dieser vous ist im thier und halb zieht das Weltenthier den Plato. Das Grunde nichts anderes, als das Feuer, aus dessen Einge heisst, Plato lehnt auf der einen Seite die Ideen, die er sichtspunct die ideellen Elemente aufgefasst werden. Dazu vorweg hat, an das Weltenthier, auf der anderen Seite gehört ein besonderer vous, das ist Verstand, um von aber wieder bringt ihn die Ausbeutung des Weltenthieres den 4 ideelleo Elementen auf das Element Feuer auf neue, auf Besonder-Ideen.

kommen. Der vous nun, die Idealität der Idealität, die Das, was sich der Autor vorgenommen, im Besonderen Idealität der ideellen Elemente, verbleibt dem Kopfkreis im Timaeus abzuhandeln, fängt gegen Ende P. 27. der als eigenthümlich. Die vuxn dagegen dilatirt sich zum Ausgabe des Stephanus an: έςιν ούν δη κατ' εμήν δόξαν. Bauchkreise hin, denn dieser enthält die reellen Elemente,

Es wird von vorn das óv dei und das yiyróuevov, und in den reellen Elementen hat man das Abbild der das Seiende und das Gewordene auf's Tapet gebracht. ideelleu Elemente. Die reellen Elemente sind ja blos Das όν αεί sind die ideellen Elemente, das γιγνόμενον das, was sie sind, das ist: Elemente, weil sie sich den die reellen Elemente. Die ersteren sind im Kopfkreise des ideellen Elementen anschmiegen, weil sie der buxh theilWeltenthieres repräsentirt, die letzteren in dessen Bauch- baftig werden. Und so kommt deno heraus, erstens, dass kreise. Indem Plato sein Schema derartig aufstellt: die Welt, das Schema des Plato, ein Scov, und zweitens,

Erde
Luft

dass dies ζώον ist ein: ζώον έμψυχον έννουν.
Wasser Feuer

Gegen Ende P. 30: τούτου δ' υπάρχοντος κ. τ. λ. beziehungsweise dieses Schema dem Kreis zu Liebe um- Das Weltenthier ist ein Scbema. In ihm concentriren kebrt, sollen Erde, Wasser, Luit, Feuer nicht die reellen, sich alle Thiere, man darf sich also nicht ein specielles sondern die ideellen Elemente sein. Er will ja zu seinem Thier hervorheben, und sagen: dies specielle Thier ist Schema den Elementenstock haben, an welchen sich die das Welten:bier. Damit ginge der Standpunct des Schemas Cosmologica und Arcana dann anschmiegen. Da ihm nun verloren. Der Charakter eines Schemas ist die Einheit. die reellen Elemente bereits die Cosmologica sind, so würde Um die Einheit des Schemas soll sich ja die Totalität er, wenn Erde, Wasser, Luft, Feuer die reellen Elemente der Alchemie schaaren. Wenn daher auch das Weltenwären, keinen Elementenstock, sondern einen kozmologi. thier aus mehreren Kreisen besteht, so darf man nicht saschen Stock baben, was er eben nicht im Sinne hat.

Er

gen, es giebt mehrere Welten.“ Es handelt sich um schaut also bei seinem Elementen-Schema nicht auf den ein Schema, eine „Welt.“ Mit der einen Welt bat es Bauchkreis, sondern auf den Kopfkreis, was sich im An- Plato übrigens auch auf den Empedokles abgesehen, wellebnen an das Figuren-Schema auch ganz gut macht, denn cher in seinen 4 Materiae ultimae 4 Welten hatte. der Kopf spielt beim Thiere die erste Rolle, und so spie. Gegen die Mitte P. 31: σωματοειδές δε δή και δρατον len auch die ideellen Elemente die erste Rolle. Das ist απιόν τε κ. τ. λ. nun der Grund, weshalb Plato sagt, der Demiurg, das ist Hier entwickelt sich Plato sein Elementen-Schema auf Plato selbst, wie denn der Platonische Gott hauptsächlich Grund einer Proportion. Ueber dies sein Thun haben Plato selbst ist, der Demiurg habe auf das ratd tauld wir bereits im vorigen Abschnitt, „Einleitung zum Timaeus έχoν geblicht. Dieses κατά ταύτα έχον, das sind die gesprochen, und verweisen auf das, was wir dort gesagt. ideellen Elemente, gebraucht der Demiurg zum napadeyua, Vebrigens haben wir dort das eigentliche Schema des Plato das ist das, was wir Schema nennen. Der Demiurg blickt

Erde

Luft aber nicht auf das yeyovòs, nicht auf die reellen Elemente,

1

Wasser Feuer bei der Aufstellung des Schemas. – Die Welt nun, wie sie entwickelt. Hier entwickelt Platosein umgekehrtes Schema, das aus dem Schema hervorgeht, ist gut, oder mit anderen Schema, welches mit einem Kreise zu umgeben ist, nämlich Worten, die Alchemie, wie sie Plato auffasst, ist gut.

Feuer

Wasser Denn mit etwas Schechtem könnte er, der Welt-erschaffende

Luft

Erde

} Gott, uns verschonen. Will er nun in der Beziehung etwas Demzufolge stellt er denn hier auch umgekehrte ProGutes, so muss das Schema, welches dem Ganzen zu Grunde portionen auf, nämlich liegt, gut sein. Das Schema aber, welches die ideellen

Feuer : Luft = Luft: Wasser Elemente umfasst, ist gut. Denn die ideellen Elemente,

Luft: Wasser = Wasser : Erde vom Eingesichtspunct ausgefasst, sind das Feuer. Von Und bekommt aus diesen beiden als Endproportion diesem aber heisst es ausdrücklich im Vers 4 der Schöp

Feuer : Luft Wasser : Erde fungsgeschichte: Und Gott sah, dass das Licht gut war. Der Jüdischen Schöpfungsgeschichte aus dem Wege geIndem nun das Schema gut ist, die Welt, die aus dem- ehnd, die ihn, wie wir wissen, auf diese Proportionen selben bervorgebt, gut ist, ist ott, Plato selbst auch gut. fubrt, sagt er: Da körperlich Gewordene muss sichtbar

Ende P. 29: λέγωμεν δή, δι' ήντινα (ην) αιτίαν κ. τ.λ. ünd greifbar sein.

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Das körperlich Gewordene“ bezielt sich nun im All- zu den Lungen) nöthig, denn es hat ja nichts zu athmen. gemeinen auf die Welt, welche körperlich ist, im Beson- Es hat keinen Mund und keinen Allerwerthesten nöthig, deren bezieht es sich auf das Schema des Plato, welches es braucht ja nichts zu essen. Woher auch die Nahrung körperlicb, das ist, den früheren Schemas gegenüber, eine nehmen? Es zehrt von seinem eigenen Fett. Wenn man Figur ist. So wie so hat er etwas Körperliches. Das die beiden Seiten des Quadrates im Bauchkreise, die sich Körperliche also ist sichtbar und greifbar. Ohne Feuer in dem Puncte, wo das Feuer steht, treffen, oder auch (Licht) sagt er nun, kann man nichts sehen. Das Greif- eine Seite und eine Diagonale nach dem Kopf hin verbare knüpft sich an das Solide, Massive, sepsov, das längert, so repräsentiren diese die Arme des Weltenthieres. SERED, ist aber in abstracto das, was in concreto Erde Wir haben diese Arme nicht bei der Figur des Weltenist. Und so schafft er sich denn die Elemente Feuer und thieres gezeichnet, damit sie nicht, in den Kofkreis hineinErde als Ausgangspuncte. Zwischen diese Elemente Feuer gerathend, die Anschauung troubliren. Auch diese Arme und Erde schiebt er dann als Bindeglied, deguds, Luft nun, sowie die Hände, die sich stillschweigend an sie und Wasser, und kommt so zu der End-Proportion, die knüpfen, hat das Weltenthier als xóguos nicht nöthig. ihm das Elementen-Schema an die Hand giebt, und welche Und endlich hat es keine Beine und Füsse, die durch ist: Feuer : Luft = Wasser : Erde.

die Verlängerung der Diagonalen und zweier Seiten des Ende P. 32: τών δε δη τεττάρων. κ. τ. λ.

Quadrates nach unten gegeben sind, nöthig. Nun auf diese Wie wir wissen, legt Plato seinem Elementen-Schema die concentrirt sich die ganze Exposition. Plato fängt bei ideellen Elemente zu Grunde, nicht die reellen Elemente, den Augen an, um auf die Füsse zu kommen. die ja bereits Cosmologice sind. Darum schaut Gott bei Bei der rollenden Weltenkugel spielt nun der Bauchder Welterschaffung auf das Ewige, auf das Seiende. Das kreis die Hauptrolle. Denn gerade der Bauchkreis entlegt nun die Idee nabe, man müsse sich bei den Plato- stand ja dadurch, dass sich Plato sein Schema in der nischen Proportionen auch an die ideellen Elemente hal- Weltenkugel vorstellt. Indessen hat auch der Kopfkreis ten. Das will Plato aber nicht. Wir wissen ja, dass zu der rollenden Weltenkugel cine Relation. Eine rollende sich die Sache ff. verhält. Plato hat zuvörderst die Em- Kugel nämlich rollt weiter und bei dem Weiter - Rollen pedokleischen Elemente. Aus ibnen macht er ein umge- dreht sie sich auch um sich selbst. Wir haben also 2 kehrtes Schema, und umgiebt das mit einem Kreise. Da Bewegungen der Kugel, und die eine von ihnen ist in dieser Kreis nun der Bauchkreis ist, und auf den Bauch- dem Kopfkreise repräsentirt. kreis die reellen Elemente kommen, 80 verwandeln sich P. 34. Zu Anfauge: ούτος δή πάς όντος (όντως) αεί die Empedokleischen Elemente in die reellen Elemente loyiduos %. t. d. des Plato. Dass nun aber die Elemente im Bauchkreise Plato nimmt 3 alchemistische Grundprincipe an: Das so stehen, wie sie stehen, darauf führt den Plato die ideelle Element, das reelle Element, die Zahl. Die beiden Proportion. Also knüpft sich die Proportion an die ersteren haben wir bereits gehabt. Die letztere kommt reellen Elemente. Dass sich nun die Proportion an die jetzt an die Reihe. Das ideelle Element entspricht dem reellen Elemente knüpft, das wird hier derartig hervor- Kopfkreise des Weltenthieres, das reelle Element dem gehoben, dass Plato sagt, von den 4 Elementen werde Bauchkreise. Die Zahl entspricht dem Schwanze. Der je ein Ganzes zur ξύςασις του κόσμου, Zar Auf- Schwanz des Weltenthieres besteht aus 7 Kreisen. Die stellung des Figuren-Schemas genommen, das ist zur an

Zahl wird also mæt' Foxin als Sieben genommen, was fänglichen Aufstellung, bevor ausser dem Bauchkreise noch selbstredend damit zusammenhängt, dass die Sieben-Arnichts da ist. Diese ganzen Elemente sind eben die rr. canen-Zahl die eigentliche Arcanen-Zahl ist. Der Schwanz ellen Elemente. Denn die reellen Elemente bestehen aus fängt an dem Puncte des Quadrates an, wo das Wasser den ideellen Elementen plus einem Etwas. Indem also steht, und geht von da abwärts an der Peripherie des der Demiurg die Figuren-Welt auf Grund der 4 Elemente Bauchkreises. Er steht nicht in der Luft, sondern liegt entwirft, bedient er sich zu dem Endzweck der ganzen auf dem Bauchkreise auf. Denn es heisst ausdrücklich: Elemente. Den eigentlichen Grund, weshalb der Deiniurg FEWTEV (nach aussen hin) nepiexáluwe (bedeckte herum, die ganzen Elemente nimmt, und den wir so eben erwähnt der Demiurg nämlich) to owua (den Banchkreis) aurñ haben, verschweigt nun Plato, indem er in ächt alchemi-ravin (mit der puxn, das ist die pux) als Zahl, und stischer Weise hinter dem Berge hält. Statt dessen prä- Zahl als Schwanz). Eigentlich sind die idellen Elemente sentirt er uns drei mystificirte Gründe, und sagt, die Suche die vuxn. An sie schliessen sich aber auch reellen Elehabe erstens deswegen statt, damit das Weltenthier mög- mente als vuxn nun das wissen wir bereits. Sobald lichst ein vollständiges Ganze seie, zweitens deswegen, sich nun die beiden Grundprincipe : ideelles und reelles damit nichts übrig bleibe, woraus eine zweite Welt ge- Element den 3 Grundprincipen: ideelles Element, macht werden könne, und endlich deswegen, damit die reelles Element, Zahl extendiren, extendirt sich auch die eine Welt nicht dem Aller und der Krankheit unterworfen Wuxiy über alle 3. Wo es sich um die 2 Grundprincipe : sei. Nun, das sind die gewöhnlichen alchemistischen ideelles und reelles Element handelt, da ist der EingesichtsSprünge.

punct der vuxn das ideelle Element. Wo es sich aber Ρ. 33. zu Anfange : σχήμα δε έδωκεν (και σχήμα δε) um die 3 Grundprincipe: ideelles und reelles Element, Zahl *. 1. A.

handelt, da ist der Eingesichtspunct der Vuxn die Zahl. Gott schuf am Anfang Himmel und Erde, wobei der Denn bei allen dreien haben wir die Zahl. Bei der Zahl Himmel das Weltengefäss darstellt. Das Weltengefäss als solcher haben wir die Zahl eo ipso, beim ideellen Elehat eine Kugelgestalt. Die Kugel wird nicht wie das Ei ment haben wir die Zahl 1 (Feuer) oder 2 (Feuer und der Jüdischen Schöpfungsgeschichte eingeschlagen, sondern Luft), beim reellen Element haben wir die Zahl 4 (vier bleibt intact. Die Welt entsteht innerhalb der Kugel, und Elemente: Erde, Wasser, Luft, Feuer). Damit hängt es wir befinden uns in dieser Weltenkugel, in diesem Welten- zusammen, dass Plato die Zahl direct puxii nennt, und gefäss, wie es Gott zu Anfang geschaffen. Also ist die dass die Hauptrepräsentation der Zahl, das ist der Schwanz, Welt eine Kugel. Eine Kugel hat keine andere Mission, zur Wuxi wird. Am Weltenthier haben wir den Eingeals zu rollen. Indem also das Platonische Figuren-Schema sichtspunct der wuxv als ideelles, reelles Element, Zahl die Welt darstellt, brauchen wir in dieser Beziehung darin, dass Kopfkreis und Bauchkreis im Feuerpuncte des nicht die Beine, welche durch die Verlängerung der Dia- Quadrates, Bauckreis und Schwanz im Wasserpuncte des gonalen und zweier Seiten des Quadrates nach unten Quadrates zusammenhängen. Wir haben also vorwärts entstehen. Die Welt braucht ja nicht zu gehen, sie hat das Extendiren der vuxn vom Kopf durch das Quadrat blos zu rollen, und darum sind die Kreise des Figuren- hindurch zum Schwanze, und rückwärts das Extendiren Schemas glatt. Dass nun Plato sein Weltenthier als der puxii vom Schwanz durch das Quadrat des BauchWelt, und nicht als Mensch und Thier mit Beinen kreises zum Kopfe (in welchem letzteren die YuXV zum nöthig hat, um zu gehen, statt zu rollen, das führt ihn vous wird). Den Eingesichtspunct von ideellem Element, darauf, zu exponiren, dass das Weltenthier als Welt reellem Element, Zahl schildert Plato ff. In die Mitte des auch alles das nicht nöthig hat, was Mensch und Thier ideellen Elementes (αμέριςον, κατα ταύτα έχον) und nöthig haben. Das Weltenthier hat in dieser Beziehung des reellen Elementes (uapisov, Sate pov) stellt der Demikeine Augen nöthig, denn es hat ja nichts zu sehen. Es urg die ou'oíc (xar' 250x1w) das ist die Zahl. Aus diesen hat keine Ohren nöthig, denn es hat nichts zu hören. dreien macht er nun eine ganze idéa, das ist einen AllEs hat keine Athmungsorgane (Nase und deren Fortsetzung gemein-Abzug. Bei dieser einen idéa wird die Natur des

zu

er

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reellen Elementes mit Gewalt in das ideelle Element gezwängt. Dieser Gewaltstreich betreffs des reellen Elementes hat statt vom arcanologischen Gesichtspuncte. Nämlich die ideellen Elemente entsprechen dem Ein- und Zweiarcanum, die reellen Elemente dem Vierarcanum. Das Einund Zweiarcan'ım sind also für Plato Idealitäten, wogegen das Griechische Vierarcanum ihm eine Realität ist. Vor dem Richterstuhle der Realität können aber im Grunde nur die 7 Arcana bestehen. Vier Arcana sind im Grunde auch nichts anderes als eine Idealität. Da sie nun trotzdem, als dem Bauchkreise angehörend, eine Realität sein sollen, so drängt sie Plato mit Gewalt in die Idealität hinein. Da nun der Eingesiehtspunet von ideellem, reellem Element und Zahl auf die Zahl hinauskommt, so hat Plato in der Zahl nicht nur diese, sondern den Inbegriff von Zahl, ideellem, reellem Element.

Und jetzt kommt er

Ende P. 35: ήρχετο δε διαιρείν ώδε κ. τ. λ. auf seine Zahlenphilosophie.

Plato nimmt mit den Juden 7 philosophische Zahlen an. Diese sind aber nicht 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, sondern: 1, 2, 3, 4, 8, 9, 27.

Die 1, 2, 3, 4 hat er auf Grund des Pythagoräischen Lehrsatzes. Die 8, 9, 27 erhält er auf Grund von Proportionen. Die Proportion ist ihm das, was dem Pythagoras das Addiren ist.

Bei den Zahl-Proportionen lehnt Plato an seine Elementen-Proportionen. Aus den Zahlen 1, 2, 3, 4, die er als gegebene hat, nimmt er sich zuvörderst die 1, 2, 4 und verwerthet sie zu zwei Proportionen. Die erste ist:

1:2

2:4 das ist das Analogon zu

Feuer : Luft Luft: Wasser Bei dieser Elementen - Proportion sind die Mittelglieder Luft, Luft gleich, die End, lieder Feuer, Wasser ungleich. Ebenso sind bei der Zahl - Proportion die Mittelglieder 2, 2 gleich, die Endglieder 1, 4 ungleich. Die zweite Proportion ist:

4:2 8:4 Diese Proportion soll nun ein Analogon sein zu der Elementen - Proportion:

Luft: Wasser = Wasser : Erde Im Grunde ist sie es aber nicht, denn wenn sie es wäre, so miisste sie anfangen mit dem, womit die erste Proportion schliesst, das ist mit:

2:4 Thäte sie das aber, so käme als ganze Proportion heraus :

2:4 = 4:2 womit wir auf dem alten Flecke wären. Darum giebt Plato als zweite Proportion eben 4:2 = 8:4 und hilft sich so, dass er sagt, wenn diese Proportion auch nicht gerade ebenso anfängt, wie die erste Proportion schliesst, so kommen in ihr doch zu Anfang dieselben Zahlen 2 und 4 vor, wie im Schlusse der ersten Proportion. Und dann sagt er ferner, wenn bei dieser Proportion 4:2=8:4 auch nicht die inneren Glieder gleich sind, wie bei der Proportion Luft: Wasser Wasser : Erde, so sind doch die äusseren Glieder gleich, nämlich die beiden Vieren.

Auf diese Weise bekommt Plato zu den philosophischen Zahlen 1, 2, 4 die 8 als neue philosophische Zahl.

Des Ferneren nimmt er sich nun aus den gegebenen Zahlen 1, 2, 3, 4 die 1 und 3 und verwerthet sie ebenfalls zu zwei Proportionen. Die erste Proportion ist:

1:

33:9 das ist wieder ein Analogon zu:

Feuer : LuftLuft: Wasser. Die zweite Proportion ist

3:9 9:27 Das ist nun in der That ein Analogon zu:

Luft: Wasser — Wasser: Erde Denn die neue Proportion fängt gerade so an, wie die alte aufgehört mit dem Verhältniss 3:9. Und die Mittelglieder 9, 9 sind dieselben, wie sie bei der ElementenProportion als Wasser dieselben waren.

Auf diese Weise bekommt denn Plato zu den philosophischen Zahlen 1 und 3 die 9 und 27 als neue philosophische Zahlen, und hat damit in Summa die philosophischen Zahlen:

1, 2, 3, 4, 8, 9, 27. Diese Zahlen präsentirt er uns derartig, dass der De.

miurg das Eine, was aus der Mischung von ideellem und reellem Element, Zahl erhält, theilt. Der Demiurg theilt nämlich ff.

Zuerst nimmt er einen Theil vom Ganzen.
Dann nimmt er das Doppelte des ersten Theiles.

Den dritten Theil nimmt er als anderthalb Theil des zwei ten Theiles, (oder) als dreifachen Theil des ersten Theiles

Den vierten Theil nimmt er als doppelten Theil des zweiten Theiles.

Den fünften Theil nimmt er als dreifachen Theil des dritten Theiles.

Den sechsten Theil nimmt er als achtfachen Theil des ersten Theiles.

Den siebenten Theil nimmt er als siebenundzwanzig. fachen Theil des ersten Theiles.

Nennen wir also die sieben Theile A, B, C, D, E, F, G, so haben wir:

A -- 1
B= 2 A. Da aber A== 1, so ist 2A=2, also B= 2.
C=1'/,B. Da aber B= 2, so ist 1'/,B = 3/,. 2 = 3,

also C=3. Oder auf andere Weise ist:
C=3A. Da aber A=1, so ist 3A = 3, also C= 3.
D=2B. Da aber B= 2, so ist 2B=4, also D=4.
E=3C. Da aber C=3, so ist 3C = 9, also E= 9.
F=8A. Da aber A=1, so ist 8A=8, also f=8.
G=27A. Da aber A=1, so ist 27A=27, also G= 27.

Damit ergeben also die Theile die philosophischen Zahlen: 1, 2, 3, 4, 9, 8, 27.

Ρ. 36 μετά δε ταύτα ξυνεπληροίτο κ. τ. λ.

Der Weg, den Plato ursprünglich geht, ist natürlich der, dass die Proportionen ihn auf seine, ihm eigenthümlichen philosophischen Zahlen führen. Hier geht er gerade den umgekehrten Weg. Er stellt seine philosophischen Zahlen als ein fait accompli hin und kommt nun mit den Proportionen hinterdrein.

Bei den Zahlen 1, 2, 3, 4, 9, 8, 27 haben wir ein Zweiund ein Drei-Verhältniss. Das Zwei-Verhältniss ist bei den Zahlen 1, 2, 4, 8. Das Drei-Verhältniss ist bei den Zahlen 1, 3, 9, 27.

Plato hält sich nun einestheils an das Zwei-Verhältniss und anderentheils an das Drei - Verhältniss, und streicht das, was in diese Verhältnisse nicht passt.

Hält er sich an das Zwei-Verhältniss, so streicht er in der Reihe

1, 2, 3, 4, 9, 8, 27 die Zahlen 3, 9, 27, denn die passen wohl in das DreiVerhältniss, nicht aber in das Zwei-Verhältniss.

Hält er sich an das Drei-Verhältniss, so streicht er in der Reihe

1, 2, 3, 4, 9, 8, 27 die Zahlon 2, 4, 8, denn die passen wohl in das ZweiVerhältniss, nicht aber in das Drei-Verhältniss.

Wo nun eine Zahl gestrichen wird, da entsteht ein Diastema. Also hat er beim Zwei-Verhältniss:

1, 2, Diastema, 4, Diastema, 8, Diastema Beim Drei-Verhältniss hat er:

1, Diastema, 3, Diastema, 9, Diastema, 27 Jedem Diastema wird nun eine Proportionszahl gegeben. So entsteht statt: 1, 2, Diastema, 4, Diastema, 8, Diastema jetzt: 1, 2, 2

8, 4 Es entsteht statt: 1, Diastema, 3, Diastema, 9, Diastema, 27

jetzt: 1, 3 , 3, 9 9, 9,27 Jede der Reihen soll nun zu zwei Proportionen verwerthet werden. Zu zwei Proportionen sind aber acht Zahlen nöthig, wo doch unsere Reihen jegliche nur sieben Zahlen hat. Demgemäss ist noch je eine Zahl einzuflicken. Das geschieht nun derartig, dass in der Reihe :

1, 2, 2, 4, 2, 8, 4 an der fünften Stelle eine 4 eingeflickt wird, und dass in der Reihe:

1, 3, 3, 9, 9, 9, 27 an der fünften Stelle eine 3 eingeflickt wird. Nun gestalten sich die Reihen auf's neue so:

1, 2, 2, 4, 4, 2, 8, 4

1, 3, 3, 9, 3, 9, 9, 27 An der Hand dieser Reihen enthält man dann, wenn man von Zahl zu Zahl schrittweis vorrückt, die Proportionen:

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2 ,

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