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aufgedeckt worden. Die zweite grosse Blütezeit der kirchlichen und profanen Architektur im 15. Jahrhundert begann init der Herrschaft Adolphs II. von Kleve. Der erste Klevische Herzog selbst ging mit seinem Beispiele voran: in Wesel, Schermbeck, Isselburg errichtete er starke und umfangreiche Burgen, die Mauerringe und Befestigungen aller seiner Städte erneuerte er; in seiner Regierungszeit liegen die Keime jenes raschen Aufblühens der Städte und des Bürgertums, das seinen sprechendsten Ausdruck in einer rein bürgerlichen Kunstthätigkeit fand: die grosse Kalkarer Bildschnitzerschule erhielt ihre Gegenstücke in Emmerich und Wesel. Für die kirchliche Architektur am Ausgange dieser Periode bezeichnen die Höhepunkte die Aldegundiskirche zu Emmerich, die Matena- und die Willibrordikirche zu Wesel. Die grossen rechtsrheinischen Kirchenbauten sind nicht unversehrt auf uns gekommen wie der Viktorsdom zu Xanten, die Nikolaipfarrkirche zu Kalkar. Die letzten Wellen des niederländischen Bildersturms schlugen bis nach Emmerich, und die Weseler Kirchen, wiewohl von der grossen Bewegung der Bilderstürmerei verschont, wetteifern in nüchterner Nacktheit mit den holländischen Domen. Die bewegliche Klage Vondels wird lebendig, die der Dichter über den Untergang von St. Katharina in Amsterdam anstimmte:

Een Koninghs Bruit, na d'overrompelingh
Van eenig Rijck, berooft op hare staetsi

Van sluierpracht, gesteente, parle, en ringh,

En jammerlijck mishandelt, en geschonden. Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts erst war der ganze Landstrich nördlich der Lippe mit Ausnahme von Elten Eigentum der Grafen von Kleve geworden. Die Herrschaft Ringenberg war schon 1257 an Kleve übergegangen, wie 1210 die Grafschaft Dinslaken; im Jahre 1392 wurde endlich auch die Grafschaft Aspel, die sich seit dem 1. Jahrhundert im Besitz des erzbischöflichen Stuhles zu Köln befunden hatte, an Kleve abgetreten. Wesel selbst gehörte zum Landdrostenamt Dinslaken, das nördliche Gebiet zu den Amtmannschaften Rees und Hetter, Bislich, Emmerich und Limmers.

Die spätere Geschichte des Kreises ist auf das engste mit den Schicksalen der Stadt Wesel verknüpft, der eigentlichen Hauptstadt des Kreises, die durch ihre kommerzielle und militärische Bedeutung die alte Landeshauptstadt Kleve rasch überflügelt hatte.

Ob Kleve gleich das Haupt, ist Wesel doch das Herz
In diesem Herzogtum, drum ist es auch umgeben
Mit einer starken Brust – man sieht es wieder leben

Durch reiche Nahrungs- Kraft nach überstandnem Schmerz. singt der Magister Kayser in seinem Klevischen Parnass. Der Ort, ursprünglich eine Villa im Besitz der Abtei Echternach, später der Herzöge von Brabant, erst seit 1163 im erblichen Banne der Grafen von Kleve, erscheint schon in der Mitte des 12. Jahrhunderts am Rheinhandel beteiligt, nach der Erhebung zur Stadt im Jahre 1241 blüht er rasch empor, mit Freiheiten und Privilegien von den Grafen von Kleve freigebig ausgestattet. Seit dem Jahre 1350 war die Stadt Mitglied des Hansabundes. Wesel bildete den Stapelplatz für das aus dem Süden kommende Holz- und Steinmaterial. Um die Wende des 15. Jahrhunderts schuf hier eine blühende Bildhauerschule die steinernen Kunstwerke, die noch die Pfeiler des Xantener Doms zieren. Am Beginn des 16. Jahrhunderts lebte hier der Maler Johannes Jodoci, Apelleie artis pictor insignis, wie er in einem Kontrakt über sein Hauptwerk, den Hochaltar zu Werden, heisst. Die von Tournai geflüchteten Wallonen führten 1549 die Fabrikation von Tapisserien ein.

Am frühesten unter allen niederrheinischen Städten hat sich Wesel der Reformation zugewandt, hier hatte schon 1523 Adolf Clarenbach gepredigt, 1568 wurde hier die erste reformierte Synode abgehalten. Damit war Wesel zur Hochburg und zum Vorort der Reformation am Niederrhein geworden – die Stadt hat ihre Stellung bis jetzt zu wahren gewusst. Am Ende des 16. Jahrhunderts beginnen ihre Leiden. Zuerst im Jahre 1586 die Pest, die über die Hälfte der Einwohnerschaft hinwegraffte, dann die Brandschatzungen von 1586 und 1588, endlich die Schrecknisse des fürchterlichen Jahres 1598. Die Banden des Admirals Franz Mendoza, der durch das Jülicher Land in's Klevische gezogen war, erschöpften alle Grausamkeiten gegen das unglückliche Land – die Schlösser zu Diersfordt, Bellinghoven, Groin, Empel, Hueth, die Klöster Marienthal und Schledenhorst wurden ausgeplündert und das flache Land verheert. Im Jahre 1614 wurde die Stadt wieder durch die Spanier eingenommen, 1672 von den Franzosen erobert. Der Handel versiechte, der Hafen versandete, der feste Ring von Mauern und Bastionen drohte die kräftig aufstrebende Stadt in seiner eisernen Umarmung zu ersticken: erst die Entfestigung Wesels im Jahre 1891 hat eine neue verheissungsvolle Zeit wirtschaftlicher Blüte eröffnet.

Unbedeutende Höhen von Diluvial-Ablagerungen ziehen sich wellenförmig als Scheidegrenze zwischen der Rhein- und Isselniederung von Südosten nach Nordwesten und erheben sich nur in dem Eltenberge zu einem stattlicheren, die Gegend weithin beherrschenden Bergrücken. Der Boden der Niederung wechselt vom schwersten Alluvialboden bis zum leichtesten Sandboden. Festes Gestein fehlt dem Kreise. Nur in den Isselniederungen findet sich der Raseneisenstein in grosser Menge, auf dem der Betrieb der Isselburger Hütte basiert. Wie in den Nachbarkreisen Kleve und Moers war somit die Bauthätigkeit auf den Backstein und den Tuff angewiesen, für den der Rhein eine breite und bequeme Handelsstrasse darstellte.

LITTERATUR.

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J. F. KNAPP, Regenten- und Volksgeschichte der Länder Cleve, Mark, Jülich, Berg
und Ravensberg von Karl dem Grossen bis auf die Vereinigung mit der Preussischen
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4. Zur Geschichte von Gelderland. Joh. VAN SOMEREN, Herstelde oudtheyt ofte beschryvinghe van Batavia, wesende een gedeelte van't hertoghdom Gelre

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