Metapher und Kreuz: Studien zu Luthers Christusbild

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Mohr Siebeck, 2005 - 677
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English summary: Although Luther's theology of the cross has always been an important subject of research, there are scarcely any suitable historical-systematic monographs which deal particularly with Luther's interpretation of the crucified Risen One. Jens Wolff provides a case study of the cross and the resurrection. Making use of various examples, he analyzes Luther's interpretation of Psalm 22 in Luther's second lecture on the Psalms. This shows a close connection to the 'Antilatomus' and the phrase Christusafactus est pecattum metaphorice (2 Cor. 5:21). The author demonstrates how Luther uses metaphors of Christ to show that Christ is constantly present, but he does not play down the crucifixion. The author was awarded the Martin Luther Prize in Wittenberg for this work. German description: Jens Wolff untersucht das zentrales Thema der christlichen Theologie: die Christologie. Einen Knotenpunkt christologischer Lehrbildung stellt Martin Luthers Konzeption dar. Wahrend Luthers Kreuzestheologie schon immer ein prominenter Forschungsgegenstand war, gab es seit Erich Vogelsangs Pionierstudie Die Anfange von Luthers Christologie (1929) keine geeignete historisch-systematische Spezialmonographie uber Luthers Deutung des gekreuzigten Auferstandenen. Jens Wolff bietet nun eine case study zu Christi Kreuz und Auferstehung. Er analysiert exemplarisch Luthers Auslegung des christozentrisch gedeuteten Psalm 22 aus der zweiten Psalmenvorlesung. Sie weist einen engen Zusammenhang mit dem Antilatomus und der kreuzestheologischen Formel Christus ... factus est peccatum metaphorice auf (vgl. 2Kor 5,21). Das systematisch-theologische Ziel der Untersuchung ist die Ausarbeitung einer theologischen Metaphorologie unter Rekurs auf Luthers plurale Heilsmetaphorik, deren bekanntestes Element das Bild vom seligen Tausch und frohlichen Wechsel ist. Der Kreuzestod des gottverlassenen Christus und seine Auferstehung kommen bildlich zur Sprache, wie anhand des Heilswortes vom Tod des Todes erortert wird. Die historisch-systematische Arbeit am Modellfall zeigt, dass Luther nahezu uberall metaphorisch redet, ohne das Kreuzesgeschehen zu verharmlosen. Dies unterscheidet ihn von der traditionellen exegetischen Uberlieferung zu Psalm 22, z.B. den Psalmenkommentaren von Augustin, Hieronymus, Thomas von Aquin und Cajetan, wahrend sich grossere Ubereinstimmungen mit den Psalmenkommentaren von Melanchthon, Bucer, Zwingli und Calvin ergeben. Luther gebraucht bildhafte Rede von Christi Kreuz und Auferstehung in ausserordentlich grosser Formvarianz. Von dieser Sprachdynamik kann nicht zuletzt die Predigt der Gegenwart profitieren. Jens Wolff wurde fur dieses Werk 2004 mit dem Martin-Luther-Preis in Wittenberg ausgezeichnet.

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Spis treści

Einleitung
1
Psalm 22 als Leittext zu Luthers Christusbild
19
Der Aufbau der Einleitung zu Ps 22
41
Der neutestamentliche Christus als Schlüssel zum Alten
61
Die metaphorische Wahrheit des Gekreuzigten
85
Kreuz und Auferstehung im Bild
104
Gottes Tod für das Leben des Sünders
143
Gottes Sünde im Antilatomus 2Kor 521
183
Das gekreuzigte Miteinander von Gott und Mensch in Jesus
408
Das Leben Gottes Luthers Exegese von Ps 222032
447
Gottes Leben und des Todes Tod
480
Die Präsenz des gekreuzigten Auferstandenen V 2732
508
Wortmetaphern und Metaphernworte
532
Epilog
586
Quellen und Literaturverzeichnis
609
Register
641

Das geschriebene Wort vom Gekreuzigten und bildhafte Rede
269
Der Gekreuzigte als Heilsereignis pro nobis Ps 221219
340

Kluczowe wyrazy i wyrażenia

Informacje o autorze (2005)

Jens Wolff, Geboren 1968; Studium der evangelischen Theologie in Bielefeld, Tubingen, Halle (Saale) und Munchen; Angestellter am Institut fur Spatmittelalter und Reformation in Tubingen; kirchengeschichtliche Assistentur an der Universitat Munster; 2003 Promotion; 2005 Ordination; seit 2009 Mitarbeiter im DFG-Projekt Sigmund von Birken im Fachbereich Evangelische Theologie Universitat Hamburg (Edition der geistlichen Lyrik des Barockschriftstellers); seit 2012 Mitarbeit am Institut fur Bildtheorie im DFG-Projekt aBild und Tod, Universitat Rostock.

Informacje bibliograficzne