Deutscher glaube und brauch im spiegel der heidnischen vorzeit, Tom 2

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Strona 344 - Er schlug die Trommel auf und nieder, Sie sind vorm Nachtquartier schon wieder Ins Gäßlein hell hinaus, Trallerie, Trallerei, Trallera, Sie ziehn vor Schätzeis Haus. Da stehen morgens die Gebeine In Reih und Glied, wie Leichensteine, Die Trommel geht voran, Trallerie, Trallerei, Trallera, Daß sie ihn sehen kann.
Strona 166 - Die wir dem Schatten Wesen sonst verliehen, Sehn Wesen jetzt als Schatten sich verziehen. Wir geben uns die Hand darauf, Schlemihl, Wir schreiten zu, und lassen es beim Alten...
Strona 92 - Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein GOTT, auf den ich hoffe.
Strona 154 - Gedanke aus der Fremde her beschleicht; dann wird auch ihm der Schatten, der sonst „sein Leben, seine Stärke und Kraft" geheißen hat, zum leeren Nichts. Von Hiskia, als er sterben wollte, weicht der Schatten; erst als Jesaja mit der Kunde zu ihm tritt, daß Gott ihm das Leben verlängern wolle, kehrt auch der Schatten am Sonnenzeiger um die zehen Linien wieder zurück, über welche die Sonne bereits gelaufen ist. Der Jude nahm also im körperlichen Schatten den gleichen Lebensgeist an, wie unser...
Strona 24 - ... gleiche Zeitscheide, und sind begleitet von landschaftlichen Kinderumzügen, städtischen Festspielen und Ortsbräuchen, in denen sich der Wettkampf des Sommers und Winters scenisch ausdrückt. Denn mit der Bergung des Pfluges begann der altdeutsche Winters- und Neujahrsanfang. Seit nun nach Julianischem Kalender der Winterbeginn auf Martini, 11. November, gerückt wurde, sind auf diesen Termin auch unsere Schnitter- und Drescherschmäuse , Herbstgerichte und Zinstage mit hinausgerückt, und...
Strona 57 - Du stiegst herunter, wie du bist, Und würdest erst gesund. Labt sich die liebe Sonne nicht, Der Mond sich nicht im Meer? Kehrt wellenatmend ihr Gesicht Nicht doppelt schöner her? Lockt dich der tiefe Himmel nicht, Das feuchtverklärte Blau? Lockt dich dein eigen Angesicht Nicht her in ewgen Tau? Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll, Netzt...
Strona 151 - Dem mit seinem Schatten unziemlich spielenden Kinde wird von jenem eigenhändig ins Gesicht, und dem Schatten des Gegners wird vom unfreien Spielmann an den Hals geschlagen. Dorten nimmt sich der Schatten selbst Rache, hier wird sie an ihm genommen, in beiden Fällen aber zum Unheil des Schattenwerfenden; denn diesem soll damit ans Leben gegriffen sein.
Strona 85 - ... sowohl für den Todschläger, der eine Seele unversehens und unwissentlich schlägt, als auch für den Bluträcher selbst, Freistätten zu errichten, dahin er fliehen möge und nach Vollzug der Rache nicht noch durch die Sippschaft seines Gegners sterben müsse. Die deutsche Satzung verfügt Ähnliches. Dem durch das Gesetz Hingerichteten kommt kein Bluträcher mehr zu, Niemand aus seiner Sippschaft darf seinen Tod „äfern.
Strona 333 - ... Schlussstück wiederholt. Der dialogische Teil hat aber mit dem zweiten Merseburger Zauberspruche nach Form und Inhalt schlechterdings nichts gemein. Der Schlussteil findet sich in einem Segen wieder, der in verschiedenen Gegenden Deutschlands im Gebrauch ist: Es ging ein Hirsch über eine Heide, er ging nach seiner grünen Weide, Da verrückt er sein Bein an einem Stein, Da kam der Herr Jesus Christ und schmiert's mit Schmalz und mit Schmeer, Dass es ging hin und her.
Strona 196 - ... die Hausfrau , ihm diesen Baum zum allerschwersten zu machen. Letzteres ist nach Möglichkeit geschehen. Die Kinder haben das Bäumchen mit einem schwebenden Blumenreifen umgeben, der Hausherr hat große und kleine Geldstücke drangehängt, die Hausfrau dazu ein nagelneues Hemd und bunte Tücher, an deren Zipfel abermals Trinkgeld geknüpft ist. Nun wird er am Seil aufgezogen, auf die First gesteckt und in des Meisters Schlußwort beschworen, alle Blitze und Stürme ferne, das Haus aber auf Kindeskind...

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