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Die Betrachtung des Wortschatzes, so wie der Laute und der Grammatik der Sprache der Zigeuner scheint gegen eine nähere Verwandtschaft dieses Volkes mit irgend einem der genannten Völker und eher dafür zu sprechen, dass die Zigeuner den arischen Stämmen des heutigen Indien zu coordiniren und ihre Sprache den sieben indischen – so viel zählt ihrer J. Beames in seiner vergleichenden Grammatik der heutigen arischen Sprachen Indiens, nämlich Hindi, Maräthi, PandZäbi, Sindhi, GudZaräti, Bangäli, Orija – als achte auzureihen sei.

Die verschiedenen von Pott I. 26–51 aufgezählten Namen, mit denen die Zigeuner bezeichnet werden, sind wenig geeignet, das ihren Ursprung uns verhüllende Dunkel aufzuhellen. Auch das Vorkommen einzelner Stämme in Indien, deren Namen an den Namen „Zigeuner“ anklingen, fördert uns nicht, so lange uns nähere Mittheilungen über die Sprachen dieser Stämme fehlen. Die Ähnlichkeit des Namens und der Lebensweise genügt nicht zum Beweise der Verwandtschaft. Wir denken hiebei an die Tchangar im PandZäb und die Singadu in Südindien. Auf die ersteren hat Dr. E. Trumpp in einer in den Mittheilungen der anthropologischen Gesellschaft in Wien, II. Band. 1872, abgedruckten Abhandlung: „Die heutige Bevölkerung des Panjàb, ihre Sitten und Gebräuche“ Seite 294 hingewiesen, sich über sie in folgender Weise aussprechend: „Der einzige heimatlose Stamm, der ziemlich zahlreich an den Ufern der grossen Ströme und in den sie umgebenden wüsten Landstrichen herumzieht, ist der der Tschangars. Sie bauen sich temporäre Hütten aus Rohr und liegen in roh construirten Booten dem Fischfang und der Alligatoren-Jagd ob. Sie sind aber keine Eingebornen des Fünfstromlandes, sondern, wie ihre Sprache bezeugt, aus dem unteren Induslande (Sindh) heraufgewandert. Merkwürdig sind sie darum für uns, weil sie viel Ähnlichkeit mit unsern Zigeunern haben; auch ihr Name Tschangar erinnert sehr lebhaft an Zingaro, Zingano und das deutsche Zigeuner. Es ist jedoch keinem Zweifel unterworfen, dass sie Arier sind, da sie alle ohne Ausnahme entweder reines Sindhi oder einen mit dem PandZäbi vermischten Dialekt sprechen. Ich bin selbst einmal an den Ufern des Tschenab mit einer solchen Horde zusammengetroffen und habe Gelegenheit gehabt, sie mir etwas näher anzusehen. Sie sind etwas menschenscheu und verbergen sich in ihren niedrigen Hütten vor Fremden, da sie allgemein als unreine Menschen gemieden und verabscheut werden, daher sie auch die Nachbarschaft von Städten und Dörfern meiden. Es ist schwer zu sagen, wie sie in diesen degradirten Zustand, in welchem sie fast nur Fische, Alligatoren u. s. w. oder auch Aas verzehren, gekommen sind, da sie selbst darüber nichts anzugeben wissen: sie sind weder Sikhs, noch Hindus, noch Muhammedaner, sondern scheinen ohne alle religiöse Gebräuche zu leben. Es ist bekannt, dass sie tief bis nach Persien hinein wandern, was ihre Übersiedelung nach Europa leicht erklären würde. Über die Singadu m., Singi f. und Erukalavădu m., Erukaladi f., wie ein den Zigeunern ähnliches Volk nach einer Mittheilung des Herrn Prof. E. Tesa in Pisa bei den Telinga heisst, bemerkt Brown Folgendes: „This tribe of fortunetellers speak a peculiar jargon or cant: and when they pitch their camps near towns, they herd swine“. Teluga dictionary.

Was die Frage anlangt, wann die Zigeuner aus ihrer asiatischen Urheimat ausgezogen seien, so fehlt uns zu ihrer Beantwortung jede historische Grundlage. Wenn Manche geneigt sind, diese Auswanderung in eine sehr frühe Zeit, etwa an den Anfang unserer Zeitrechnung oder gar vor dieselbe zu setzen, so möchte gegen eine solche Annahme der Umstand eingewandt werden können, dass die Sprache der Zigeuner hinsichtlich der Grammatik sich an die heutigen arischen Sprachen Indiens so nahe anschliesst, dass man annehmen darf, dass alle diese acht Sprachen sich unter gleichen Umständen, d. h. doch wol in demselben Himmelsstriche entwickelt haben. Es schwebt mir hier vornehmlich die Declination vor. Die heutigen arischen Sprachen Indiens haben sowie die Sprache der Zigeuner die altindischen Casussuffixe meist aufgegeben und andere, allerdings nach Verschiedenheit der Sprachen verschiedene angenommen, die jedoch in allen acht Sprachen – das Zigeunerische als achte angenommen – nicht an das Thema, sondern an davon abgeleitete Formen antreten: diese Form lautet für das Masculinum im Singular im Zigeunerischen auf es, im Hindi auf ë aus: rakles und larké neben dem nom. raklo und larkà Knabe; das wahre Thema lautet auf a aus. Der Genetiv wird durch ein Adjectiv ersetzt: zig. raklés-koro m. rakléskori f. des Knaben und hindi larké-kà m. larkè-ki, wobei zu bemerken ist, dass einige zig. Mundarten das Suffix ko statt koro annehmen: so sprechen die rumun. Zigeuner romesko statt romeskoro, die englischen kralesko statt kraleskoro. Das Adjectiv nimmt die Casussuffixe im Zig. so wie in den neuindischen Sprachen nur dann an, wenn es als Substantiv auftritt; sonst geht es im Sing. masc. auf e, è aus: zig. kale von kalo schwarz, hindi aěčhè von aëëhà gut. Das Zig. stimmt demnach mit den neuindischen Sprachen in Hinsicht der Declination nicht blos im Princip, sondern theilweise wenigstens in den Mitteln überein, und ich vermuthe aus diesem Grunde, dass der Auszug der Zigeuner aus Indien erst dann stattgefunden hat, als die neuindischen Sprachen bereits gebildet waren, zu einer Zeit also, wo in Folge des lautlichen Verfalls, der bereits im Mittelindischen (Päli, Präkrit) grosse Dimensionen angenommen hatte, die altindische Declination aufgegeben war. Diess fand um das Jahr 1000 unserer Zeitrechnung statt. Vergl. Beames 1. 113. Garcin de Tassy, Rudiments de la langue hindoui. 1. 3. Um diese Zeit, nicht vor derselben erfolgte demnach der Auszug der Zigeuner aus Indien. Es ist diess eine Hypothese, gegen die sich zweierlei einwenden lässt. Vor allem kann dagegen das Dunkel angeführt werden, das die Sprachengeschichte Indiens umgibt, und die Möglichkeit einer viel früheren Entstehung der neuindischen Sprachen. Eine solche Möglichkeit kann allerdings zugegeben werden, wenn auch Chand (Cand), der zu Ende des zwölften und zu Anfang des dreizehnten Jahrhunderts lebte, in einer Sprache schreibt, in welcher die neuindische Sprachform noch bei weitem nicht zur völligen Herrschaft gelangt ist. „The old synthetical structure“, sagt Beames I. 114, „has been broken up and thrown into confusion, but not quite lost, while the modern auxiliary verbs and prepositions are hardly fully established in their stead.“ So viel dürfte wohl zuzugeben sein, dass in keinem Falle der Auszug der Zigeuner in die Zeit Herodot's versetzt werden kann. Es kann ferners gesagt werden, dass die Zigeuner in einer der Feststellung der neuindischen Sprachen vorhergehenden Zeit, etwa in der mittelindischen Periode ihre Heimat verliessen und den Keim der Zersetzung, die Tendenz nach einer analytischen Sprachform mit sich tragend fern von ihren Stammgenossen ein den anderen neuindischen Sprachen ähnliches Idiom entwickelt haben, wie etwa im Kreise der neulateinischen Idiome das mit seinen Schwestersprachen seit Jahrhunderten in keiner Berührung stehende Rumunisch einen jenen Sprachen analogen Entwicklungsgang eingeschlagen hat. Allein diese Analogie möchte ich nicht zugeben und darauf hinweisen, wie in der rumunischen Declination theilweise ein den anderen neulateinischen Sprachen unbekanntes Princip waltet. Man vergleiche rumun. bn zile-le redZe-luj Irod mit fz. au temps du roi Hérode und rumun. unde este redZe-le Iudei-lor? mit fz. oü est le roi des Juifs? Der Exponent des genetivischen Verhältnisses ist im Frz. die Praeposition de, während im Rumun. bei dem bestimmten Artikel im Sing. das auf illuic zurückzuführende luj, im Plur. das aus illorum entstandene lor dem gleichen Zwecke dient (Diez 2. 77.) Schwerlich bestünde dieser Unterschied, wenn sich das Rumun. nicht in weiter Entfernung von den anderen romanischen Sprachen gebildet hätte. Der Drang nach einer analytischen Sprachform ist allerdings vorauszusetzen; er hat jedoch das Rumun. nicht gehindert, in manchen Punkten seine eigenen Wege zu gehen. Hinsichtlich des Weges, den die Zigeuner auf ihrer Wanderung eingeschlagen haben, ist zwischen den Zigeunern Asiens und denen Europas zu unterscheiden. Wenn uns die Mundarten der Zigeuner Asiens wenigstens in dem Masse bekannt wären, als diess bei denen der europäischen Zigeuner der Fall ist, so wäre es wohl möglich, die Wege zu verfolgen, die sie bei ihrem Auszuge eingeschlagen haben, um in ihre jetzigen Wohnsitze zu gelangen. Davon sind wir jedoch weit entfernt, und so müssen wir diese Frage unbeantwortet lassen. Was jedoch die europäischen Zigeuner anlangt, so ist es möglich, mit Hilfe der Sprache die Etappen ihres Marsches in Asien und Europa mit einiger Sicherheit zu fixiren. Die persischen und armenischen Elemente in den Mundarten der europäischen Zigeuner berechtigen nämlich zur Annahme nicht nur, dass sie durch Persien und Armenien gezogen sind, sondern auch, dass sie in beiden Ländern Halt gemacht haben. Da die persischen Wörter in den Mundarten der europäischen Zigeuner bei Pott verzeichnet sind, so will ich hier nur die armenischen anführen, deren Nachweisung ich der Güte des Herrn Prof. Müller verdanke: arno. grast, zig. gra, grai, grast Pferd; arm. kotor: kotor, koter Stück; arm, morth: morthi, morthin Leder; arm. phosi: posi Staub, Sand; arm. thagavor: takar König; arm. vogi: vodi, vodi, vogi Seele; arm. vus: vus Flachs.) Bevor ich die Wanderungen der Zigeuner in Europa nachzuweisen unternehme, will ich jenes Land, oder vielmehr jenes Volk zu bestimmen versuchen, in dessen Mitte sie lebten, nachdem sie den Boden unseres Welttheiles betreten hatten. Dieses Land ist Griechenland, richtiger ein Land, in welchem die griechische Sprache herrschend war. Diess geht daraus hervor, dass in den Mundarten aller in Europa zerstreuten Zigeuner, ohne irgend welche Ausnahme, griechische Elemente nachweisbar sind, welche weiter unten bei der Darstellung der Wanderungen der einzelnen Zigeunergruppen angeführt werden. Das Resultat meiner Studien unterscheidet sich einigermassen von den Ergebnissen, die Paul Bataillard und Karl Hopf gewonnen haben. „Il paraitrait mème, sagt der erstere, chose remarquable que c'est dans les pays situés à l'ouest de la mer Noire, à savoir, dans la Turquie, la Valaquie, la Moldavie et la Hongrie orientale, qu'ils affuèrent d'abord.“ Bibliothèque de l'Ecole des Chartes. V. 442. Und K. Hopf schliesst seine werthvolle Schrift mit der Bemerkung, es sei ihm zunächst darum zu thun gewesen, die BalkanHalbinsel als das Land nachzuweisen, in welchem die Zigeuner schon über anderthalb Jahrhunderte lang sassen und schweiften, bevor sie 1417 ihre Plänklerhorde gegen den Occident vorschickten und dann 21 Jahre später massenhaft in die germanischen und romanischen Länder einwanderten. J. G. Eccard (Dissertatio de usu et praestantia studii

Vergl. Mordtmann in den Verhandlungen der XXII. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner in Meissen.
Leipzig. 1864. Seite 71.

etymologici cap. I) suchte in Polen die europäische Urheimat der Zigeuner: „Cingaros primum in Poloniam transiisse ex ipsorum apud Minsterum relatione (was freilich ein Irrthum ist) coniicio, postea Valachiae Transilvaniaeque sese inferunt.“ Die zweite Frage, die sich hier aufdrängt, betrifft die Zeit, wann die Zigeuner in Europa eingewandert sind. Diese Frage ist oft dahin beantwortet worden, es sei diess im zweiten Jahrzehent des fünfzehnten Jahrhunderts geschehen: meist wird das Jahr 1417 angenommen. Obgleich nun nicht bestritten werden kann, dass um jene Zeit die Zigeuner in Mitteleuropa, in Deutschland zum ersten Mal auftauchen, so ist es doch unzulässig anzunehmen, sie seien erst zu jener Zeit in Europa eingewandert; es ist vielmehr gewiss, dass sie geraume Zeit vor jenem Jahre in Europa waren. Dafür spricht vor allem der Umstand, dass die Mundarten aller in Europa zerstreuten Zigeunergruppen eine tiefgehende Einwirkung der griechischen Sprache zeigen, die nur durch einen langen Verkehr dieses Volkes mit Griechen erklärbar ist. Hieher gehört der Auslaut vieler Nomina masculina os (prahos); der Artikel o, i (ó, ), der nicht nur den neuindischen Sprachen, sondern auch den Mundarten der asiatischen Zigeuner unbekannt ist; die den heutigen indischen Sprachen fremde Ersetzung des Infinitivs durch eine finite Form in Verbindung mit der Conjunction te; die weite Verbreitung der auf dem griech. Aorist beruhenden Verbalbildungen; wobei von einer langen Reihe von in allen Zigeunermundarten vorkommenden griechischen Wörtern abgesehen wird, unter denen die Numeralia für sieben, acht und neun und andere eine hervorragende Stelle einnehmen. Dafür spricht ferners eine nach Potts und Bataillard's Ansicht nur auf die Zigeuner beziehbare Nachricht des Franciscaners Simon Simeonis aus dem Jahre 1322, die folgendermassen lautet: „Ibidem (in Creta) et vidimus gentem extra civitatem ritu graecorum utentem et de genere Chaym (für Cham) se esse asserentem, quae raro vel nunquam in loco aliquo moratur ultra triginta dies, sed semper, velut a deo maledicta, vaga et profuga post trigesimum diem de campo in campum cum tentoriis parvis, oblongis, nigris et humilibus ad modum Arabum de caverna in cavernam discurrit, quia locus ab his habitatus post dictum terminum efficitur plenus vermibus et immunditiis, cum quibus impossibile est habitare. Simon Simeonis, von Bryant 393 aus Itineraria Simonis Simeonis et Wilhelmi de Worcester, Cantabrigia, 1778, bekannt gemacht. Dafür, dass hier Zigeuner gemeint sind, spricht die auf diese vollkommen passende Beschreibung des Volkes. Dass sie von Manchen für Nachkommen des Chus, des Sohnes Kains (richtig Cham's, Gen. 10, 6.) gehalten werden, führt auch Sancho de Moncada in seiner Rede an Philipp III. von Spanien an. Unter diesen Umständen können wir den Namen des Volkes entbehren und werden bei der so vielfach bezeugten Bereitwilligkeit der Zigeuner, sich der Religion des Landes äusserlich anzubequemen, auch daran keinen Anstoss nehmen, dass sie in Creta dem griechischen Ritus folgen. Diese Erklärung der Nachricht steht mit der Ansicht, dass die Zigeuner von Griechenland aus in die übrigen Länder Europas vorgedrungen sind, in vollstem Einklange. Vergl. jedoch dagegen Hopf 9. 10. Hopf 17. 18. macht es wahrscheinlich, dass unter den Vageniti von Korfu, die in einer Urkunde der Kaiserin Katharina von Valois († 1346) erwähnt werden, Zigeuner zu verstehen sind, welche auch später, namentlich 1370 und 1373, vom Festlande her in Korfu einwanderten und gegen Ende des XIV. Jahrhunderts den Kern eines Lehens ausmachten, das 1386 als feudum Acinganorum bezeichnet wird. Im Jahre 1386 wäre demnach der Name der Zigeuner nachweisbar.

Wenn das in der Urkunde von Stefan Dušan etwa aus dem Jahre 1348 vorkommende Cbngarie von J. Safarik in Chrisovula cara Stefana Dušana pag. 56 und von B. PetriceieuHajdeu in Archiva istorica a Romaniei (Bucuresci. 1867. III. pag. 191) durch „Zigeuner, erklärt wird, so ist diess unrichtig. Die Urkunde enthält an der betreffenden Stelle die dem Kloster der hl. Erzengel Michael und Gabriel zugewiesenen Handwerker: Sbvci svitmii Schneider; uzdarije Riemer; kovačije Schmiede und cbmgarie Schuster, welches Wort, wie schon G. Daničié, Rječnik 3. 454, gesehen hat, sowie cegarb aus dem Griechischen entlehnt ist: too (dp 02, bei Ventoti ca. (täg's: cordonnier; vergl. 3a (dpto: 3xotsó: Hesych. t3a (dp.: cordonnier; t3dsta bottes Somavera. ÖToOpato Pé/pt st: Yóyo potyxoÖ Ypóp.oto:, ö Si 303t).So pöyoy Popaloy ts xa Ilsp360» ÖToôsiadat dépot:, ö ka).0Öytat taoia, xai 6 taÖta Totò» ta (d: Duc. Wort und Sache sind daher vielleicht ursprünglich persisch. Über die Zuweisung von Handwerkern an Klöster findet man eine Notiz in meiner Abhandlung: Die slavischen Ortsnamen aus Appellativen. I. pag. 14. Die Stelle in der Urkunde von Stefan Dušan, die, um richtig verstanden zu werden, ganz gelesen werden muss, lautet wie folgt: a se Sbvci svitni: Miroslavb, Stapnikb, Radb, Desislavb Petrovikb, Petrb Prikljukovikb, Bojko Stanovikb, Kulèbikb Kosta, Hranovikb Dobroslavb, Kalugjerovikb Dragomirb. a se ebngarije: protomajstorb Rajko, Bojko Zlatarevikb, Vasilb Présvetičikb, Sokolb Sukijasovikb, Kosta Gonbšinb zetb, Gjurko Dimanovb bratb. i trii uzdarije: Jamb, Radb, Dobroslavb. i Lalbinb bratb Andreja (sb) zetemb svoimb Kalojanjemb da daje vsako godište četiri deseti konb pločb. Ivanko samb tretiiz bratomb da daju za godiste trii koZuhe lisiče. a se kovačije u. s. w.

Ein Denkmal, in dem sich der Name Zigeuner findet, ist die Urkunde vom Jahre der Welt 6895, 1387 nach Christi Geburt, durch die Johann Mirča, Wojwode und Herr von Ungrovlachien (Io. Mirča voevoda, milostia boZiea gospodinb vsei Uggrovlahii), die dem Marienkloster in Tismena, so wie die dem Kloster des hl. Antonius na Vodici gemachten Schenkungen bestätigt: er erwähnt vor allem die Stiftungen seines Vaters Johann Radul für das Kloster Tismena, das von ihm gegründet wurde: potvrTZdam B priloZenaa. ott světopočivšago roditelè gospodstva mi Io. Radula voevoda: selo Kumanskyi brodt u. s. w.; führt dann die Schenkungen seines Bruders Johann Dan, gleichfalls für Tismena, an: kb sem B potvrBZda gospodstvo mi, elika světopočivšii brat B gospodstva mi Io. Danb voevoda priloži u. s. w., worauf Mirča seine eigenen Schenkungen an Tismena aufzählt: kB simb priloZigospodstvo mi prèdreéennomu monastirju préstvètya bogorodica selo zovemoe Zarkovci i seliste Stanéištor B u. s. w.; derselbe schliesst mit den Schenkungen seines Oheims, des Wojwoden Vladislav, für das Kloster des hl. Antonius na Vodici: kb simT potvrt.zda gospodstvo mi i elika světopočivši strict gospodstva mi Vladislavb voevoda priloži svétomu Antoniu na Vodici: selo Zidovštica sb potokombi ot, srédnii virt, na Dunavè vesb na Ljutêh B i otT5 osm B vrBsišt'B dohod Bk B i (na) Dunavè otb orèhovy padiny do gornigo mostišta, goléma Vodica po oboju stranu st orèsiemt i st livadami st Bahnina selišta ivodénice u Bistrici i acigani. m. éelèdei. sia vsa prilaga i potvrt Zda gospodstvo mist, vsékymb povelèniem'B i utvrBZdemiemb, da badat B nepodviZna i neprèložna i sela svobodna ott vsèkyh B rabott i dankov'B i dohodtkB gospodstva mi. kB simt povelèvatb gospodstvo mi samovlastnom B bytiv B oboju monastirju inokomb u. s. w. Mirča bestätigt demnach dem Kloster des hl. Antonius na Vodici die demselben von seinem Oheim Vladislav geschenkten 40 Zigeunerfamilien. Der hier erwähnte Vladislav ist der in den ungrischen Quellen Layk, Lasco, Laczk, Ladislaus genannte Sohn Alexanders; jener

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