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vetula: i hinc, senex. Cucurbita dirupta est, senex et vetula suspenderunt les opré k’i porikin. Purdás i balvál, peló o dudím, nglisté andrál katár eam in pomo. Afflavit ventus, cecidit cucurbita, exierunt foras E k' o dudm Cavé ta éajá. I däi kerélas bokol, o ëavé alé tar, manghénas

cucurbita pueri et puellae. Mater faciebat placentam, pueri venerunt, petebant bokol : de man, mi däi, bokol. Todds o phuró o kaká ki ja, te

placentam: da mihi, mea mater, placentam. Posuit senex cortinam ad ignem, ut tättiol o pái, linds o usturás, te muravél e cavé. Cindás léngere Seré, calefieret aqua, prehendit novaculam, ut tonderet pueros. Abscidit eorum capita, mukhlas donén cavén, gerávdile telef/ k’i Sulovka, nasté, gelé andé k’ reliquit duos pueros, abscondiderunt se sub scopa, abierunt, iverunt in O vOS. Ka-činél len léngoro dat. Léngere Serénde umbladás o dudm. silvam. Occisurus-est eos eorum pater. Eorum capitibus appendit Cucurbitam. Mukhlas e cavén andé k' 0 voš. Liós pes, pendás pe cavénge : ka-calavél Reliquit pueros in silva. Profectus est, dixit suis filiis: percutiet tumén o tovér, ka-cinél tumén.

VOS securis, occidet vos.

c. Sprache der nomadischen Zigeuner.

K'o phurané divesénde isis des u dii pralá, ta o jek pral, o baró,

In antiquis diebus erant duodecim fratres, et unus frater, natu-maximus, o dulgér, Manóli, kerélas i duritn purt; jek rik kerél, jek rk perél. faber-aedium, Emmanuel, faciebat longum pontem; unum latus facit, unum latus corruit. O des u dii pralá terénas jek dukanic, ta piriavénas la saré, khujizenas

Duodecim fratres habebant unam amicam, et amabant eam omnes, appellabant la: dukan borse. Lákere Seréste sis i siniá, lakere vasténde sas éavó. eam: amata sponsa. In eius capite erat tabula, in eius manibus erat infans. Käsker romn awil arrjál, kam-avél andé k’ o deš u dii pral. E Mano/éser

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annulum sivi-cadere in aquam, 1, ut eximas meum annulum. Eius

7"O77, pendás: me inkaláv la, ti angrust, andál k o pái. Dši k’ o di maritus dixit: ego eximam eum, tuum annulum, ex aqua. Usque ad duas cuciénde o pái aviló tar ke burdziákoro k’ o khor.

mammas aqua venit 1Il loci profunditate.

Aus Paspati, Etudes sur les Tchinghianés Seite 600, 616, 620. Von jeder der drei Erzählungen ist nur der Anfang aufgenommen.

Statt po (baró pral geló) eius frater abiit erwartet man léskoro, denn po ist suus. Die sehr verworrene dritte Erzählung beruht, wie es scheint, auf dem weitverbreiteten Glauben, dass die Einmauerung eines Menschen das Gebäude vor Einsturz sichert. Dieser Glaube bildet den Gegenstand eines der schönsten serbischen Volkslieder: Zidanje Skadra; er liegt auch dem neugriechischen Volksliede: Die Brücke von Arta, abgedruckt in N. Tommaseo's neugriechischen Volksliedern 174 und dem rumunischen: Das Kloster ArdZiš zu Grunde. Alecsandri 186. Auch in diesem letzten heisst der Baumeister Manoli.

II. Die rumunischen Zigeuner.

In der Mundart der rumunischen Zigeuner unterscheidet man ausser rumunischen Bestandtheilen griechische und slavische: hinsichtlich beider ist zu bemerken, dass ein Theil derselben von den Zigeunern nicht unmittelbar aus dem Slavischen und Griechischen, sondern aus dem Rumunischen entlehnt worden ist. Namentlich gilt dies von den slavischen Wörtern. Das Vorhandensein der wenig zahlreichen magyarischen Elemente ist theilweise aus der Freizügigkeit zwischen den von Magyaren und den von Rumunen bewohnten Ländern zu erklären. Zu den rumunischen Zigeunern rechne ich ausser den in der Walachei, Moldau, Bessarabien und in der Bukowina wohnenden auch einen Theil der serbischen, die in Bélgorod in Russland angesiedelten, über welche uns ein Bericht Zuevs aus den Jahren 1781, 1782 vorliegt, und die in der Gegend von Taganrog angeschriebenen, über die wir durch Herrn W. von Köppen Kunde erhielten. Hinsichtlich der siebenbürgischen Zigeuner bin ich zweifelhaft, ob sie den rumunischen oder den ungrischen beizuzählen seien: das Letztere erweist sich aus mehreren Vocabularen als das Richtigere. Die Belgoroder Zigeuner sind, abweichend von den im Norden Russlands ansässigen, unmittelbar aus rumunischen Gegenden eingewandert; was von den Belgorod'schen, gilt auch von den ostgalizischen: Beweise für diese Behauptung bietet das Vocabular mit seinen griechischen und rumunischen Elementen durch den Abgang von magy. u. s. w. Die Sprache der rumun. Zigeuner haben zum Gegenstande die Vocabularien I. pag. 24.

Bess. II. pag. 29. Bélg. III. pag. 33. Buk. IV. pag. 36. Gal. I. XII. pag. 79. Mezz. XIII. pag. 82. Tag.

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xoptaxi: kurke dimanche; kurken semaine Vaill. kurke, kurké semaine Vaill. 62.

Xstro, Sksta: lipsil il manque Vaill. 62.

uaxdpa:: makar grands, bons, devanciers, ancètres Vaill.

Pap(apttägt: margariktári Perle Bess.

p.dpropa.:: martór témoin Vaill. 68.

ps).0» altgriech.: mila agneau (printemps) Vaill. 63.

po).óßt: mols plomb, lourd Vaill. moliü Bess.

Stooptxó» Obst: porik Beere Bèlg.

op dé:: orta : is orta c'est juste Vaill. 58. horto juste, vrai, clair Vaill. ortáü gerade Bess. vortova die rechte Hand Bèlg.

TäYo;: paos glace; pai paosailes l'eau est gelée Vaill. 63.

Tayi tela: panos linge, pagne Vaill.

Tätto anas: papin oie Vaill. papsn Bess. Bèlg. Gal. I.

Täto:: vergl. pató Bett Gal. I.

tréta)oy: pétal fer de cheval; petalo ferré; petal()sar(a)o je ferre Vaill. pétalo Pasp. 123. pétala Gal. I.

Tr).ópa: pleme flot Vaill.

Tóp Duc.: pür f. oignon Vaill. rumun. pur.

saßôt: rovl canne Vaill. 76. roli Lex. rouli Bess.

sattóy.: repan raifort Vaill.

3attoöyt: sapá savon Vaill. 76. sabun Lex.

3xapyi: skamin siège, escabeau Vaill. skamínd Tisch Gal. I.

3xtößt: stagi bonnet; stagikero bonnetier; staghi ratiaki bonnet de nuit; staghi casquette; stagin chapeau Vaill. 54. 55. 75. Lex. stad Mütze Bélg. stag Gal. I.

attayó;: spen imberbe Vaill.

apopi: sivrin marteau Vaill.

Soprägt: syntári Koffer Bélg.

3o3:6: sosté Unterhosen Gal. I.

pópo:: foro bourg, ville Vaill. 81. Lex. fóro Gal. I.

/ayrox Grube: cháing Brunnen Bess. Vergl. jedoch aind. khani Mine.

yapó, Yügt:: kara bonté, beauté; karali grâce de dieu Vaill.

Yüpxopa: harkum cuivre Vaill. árkoma Bess.

yo) : chol Zorn Bess.

Dazu kommen efta, okto neben okta, enia neben eia und tranda neben trides Vaill. eftá, ochtó, ynTja, tránda Bess. eftá, ochtó, jenjá, trjánda Bèlg. jeftá, októ, innié Gal. I.

II. Slavisch.

Die slavischen Worte in der Sprache der rumunischen Zigeuner sind sehr zahlreich; wenn ich sie aufzuzählen unterlasse, so bestimmt mich dazu der Umstand, dass diese Worte für die Bestimmung der früheren Heimat der rumunischen Zigeuner desswegen nicht entscheidend sind, weil sie grossentheils auch im Rumunischen vorkommen, daher auch daraus entlehnt werden konnten.

III. Magyarisch.

esattogás Knallen: cetogas tonnerre Vaill. domb: dombo dos de montagne Vaill.

gond: gand idée, pensée Vaill.
kép: kipi image Vaill. -
látor: lotro maraudeur Vaill.

okosság: ošag prévoyance Vaill.

óriás: urias géant Vaill.
ölyv, ölü: ulgay faucon Vaill. ulóu Bienenfalke Bess.

Die Zigeuner sind demnach in das Gebiet des rum unischen Volkes aus Ländern eingewandert, wo Griechisch die herrschende Sprache war. Eine

analoge Folgerung gestatten die ungleich zahlreich er en slavischen Elemente nicht.

Zigeuner gab es in der Walachei um das Jahr 1370; wann sie den Boden dieses Landes betraten, ist nicht auszumitteln. Wie in Polen, so unterscheidet man auch in der Walachei zwei Zigeunerracen: die tiefer stehende heisst netoci, Plural von netot mancus, mente captus. Les Nétotsi ou athées, sagt J.-A. Vaillant, Les Romes 319. 322, demisauvages et demi-nus, toujours errant sans but, ne vivant que de rapines, servant parfois dans les bâtisses, se nourissant de chiens et de chats, de rats et de souris, de toutes choses immondes, couchant sur la terre, sabritant dans les ruines; c'est à eux que les Röm-muni doivent les cruelles persécutions auxquelles ils ont été en butte si longtemps. Leurs cheveux, trop crépus, sépaississent comme un bourrelet. Vergl. Paspati, Memoir 148. Die Zahl der Zigeuner in den Donaufürstenthümern soll 200.000 betragen: sie sind durch das Gesetz vom 3. März 1856 frei geworden.

Zu den rumunischen Zigeunern rechne ich nach Sprache und Zusammengehörigkeit auch einen Theil der serbischen, die siebenbürgischen, die in der Bukowina lebenden, die ostgalizischen und die südrussischen.

Nach einem mir von Herrn Professor I. Szaraniewicz mitgetheilten amtlichen Ausweise lebten in dem Jahre 1800 in der Bukowina 627 Zigeunerfamilien, bestehend aus etwa 2.500 Individuen. Sie werden als Holzarbeiter, Löffelmacher, Siebmacher, Schmiede, Schuster und Musikanten bezeichnet. Sie standen unter einem Zigeunerrichter, welchem Bulubaschen untergeordnet waren: er hatte die kaiserliche Steuer einzuheben und seine Stammgenossen zur Frohne anzuhalten. Schon damals scheinen sie alle sesshaft gewesen ZU SG1Il.

Von glaubwürdiger Seite wird mir mitgetheilt, dass derjenige, der Zigeunerrichter in der Bukowina werden soll, seine Stammgenossen in anderen Ländern, in der Türkei und Kleinasien, zu dem Ende zu besuchen pflegt, um die Rechtsgewohnheiten derselben kennen zu lernen und sich so auf seinen Beruf vorzubereiten. Es beweist dieser Umstand die ausserhalb des Kreises wohl wenig hervortretende Bedeutung des Zigeunerrichters, die Abgeschlossenheit des Stammes und das zähe Festhalten an alter Sitte, Dinge, die durch die auf Vorurtheilen beruhende Haltung der Bevölkerungen aller Länder gegen die Zigeuner aufrecht erhalten werden. Ein spanischer Dichter und eine bekannte Oper haben die mit eigenen Kindern reich gesegneten Zigeuner in den Verdacht des Kinderraubes gebracht. Und in unseren Tagen sind sie der Gegenstand allgemeiner Erbitterung und der Hetze der ganzen mitteleuropäischen Polizeigeworden, weil – in Pommern ein Kind Vermisst wurde. Die Thatsachen haben zwar die Unschuld der Zigeuner in diesem Falle vollständigst dargethan; ob aber die sonst so kritische europäische Menschheit nicht im nächsten Jahre wieder der Novelle des Cervantes Glauben schenkt, möchte schwer zu verneinen sein.

Sprachprobe. I. Didi amaró, kaj san and o ëer, sfinct pi to nau, avél EmpTrbcija Pater noster, qui es in caelis, sanctificetur tuum nomen, veniat regnum

tir, aven ti voja sarso and o cer kadej pe phu; amaró manró and e tuum, fiat tua voluntas sicut in caelo ita in terra; nostrum panem in

sekon des de, deula, ades, ertésar, deula, amáre bezé/a, pe sar jertisarás am omni die da, deus, hodie, remitte, deus, nostra debita, sicut remittimus nos

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amáre bezéya; n' an indr’ amé Bn kale de spitt, izbovisar amé de amaró nostra debita; ne ducas intro nos in viam tentationis, libera nos a nostro Zungalimós. Amon. malo. Amen. Mitgetheilt aus der Bukowina von Herrn Professor Leon Kirilowicz in Czernowitz. Dunkel ist mir einigermassen sfincit pi, sanctificetur; aven fiat; minin dramé habe ich aufgelöst in: n (d. i. na für ma) an indr (durch den Einfluss des rumun. Entru für andré); izbovisarava ist rumun. izbbvesk aus asl. izbaviti. Über die Bildung dieses Verbum, sowie über die von jertisarava aus rumun. jertu vergl. man II. pag. 5 des Separatabdruckes.

II.

Ä - - -

Se devleski, rogi ma mand tuti, des ma saores, te rog ma,

Clementia divina, precor ego mihi te, da mihi omnia, quae precor ego, kéki san asi, i bar, i tari. Hala des, t Gorao i raki, i sali, quoniam es bona, magna, potens. Si concedis, ut furer rattum, adustum, i jagali, k kakn, k papini, k bakrin, k balis, ik goruni, te dao tuti liquorem, gallinam, anserem, ovem, suem, vaccam, dabo tibi ik mümeli bar. Kala ëorao iš, n' avel i gadzi mand, t dikel, SO

cereum magnum. Si furor quid, nonveniunt homines ad me, ut videant, quid

Gorao, ti na i džal ti motol o raj, ta ni diken kans, tut dao do furer, et non eunt et dicunt domino, et non vident quidquam, tibidabo duos

mümeli bari. D' avel corokli andr o kër, te, niš kans dklindo, jap tar

cereos magnos. Si veniunt custodes in domum, et, nihil invenientes, eunt avri, te dao tuti tri mümel bar. Käki san i bar i trinimi. foras, dabo tibi tres cereos magnos. Quoniam es magna trinitas.

Aus: Grammaire u. s. w. par J.-A. Vaillant. pag 89. Wie bei allen von Vaillant herausgegebenen Texten, ist mir auch hier Manches grammatisch räth selhaft.

III. Die ungrischen Zigeuner.

In der Mundart der ungrischen Zigeuner findet man ausser magyarischen griechische, slavische und rumunische Bestandtheile. Von den zahlreichen slavischen ist ein grosser

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