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Was für ein Vogel, ein solcher,
Brüderchen liebe, meine?
Und wer kann desshalb wissen,
Woher der Vogel genommen?
Theuer, Brüderchen, der Vogel.
Und Preis, Freunde, hat er keinen !
Wie er, Brüderchen, fliegt –
Als ob Gluth von ihm brännte.
Fröhlich der Vogel bleibt,
Im Umkreis wenn er treibt;
In das Trompetchen er trompetet,
Im Gottesgericht. Alle richtet.
Gross, Kindchen, dieses Gericht!
Die Gefässe bringt das Väterchen ans Licht.
Im Schrecken, Freunde, stehet Alle,
Der Vater beschenkt euch Alle,
Wenn wir werden überdenken,
Was von seinen heiligen Geschenken,
Er geheim und offen
Sehr vieles schenkt.
Wir nicht können verdienen
Die grossen Gaben,
Wir müssen, Brüderchen, ruhig, friedlich
Auf dieser Erde leben,
Um dem Väterchen, dem gebornen
In Genauigkeit zu dienen.
Dieser Dienst, Freunde, der göttliche
Unserer Seelen wegen ist, der unsterblichen,
Damit wir seien immerdar
In dem Heer der Engel, der himmlischen.
Dem Vater der Ruhm und die Macht
In alle Ewigkeit, Amin.

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Ich auf dem Gotteswege zeigte mich, –
Der Geist in dem Mutterleibe freute sich,
Uns der Erlöser selbst zeigte sich,
Der Erlösung Tag nahte sich !
Nahte sich der Sonne heller Strahl
Nach den Wetterwolken, den dunkelsten zumal,
Von dem Christusbesuche,
Von dem sehr reinen Abendmahl,
Von seinem heiligen Blute.
Die Rippen, die Wunden ich küsse,
Allerhalter, Richter mein !
Deine Wohlthätigkeit gegen uns
Unaussprechlich, die Barmherzigkeit
Uebersteigt jeden Verstand.
Den Dank singet,
Jede Stunde Christum anrufet:
O Jesus mein süssester,

Erlöser umser, theuerster!

Bestärke in deiner Liebe!
Komm ins Paradies, Seele, ergehe dich,
Dort dich selbst du ergötze,
Von allem dich selbst entferne,
Damit das Auge nicht sehe,
Das Herz, das Ohr nicht höre,
Komm in das Reich des Himmels,
Dort der Trost Gott selbst ist.
Dort die Engel singen ein Lied,
Sie geben Gott die Ehre.
Unaufhörlich diene ehrlich;
Mit ihnen singet, erfreuet euch.
In dieser himmlischen Gegend
Leben mit Christus angenehm mir.
Dort kein Weinen, kein Schluchzen,
Keine Klage, Seufzen,
Dort Fröhlichkeit unendliche,
In alle Ewigkeit, Amin.

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Es beruhigt selbst der Herr
Alle Leidenden auf Erden;
Er unser Väterchen das geborne,
Lehrer Allen der theure
Und Führer der sehr selige,
Der volle Geist du der sehr heilige !
Dir der Name Iisüs,
Hören das Wort wir aus dem Munde.
„Schon ihr Schafe, ihr Schafe,
Unser Vater spricht,
Schafe weisse meine,
Alle auserwählte Seelen !
Gehet hin nirgends,
Höret auf meine Gerichte.
Ich euch den Krähen übergebe nicht,
Segen in die Herzen gebe.
Schon wie auf dem Meere, auf dem Meere,
Auf dem weiten Meere
Drei Schiffchen schwimmen,
Sie des Väterchens Schiffchen.

Das erste Schiff schwimmt hervor, –
Der helle Falke fliegt heraus;
Das zweite Schiff schwimmt hervor –
Von der östlichen Seite;
Das dritte Schiff schwimmt hervor –
Christus selbst ihnen Lenker ist.
Es gewöhnte sich die Seele
Nach Sion – dem Berg zu geh'n:
Begann die Seele zudringlich zu sein,
Um alles den Schöpfer zu bitten,
Plötzlich gewahr ward die Seele –
Ein Schiff auf dem Meere schwimmt:
Die Seele fort von dem Berge geht,
Zu dem Schiff schnell irre redet;
Dort gewahr ward die Seele
Den Hauswirth auf dem Steuerbord :
Begann zu weinen und zu bitten:
Befiehl in das Schiff zu lassen;
Senke das Steuerbord etwas tiefer,
Anbinde an das Uferchen etwas näher.
Dort in das Schiff die Seele trat,
Ewige Freuden fand,
In das Herz alle Freude sie legt,
Von dem Schiff nach Hause nicht geht.
Begann zu singen: Christus stand auf !
Der Erlöser selbst mit uns hier !
Er uns Hirt und Vater,
Dem ganzen Weltall er der Schöpfer!

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