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Meine theilweise historische Schreibung bedarf der Vereinfachung, deren Nothwendigkeit mit der Häufigkeit der Anwendung der Schrift und mit der Verbreitung

derselben unter der unstudierten Menge immer mehr gefühlt werden wird.

„Man ver

einfache das Schreiben“, sagt Kopitar „es ist ein allgemein nöthiges Werkzeug, also soll es jeder leicht brauchen können.“ Die Vereinfachung der Schrift liegt in der Ersetzung

des B durch a in allen Fällen und in der Verdrängung des b durch e.

Dadurch wird

die Schrift allerdings nicht phonetisch: allein wie viel phonetische Alphabete besitzt

denn Europa?

Litteratur.

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Drinov, M., Istoričeski pregled na bTolgarska ta cbrkva. (Braila.) 1869. Drinov, M., Mittheilungen über das Neubulgarische. Archiv IV. 694. Drinov, M., Beiträge zur Kunde der neubulgarischen Sprache. Archiv V. 370. Duhovni glas ali mulitvi kasi. (Vinga.) Dupnièanin, Hristaki P., Razgovornik greko-bolgarskij. V Belgradé. 1835. Evangjelite za säte nedéli i präznici prez gudina ta. U Timisvár. 1876. (Vinga.) Gerov, N., Bolgarskij slovarb in Materialy dlja sravniteljnago i ob Bjasniteljnago slovarja i grammatiki usw. Das leider Fragment gebliebene Werk reicht bis vléka. Gerov, N. Ju., Pèsni in Pamjatniki i obrazcy narodnago zazyka i slovesnosti. I–IV. 1852 bis 1856. 397. 41 7. Grigorovič, V., veröffentlichte in Kolo, Agram 1847, und in den Kazanskie gub. vêdomosti einige bulgarische Lieder. Ikonomov, T., Boblgarska grammatika. Plovdiv, Sofija, Ruščuk. 1881. Iliev, St. P., i Dima V. Hranov, Slovarb francuzkobTolgarsko-tursky. Rusějuk. 1868. Jagié, V., Kako se pisalo bugarski prije dvjesti godina. Starine. Knjiga IX. 247. op. (Opisi i izvodi iz nekoliko juánoslovinskih rukopisa.)

U Szigyidin. 1860. Novaković, St., Bugari injihova knjizevnost. Otadzbina. III. Novyj zavét. V Bukurest. 1828. (Perevoditelb Pétar Sapunóv Trjávnenin.) Novyj zavét. Carigrad. 1866. Novyj zavét. Vienna. 1882. Op. v. Jagié. Palauzov, S. N., Pésni iz Sumly in Pamjatniky i obrazcy narodnagojazyka islovesnosti. I–IV. 1852 bis 1856. 289. 327. Periodičesko spisanie na bTlgarsko to knizovno druzestvo. I–XII. Braila. 1870–1876. Neue Folge. Srédec. 1882. 1883. Priča, Trojanska, Bugarski i latinski. Na svijet izdao Fr. Miklošié. Starine. Kniga III. U Zagrebu. 1871. Rakovski, G. S., Pokazalecili rakovodstvo, kak da se iziskvat i izdirjat naj stari ëbrti našego bytija usw. Odessa. I. 1859. Rakovski, G. S., Kljuébblgarskago jazyka. Odessa. 1880. Slavejkov, P. R., Bolgarskija pésni. 1855. Syrku, P., Zur mittelalterlichen Erzählungslitteratur aus dem Bulgarischen. Archiv VII. 78. Safarik, P. J., Památky drevniho pisemnictv Jihoslovanüv. Vydäni druhé, upravil J. Jireček. V Praze. 1873. Das Buch enthält acht bulgarische Urkunden: Listiny usw. Seite 2. 23. 96. 105. 1 08. 1 1 3. 115. 116. Stevanović, Datatak k sanktpeterburgskim sra

Jagié, V., Zur Frage des rhinesmus im Neubulgari-
Archiv II. 399.
Jagié, V., Wie lautete X bei den alten Bulgaren?
Archiv III. 312.
Jireček, J. K., Knigopis na novobTElgarska ta kniznina
1806–1870. Wiena. 1872.
Iovanovič, Najden, Novi bTBlgarski pésni. Bélgrad. 1851.

schen.

Kaëanovskij, Vl., Pamjatniki bolgarskago narodnago tvorêestva. I. Sbornik zapadno-bolgarskih pésen (Okrugi: Veleskij, Ohridskij, DZuMelnikskij, KjustendilbBanskij, Dupničskij, Sofijskij, Radomirskij, Trenskij (st m. Brezinkom), Branskij, Leskovskij, Pirotskij, Berkovičskij, Bélgradéickij i Vraëanskij). In Sbornik otdélenija russkago jazyka i slovesnosti Imperatorskoj Akademii nauk. XXX. Sanktpeterburg. 1882. Knigice od molitvi. Rim. 1866. (Propaganda.) Knizici, Bl'Egarski, Carigrad-Galata. 1858. Kočubinskij, A., Otčet o zanjatijah slavjanskimi narééijami. Odessa. 1876. 1877. Lat. Dadurch wird auf die mit lateinischer Schrift ge

s slovarem

malijskij, Samokovskij,

druckten Bücher der Propaganda verwiesen. Leskien, A., Bemerkungen über den Vocalismus der mittelbulgarischen Denkmäler. Archiv II. 269. IV. 565. Leskien, A., Abagar, ein neubulgarischer Druck aus dem XVII. Jahrhundert. Archiv III. 518. Mančov, D. V., Baštin jazyk. PBrva, Vtora, Tretja godina. Plovdiv, Svěštov, Solun. 1874. 1875. Miklosich, Fr., Die Sprache der Bulgaren in Siebenbürgen. Denkschriften VII. Mil.: Miladinovci, D. i K., BTBlgarski narodni pésni. V Zagreb. 1861. (Morse, C. F.), A grammar of the bulgarian language with exercises and english and bulgarian vocabularies. Galata, Constantinople. 1859. C. F. Morse, aided by C. Vasiliev, an english and bulgarian vocabulary in two parts. Constantinople. 1860. Mutiev, Poslovicy in Pamjatniky i obrazcy narodnago jazyka i slovesnosti. I–IV. 1852–1856. 129. Nauka kristianska za kristiane te od filibeliska ta darxiava. Rim. 1869. (Propaganda.) Novakovič, St., Bugarski zbornik pisan prošloga vieka narodnim jezikom. Starine. Knjiga VI. 24.

Sanktpeterburg.

Vuk vniteljnim rječnicima sviju jezika i narjeéija s osobitim ogledima bugarskog jezika. U Beéu. 1822. Vaz diganj na duha kantu boga. U Timisvár. 1872. (Vinga.) Verkovič, St. I., Narodne pesme makedonski Bugara. I. Zenske pesme. U Beogradu. 1860. Verkovič, St. I., Veda Slovena. BTBlgarski narodni pesni ot predistoriéno i predhristijansko doba. I. Beograd. 1874. Veda Slovenah. Obrjadni pesni ot jazičesko vremja. S.-Peterburg. 1881. Vézenov, S. D., Grammatika za balgarskij jazik. PlovdiV. 1 880. Vojnikov, D. P., Boblgarska grammatika. Plovdiv. 1869. Zahariev, St., Opisaniena Tatar-Pazardziska-ta kaaza. Viena. 1870. Zbornik v. Novakovic.

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A. Dakoslovenisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Seite 97

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III.

Dritter Theil.
Litteratur .

a) Aus Daniel's A3x3xxxx . .
b) c) Zwei Proben aus Büchern der Propaganda
d) Aus Miladin . . . . . . . . . . . . .
e) Aus Dozon . - - -

Nordbulgarisch . . . . . . .
a) b) c) d) Aus älteren Denkmälern
e) Aus Vuk's Dodatak . . . . . . . . . . . . . . . .
f) Luk. 24. 13–35. Aus der handschriftlichen Übersetzung eines Bulgaren
g) Dasselbe aus dem 1828 in Bukarest gedruckten Evangelium .
h) Dasselbe aus dem 1866 in Constantinopel gedruckten Evangelium .
i) Ein phonetisch gedrucktes Volkslied

Vorschlag zur Lautbezeichnung

138 14 ()

DIE

GOTTESMENSCHEN UND SKOPZEN IN RUSSLAND

VON

Da. AUGUST PFIZMAIER,

WIRKLICHEM MITGLIEDE DER KAIS. AlKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.

WORGELEGT IN DER SITZUNG AM 11. APRIL 1883.

Indem ich bei Beschäftigung mit Gegenständen wie Aino und Koreanisch öfters aus russischen Quellen mir Rathes zu erholen in die Lage kam, begann ich, von der Wichtigkeit russischer Forschungen sowohl auf diesen als manchen anderen Gebieten immer mehr überzeugt zu sein. Auf diese Weise das schon lange von mir nicht gepflegte Studium der russischen Sprache wieder aufnehmend, erlangte ich im Wege freundschaftlichen wissenschaftlichen Verkehres Kenntniss von einem Werke, welches mir im ersten Augenblicke durch die in ihm gebrachten Blüthen volksthümlicher Poesie, dann aber, nach genauerer Durchsicht, auch durch seine grosse Bedeutung für Bildungsund Sittengeschichte auffiel. In dem mir von dem Verfasser Herrn Dobrotwórski mitgetheilten Werke: JIIoIH BozkiH. PyccKah ceKTa TaKB Ha3HIBaeMBIXT, MyxoBHHIB xpHTiaHT „Die Gottesmenschen. Eine russische Secte der sogenannten geistigen Christen“ werden über eine bisher in Russland wenig gekannte, jetzt in zwei Zweige: die „Gottesmenschen“ und die „Skopzen“ getheilte Secte auf Grund einer Reihe älterer und neuerer Handschriften vielfache Aufklärungen gegeben. Da das genannte Werk in die mehrseitig von mir bearbeiteten Fächer, Ethnographie und Sittengeschichte, einschlug, betrachtete ich eine Uebersetzung und sachliche Erklärung der in ihm vorkommenden geistlichen Lieder als einen Beitrag zur Ergänzung früherer Forschungen. Ich wendete mich daher an den Verfasser behufs dessen Zustimmung zu der beabsichtigten Uebersetzung seiner Lieder und erhielt von diesem die Versicherung, dass er nicht allein hiermit, sondern selbst mit der Anführung, beziehungsweise Uebersetzung aller Stellen seines Buches vollkommen und mit Freuden einverstanden sei. Schon vorher hatte Herr Dobrotwórski meine Aufmerksamkeit auf einige Umstände gelenkt. Die geistlichen Lieder der Gottesmenschen seien, so schrieb er mir, in der That merkwürdig, besonders wenn man auf den Umstand, dass sie dem gemeinen Volke angehören, Rücksicht nehme, böten jedoch in sprachlicher Hinsicht durch ihre bildlichen und allegorischen Ausdrücke (no cBoHME 66pa3HEIMT, H HHocRa3aTeIbHEIMB BEpizkeHiMMT) Schwierigkeiten kaum überwindlicher Art. Allerdings seien bei ihm Erklärungen solcher Wörter, Ausdrücke und Wendungen beigesetzt, dieselben seien jedoch für einen fremden Gelehrten, der kein geborner Russe ist, schwerlich hinreichend. Wenigstens sei ihm ein solcher Fall schon vorgekommen. Vor zwölf Jahren habe ihn der Engländer Dickson, der bekannte gelehrte Reisende und Verfasser der „Geistlichen Frauen“ und einiger anderer Schriften über mystische Gegenstände, besucht. Herr Dobrotwórski habe ihm das Buch von den Gottesmenschen als ein den Beschäftigungen des Briten nahestehendes und wegen dessen ihn dieser eigens besucht hatte, vorgelegt und ihm dabei unverholen auf die Schwierigkeiten, denen er bei der Lesung des Buches begegnen könne, gedeutet. Dickson, auf seine Vertrautheit mit mystischen Lehren, Wörtern und Ausdrücken, zum Theil auch auf seine Kenntniss der russischen Sprache verweisend, habe ihm jedoch kühn zugesagt, dass er ihm über ein Jahr eine vollständige englische Uebersetzung des Buches übersenden werde. Nach einem Jahre habe er indess Herrn Dobrotwórski Nachricht geben müssen, dass er (Dickson) die allegorische Sprache der Gottesmenschen, besonders in ihren Liedern, nicht bewältigt habe. Dieses sei übrigens, schrieb Herr Dobrotwórski weiter, ein gewöhnlicher Gelehrter, der sich die Kenntniss der den Gelehrten allgemein zugänglichen Sprachen zu Nutzen gemacht, doch kein solcher Sprachkundiger, welchem selbst chinesische Schriftwerke (rpaMota) und Sprachen wie das Aino zugänglich sind, gewesen. Dabei sei auch die englische Sprache ungleich ärmer als die deutsche, und sei aus fremden Sprachen in sie übersetzen schwerer, als in die deutsche. Nebst seinem Rathe verpflichtete mich Herr Dobrotwórski noch zu besonderem Danke, indem er mir das neueste und beste, zur Ueberwindung beinahe aller Schwierigkeiten der Sprache dienende Hilfsmittel bekannt machte und übersandte. In dieser Abhandlung gebe ich vorerst die wichtigsten geschichtlichen Angaben Herrn Dobrotwórski's wieder und lasse sodann einen grossen Theil der geistlichen Lieder sammt Uebersetzung und mannigfaltigen in dem Werke aufgefundenen Erklärungen folgen. Indem somit selbstverständlich alles Verdienst geschichtlicher Forschung einzig Herrn Dobrotwórski zukommt, nehme ich blos, wenn man es überhaupt so nennen will, das Verdienst, die Gegenstände durchdacht und die Verse hinsichtlich Treue und Eindruck den russischen gleichgestellt zu haben, für mich in Anspruch. Es dürfte hier der Ort sein, über den Beruf des russischen Verfassers zu seinen Forschungen Einiges vorauszuschicken. Herr Iwàn Michailowič Dobrotwórksi, der Sohn eines Priesters in dem Kreise Arzamas, studirte in dem geistlichen Seminar und an der geistlichen Akademie, an welcher er auch nach Beendigung des Cursus als Docent (IpeIIoWaBaTeIB) auf dem Lehrstuhl für russische Kirchenspaltung (pyccKiü packoTB) belassen wurde. Der genannte Lehrstuhl ist nämlich für Geschichte und Widerlegung aller russischen christlichen Secten. An dieser Akademie wirkte er durch acht Jahre unermüdet, so dass das Ministerium für Volksaufklärung ihn an die Universität Kasan, auf den neu errichteten Lehrstuhl für Kirchengeschichte, bei weit besserer Stellung, berief. In den Jahren 1865–1867 über anderthalb Jahre an den Universitäten Tübingen und München, wo er mit Hefele, Döllinger und anderen Fachgenossen in Verbindung trat, zubringend, dann von einer Reise nach Athen, Constantinopel, Jerusalem, Antiochien,

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