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Die bulgarische Sprache hat 27 einfache oder als solche geltende Laute, welche nach meiner Ansicht durch die hier verzeichneten Buchstaben ausgedrückt werden können.

a) Vocale: a, e, H, 0, y, T5, b.

b) Consonanten: p, II, H; T, W; II, 6, B, P, M; r, r, x; , , m, j; U, 3, C.

Da die hier angeführten Laute von Anderen anders bezeichnet werden, so versuche ich im Nachfolgenden meine Bezeichnung zu begründen, wobei mir die Absicht, eine für Andere massgebende Regel aufzustellen, ferne liegt. Ich spreche hier die Grundsätze aus, die mir zweckmässig scheinen, dabei gehe ich von der Überzeugung aus, dass die phonetische Schreibung im Bulgarischen mit voller Consequenz undurchführbar ist und dass bei den Abweichungen von dem phonetischen Princip die anderen slavischen Sprachen berücksichtigt werden müssen. Die grosse Verschiedenheit in der Schreibung, der Umstand, dass wohl nicht zwei Schriftsteller die gleiche Orthographie einhalten, berechtigt zu einem neuen Versuche.

a, H, y geben zu keiner Bemerkung Veranlassung.

e wende ich an, wo es aslov. und serb. angewandt wird, daher TéIe, TeIé, nicht TéIH, THIé, nach dem Grundsatze, dass tonloses e wie H lautet: aslov. tele. Dasselbe beobachte ich bei o, daher II6Iox, A0T6X, nicht IÖWyX, WyIÖX, nach einer analogen Regel: aslov. doidoh3.

Die grössten Schwierigkeiten bietet B dar, das einen dumpfen, dem u im engl. but nahe kommenden Laut hat. Bei diesem Laute halte ich es für angezeigt, auf dessen Entstehung einzugehen. B entspricht 1. dem aslov. B: Kfcho, aslov. kösno; 2. aus aslov. b: nicTBp, aslov. postrz; 3. aus aslov. a.: IITT, aslov. pot; 4. selten aus aslov. o: rf-TB6 neben rón,6, aslov.golab; 5. aus aslov. a, indem bulg. jedes tonlose a zu b herabsinkt: cITTRá, coláTKB aus slatká, slátka: aslov. sladoka, sladskaja; 6. b ist in vielen Fällen ein phonetischer Einschub: MfITp, aslov. madr3. In den Fällen 4 und 5 wende ich den ursprünglichen Buchstaben an, indem ich róIT6 und cTaTRá, cláTRa schreibe: die Durchführung der phonetischen Schreibung bei dem aslov. a wäre mit den grössten Schwierigkeiten verbunden. In den Fällen 1. 2. 3. und 6. schreibe ich B im Inneren der Stämme; sonst wird es durch a wiedergegeben, daher 6ja, 6ijaT, aslov. bija, bijatz; IIIeTa, IIIeTaT, aslov. pleta, pletqtö.

Für ja schreibe ich ja, daher MiTja aus mätja und dieses aus mötja, aslov. masta; ebenso Mühja aus dínja und dieses aus dínja, aslov. dynja.

B schreibe ich, wo es im aslov. steht, daher nicht nur dort, wo es wie ea, eigentlich scharf offenese (è), sondern auch dort, wo es wie e (geschlossenes e), lautet: Mbpa mensura, das meärs, mèra ausgesprochen wird; Mobpe metior, das mére, mérä zu sprechen ist. b hat den Laut ea, è nur dann, wenn es betont ist und demselben in der folgenden Silbe kein heller Vocal H, e, b, sondern ein dunkler folgt. Ich gebrauche demnach 15 dort, wo es im Altslovenischen steht. Ausserdem ist noch folgendes zu bemerken. Aslov. ije wird regelmässig zu e zusammengezogen, daher 3ApáBe bona valetudo, aslov. szdravije; Irkrahe, aslov. léganije; Ináte, aslov. Stije. iacte, Ihte, das in einem älteren Denkmal neben iactie, IIHTie, vorkommt, ist die wahre bulgarische Form und nicht jastje, pitje zu lesen. Vergl. Cankof 94. je in dergleichen Worten ist ein Beweis für Entlehnung aus dem Russischen. Die silbebildenden Consonanten des altslovenischen r und l bezeichne ich durch pt, und TB: BpB6a, aslov. vraba; BITHa, aslov. vlana. Die nicht sehr häufigen erweichten Consonanten l und n bezeichne ich durch j und Hj: IjycIIa Schuppe. orTHjo T das Feuer. Man vergleiche Uapjo T cank. 11. ToBeTapjo Vuk 50. Die Laute t und d bezeichne ich durch die serbischen Buchstaben h und h: UBehe Blumen. hepheb Stickrahmen, oder durch tj und dj. Das Zeichen p wird durch IIIT ersetzt: IIITyka Hecht. Für das auch im bulg.-lab. vorkommende M. (reMe i0. MaHape. cHHIIhpaTb. cHIIHIb. WeTaTHHB.) wird Ax geschrieben. Der Buchstabe j kann im Bulgarischen nicht entbehrt werden. Aslov. A wird bulg. e, A hingegen b: A und Ä sind daher im bulg. überflüssig. Der Laut des aslov. HI ist dem bulg. unbekannt, das Zeichen daher überflüssig: pH6a, nicht pEI6a. T5, das im russ. keinen Laut bezeichnet und das selbst im russ. über Bord geworfen werden, von einigen schon jetzt als unnütz angesehen wird, ist seiner alten Bestimmung wiedergegeben. Eine neue Ausgabe der Schrift „Salo debeloga jera wäre nicht unzweckmässig. Man meint, das im Auslaute der Wörter vollkommen entbehrliche B nehme den siebzehnten Theil des Raumes in russischen Büchern ein. Meine Schreibung des Bulgarischen nähert sich am meisten der von Vuk angenommenen. Von dieser entfernt sie sich vornehmlich durch den Gebrauch des B im Innern der Stämme für B und A und die Schreibung pT und TB, während Vuk B meist nur für silbebildendes l gebraucht und silbebildendes r durch p bezeichnet. Aus der folgenden Gegenüberstellung ergibt sich die Verschiedenheit zwischen der Lautbezeichnung Vuk's und der meinigen.

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