Obrazy na stronie
PDF
[ocr errors][merged small]

a wird in Vinga durch e reflectirt: izbednese genese: *izbadna se. gedilarin Geiger, Lebemann: gad. gred Brust: grad. dnéS einmal: jedinasti. kedé zu: kedé tu nebe zum Himmel duh. 47. kpem bade. kes kurz. skrete reisse aus. udléënus Entschluss: otzlaêiti. ispede treibe aus. pet Weg. pétiste Wege. sed Gericht. stépe trete. votre hinein. Die I. sing. lautet auf e aus: nedeléje besiege. dóde komme. pejé singe. revé weine. pje trinke. istrije wische ab. utje gehe weg. znáje weiss. Zeng ernte. terpe leide. bcve halte mich auf golde lege. káne lade ein. pusóée zeige. puspure mache fruchtbar. stóre erschaffe. sere pfeife. Sale se scherze. rastáše tröste. vardé bewahre: smutlv störrisch und tozbe Trauer sind serbisch. So weit verlässliche Mittheilungen eines Vingaers.

In den Büchern wird e durch à oder a bezeichnet. a) bódeé gréhóé se sich wärmend ev. 49. gába. grádi Brust. ujáknálu erstarkte. krádát furantur. kázváé ev. 19. káklica. uflézváé ingrediendo ev. 12: *völézuvajaste. páé Weg. zaráčena die Verlobte. sód Gericht. tsostrákin hundertfach: vergl. serb. dvostruk. zvát vocant. b) dávaé dando ev. 35. zakupája defodio. zakupájat defodiunt. moza possum. ispija ebibo. zaraénica sponsa. vérvaé partic. vérvat credunt. vida video. u für a ist serbisch: mogué ev. 47. se smuta 46. Man merke cH čol. 153. HapTsae mil. 18: *Hapa. Iata TB. HeKaeT 49. aus HaKaRTB. BHKaat, pyzkaaT, ceTIaaT neben dem sing. BHKa, py:ca, ce/IIa per.-spis IX.X. 95. 96. iskupájat effodiunt, zakupájat defodiunt neben kupája fodio Vinga lauten auf djzt, âja aus. In IporHobBaeTb op. 260. ist je für Ä. eingetreten wie in 306aeTE mil. 43. IIo3HaaTb zbor. 37. veselejz beruht auf einem älteren veseljatz: in moleet ist ja in je übergegangen. Hwceis Archiv III. 519. Vergl. Grammatik I. 369; 3. 189. Damit vergleiche man nslov. hvalido 3. 160. hvalijo 171. serb. vididu 226. ëech. chodij/ 372. meteešti ist *metajasti, varzeesti, *vrazajasti. Vergl. Grammatik III. 190. je eam beruht auf ja. dadoe aus und neben dadoha lautet wohl dadoje aus dadojq. oyTpBHeBaUA Archiv III. 351. beruht, wie mir scheint, auf utronevajesta aus *utronevajasta.

trambica 102. Denkschriften der phil.-hist. Cl. XXXIV. Bd. 14

[merged small][ocr errors][merged small]

Im Nordbulgarischen gibt es kaum weniger Schreibweisen als Schriftsteller.

Cankof, der die lat. Schrift anwendet, gibt den dem aslov. a. entsprechenden Laut durch , d. i. e, wieder: pr}zont, d. i. prešne Stange: *praga, Cech. pruzina, rumun. prezíne, predzine scida ligni. kt, ket, aslov. katz. dob, deb, aslov. dabö usw.

Vuk im Dodatak gebraucht meist a: Tacka anser. ja eam. ca sunt. cTpaK, serb. struk

[ocr errors]

Man findet bei einem und demselben Schriftsteller pä5Ue, TÄcTo, BcÄIy neben KBWB, KBUa, OKpGTIIo und MITKHaTo. Bei Rakovski liest man ca, TBIX6UH, 6epÄTE, WaBATE neben KBAb, IIbpTbe 15: pratije. ctpBKa 14: serb. struk usw. Colakov bietet marn neben Bbaerb usw. Drinov gebraucht, wie es scheint, regelmässig A: 635Me, BcÄAy, MÄHH0 usw. Hier ist von den örtlichen Abweichungen abgesehen worden, so wird KolIITa, To6a, 136epot, poka, poaki, UoT, volunt ëol. gesprochen für kesta, geba usw. Über oa für aslov. a Archiv III. 317. Nach Mil. III. bezeichnen die Buchstaben B, B und A denselben Laut: HMaeTB eIHakBo IIpoH3HoIIIeHie, während nach per.-spis. IX. 75. A und B verschieden lauten, indem A den Laut des u im englischen Worte but darstellt, während B den Laut des im englischen sir hat. Cankof bietet jedoch kot und kosno für aslov. katz und kösuno; ausserdem werden beide Zeichen A und B mit einander verwechselt. Daher heisst es auch per.-spis. XI. XII. 163: MezKIy A. H B HobMa pa3IHKa. Der allfällige Unterschied beruht wohl auf der Betonung. je aus ja (A) geht in e über, wenn aslov. das j mit dem vorhergehenden Consonanten verschmilzt: ToBápe onero: aslov. *tovarja, daraus tovarj B, tovarje. WeTé divido: aslov. déja. HÄHe facio: aslov. éinja. cBéTe, TpäWe; cIIe, Tyóe, IóBe, Tp BMé; Táce, rä3e aus cBeTja, TpaIjä5; cIljä5, TyójÄ, IOBjä, TpTBMjäÄ; Tacjä5, Ta3jÄ für aslov. svésta, gražda; saplja, gublja, lovlja, grömlja; gaša, gaša, Formen, die dem bulg. auch in alter Zeit fremd gewesen zu sein scheinen: in allen diesen Fällen wird im mittleren und westlichen Bulgarien B für e gesprochen. Wie ToBäpe sind zu erklären cKóue salio. Rázke dico. AyIIIé würge aus *ckofjA, *ckouja, aslov. skoča usw.; ferners BpelIITé clamo aus BpbcRja usw. Nach Vocalen erhält sich je: Iáj B latro. IIñjt bibo usw. Die III. plur. lautet cRóueT, KázkeT, TyIIIéT; BpeIIITéT und Iáj BT, IIñj BT. aslov. *EA, EA, EA Archiv III. 351. eam lautet bulg. HéjB, j'B, das durch HelA, A. mil. per-spis. II. 27, durch B mil. 136, durch ja dod. 39. dargestellt wird; Cank. 59. schreibt néjo, jo; in Vinga wird je, méje gesprochen. B in jB soll nach per.-spis. XI. XII. 149. wie ein dumpfes (temno) e lauten. Man beachte Io Hea éol. 105. Neben den historischen Formen IIeKf, IIeRiT; Mórt, Mór BT und Bpfxt, BpixTT bestehen die analogen IIeué, IIeuéT; Mózke, MózkeT und Bpf IIIe, Bpf IIIeT. HoIIITHA H AbHHA diu noctuque wird bulg. nach Cankof durch noště i dené, déném reflectirt: anderwärts findet man WeHía, HoUsa; WeHía, HoUsa bulg.-lab. HoIIITe, HOIIITa, HOKE und Iehle, TeHA mil. 37. 54. 144. HoKEMT5 437. Tehb. denjé j nuščá Vinga. Téyya, yóxta griech. Iehia H HolIITia und IHA H HoIIITA zbor. 58. Die Verba V. 1. haben nach Cank. 73. in der III. sing. a, in der III. plur. at: Akia, aslov. delajetz, und Absat, aslov. délajatz. In oIIHToT ëol. 106. cTaHyBoT 109. steht o aus B, a. In der I. sing. präs. findet man HocaM fero, d. i. HocBM: dieses beruht auf Hoct aus Hocjob, woran das m der I. sing. angetreten; ebenso sind zu erklären IIIaTaM solvo. WäApokaM, Ibp:KAM teneo. KazcaM dico. 3HajaM scio. MHjaM lavo. IIHjaM bibo, d. i. IIIaTBM, IpT5 ReM, KazReM, 3Haj BM, MHj BM, IIHj BM; ebenso co6epaM, 3aTHHaM, HIaM, 3eMaM, ja WaM, 3aKoTiaM, KoiaM, aslov. kova, MecaM, MoTiaM, IIpaaM facio, aslov. pravlja, ycyjaM, HejKiaMTB nolo 438, alles aus mil. KaZem, vidam, mislam, dadam, molam per.-spis. 1882. 177. 182. 185. 187. Für diese Ansicht sprechen die I. sing. MoMa mil., MeTa, Ileja, Abp:Ka per-spis. IX. X. 95: IIHTa für IIHTaM XI. XII. 159.

[ocr errors]

Resultat: 1. Dem aslov. ( entspricht bulg. regelmässig der Laut e: deb, aslov. dabz. 2. Es ist historisch richtig IA6 zu schreiben, phonetisch unzweckmässig, wenn man erkennt, dass der Vocal in MA6 und in 3TBI derselbe ist. Wie bei B, schwankt auch bei A die Schreibung zwischen B, A und a, abgesehen von o und u. 3. je erhält sich nach Vocalen: láje latro; nach Consonanten wird je durch e ersetzt: gäbe, aslov. *gubja, gublja, bei Vuk nose fero, aus gubjö, no8j3. 4. Auszugehen ist vom Laut e, dem a nahe steht: e kann in o und dieses in u übergehen. a als Grundlage anzusetzen und e als weitere Trübung des a zu erklären, halte ich für unrichtig. Archiv III. 317. 318. 5. Der Laut e aus q ist dem aslov. und dem nslov. fremd, selbst das dslov. meidet ihn im Inlaute. 6. In den westlichsten Theilen des Sprachgebietes wird in einigen Worten hie und da en, em für a gesprochen: mendro, gembi, zembi für aslov. madro, gaby, zqbi. Archiv II. 399.

III. H. I1.

Wie im Albanischen und Rumunischen, so sinkt auch im Bulgarischen unbetontes a regelmässig zu e herab, ein Laut, der mit dem des aslov. B identisch ist und durch e bezeichnet werden kann. Dafür wird von einigen Ä, von anderen a angewandt. KoKEI xóxa)oy. KBTáHTB Soldat: rumun. ketáne, magy. katona. rumun. kerbüne carbonem. alb. gezój erfreue von gaz. Auch dieses e wird hie und da durch o ersetzt: Hrpo Ta ëol. 108. TpaIIe3o Ta 111. 3eMio Ta 108, das auf einem älteren zemja beruht. Beiträge zur Lautlehre der rumun. Dialekte. Vocalismus I. II. Vergl. Grammatik I. 369. Während jedoch im rumun. und im alb. dieses Herabsinken des a zu e in der Schrift consequent ausgedrückt wird, ist dies im bulg. nicht der Fall. Das a im Auslaute der substantivischen Themen wird auch dann e, wenn es betont ist: IIIáTB Bezahlung. BoAf, aqua. cIB3i, lacrima. TTBKf, wechselseitige Aushilfsarbeit: Taka. xopaToß sermo.

Räthselhafte Ausnahmen von dieser Regel sind 1. Verwandtschaftsnamen: 6ä6a. 6aIIITá. Ab Má. cecTpá. cHExá. CTpMjká. CTpjHá. yjká. 3TBBá und kehá. cTpbHá Hexe. Vergl. Cank. 30. 2. Mit dem Suffix a gebildete Substantiva: 6e3yMIa stulta. BiIIIIIa die Lausige. Tpä61a Räuberin. ApfrIa. 3i,6Ma. KpäWIIa. MáMIa. péBIa. cki IIIa. coßHIa. 3. Einige Substantiva auf Hja: TIHCTIjá neben TIMcTélumbricus. 3 BMHjá neben 3 BMé serpens. TB2KHjá neben TB2Ké mendacium. MpaBHjá neben MpaBé formica. IIoIIa/IHjá. cBHHHjá neben cBHHé; ferners cIo6oAsja neben cI060Wé Freiheit. cáóHja neben cá6e Säbel. cBäTIja neben cBáT5 für cBaTja Brautwerberin. Die Abstractes bezeichnenden Substantiva bieten job: 6ptkoTsjob

[ocr errors]

In manchen Fällen scheint e auf kurzem a zu beruhen: Bpf.IIITaM neben BpáIIITaM, serb. BpähaM. KEK, aslov. KaKo, in lat. geschriebenen Quellen käk. cb Ta Topa omnis silva mil. 5: vösa ta gora. In Vinga spricht man ged Geflügel für TaI bei Cankof.

Nach j geht rumun. durch eine Art Assimilation ein e über: mrum. páIe stramen aus pálje, pálje, pálea; drum. páje aus páIe. Beiträge zur Lautlehre der rumun. Dialekte. Vocalismus I. 23. Dasselbe tritt bulg. dann ein, wenn j mit den vorhergehenden Consonanten r, l. n verschmilzt: Belépe coena: aslov. večerja, daraus večerjo, večerje, woraus, nach dem Schwinden der erweichten Consonanten, Belépe; ebenso KBIëIe pensum lanae: aslov. *kadélja. KoIIIyTe dod. 44. 6áHe balneum: aslov. banja. Daneben das junge 3ópt, für aslov. zorja: nslov. zorja. serb. zora. Die Laute H, I, III nehmen nach sich in vielen Fällen ein jan (es ist wohl kaum richtiger zu sagen, j habe sich da erhalten), woraus sich Formen wie Mpézke und Aymé, aslov. mréza und duša, erklären. Daneben 6páIoBHU B verruca und cBéIIITB lux, Ipé:KAB fila, pb KWB rubigo: aslov. *bradavica, svésta, prezda, rzzda. Man beachte 6amuè hortus dod. 37. MaHooke. Kyrillisch wird nach russischer Art H für ia: Behepa, Kä5A BIH, 6aHH geschrieben und dem Leser gesagt: 6yRBa H Bciakora ch H3roBapH KaTo IIpocTo e. Mit 6ä6a usw. zu vergleichen sind TbinTepk dasterjá filia und Tobrk soror natu major: abweichend ist ebetürk sanctitas. Dem aslov. zemlja terra steht Beyé gegenüber (3eMia mil. 61), wofür auch 3eMi gesprochen wird: jenes beruht auf älterem zemja, dieses auf zema. zemja entstand aus dem nachweisbaren zemja. Dabei drängt sich die Frage auf, ob das bulg. je pja, bja, mja durch pla, bla, mla ersetzt hat: pljije, plje spuo allein beweist das Vorkommen von pla usw. in der Wortbildung nicht. Das bulg. mag sich auf einer älteren Stufe erhalten haben, auf der auch MopHjé neben Mopé mare steht: aslov. more aus morie, nslov. morje. Hier sei bemerkt, dass die auf älterem ja beruhenden Formen wie Beiepe usw. in den östlichen Theilen des Sprachgebietes einheimisch sind, während im Centrum und im Westen aus a entstandene Formen Geltung haben. Archiv IV. 695. Die Verba VI, aslov. oBaTH, oya, verschmelzen mit den Verba V. 1, und lauten demnach im präs. yBaM, yBaIII, yBa usw. Durch den Ausfall des B und das Walten bestimmter Lautregeln entstehen einer Erklärung bedürftige Formen: man beachte Bepyaul credis mil. 6: *véruvasi. JekyeIII sanas ib.: *lékuvasi, lékuvaš, lékuaš, lékujes. Unbetontes e wird i: IIa.MeTBHUI meministi 111: *pametuvaš. KazkBHIII dicis 112. für Ka3BHUI: Kä3yBaM cank. TeKyeT sanat 6. HcnoBeTBHT ce confitetur 65: *ispovéduvatz se. BobpBHTe creditis: *véruvate. WapBeeT donant 119: WapoyBalaTT, WapBaATB, WapBaj BT, WapBej BT, WapBejeT: an aslov. daroviti neben dariti darf nicht gedacht werden. Herbemith sanando 353: *lékuvajasti, daraus lékuvajesti. Man vergleiche jedoch auch 6epeIIITH aus 6epa IIITH. A. Dslov. steht a, doch mille neben mila. zema, zeme und zemlya. volie und vola. tvoie, nasse fem. B. Dasselbe gilt von den eigentlich bulg. Denkmälern früherer Jahrhunderte.

Op. bietet jedoch auch 6bUa, Tb3H AyIIIa 251. Man merke XpbTia 281. MHIocTHHia 249. BoT 5, 3eMII B 252. roTeMb paWocb zbor. 57.

« PoprzedniaDalej »