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aiviyua: Eiç xanvóv entsteht Doppelsinn durch die Homonymie von wovon virgo und oculorum pupilla: Eiuè natgòç devxoio uélav τέκος, άπτερος όρνις, άχρι και ουρανίων ιπτάμενος νεφέων· κούραις do dvtouévnou dnevléa dáxqva tixtw• Evlù yevvnfɛis avouai siç dépa; in den folgenden Distichen ist 410uñóns dvñg. Achill (nach Ilias 9, 664) und „Aiaç“ Genit. von aia zu ngó:

"Εκτορα τον Πριάμον Διομήδης έκτανεν ανήρ

Αίας προ Τρώων έγχεί μαρνάμενος. (vid. Delect. epigr. gr. ed. Jacobs p. 459); obscön: Arist. (Equites 964): κάν γε τουτωί, ψωλόν γενέσθαι δεί σε μέχρι του μυρρίνου; ebenso Plaut. (Curc. 1, 1, 31 sq.): Palin. Semper curato ne sis intestabilis. Phaed. Quid istuc est verbi? Pal. Caute ut incedas via: Quod amas amato testibus praesentibus; Cic. (de or. 69): Catulus cuidam oratori malo, qui cum in epilogo misericordiam se movisse putaret, postquam adsedit, rogavit hunc videreturne misericordiam movisse: „Ac magnam quidem, inquit, neminem enim puto esse tam durum, cui non oratio tua miseranda visa sit.“ Cic. (pro Sest. cp. 3 fin.): par prope laus P. Sestii esse debet, qui ita suum consulem (Antonium) observavit, ut et illi quaestor bonus

et omnibus optimus civis videretur; Plaut. (Pseud. IV, 2, 53): · Ba. Tunees is Harpax? Si. Ego sum: atque ipse harpax quidem; Racine (Les Plaid. III, 3): Quand avons-nous manqué d'aboyer au larron? Témoin trois procureurs, dont icelui Citron A déchiré la robe. On en verra les pièces. Pour nous justifier, voulez-vous d'autres pièces? Scribe et Rougemont (Avant, Pendant et Après): Caracalla. C'est pour cela que nous abattons tous ces monuments du despotisme; la porte Denis, la porte Martin, et un tas de statues et de palais .... A supposer que les places, comme tu voudrais l'inculquer, soient z-à la participation de ce que tu appelles des connaisseurs, des savans! hein ... qu'arrive-t-il? Julie. Vous ne seriez pas en place; man sagt zwei

1, 1) sagt auf die Frage what trade art thou? der 2. Cit.: A trade, Sir, that, I hope, I may use with a safe conscience; which is, indeed, Sir, a mender of bad soles (souls) und: I am a surgeon to old shoes; when they are in great danger, I re-cover them; (Coriol. IV, 5): 3. Serv. How, Sir! Do you meddle with my master? Cor. Ay; 't is an honester service than to meddle with thy mistress; jemand sagte: Cadmus was the first post-boy; he carried letters from Phoenicia to Greece. (Midsum. V, 1): Hip. He says, they can do nothing in this Kind. The. The Kinder we, to give them thanks for nothing. Our sport shall be to take what they mis-take. (Caesar III, 1): O world! thou wast the forest of this hart; And this, indeed, O world! the heart of thee.

– Id. (K. Henr. IV. P. 1, III, 1) macht Percy ein Wortspiel, indem er der weiteren Bedeutung eines Wortes die engere substituiert: Glend.: I can call spirits from the vasty deep. Hotspur: Why, so can I, or so can any man; But will they come, when you do call for them?

X. Von den noëtischen oder Sinnfiguren, ihrem Begriff, ihrer

Einteilung. Eine Sinnfigur entsteht durch derartige besondere Gestaltung des Ausdrucks, dass durch sie der Satzsinn als solcher zu eigentümlicher Darstellung gelangt.

Nicht der Sinn des Satzes an sich bringt die Figur hervor. Um diese zu schaffen, muss sich vereinigen ein starkes und individuelles Erfassen desselben mit dem Drange, dieser individuellen Empfindung durch eine neue Form der Darstellung (cf. Bd. II, p. 9 fg.) einen entsprechenden Ausdruck zu geben. Es sind also · Darstellungen nicht schon deshalb als Sinnfiguren aufzustellen, weil ihr Inhalt, z. B. ein Zürnen, Bitten, Anlass zu einer Figurierung werden kann; ebensowenig solche, denen ein bestimmter Zweck, z. B. zu begründen, zu beschreiben, eine diesem Zwecke entsprechende Form vorschreibt. Es fehlt den ersteren zur Figur eben noch die bestimmte Formierung, und wenn bei den letzteren diese allerdings einigermassen vorgeschrieben ist, sofern Angemessenheit der Darstellung erstrebt werden muss, so fehlt hier doch die zur Kunst notwendige Freiheit der Gestaltung (cf. Bd. II, p. 13 bis 19.) Die von den Alten für Darstellungen von solchem Inhalt gleichwohl aufgeführten Figurenbenennungen, wie indignatio, obsecratio, rationis apta conclusio, descriptio, stellen wir am Schlusse dieses Abschnittes zusammen.

Die Einteilung der Sinnfiguren ist keine andere, als die der übrigen Figuren. Wir unterscheiden solche, welche in Verwendung der Sprachmittel, verglichen mit dem gewöhnlichen Ausdruck, 1. ein Mehr zeigen, 2. ein Minder, 3. eine Änderung. Jede dieser Abteilungen zeigt ferner eine Figuration von mehr äusserlicher oder von innerlicher Art, d. h. entweder eine Häufung oder Steigerung; ein Beschränken und Abbrechen des Ausdrucks,

oder dessen Abschwächung; eine besondere Veränderung des SatzBaues oder eine Vertauschung des Satz-Sinnes. Auf einen solchen Unterschied einer mehr durch äussere oder durch innere Mittel hervorgebrachten Wirkung weist z. B. Longin (n. Úy. Sp. Vol. I, p. 260) hin, wenn er Häufung (avenois) trennt von innerer Erhebung (ůvos); xeitai uèv ů vos &v diéquati, ń dařenous xcì εν πλήθει. διόπερ εκείνο μεν κάν νοήματι ενί πολλάκις, η δε πάντως μετά ποσότητος και περιουσίας τινός υφίσταται.

Sinnfiguren unserer letzten Art, welche in ihrer Figuration durch Vertauschung des Sinnes die Bedeutung der Worte selbst ergreifen, können leicht mit blossen Tropen verwechselt werden, wie denn z. B. Hyperbel und Ironie diesen meist zugerechnet worden sind. Schon Aristoteles (Rhet. III, 11) sagte, zwar nicht unrichtig, aber unvollständig, dass gute Hyperbeln Metaphern seien: cioè xai £ůdoxıuovoai Úneqßolah uetagogai. So, wenn z. B. jemand einen Schlag ins Gesicht bekommen habe, und man nun sage, er sehe aus, wie ein Korb Maulbeeren. Aber wer so sagt, beabsichtigt mit dieser Vergleichung nicht die Darstellung des Bildes, sondern er sucht durch das Bild zu einer Wirkung zu kommen, die diesem an sich fremd ist. Die Ironie unterscheidet Quintil. (IX, 2, 44 sq.) als tropus, wenn sie in einzelnen Wörtern sich darstelle, von der Redefigur der Ironie in der zusammenhängenden Rede, aber in dem von ihm als tropus angeführten „virum optimum“ (Cic. Cat. 1, 8) hat zwar optimus nicht bloss eine andere, sondern sogar eine entgegengesetzte Bedeutung, aber bildlich ist sie doch nicht.

Die von uns angegebene Einteilung der Sinnfiguren findet sich im wesentlichen bei Phoebammon. Er sagt richtig (Sp. Vol. III, p. 45): δέον είδέναι ότι πάντα τα σχήματα δ' γίνονται κατά τρόπους ήτοι αιτίας, κατά ένδειαν, κατά πλεονασμόν, κατά užtá leolv, xarà švadaaynv, so dass er unsere dritte Abteilung nach den beiden Seiten äusserlicher und innerer Anderung trennt; und er ordnet also z. B. unter die Sinnfiguren der švdela (p. 50 sq.) die αποσιώπησις, unter die des πλεονασμός den πλεονασμός selbst, unter die der μετάθεσις die ερώτησις, der εναλλαγή die ειρωνεία. Seine Aufstellungen sind sonst freilich im einzelnen wenig zutreffend.

XI. Sinnfiguren, welche durch Häufung oder Steigerung des Aus

drucks wirken.

: 1. Häufung des Ausdrucksmittels.

Um einen den Satzsinn bedingenden Begriff besonders hervorzuheben, kann man ihn mehrfach bezeichnen. Wir nennen solche Häufung der Bezeichnungen den rhetorischen Pleonasmus, zum Unterschiede von dem grammatischen (cf. Bd. I, p. 437 fg.), wenn sie die Absicht erkennen lässt, den Begriff mehrseitig, in Fülle, also anschaulicher und eindringlicher darzustellen. Geht diese Absicht nicht aus der inneren Bedeutung des darzustellenden Begriffes hervor, wie wenn z. B. bei Molière (Mis. II, 3) es nur des Reimes wegen heisst: Et vous ne pouvez pas, un seul moment de tous, Vous résoudre à souffrir de n'être pas chez vous? so wäre dies oroißń (vid. Aristoph. Ran. 1178; Bekk. Anecd. 515, 8; 520, 26) oder Parapleroma (vd. Bd. I, p. 445); *) ist eine Absicht überhaupt nicht vorhanden, so hätte man Perissologie (1. c. p. 447), wie sie z. B. Isidorus (or. I, 33, 7) fasst: Perissologia adjectio plurimorum verborum supervacua, ut vivat Ruben et non moriatur. (Deuter. 33, 6.) **)

Quintilian (IX, 3, 46 sq.) giebt an, dass Caecilius rhetorische Häufungen, wie z. B. (fragm. Cic. ex orat. in Pis.): perturbatio istum mentis et quaedam scelerum offusa caligo et ardentes furiarum faces excitaverunt, Pleonasmus genannt habe, welche er selbst, wenn sie müssige Zusätze wären, als vitium, wenn sie den

“) Die Parapleromata der litterarischen Rede wirken überhaupt als euphonische Figuren und müssen, wie Demetrius (de eloc. Sp. Vol. III, p. 275) erinnert, nicht müssig stehen, dll' fuv Guupútawrtai ti To uzyć tai toũ hóyov, oder, wie Georg. Choerob. (1. c. p. 255) und Anon. (1. c p. 211) angeben, xóguov you ï uétoov. Chevilles oder remplissages, wie allez! par exemple. Eh bien! Que sais je? voyez-vous, geben dem französischen Ausdruck viel Lebendigkeit, ohne gerade die Euphonie zu fördern, gehören aber auch nur der Umgangssprache an.

*) Freilich kann solche Perissologie auch mit Absicht, um komische Wirkung hervorzubringen, verwandt werden, wie z. B. Tieck (Leben und Tod des kl. Rotkäppchens) den „Wolf“ sagen lässt: „Hungert mich recht nach ihr in meinem Rachen“; und „die Hanne“: „Es wird dunkle und finstere Nacht“; Shakespeare (M. Ado V, 1) den Dogberry nachäffend: First, I ask thee what they have done; thirdly, I ask thee what's their offence; sixth and lastly, why they are committed; and, to conclude, what you lay to their charge.

Sinn hervorhüben, als virtus bezeichne (VIII, 3, 55). Er findet also den Namen zu allgemein und (nach I, 5, 40) zur Grammatik gehörig. Indessen wurde er vielfach auch zur Bezeichnung der rhetorischen Figur gebraucht, wenn man ihn auch wegen mangelnder Schärfe in Abgrenzung der phonetischen Figuren von noëtischen und von den Tropen bald den Wortfiguren, bald den Tropen zugesellte und diese beiden, wie die hinzugefügten Beispiele zeigen, nicht von den grammatischen Figuren zu sondern wusste. Als σχήμα λέξεως hat den πλεονασμός Alexander (Sp. Vol. II, p. 32), Tiberius nach Apsines (1. c. p. 75), Zonaeus (1. c. p. 166); toortoç heisst er bei Tryphon (1. c. p. 198), dem Anon. it. tomt. to. (1. c. p. 212), Gregor. Cor. (1. c. p. 220), Kokondr. (1. c. p. 242), Georg. Choerob. (l. c. p. 252); bei Ps. Plut. (vit. Homer. 28) ist der Pleon. Figur schlechthin, bei Phoebammon Wortfigur und auch oxsua diavoias (1. c. p. 46; 50). Als figura elocutionis hat ihn ferner Aquila Romanus (H. p. 36), hält aber, wie seine Beispiele zeigen, es schon für rhetorischen Pleonasmus, wenn die Ausserungen irgend welcher Erregtheit zur Angabe des Sinnes hinzutreten, wie „M. Cato ille“ oder „ quae, malum, est ista voluntaria servitus“ (Cic. Phil. I, 15); ähnlich Carm. de fig. (H. p. 70), welches Pleon. mit Exsuperatio übersetzt, und Mart. Capella (H. p. 483). Zumeist also dachte man bei diesem terminus an Hinzufügung von Worten oder auch von Silben, welche ohne Schaden fehlen könnten, nicht gerade an Häufung der Ausdrucksmittel zur Hervorhebung des Sinnes. *) Für den rhetorischen Pleonasmus in unserem Sinne hatte man andere Benennungen. Aquila Romanus (H. p. 34) hat Evvwvvuía, communio nominis. „Utimur autem eo genere elocutionis, quotiens uno verbo non satis videmur dignitatem aut magnitudinem rei demonstrare, ideoque in ejusdem significationem plura conferuntur, ut si dicas: prostravit, adflixit, perculit“; ebenso Mart. Cap. (H. p. 482) und Isidor (H. p. 518), der (aus Cic. in Cat. I, 8; 10) citiert: nihil agis, nihil moliris, nihil cogitas; und: non feram, non patiar, non

*) Tryphon (1. c.) definiert so z. B. den Pleon. als: légis xalánoš ή μέρεσι τισι πλεονάζουσα, welche entweder sei παράγωγον (Gregor. Cor. 1. c.) 6 A6YtTat xauà TL 0 0 0 Yu Yvv, d. h. Aết; ky dùIỹ meovatov έχουσα Ζ. Β. κελαινεφές αίμαου γαρ έγκειται το νέφος, oder έκτασις d. h. QgLS ÈXTELTouévn nood cúvntes z. B. xannot, Janot, oder mapana ń pwuo, d. h. déçiş Èx TTEDLOGOŨ nagahaubavouévn z. B. Trevdupos, και τόξον Απόλλων αύτός έδωκεν (ΙΙ. 2, 827), ο γαρ και σύνδεσμος ενθάδε Theovúčer.

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