Cod. 601-700, Część 7

Przednia okładka
Austrian Academy of Sciences Press, 2011 - 494
Die 1067 (700 mittelalterlichen) Handschriften der ULBT Innsbruck waren bisher nur unbefriedigend erschlossen gewesen. Daher wurde ein nach den Richtlinien der Kommission fur Schrift- und Buchwesen des Mittelalters der Osterreichischen Akademie der Wissenschaften erstellter Katalog in Angriff genommen, von welchem bisher 6 Bande erschienen sind. Der vorliegende siebte Band (Cod. 601-700) wurde wie die Bande 3 bis 6 im Rahmen eines vom Fonds zur Forderung der wissenschaftlichen Forschung in Osterreich (FWF) getragenen Projekts erstellt (Leitung jeweils Dr. Walter Neuhauser). Auf Grund der Anordnung des Katalogs nach Signaturen bietet auch dieser siebte Band ein formal wie inhaltlich buntes Bild. Gegenuber den fruheren Banden ist der Anteil an neuzeitlichen Handschriften (nach 1500) mit 37 wesentlich starker als fruher, mit 21 auch die Zahl an deutschsprachigen Handschriften, dazu kommen noch 7 italienische und eine franzosische Handschrift. Inhaltlich dominieren zwar die theologischen Handschriften (etwas mehr als die Halfte), doch ist mit 22 der Anteil an historischen Handschriften verhaltnismassig gross. Hervorzuheben sind vier Codices mit Ubersetzungen theologischer Texte in ein fruhes Neuhochdeutsch ("gemeines Deutsch") (Cod. 618, 626, 635 und 641). Bei vielen in den Handschriften anonym uberlieferten Texten gelang erstmals eine Zuordnung an einen Autor. Wie bei den fruheren Banden wurde auf Grund der unterschiedlichen Vorbesitzer grosses Gewicht auf die Darstellung der Geschichte jeder Handschrift gelegt, zugleich als Baustein fur eine noch ausstehende Bibliotheksgeschichte Tirols. Zwei Register (Textanfange, Kreuzregister fur Autoren, Titel und Sachen), ein Abbildungsteil und mehrere Anhange sowie eine CD-ROM, enthaltend den Katalogtext, Abbildungen zur Buchmalerei und Schriftspecimina zu allen Handschriften erleichtern die Benutzbarkeit. Das Gesamtwerk ist auf ca. zehn Bande angelegt, der achte Band ist in Arbeit. Gedruckt mit Unterstutzung des Fonds zur Forderung der wissenschaftlichen Forschung in Osterreich (FWF).

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