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abzugeben“, începu albească părul ..., neviindu't se lase o muiere så'l supuie (Pov. II, 93, 22) „sein Haar begann zu ergrauen, da es ihm nicht paßte, daß ein Weib ihn unterwerfe'. Bessarabien: nu-mi vini =ă mai vêd fața; mi-am urit cu e viața (Madan 34) ich habe keine Lust, ihr Gesicht noch ferner zu sehen; das Leben ist mir durch sie verhaßt geworden'.

Hier kann man Redewendungen mit veni anschließen, welche von einem să-Satze im Nominativ begleitet sein können. Die spezifische Bedeutung ,kommen ist noch bewahrt in: veni a minte, veni în gând: într'o zi i-au venit lui Bertoldo aminte, meargă vază și el cetatea (1799; G. II, 169, 15) ,eines Tages kam es dem B. in den Sinn hinzugehen, daß auch er die Stadt sehe'; ne mai venim a. sze szkriem si de stempari (1818, Banat; G. II, 223, 4 u.) ,es fiel uns ein, auch über die Bergleute zu schreiben“; veni în gând: 'mač numere odată iarașă îi veni în gând (Pann Nastr. 25, 19) ,es kam ihm wieder in den Sinn, sie noch einmal zu zählen'; weitere Beispiele siehe unter ca . Minder selbständiges veni haben wir in anderen Redensarten: împératului nu-i prea venea la socotélă aibă ginere pe unŭ tiganŭ (Basme 256, 34) ,dem Kaiser paßte es nicht besonders (wörtlich: ging es nicht in die Rechnung), einen Zigeuner zum Schwiegersohn zu haben“, mérgă fure, nu-i venia la socotélă (Povești ardel. 60, 25) „stehlen zu gehen, paßte ihm nicht'; pândea vreme și prilejů când -i vie bine -șă ia vinele (316, 23) ,er wartete Zeit und Gelegenheit ab, wo es ihm möglich sein werde, seine Adern (oder Sehnen) zuriickzunehmen'; li veněd greŭ tot aştepte (Sbiera Pov. 81, 9) ,es fiel ihm schwer, beständig zu warten"; mit einer Adjektiv-ähnlichen Verbindung und dem beliebten cum: î veni și cu ruşine cum elů, împératủ, fie mustratů de o proptea (Basme 389, 32) ,er fühlte es auch als eine Schande, daß er, ein Kaiser, von einem Torbalken zurechtgewiesen wurde.

Ebenso gut wie veni (,kommen in“) in den ersten Beispielen können gebraucht werden: da (geraten in', also identisch): nică dracului nu 'š da în gând o facă asta (Pann, Pov. II, 94, 5) ,nicht einmal dem Teufel kommt es in den Sinn, dies zu tun', nici s'o 'noade în gând în da (Nastr. 26, 3 u.) ,es fiel ihm auch nicht ein, ihn zu knüpfen'; s. auch unter ca ; ferner: odată-i plesni prin minte facă un ospeț mare (Poveştì ardel. II, 14, 23), einmal schoß es ihr durch den Sinn, ein großes Gastmahl zu veranstalten“, 1) oder mit trece (,ziehen durch“): părințilorů copiluluă nici le trecea prin minte oropséscă pe cotoşmanŭ (Basme 286, 25) ,den Eltern des Kindes zog es nicht einmal durch den Sinn, den Kater zu verlassen'; trasni zitiere ich unter ca .

Etwas schwer zu analysieren ist der Konjunktiv nach fi; die Verbindung a fi entspricht nämlich oft dem lateinischen Gerundium, trotzdem aber ist es kaum zweifelhaft, daß der Konj. derselben meist als Nominativ zu fassen ist; und wo es aus den betreffenden Sätzen nicht klar erhellt, ist dies lediglich dem Zufalle zuzuschreiben, daß das Subjekt des Konj. eine dritte Person Singularis ist, so daß man es auch als Subjekt des est und den Konj. als Beziehungs- oder Richtungsobjekt erklären kann; immerhin sind solche Fälle, wenn nicht die Wortstellung eine der beiden Auffassungen unterstützt, zweifelhaft, da es ja auch sichere (pluralische) Fälle von persönlichem esse + Konj. gibt (s. $ 105). In der einen Gebrauchsweise entspricht das e, žaste genau einem trebue, se cuvine; in der anderen dem eben behandelten vine, welches allerdings (seiner Grundbedeutung entsprechend) zuweilen mehr das Eintreten des Geschehens als

das Geschehen selbst bezeichnet.

wie fi

1

Wo der Subjektsatz nicht eine Absicht, sondern eine Tatsache enthält, steht că mit Indik., z. B. ii plesnesce feciorului prin minte, el are și cal ,daß er auch ein Pferd ható (Povești ardel. II, 18, 8).

Beispiele für die Bedeutung ,es ist notwendigó (hie und da auch zum Ausdruck des nicht eben notwendigen Bevorstehens abgeschwächt); Mat.: se adunară cătră elů nåroade multe, fu lui în corabie între și șază (13, 2) ,es versammelte sich viel Volk zu ihm, also daß er in das Schiff trat (= treten mußte) und sich setzte'; auch im Cod. Vor.: acolo era corabieei se descarce sarcira (25, 2) ,dort mußte das Schiff seine Fracht ausladen"; aus dem 17. Jahrhundert: au fostă nu-mi îngăduestă, ce au fostă despui ... cu frica, și așa noi depreunâ n'amů vrută peri (Predigt 1600; C.-B. II, 229, 12),es war nötig (d. h. es wäre nötig gewesen), daß du mir nicht nachgebest; es wäre nötig gewesen, daß du mich durch Furcht beherrschtest, und dann wären wir beide nicht zugrunde gegangen'; nu s'au pomenit de séamnele ceriului ...; era pomeniască la domnie lui Vasilie Vod (I, 200, 6 u.) ,die Zeichen am Himmel sind nicht erwähnt worden; sie waren nämlich zu erwähnen (hätten erwähnt werden sollen) bei der Regierung des Fürsten B.“; minder sicher, d. h. möglicherweise mit persönlichem esse: este se facă divanŭ (G. II, 75, 7) ,eine Gerichtssitzung wird bald abgehalten werden' und: Calandrinon, carea are aciastă fire întru sine deacă o aducă înaintea bolnavului, şi jaste ca moară ... întoarce capul (Druck v. 1700; G. Lit. pop. 140) ,der C., der die Natur hat, daß er, wenn man ihn vor einen Kranken bringt und der sterben soll, seinen Kopf abwendetí, hier kann šaste als Subjekt bolnavul haben. Neuere Beispiele: ii era plängă (Slavici 178, 15) „ihr war zum Weinen (sie wollte gerade w.)', dacă e fiu de folos, lumea trebue crează om cinstit (323, 20) ,wenn ich euch nützlich sein soll, so muß die Welt mich für einen Ehrenmann halten', stånd de chibzuri, dacă e -i meargă lui Pintea într'ajutor, sau trebue rěmånă (383, 6) „überlegend, ob sie dem P. zuhilfe kommen oder dort bleiben müssen' (e mit trebue parallel); a doua di era vie frații (Basme 35, 33) ,am folgenden Tage sollten die Brüder kommen' (nach der Verabredung), îi era trécă pe la împărăția lui Seferů (104, 10) ,er mußte durch das Reich S.'s passieren', tocmai când era dinele -7 prindă, trecură de pe țărimulŭ lorů (164, 4) „sie zogen, gerade als es nahe daran war, daß die Feen sie ergriffen, aus ihrem Gebiete hinaus'; aşa’i era morž și nu știi ce 'i frumos pe lume? (Creangă II, 25, 14) ,also fast hättest du sterben sollen, ohne zu wissen, was schön ist in der Welt?“ și era și så’mi cumpăr, dar ... (Pann, Pov. III, 75, 7 u.) ,auch ich war schon im Begriffe, Einkäufe zu machen, aber ...“; aşa a fost intêmple (Povești ardel. II, 17, 5 u.) ,so mußte es sich ereignen' (d. h. ,so m. es kommen' ziemlich sicher, weil subjektlos); tocmai când era încep la Grammatiki, m'a trimis (Nic. Filimon 45, 4) ,eben als ich die (griechische) Grammatik anfangen sollte, schickte er mich ..."; dacă e spunem drept (Mai. Schițe 13, 5 u.) ,wenn wir die Wahrheit sagen sollen. Dieser häufige Gebrauch von sicherem subjektlosem e, era, fu spricht wohl dafür, daß unentschiedene Fälle, wie die folgenden, gleichfalls hier einzureihen sind: când fu ca trecă fata pe acolo, unde eşi în nainte balaurul (18, 16) als das Mädchen dort vorbeigehen sollte, da kam ihr der Drache entgegen' (ich nenne dieses Beispiel für das seltene ca gleich hier), când era se întorcă (138, 24) als er im Begriffe war zurückzukehren"; ferner aus Pann: atunce era fie vaš de acest cap al mei (Nastr. 14, 8 u.) ,da mußte es diesem meinem Haupte schlecht gehen' (d. h. ,wäre schlecht ergangen', übrigens mit dem auch sonst bekannten ,Wehe meinem Haupte', für W. mir“), când e omului 'vie un răŭ füră 'l ştie (Pov. I, 117, 8) ,wenn es dem Men

· Die Stellung von fată genügt nicht, es als Subjekt von trécă (und nicht von fu oder vielmehr des verbalen Komplexes)

nachzuweisen.

schen beschieden ist, daß ihm ein Unglück komme, ohne daß er es wisse“ (ich rechne den Fall zu den minder sicheren, weil ich omului als durch wieder aufgenommenen Dativ zu vie ziehe); ein sicherer Fall aus den Poveștĭ ardel.: aşa a fost ntêmple (20, 6), es war beschieden, daß es so geschehe', und aus den Poes. pop.: prin văi, prin pădură ... totă călétorimi, ş'erea perimă (118 a 669) ,durch Täler, durch Wälder wanderten wir stets, und es war nahe daran, daß wir zugrunde gingen'. In den Beispielen aus den Pov. wurde e durch ist beschieden' wiedergegeben; es kommt dies gleich einem ,es muß geschehen, es geschieht gewiß'; die bei fi sehr naheliegende Bedeutung welche die Basis und der Ausgangspunkt der hier behandelten Verwendung ist – es ist eine Tatsache, es geschieht, tritt auch sonst, mit und ohne Beimengung des Begriffes der Notwendigkeit,' deutlich hervor, so: se gândească când se va nsura ...; nu este numai te'nsoră, pupă, ci's mai multe care cer le astupi (Pann, Pov. II, 98, 22) ,man überlege, wenn man heiraten will; denn nicht nur (geschieht es) daß du beiratest um zu küssen, sondern es sind noch mehr Dinge, die geordnet werden wollen'; c'unŭ împărată, oră réŭ oră bună, nu ne era nouě destulů? cândă o mar fi ș'altulů s'avemů, atuncia, děŭ! tare me temŭ (Poes. pop. 110 b 77, Weihnachtssp.) ,war uns ein Kaiser, ob gut oder schlecht, nicht genug? wenn es geschehen wird, daß wir (an Jesus) noch einen bekommen, dann meiner Seel'! fürchte ich mich sehr“; și de-a fi mor în câmp de mohor, spui lui Vrâncean ... ca îngroape (Miorița; Sammlung Alecs.) ,und wenn es geschehen wird, daß ich auf der Heide sterbe, sage dem Vranceaner, daß er mich begraben soll“; von einem fi dieser Art ist zuweilen ein fie abhängig, eine Zusammenstellung, in welcher der fast rein periphrastische Charakter des ersten fi noch deutlicher als sonst hervortritt; Belege finden sich schon im 18. Jahrhundert: un lucru ce nu poate fi fie, nu trebue -l crezi (1764; G. II, 77, 28) ,ein Ding, welches nicht sein kann, sollst du nicht glauben', nu poatea fi fie umbra direaptâ, de va fi strâmbu lemnul ce aruncâ umbra (1714; G. II, 14, 14),es kann nicht sein, daß der Schatten gerade sei, wenn das Holz, das den Schatten wirft, krumm ist“; doch schärfer, weil das übergeordnete fi nicht mit poate zu einer Art neuen Verbs geworden ist, in Povești ardel.: aşa ar fi fie (14, 7) ,so sollte es wohl sein', und bei Creangă: cu cine te sfădeşti? pisemne aşa a fost fie de la Dumnezeŭ (III, 36, 18) ,mit wem könntest du denn zanken? so hat es eben von Gott kommen sollen'; poate fi noch: cum p. fi aceia, ca înțelégâ (1651; Bibliogr. rom. 188) ,wie kann das geschehen, daß sie verstehen? Maked.: cu ună singură mâncare de acea zairee era se nfarmàcă toță (Obed. I. Märchen 68, 3) ,mit einer einzigen Mahlzeit von jenen Vorräten sollten alle vergiftet werden“; Beispiele für ,es geschieht: cara sẽ hibă se-ți calcă cicior-lu tu pădurea a dafñi-lor, çi-va nu facă altu de cât ... (Obed. II. Märchen 77, 3) ,wenn es geschieht, daß sein Fuß den Lorbeerwald betritt, so tue nichts anderes als ...", ma se hibă se'l duchiéscă dini-le iéste ... intrat, îl agudescu (II, 138, 1) ,wenn es geschieht, daß die Feen merken, daß er eingetreten ist, schlagen sie ihn'; im Sinne von ,bevorstehen': cum ... nu mi spuseși era tea ne vedemů iéră? (1, 78, 4) ,warum sagtest du mir (beim Abschiede) nicht, daß wir uns noch einmal wiedersehen sollten?“ nu avea arěsărită na-parte di hậndache, erà sě’l acață câñilli (Obed. II. Märchen 112, 2) ,wenn er nicht auf die andere Seite des Grabens gesprungen wäre, so wäre es geschehen, daß die Hunde ihn erfaßten"; es ist beschieden: nu-i di Domn (Meglen; Pap. 68, Nr. 144) ,es ist nicht von Gott bestimmt, daß es geschehe'.

1 Ein Beispiel, mit der Nuance der Notwendigkeit, s. § 105, 2, wo voë nu era pierdeți zeigt, daß iaste + Konj. als Kom

plex, fast als ein Verb, gefühlt werden konnte. Denkschriften der phil.-hist. kl. XLIX. Bd, III, Abh.

12

In Nominativfunktion stehen Konjunktive auch nach remăne, doch habe ich keine beweisenden Fälle: nu-i remănea decăt căştige trei lucruri de căpetenie (Slavici 29, 10) ,es blieb ihm nur noch, sich drei Dinge von Wichtigkeit zu verschaffen“; wird hier der Gebrauch des Konj. durch decắt unterstützt, so ist er in n'a mai remas de cine -și bată joc (18, 23) als Konj. im Fragesatze zu betrachten.

Nu strică ,es zerbricht nicht, beschädigt nicht“: nici odată nu st. cine-va facă o încercare (Basme 219, 4) ,es schadet nie, wenn einer einen Versuch macht (Probieren kann ja nicht schaden)'; ein Fall von ca sei hier erwähnt: a cărora istorie vrem aici s'o povestim, care, precum ni se pare, nu strică ca o știm (Pann, Pov. I, 57, 11) ,deren Geschichte wir hier erzählen wollen, die, wie uns scheint, zu wissen uns nicht schaden wird".

Denselben Sinn wie nu strică haben andere Wendungen, die wir finden in: și ce vată , el zise, primeștă un drumas? (Pann, Pov. III, 29, 5) ,und was schadet es, sagte er, wenn du einen Wanderer aufnimmst?' und in și pe el capul nu'l taie, la doi boi impartă paie (43, 2 u.) ,und ihm schneidet es den Kopf nicht ab (unser: ,ihn wird es nicht den Kopf kosten"), wenn er zwei Rindern Stroh gibt.

soseaşte: s. ucenicul fie ca dascalul lui (Mat. 10, 25),es genügt, daß der Schüler sei wie sein Lehrer.

řaste mit Adjektiv oder einer Verbindung von Präposition und Substantiv hat oft einen Konjunktiv im Nominativ bei sich; z. B.:

70. časte bine (und mai bine); Mat.: mai b. ție piară uîn mădulariu al tău (5, 29, 30) , besser ist es dir, daß eines deiner Glieder verderbe“, mai b. ti easte mergi în vicață șchopů sau slută (18, 8, ähnlich 18, 9) ,es ist dir besser, daß du zum Leben lahm, oder ein Krüppel eingehest (Belgr. 1648, G. I, 127, 18: m. b. ia tie ciungủ sau şkiop întri în v.); ferner 26, 24; 15, 26. Cod. Schei.: adecă ce e bine și ce e frumos, ce se vie frații depreuna ? (132, 1) ,denn was ist gut und was ist schön, als daß Briider beisammen wohnen?. 17. Jahrhundert: le šaste lor b. petreacâ ca și mene (G. I, 46, 5), es ist gut für sie, wenn sie leben wie ich' (Jassi 1874: de vori rěmâné; Nitzulescu: daca mit Futurum), mai b. šaste mârite decăt aprinză (G. I, 46, 7) „es ist besser, daß sie heiraten, als daß sie entbrennen' (Jassi 1874: a se căsatori; ebenso Nitzul.), časte b. omului petreacâ așa (G. I, 52, 19) ,es ist dem Menschen gut, also zu leben' (Jassi und Nitzul.: fie), ähnlich bine časte ... (G. I, 45, 24), ară fi mai b. ce va naște -l arunci în foc (Moxa; C. B. I, 352) ,es wäre am besten, das Kind, das geboren werden wird, ins Feuer zu werfen'. 18. Jahrhundert: mar b. šaste aibi un meşteşugi ... de cât (1713; G. Lit. pop. 206) ,es ist besser, du hast ein Handwerk, als ..."; pentru leamne de casă țaste b. tae la avgustů ...; pentru tăiată părului ca crească, ia b. tae la lună noao (G. II, 27, 10) ,die Bäume vom Hause betreffend ist es gut, daß sie im August beschnitten werden, betreffs des Abschneidens des Haares, daß es wachse, ist es gut, daß es bei zunehmendem Mond geschnitten werde'. 19. Jahrhundert: nu este b. fiă omulă singură (1. Mos. 2, 18), übrigens auch in einem Hochzeitsliede des 18. Jahrhunderts bei Teodorescu (Poes. pop. 183, 8); mai b. este, când îi mur) lași la vrăjmaşi, decăt, pănă veă trăi, aibă lipsă de privatini (G. II, 208, 22) ,besser ist es, daß du, wenn du sterben wirst, den Feinden hinterlassest, als daß du, solange du lebst, Mangel an Freunden habest'. Slavici: ar fi b. pue albiturile se asvěnte (52, 11) ,es wäre gut, die Weißwäsche zum Lüften herauszulegen', e mai b. nu-l vezi (83, 19) ,es ist besser, wenn du ihn nicht siehst'; ferner 73, 5; 151, 17. Basme: întreba dacă este b. o iea, ori s'o lase locului (22, 9) ,er fragte, ob es gut sei, daß er es auf

hebe, oder daß er es liegen lasse', mai b. este o iei (22, 11),besser ist es, du nimmst es', așa este mai b. facă (266, 28), es ist das Beste dies zu tun'; ferner 266, 25 u. s. w. Stăncescu: mult ar fi b. så'l putem sfârşi (82, 7) ,es wäre sehr gut, wenn wir es beenden könnten'. Creangă: saŭ mai b. ar fi zic (II, 11, 19),oder, besser wäre es, wenn ich sagte (d. h.: oder richtiger gesagt).. Pann: maš b. e fii stăpân mic decât slugă mare (Pov. II, 42, 5) , besser ist es, du bist ein kleiner Herr, als ein großer Knecht! Poes. pop.: multò îmě e bine fiú toti cu tine (435 b 64) „selir lieb ist mir’s, stets bei dir zu sein,' nu e b. unů omů singurů stăpânéscă påmêntulů (167 a 224) ,es ist nicht gut, daß ein Mensch allein die Erde beherrsche'; Variante dieser Stelle (aus orații de nunta, wie schon eine aus dem 18. Jahrhundert zitiert wurde): nu e b. fiă omulă singură numai cu sine (182, 18) ,es ist nicht gut, daß der Mensch mit sich allein sei“; aus demselben Liede: n'arŭ fi de locò b. fiă lumea får' de stăpânitorů (182, 12) ,es wäre gar nicht gut, wenn die Welt ohne Beherrscher wäre“. Dialekte; walach.: e bine hii stângaciu, ca ʼmpușcă dracu (G. II, 260) , es ist gut, daß du linkshändig seist, um den Teufel erschießen zu können“, nu e b. mănânce omu carne (G. II, 259) ,es ist nicht gut, daß der Mensch Fleisch esse'. Aromun.: erà ghine aravdi și nică di aestă óră (Obed. I. Märchen 59, 1), es wäre gut gewesen, wenn du noch diesmal Geduld gehabt hättest'; nu i sine aštup urekli, ta s nu avdu? (Weig., Ol. 122, 19) ,ist es nicht gut, daß ich mir die Ohren verstopfe, um nicht zu hören?- Andere Fälle von mai bine findet man S 144. Meglen: nu-i bini si ducă pri la casi alti (Pap. 123, 11 u.) , es ist nicht gut, daß sie in ein anderes Haus gehe', nu-i b. liunca -li sărută cruţea (124, 6) ,es ist nicht gut, daß die Wöchnerin sein Kreuz küsse', mai bun ăí úoclili -ti iesă, tucu numea ta (78, Nr. 348) ,es ist besser, daß dir die Augen geraubt werden (wörtlich: weggehen) als dein (guter) Name'.

71. Es ist fraglich, ob Fälle wie mai bine mor hierher zu rechnen sind, d. h. ob man ,(es ist) besser daß ich sterbe' (also mit ausgelassenem řaste, respektive e) oder ,lieber möge ich sterben' zu übersetzen hat; bei der fast vollkommenen Bedeutungsgleichheit ist ersteres, und demgemäß Einreihung in die vorliegende Gruppe, so gut wie überall möglich, doch spricht für die zweite Auffassung der Umstand, daß moi bine auch mit Indikativ (Futur) und Imperativ verwendet wird; ich habe freilich nicht viele Beispiele dafür gefunden, eines ist alt (1580): mai bine te pleacă domnedeului mieu și inchină-te-lui (C. B. II, 147, 13) ,lieber neige dich meinem Gotte und bete ihn an“; neuere: mai b. sucesc gătul decăt facă de rîsul și batjocura lumii (Slavici 82, 2) ,lieber drehe ich ihr den Hals um, als daß sie mich zum Lachen und Gespött der Welt mache'; mai bine ar tot mânca decât ceva ar lucra (Pann, Pov. I, 90, 6) lieber würde er in einem fort essen als etwas arbeiten'. Auch: Da! gråel, mai bine moară! Nu! urmă el, scrâșnind dinţii. nu moară! (Slavici 151, 16) „Ja, rief er aus, eher soll er sterben! Nein, fuhr er zähneknirschend fort, er soll nicht sterben!“ wird man am liebsten diesen Fällen zuzählen, und so werden wir auch in den folgenden Beispielen, die ich aus der großen Menge der mai bine anführe, den Komparativ als adverbiale Ergänzung eines auffordernden oder wünschenden Konjunktivs betrachten: mai b. -i pui tot unde ai pus şâ pe cei-l'alți (1830; G. II, 257, 12) yam besten ist es, du legst es (das Geld) genau dorthin wo du auch das andere hingelegt hast“; eu tot nu-mi dau fata după un cioban; m. b. remăe fată mare (Slavici 88, 9) ich gebe meine Tochter doch nicht einem Hirten; lieber soll sie eine alte Jungfer bleiben“, m. b. moară (151, 15) ,eher soll er sterben“; in Abhängigkeitsverhältnis gesetzt erscheint es im Satze: nu ziceai tu insu-ți, m. b. vezi moartă decắt mai nenorocită! (150, 10)

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