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càndu kiemu cătră [tine]. De se isprăvească-se rugăciure me ca o ca[n]dilă între tine (140, 1, 2) „höre die Stimme meines Gebetes, wenn ich zu dir rufe; und möge mein Gebet wie Weihrauch zu dir gelangen' (gr. Xatau buvOrto; lat. dirigatur). Matth. hat schon einige sichere de = ,damit' (s. später Finalsarz § 127), allerdings auch manches ,und să“, so: upoviea pre dumnedeu, de se măntuească eli acum, de va vrea lui (27, 43) ,er hoffte auf Gott, und der soll ihn jetzt retten, wenn er wollen wird'. So muß gegen Ende des 15. Jahrhunderts der Entwicklungsprozeß, der zu ,damit führte, schon im Gange gewesen sein, denn schon um die Mitte des 16. Jahrhunderts hat er seinen Abschluß gefunden; da ist de = , damit ganz gebräuchlich: žară te veri întorce în trupul tău la qua de înviere, de primești ce ti e gătită (um 1550; C. B. II, 422, 13) ,du wirst am Tage der Auferstehung wieder in deinen Leib zurückkehren, damit du erhalten sollst, was dir bereitet ist; ferner C. B. II, 424, 5 (ca. 1550); das zitierte Beispiel aus der Leg. Sf. Vineri (1580); C. B. II, 328, 2 u. (1580); Gaster I, 21 (1579; Joh. 19, 6); ibid. I, 20 (Joh. 1, 7); Bibliogr. rom. 92, 6 (1581).

23. Es liegt nun die Annahme nahe, daß ebenso wie de in solchem Falle sich auch și einfinden konnte; und dies geschah in der Tat, nur freilich nicht oft, da și wegen seines stark identifizierenden Charakters und seiner altgewohnten Verwendungsart sich zu einer solchen Funktion weniger eignete als das schillernde de, das sich neuen Anforderungen leichter fügte. Wir haben Beispiele von și , und zwar nicht nur mit anreihendem și, sondern auch mit Verschmelzung beider Wörtchen zu einem Komplexe; z. B. schon aus dem 16. Jahrhundert: vine domnul robilor acelor, și se întreabe cu nușii de cuvinte (Matth. 25, 19), es kam der Herr jener Knechte, damit er von ihnen Rechenschaft fordere'; cine da-mi-va arepi ca porumbilor, și se sboru se repåosu? (Cod. Schei. Ps. 54, 7) ,wer wird mir Flügel geben wie die der Tauben, daß ich fliege und mich ausruhe?";} 17. Jahrhundert: eși afară pănă nu soseaște putearea Chaldeilor, și nu te cuprinze și pre tine (G. I, 147, 16) gehe hinaus, wohin die Macht der Ch. nicht mehr reicht, damit sie nicht auch dich ergreifen“, au venitŭ fitulů omenescă, și måntuiasca ce era perită (I, 127, 12 u.) ,der Menschensohn ist gekommen, auf daß er rette, was verloren ist“, vgl. noch I, 91, 4. Weniger sicher sind: și cine nu ea crucea lui și după mine mergă, nu e mie dostoinică (Matth. 10, 38) und au pare-ti nu pocău ruga acmu tatălů mieu, și înainte mi pue mai multă de doao-spre-zeace legheone de îngeri? (gr. xai tapastasel; Matth. 26, 53); in beiden Fällen kann die Negation des Satzes, dem der și-Satz koordiniert ist, nachwirken, überdies ist die erste Periode konditional gemeint, die zweite fragend: wir haben daher vielleicht mit potentialen Konjunktiven zu tun und nicht mit și = ,damit', also etwa: ,und wer nicht sein Kreuz nimmt und mir nachfolgen sollte, ist meiner nicht wert“, und: 90:er scheint es dir, daß ich nicht jetzt meinen Vater bitten kann und er mir nicht entgegenschicken könnte mehr als zwölf Legionen Engel?: Immerhin kommt man mit der Annahme eines Finalsatzes am besten aus.

Mit finalem de haben wir es auch speziell nach den Verben des Fürchtens zu tun, wo ja auch die anderen romanischen Sprachen und das Lateinische einen ursprünglich

1 Vom Übersetzer vielleicht nicht so gemeint; lat. et volabo, gr. zai Tetaphy coua, also möglicherweise și = et, und Konjunktiv für Futurum; ebenso: luați-uşile de veacă, și se între împăratul slăvitu (23, 7) ,erschließet die Tore der Ewigkeit, und möge einziehen (oder: damit einziehe) der ruhmvolle Herrscher“, lat. et introibit, gr. xai elgshúsetai; der rumänische Leser oder Hörer wird wohl besonders im ersten Beispiel und in Matth. 26, 53 (siehe unten) ,so daß verstanden haben (für das erste Beispiel haben übrigens Ioan die Vasluiu [1701; Gaster I, 366] und die Neueren finales sů); das lag ja in der Denk- und Sprachentwicklung; so wird auch Coresi, als er die in § 22 citierten vier Fälle von de să des Cod. Schei. druckte, sie schon als ,damit' verstanden haben.

parataktisch antretenden Wunschsatz später untergeordnet haben; der Vorgang war ganz analog dem oben dargestellten. also Sätze wie: se temia de Mihail ..., de nu se scoale -i ia înpărâția (Moxa; C. B. I, 384) besagten ursprünglich: ,er (der Kaiser) fürchtete sich vor M., und dieser möge sich nicht erheben, um ihm das Kaisertum wegzunehmen'.

24. Es bedarf keiner näheren Ausführung der Erscheinung, daß sich de auch fir ut jussivum, also in Objektsätzen, findet; schon im Matth. marii preoţi ... învitară gloatele, de čară Varavva e Isusů -lu piarză (27, 20) ,die Hohepriester überredeten das Volk, daß es B. verlange, Jesum jedoch umbringe'; tatăl dice: fii buru, ca dise elu, de se fii fiulù lui (1619; C. B. II, 122, 1) ,der Vater sagt: sei gut, wie er sagte, daß du sein Sohn sein sollst'. Die Erklärung ist die gleiche, wie sie oben für de ,damit versucht wurde: es handelt sich gleichfalls um ursprünglichen Wunschsatz, der nur dadurch, daß er von einem Ausdruck des Befehlens abhängig gemacht wird, jussiven Charakter erhält, was ja auch finalen Sinn nicht ausschließt, so im ersten Beispiel. Fiir die Seltenheit des Vorkommens von de in jussivem Sinne gilt derselbe Grund wie für die analoge Erscheinung bei cumŭ : der Objektsatz sträubt sich dagegen, von dem Verbum, dessen Inhalt er bildet, durch einen umfangreicheren und deshalb stärker betonten Komplex abgetrennt zu werden.

25. Auch Kombinationen des de mit cumă und ca finden sich anscheinend, wenn auch selten: sfată făcură farisei pre Isusů, cumů de elă -l piearză (Matth. 12, 14); dat am ... cartia dumni-meale rugătoriului nostru egumănului de Tismana , spre aceasta ca di hie volnici și putiarnici a ține și a lua den tot venitul (Erlaß von 1601; C. B. I, 109). Doch haben wir hier nicht so sehr Kombinationen, als expletives de, wie es auch sonst vorzukommen pflegt (vgl. § 26, 9; S 31), gleich einem schwachen ,denn, etwa, nämlich"; die beiden Fälle bedeuten also: ,die Pharisäer hielten Rat über J., wie etwa sie ihn umbringen könnten' und wir haben unsere Entscheidung dem Prior von T. gegeben, dahin lautend, daß sie nämlich berechtigt und bevollmächtigt sein sollen, von jedem Einkommen zu nehmen und zu behalten'.

26. In der modernen Literatursprache ist de stark zuriickgetreten, um den präziseren Wörtern gleicher Bedeutung Platz zu machen; häufig kommt es da nur noch als ,wenn' vor, wo ihm keine Konkurrenz mehr machen kann, da es der gleichlautenden Konjunktivpartikel zum Opfer gefallen ist. In der Volkssprache jedoch, die auf strenge Klarstellung des logischen Zusammenhanges weniger Gewicht legt und bequemer Zerlegung den Vorzug gibt, hat sich die Auflösung von Fügungen mit Hilfe des de noch lebenskräftig erhalten, ja das de wurde zur Bildung neuer Kombinationen verwendet. Im folgenden gebe ich eine Gruppierung der sich zunächst bietenden Bedeutungen, will aber schon hier darauf verweisen, daß eine strenge Einreihung selbst nach diesem äußerlichen Gesichtspunkte nicht immer möglich ist.

1 Wo man dem Ausdrucke altertümliche oder volkstümliche Färbung leihen will, verwendet man auch in der höheren Lite

ratursprache gerne de, ein Beweis, daß es nicht als modern gilt; in einem der Briefe Ioan Ghicas an Alecsandri (vom Jahre 1881) heißt es, wo er einen Mann aus dem Anfange des 19. Jahrhunderts sprechen läßt: n' am găsit mahmudele și am fost silit de am pus de-a topi nişte scute de aur (Conv. lit. 1885, p. 297) ich habe die Mahmud-d’ors nicht gefunden und war genötigt, einige Goldgefäße zum Einschmelzen zu geben'; ein Beispiel aus Alecsandri folgt unter Nr. 5 b); sogar T. Maiorescu fügt in seine hochkorrekte Prosa, dort, wo er etwas derber wirken will, den Satz ein: cele mai multe poesii rumăne sunt lungi, lungi de nu se mai isprăvescu in cuvinte, nu in idei (Poes. rum. 59) ,die meisten rum. Dichtungen sind lang, lang, daß sie gar kein Ende nehmen an Worten, nicht an Gedanken'. Die Dichtung verwendet selbstverständlich de noch immer, und zwar desto reichlicher, je mehr sie sich an die Volkspoesie anlehnt oder volkstümliche Formen (Doine etc.) kultiviert.

1. de und; Basme: scóse cuțitașulă de tăe încă una (360, 11) ,er zog das Taschenmesser und schnitt noch einen (Granatapfel) auf', în toate çilele se ducea elŭ la ună puță de aducea apă pentru casă (386, 12) alle Tage ging er zu einem Brunnen und brachte Wasser für das Haus', ferner 327, 26; 395, 23 u. s. w.; atuncia alergat Pepelea la dînşir de'i prins și 'i-legat în locul boilor la jug (Sbiera Pov. 11, 15) ,da eilte P. zu ihnen herbei und nahm sie und spannte sie an Stelle der Rinder ins Joché, also de parallel mit și; ferner 20, 16; 245, 22; 247, 3 u. s. w.; s'aŭ strins ţiganii de s'aŭ sfătuit cum și ce facă (Stănc. 23, 9) ,die Zigeuner versammelten sich und berieten, wie und was sie tun sollten“, dazu 62, 6 u.; 72, 2, 6; s'a dus de s'a aşezat pe vatră (50, 9) „sie ging und setzte sich auf den Herd', überhaupt gerne nach Verben der Bewegung, wie se duce 53, 3 u.; 71, 15; 101, 5; se repezi 74, 6; veni 78, 7 11.; eși afară 90, 11; se întoarce 108, 2. Dann in Redewendungen wie ce staŭ de vorbescủ? (Poes. pop. 586 a 100) ,was rede ich denn da?"; ce staž dumnéta de vorbesci? (Basme 327, 14; 372, 1 u. 8. w.); ce stai de vorbesci? (Creangă II, 12, 6; Stănc. 81, 9) ,was stehst du da und sprichst?' in der Bedeutung von: ,was sprichst du denn da? An diese Fälle schließen sich in unmerklichem Übergange die konsekutiven, die in Nr. 6 Erwähnung finden werden; ferner die ungemein häufigen de zwischen zwei Imperativen, wie vin’o de taid pe åstă duşmanı alů meŭ (Basme 19, 12) ,komm und haue diesen meinen Feind nieder“, ebenso 19, 15; 27, 15 etc.; pên' s' o găti mirésa, ia' ncalică pe roșuli, de ne-arétă umbletulů (Poes. pop. 523 b 573) bevor die Braut sich bereit machen wird, besteige doch den Fuchshengst und zeige uns seinen Gangé.

2. de, a) wenn; sehr häufig, so Basme 15, 29; 157, 34; 307, 16; 397, 5, auch im Volksliede; auch măcar de = selbst wenn so Basme 63, 2, Creangă V, 12, 20; doch kann b) sogar wenn aus der Bedeutung ,wenn' selbständig erwachsen, wenn nämlich im Hauptsatze das Eintreten einer Handlung wider Erwarten oder entgegen einer vorhandenen Absicht, die im de-Satze Ausdruck findet, verneint oder bejaht wird, also neben ich werde gehen, wenn du mich schickst: entweder ich werde nicht gehen, (selbst) wenn du mich schickst“ oder ich werde gehen, (selbst) wenn du mich nicht schickstí; natürlich kann die Negierung des erwarteten Tuns auch durch ein positives Zeitwort geschehen; in și me lasă ..., mi petreci cu cin' mi-i dragă, de m'arů duce chiară in iadů (Jarnik- Bars I, 23, 4) ,und lasse, daß ich mich vergnüge mit dem, den ich liebe, wenn er mich sogar in die Hölle bringen sollte“ ist der konzessive Sinn durch chiară verdeutlicht, desgleichen durch cât in omul d' ar fi cât de bun, vinul îl face nebun (Pann, Pov. I, 93, 5) ,wenn der Mensch auch noch so gut ist, der Wein macht ihn ungut (d. h. toll)', vielleicht durch tot in: maimuța tot maimuța, de 'i-ar fi sfatul aurit (III, 115, 2) ,der Affe bleibt doch Affe, wenn auch sein Rat golden wäre', durch einen längeren Zusatz: soacră, soacră, poamă acră, de te-ai coace cât te-ai coace, poamă dulce nu te-ai face (III, 4, 8) „Schwiegermutter, saure Frucht, wenn du noch so sehr reifen wiirdest, du würdest keine süße Frucht werden'; aber ohne solche Beihilfe: de m' ară frige pe un carbune, ibovniculú nu-li voi spune (I, 10, 6) „selbst wenn man mich auf Kohlen braten würde, werde ich meinen Geliebten nicht nennen', de-oi fi moartă de beteagă, mi-oi face inima ntreagă ş 'oi ruga (ibid.) „selbst wenn ich totkrank sein werde, werde ich mir ein Herz fassen und bitten'. c) Wird das eben genannte Verhältnis in eine reale Zeit hineinverlegt, also in die Gegenwart oder Vergangenheit, und enthält der de-Satz Tatsachen, so haben wir de ,obwohl, trotzdem': turturea de-i turturea, și tot face-și voie rea (Jarnik-Barş 454, 3) ,die Turteltaube kommt, obwohl sie die Turteltaube ist, doch auf schlimme Gedanken'; gleichfalls mit și tot in: câinele de este câine, și tot

oprește de mâine (Pann, Pov. III, 65, 2) ,der Hund, ob er auch ein Hund ist, wartet doch (oder: immer) auf morgen'; de-i mic și ghemuit, are fața de’ngrozit, și de-i mare căt un ghem, Turcii toţi de el se tem (Ghemiş, Samml. Alecs.) „denn obwohl er klein und verwachsen (wörtlich: verknäuelt) ist, hat er ein Gesicht zum Erschrecken, und obwohl er so groß ist wie ein Knäuel, fürchten sich alle Türken vor ihm“; weit beliebter ist in dieser Bedeutung de și, so: Bujor n'a måncat astă-zi cum se cade, de și era ziua de paşte (Slavici 184, 9) ,B. hatte heute nicht gegessen, wie es sich ziemt, obwohl es Ostern war', ferner 186, 1 und sonst sehr oft.

d) Ein irrealer Bedingungssatz, dem der Nachsatz fehlt, bringt den irrealen Wunsch zum Ausdruck: codrule, frunză rotundă, de mi-ai da putina umbră (Jarnik-Barş 327, 2) ,0 Wald mit den runden Blättern, wenn du mir doch ein wenig Schatten gäbest', de t' ar fi secat mâna, când mi-ai pus tu cununa (378, 40) ,wäre doch deine Hand verdorrt, als du mir den Brautkranz aufsetztest“; das häufige de ar da dumnezeu gebe Gott.

3. de = als scheint in der Prosa nicht gebräuchlich zu sein; in oh săracilor! cum, v'ață înşelat de n'ață credut voiu nasce pre Hrist! (Volksb. Călăt. C. B. II, 322) ,0 Unselige, wie habt ihr euch getäuscht, als ihr nicht glaubtet, daß ich Chr. gebären werde! kann de auch wenn bedeuten, oder ,und" (nach: „ihr täuschtet euch und glaubtet nicht“). Dagegen im Volksliede oft, so: atuncă vodă, de 'vedea, ce din gură 'dicea? (Poes. pop. 523 b 567) ,als ihn der Fürst sah, was sagte er ihm da?", pe drumŭ mare de 'pleca, pên 'la temniť ajungea (527 b 28) als sie auf der Heerstraße weggegangen war, kam sie an den Kerker“, Badiulésa, de 'vedea, Bădiulésa ce’mă facea? (544 a 500) ,als die Frau des Badiulú ihn sah, was tat sie?' und in solchen Fragen sehr häufig (s. erstes Beispiel); auch parallel mit când oder deaca wie fetele, déca'i vedea, fetele de’i audia, recă fiori le coprindea (551 a 105) als die Mädchen sie sahen, als die Mädchen sie hörten, ergriff sie kalter Schauder', rece la gûtă cândă simția si puţină de se mișca, sfóra de pe gâtă săria (540b 202) ,als er es kalt auf dem Nacken fühlte und als er sich ein wenig rührte, fiel der Strick vom Nacken ab'.

4. de welcher, von welchem; ich belege diesen Gebrauch durch eine größere Zahl von Beispielen, auf die ich dann noch zurückkommen werde: și ex încă avea doispre-zece sfetnici de judeca Romul, și facură sfat (Alexandria 33, 5) ,und sie hatten noch zwölf Ratgeber, welche Rom richteten, und diese hielten Ratí, vedi află ómeni de te

(107, 4) ,du siehst, daß sich Menschen finden, die dich kennen"; flori ... cu un miros de te îmbăta (Basme 244, 3) „Blumen mit einem Duft, der dich berauscht hätte (= der einen berauschte)', o paserică cànta cu dorů de-ti rupea inima (362, 28) ,ein Vöglein sang mit Sehnsucht, welche (=daß es) einem das Herz brach', dicea din fluerů nisce doine de te adormea (245, 21) ,er spielte auf der Flöte einige Weisen, die dich eingeschläfert hätten die einen einschläferten)', venea o cétă de fir de împeraţă ... pe nisce armasară de mâncaŭ focủ (246, 19) ,es kam ein Haufe von Kaiserssöhnen auf Rossen, die Feuer fraßen (gemeint ist: daß es schien, als ob ..), făcu o nuntă de se duse vestea peste totu pămîntulŭ (332, 5) ,er veranstaltete eine Hochzeit, deren Ruf über die ganze Erde zog', ferner 362, 28; 396, 26; ce le sînt păcatele acestora, de se muncesc într' atât întru întunerec? (Volksb. Călăt. C. B. II, 318) ,welche sind die Sünden dieser Leute, die in solcher Finsternis gequält werden?', ähnlich p. 322; vedu maïca Dlui. ... un omŭ de-l månca o gadină mare (II, 334) ,die Mutter Gottes sah einen Menschen, den ein großes Ungetiim fraß“; am un roș, de cresce în pămînt (Gorovei N. 359) ich habe ein rotes Ei, das in der Erde wächst (Rätsel für Zwiebel"); c' ună lacătă câtă banița de 'închide portița (Poes. pop. 527 b, 33) ,mit

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einem Vorhängeschloß wie ein Scheffel, welches mir die Pforte verschließt*; prazul ... nişte fumuri de rup, parcă, nas (Condemn. uvae; Pann, Pov. I, 101, 1) ,die Porre hat Düfte, die fast die Nase zerreißení, acest bărbat de me tine, nu e de obrazul meŭ (II, 79, 13) ,dieser Mann, der mich (zum Weibe) bat, paßt nicht zu meinem Gesichte“; are una (piatră) în frunte de străluceşte ca un soare (Creangă IV, 32, 2 u.) , er hat auf der Stirne einen Stein, der wie eine Sonne strahlt', (gramatică) făcute anume pentru copii, de se joacă cu dânsele, de uşoare ce sunt (V, 84, 2) ,Grammatiken, eigens für Kinder geschrieben, die mit ihnen spielen, so leicht sind sie'; ungemein oft stoßen wir auf die relative Verwendung des de bei Stăncescu, z. B. pleacă cu pantoful și cu inelul fetei de ' plăcuse (52, 1 u.) ,er geht weg mit dem Pantoffel und dem Ringe des Mädchens, das ihm gefallen hatte, a făcut nuntă împărătească de a ținut șapte zile și șapte nopţi (54, 3) ,er veranstaltete eine kaiserliche Hochzeit, die sieben Tage und sieben Nächte dauerte', găsi pe ciurul de 'l aruncase d' asupra sacilor, un copilaș din äi de 'š născuse nevasta (72, 4 u.) ,er fand auf dem Siebe, das er auf die Säcke geworfen hatte, ein Kindlein von jenen, die seine Frau geboren hatte', aveaŭ ascuns bogațiile toate de le furaserå (77, 17) ,sie hatten die Reichtümer alle, die sie gestohlen hatten, versteckt', nu sunt zmeš destui de mi le cere? (81, 12) gibt's nicht Drachen genug, die bei mir um sie werben?' und noch viele andere Fälle, aus denen ich einige noch anführen will, in denen das Beziehungswort ein, meist persönliches, Demonstrativpronomen (wie oben 72, 4 11.) ist, eine Erscheinung, die der älteren Sprache noch fremd war und für die ich z. B. aus den Basme keine Belege habe: s'aŭ mirat åă de 'l-cunoscut (13, 7) ,es wunderten sich jene, die ihn kannten', arătă ... degetul ål de trage piedica de la pușca (17, 4 u.) ,er zeigte den Finger jenen (nämlich), der den Hahn des Gewehres spannt', prea ... ne învârtește ciocoiul ăla de e stăpân al moșiet (63, 16) „zu sehr quält uns jener Edelmann, der Herr des Gutes ist“, care (vițea)? ia àla de plecasă'l vînz (98, 18) ,welches Kalb? jenes, mit dem ich fortging, um es zu verkaufen“, ähnlich: a facut tot aşa cu ună de făcea pâine (76, 19) genau das Gleiche tat er einem, der Brot buk“. Sollten sich in den drei Jahrzehnten, die zwischen der Niederschrift der Basme und den Sammlungen Stăncescus liegen, die Verhältnisse soweit ausgebildet haben, daß de ebenso wie care sich auf ein Demonstrativum beziehen kann, sogar auf ein solches, das adjektivisch, also rein deiktisch gebraucht wird (wie 63, 16)? Möglich auch, daß Ispirescu, so gewissenbaft er auch war, derartige Erscheinungen, die damals wohl selten waren, zum Teil überhörte, zum Teil verwischte. Schon Pann (gest. 1854) verzeichnet das Sprichwort Vulpea nu se sperie de ål de se laudă seara, ci de ål de mănâncă dimineața (Pov. III, 48, 9 u.) ,der Fuchs fürchtet sich nicht vor dem, der sich am Abend rühmt, sondern vor dem, der frühmorgens ißt'.

5. de zur Lockerung von Objekt- und Subjektsätzen verwendet.

a) Objektsätze; a) direktes Objekt; heischen: au poruncit de deşertat sacii de cenuşă (Sbiera Pov. 17, 19) sie befahlen, daß man die Säcke von der Asche entleere'; porunci de înhămă caii la butcă și porni (Basme 109, 26) ,er befahl, die Pferde an den Wagen zu spannen, und fuhr weg', porunci de mai aduse noă cară de lemne, le dete foců (323, 29) auf seinen Befehl brachte man neun Wagen Holz, er zündete sie an', porunci împératulü de aduse cinci-deci de femeă și le-a băgată pe fie care în câte o cămară (325, 13) ,der Kaiser befahl, fünfzig Frauen herbeizuführen, und brachte jede in je eine Kammer“, pe tiganŭ porunci de-legă de códele a doi cai neînvățață (344, 22) ,den Zigeuner befahl er an die Schweife von zwei ungebändigten Pferden zu binden', porunci de înfundă boloboculü

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