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lichkeit die Anordnung der Sätze und die Wortstellung dafür, daß man es auch hier lediglich mit der dritten Person einer persönlichen Konstruktion zu tun hat (also: ,er war nahe daran, zu“). An sich ist ja Parallelismus der beiden Konstruktionsarten ganz gut möglich (vgl. die eben genannten deutschen Sätze, ferner ich träumte neben ,es träumte miró, il me souvient neben je me souviens, M.-L., Rom. Gr. III, 112. 113), und in der Tat habe ich zwei sichere Beispiele einpersönlichen Gebrauches gefunden: p’aci, piaci era (nicht eram) sfârşescŭ de sete (Basme 341, 12) ,es war nahe daran, daß ich vor Durst umkamʻ, und şoğmulénulŭ meŭ, pentru care p’aci p’aci era -mi perdŭ viéța până l'amŭ dobânditů, a îmbětrânită (12, 30) ,mein flinker Brauner (wörtlich: Falke), für den ich nahe daran war, mein Leben zu verlieren, bis ich ihn erlangte, ist alt geworden'. Nun möge aus der großen Menge der Belege eine wohl genügend reiche Auswahl folgen.'

a fi cât p’aci; Basme: și c. p'a. era -șă părăséscă casa (60, 9) ,fast wollte sie schon ihr Haus verlassen“, îlă strânse în brațe și c. p'a. era -înghiță (90, 5) sie schloß ihn in die Arme und fast hätte sie ihn verschlungen“, elŭ c. pa. era -șă ésă din mintă (61, 16) ,er war nahe daran, von Sinnen zu kommen“, era atâtă de superată, câtă p’aci era -și bată (151, 20) ,er war so ärgerlich, fast hätte er ihn auch geschlagen“ (da ein fi p’aci ohne câtă in den Basme nicht vorkommt, so ist das câtů nicht als Korrelativum zu atâtů anzusehen; doch ist aTÒ XOLVOÙ möglich), vulturulů c. p'a. era s'o ia la sănătósă (329, 29) ,der Falke wollte schon Reißaus nehmen', mumă-sa c. p'a. era -i vie rèŭ (368, 1) „seine Mutter war nahe daran, daß ihr übel wurde“; veți vedea, e c. pe aci pună mâna pe vož (Povești ardel. 36, 20) „ihr werdet sehen, daß sie nahe daran ist, euch mit der Hand zu erreichen“, și era c. pe-aci -ă ajungă (40, 7 u.) ,sie war n. d., sie einzuholen“; Pann: și cât pe aci, săracul, era ʼl încurce dracul (Pov. II, 91, 24) ,und er war nahe daran, der Arme, daß ihn der Teufel umstricke“;? c. p'a. eram njur (Şezăt. I, 9, 4 u.) ,fast wollte ich schon Huchen'.

a fi cât pe ce, das vielleicht nur ungenaue Wiedergabe oder ungenaue Aussprache der fertigen Phrase ist, fehlt in den Basme; ich habe nur Belege aus Creangă: era ... cât pe ce ʼmi gâtuiască iepuşoarele (II, 12, 4 u.) „sie erdrosselten mir beinahe meine Stuten', c. pe ce eraš me prăpădeştă (IV, 15, 2) ,du hättest mich beinahe umgebracht', sângele ... c. pe ce era să'l înece (IV, 41, 3) ,das Blut ertränkte ihn beinahe'.

a fi p'aci p’aci; sehr oft in den Basme: p'a. p'a. era móră de mâhnire (51, 1) ,er war nahe daran, vor Kummer zu sterben“, se prăpădéscă (57, 29) zugrunde zu gehen“, pînă într' atâta în câtů p'a. p'a. era se scobóre din scaunulă împărăției (73, 7) „so sehr, daß er nahe daran war, von dem Throne des Reiches herabzusteigen', p'a. p'a. era uite pentru ce venise (78, 7) ,er war nahe daran zu vergessen, zu welchem Zwecke er gekommen war', -șă iasă din minţă de mirare (122, 27) ,vor Staunen um den Verstand zu kommen“, -şž leşine (133, 24) ,in Ohnmacht zu fallen', să se piardă smeulă de părere de réŭ (196, 2) ,der Drache kam fast um vor Kummer', u. s. w. Auch Slavici: incắt era p'a. p'a. s'aducă

1 Ich reihe unter diese Beispiele den folgenden Fall nicht ein, für den ich nur einen Beleg habe: când era la spatele lor,

numai cât pună mâna pe ei, se'ntore (Povești ardel. 41, 10) ,als sie dicht hinter ihnen war, ganz nahe daran, daß sie die Hand auf sie legen konnte, wenden sie sich'. Man wird hier cât wohl am besten konsekutiv fassen (vgl. § 137, Schluß), also: „nur (oder: genau) soweit, daß sie ... konnte. Hier scheint die Wortstellung eine Zusammenfassung des cât p. a. era zu begünstigen, von welchem (un persönlichen) Komplex der Konj. mit dem Subjekte dracul abhinge; doch stellt sich dem die Tatsache entgegen, daß mit era ein neuer Vers anfängt, dieses also wohl auch syntaktisch zum Folgenden eng gehört.

un cărbune stěmpěrat in loc de tăciune (168, 23) ,so daß sie fast ein erloschenes Kohlenstück statt eines glühenden gebracht hätte'.

Ohne Verb, doch mit leicht zu ergänzendem fiind: leagă o sarcină mare, mare, cât pe ce n'o poată ridica în spinare (Creangă IV, 31, 20) ,er bindet eine große, große Last zusammen, so daß er sie fast nicht anf den Rücken heben konnte' (hier ist also die Periode attributiv, während sie sonst selbständig, also das era c. p’a. als Hauptsatz, auftritt). Doch kann cât p’aci auch als Adverbiale' einen Satz nach sich haben (vgl. die bekannten Fälle von vraiment que, assurément que und ähnliche, Tobler, Verm. Beitr. I, 51 f.), der, weil sein Inhalt als bevorstehend, und auch da nur als beabsichtigt oder drohend, gefühlt werden soll, sein Prädikat im Konj. hat; dieser Konj. ist, soweit man ihm überhaupt eine Kasusfunktion zuschreiben darf, wohl als Nominativ und nicht als Dativ zu bezeichnen, doch nenne ich des Zusammenhanges wegen einige Belege hier: cât p’aci pue dînele mâna pe ex (Basme 164, 1) ,fast schon legten die Feen die Hand auf sie'; gåbueşte păsărica, mi'ți-o însfacă de coadů și c. pe ce 'sucească gâtul (Creangă IV, 77, 4 u.) ,er findet den Vogel, faßt ihn beim Schweife und beinahe, daß er ihm den Hals umdreht', se umflă Bistrița din mal în mal, de c. p. ce ia casă Irinucài (V, 29, 7) ,die B. schwoll von einem Ufer zum andern, so daß sie das Haus der Ir. beinahe wegrißé; zici tu aste vorbe, o ntrebă el iară, or acum îndată cât p'aci sară (Pann, Şezăt. II, 34, 12) ,wirst du diese Worte sagen? fragt er sie nochmals; oder ich werde sofort und schon will er aufspringen'. Mit Indikativ: și c. pe-aci vru zică vătaful cum 'l-a învățat, dar până casce gura

ele în schit întrat (II, 18, 2 u.) ,und eben (fast schon) wollte er sagen, was der Hauptmann ihn gelehrt hatte, doch ehe er den Mund öffnete, sind jene in die Kirche getreten'.

Ähnlich in der Bedeutung und Verwendung ist maš-maš, nur daß dieses weit seltener vorkommt; ich habe nur einen Beleg mit fi: împératulů vedendú merele, maż-mai era -şi iasă din minţă (Basme 74, 14) ,als der Kaiser die Äpfel sah, war er nahe daran, von Sinnen zu kommen“; mit einfachem mağ: când era mai -i ajungă (Poveştì ardel. 39, 7 u.) ,als sie nahe daran war, sie einzuholen“, ganz ähnlich (aj. ... pe fugari) 40, 11, übrigens als Homonym von cât pe aci (s. dieses) verwendet; ohne fi, das jedoch leicht in Form eines Partizips zu ergänzen ist: iată ce de un cuptor nelipit și maš se risipească (Creangă II, 36, 8) „siehe, da gelangt sie zu einem Backofen, der unverschmiert ist und nahe daran zu zerfallen'.

119. Infinitiv, a) nach sum + Adjektiv.
Zu den von Meyer-Lübke (Infin. 105-107) gegebenen Beispielen füge ich:

bucuros: era bună bucuróså de a puté scape de smeŭ (Basme 24, 30) ,sie war sehr froh, dem Drachen entrinnen zu können?

bun: vedu suntă numai bună de a se lua în căsătorie (Basme 387, 32) ,sie sah, daß sie völlig passend waren, sich zu heiraten“; casa cea alésă are d'ună coconŭ pre nume Ionů, bună d'a’lă pune Domnů (Poes. pop. 49 a 20) jenes auserwählte Haus hat einen Sohn namens J., der geeignet ist, daß man ihn als Fürsten einsetze'. 3

1 Als Konjunktion, die etwa, wie es häufig bei când geschieht, von einem Konj. des ungewissen Bevorstehens gefolgt wäre,

kann dieser Komplex nicht gefaßt werden, da die betreffenden Sätze nie zu einem Nachsatze in Beziehung stehen, sondern

selbst wie Hauptsätze gebraucht werden. ? Also de a, während sonst a gewöhnlich ist; dieser Einzelfall kann zu lesne, das regelmäßig mit de a konstruiert wird

(M.-L. Inf. 107), gefügt werden; andere Beispiele von de a s. unter bun, gata, vrednic, doritor. 3 Das de a dieses Liedes fällt nicht schwer ins Gewicht, da es überhaupt eine große Vorliebe für ausfüllende de zeigt, so

oben V. 19, ferner: nu și-o sci calù d'a 'ncalica, u. s. w.

datoršč, dator: (domnii) sântă datori a griji de turma lui Dumnedău (1679; Bibliogr. rom. 224) ,die Fürsten sind verpflichtet, für die Herde Gottes zu sorgen'; ib. 277, 1; suntem datori a ne ajuta unii pe alțič (Creangă III, 65, 16) ,wir sind verpflichtet, uns gegenseitig zu helfen'; cu evlavie bună a le pazi sunt datorž (Pann, Pov. I, 115, 7) „sie sind verpflichtet, sie (diese Tage) in guter Frömmigkeit zu beobachten', nu face nică un lucru după care fii dator a’ță cere ertăciune (132, 15) ,tue kein Ding, nach welchem du verpflichtet wärest, um Verzeihung zu bitten', totdauna d. este omul lucrul a'și păzi și să’l aibă în vedere (Nastr. 8, 2 u.) ,der Mensch ist verpflichtet, immer seine Sachen aufzubewahren und sie sich vor Augen zu halten“, mit Konj. im zweiten Objekte; poesia ... este datoare a ne representà simţiminte și passiuni (Maior. P. R. 48, 8) ,die Poesie ist verpflichtet, uns Gefühle und Leidenschaften darzustellen'.

de ajuns (funktioniert als Adjektiv): amorul ..., pozițiunea fură de a. ca uite pe Beizadea (Nic. Filimon 39, 6 u.) „seine Liebe, seine Stellung genügten, daß sie den B. vergaß (= sie vergessen zu machen).

destoinic: nu sânt destoinică încă a judecà (1809; G. II, 202, 25) sie sind noch nicht würdig, ein Urteil zu fällen'; destožnică țaste a aduce aciastă roadă (1696; Bibliogr. rom. 342) ,diese Frucht ist würdig, gebracht zu werden ...'.

doritorů: vre-o cinci-zeci de oameni doritori de a afla ceva ... veneau (Slavici 390, 3) gegen fünfzig Menschen, die begierig waren, etwas zu erfahren, kamen'.

gata: gata ... a taxarea ... aus Moxa hat M.-L. (Inf. 81) in anderem Zusammenhange angeführt. Basme: étă suntủ g. a-mi da viéta pentru tine (12, 12),denn siehe, ich bin bereit, mein Leben für dich zu geben', suntă g. a te lua de bărbatů (283, 30) ,ich bin b., dich zum Manne zu nehmen“, ebenso a te lua de soție (283, 34). Slavici scheint nach gata (wenn er nicht Konj. setzt) ausschließlich de a zu gebrauchen: pentru ca Miron pue måna pe pept, gata de a-i face pe plac (44, 22) ,damit M. mit der Hand zur Brust greife (nach der Flöte), bereit, ihren Wunsch zu erfüllen', gata dar de a lua pe Huțu -l ducă ... la oraş, el plecă spre casă (226, 19) ,er begab sich also nach Hause, bereit, H. zu holen, um ihn in die Stadt zu bringen', sunt mulți de aceia, care sunt g. de a se bucura cu děnsul (268, 15) ,es gibt (dort) viele von jenen, die b. sind, sich mit ihm zu freuen', remase căt-va timp nemişcat și g. de a se arunca la ea (378, 21) ,er blieb einige Zeit regungslos und bereit, sich auf sie zu stürzen', u. s. w. întářů: a fi elă întâiulă

fi elă întàtulů ... a popovedud luminî (Belgr. 1648; Apostelg. 26, 23) ,daß er der Erste sein werde, um das Licht zu predigen'.

leneş: o voi fără minte și leanes' cu inima a creadé toate carele au grăită prorocii (17. Jahrhundert; G. I, 232) ,0 ihr Toren und träges Herzens zu glauben allem dem, das die Propheten geredet haben auch griech., Luc. 24, 25, Bradeis ... TOŨ Tistsúelv, Jassi: tårdiš la ânimă a crede, Nitzulescu: cu in. întârzietoră a cr.).

putearnic; 17. Jahrhundert: carele'i p. a zidă și a voao ocina (Belgr. 1648; Apostelg. 20, 32) ,der mächtig ist, euch zu erbauen und euch das Erbe zu geben“; ca hie p. a învâţa cu învățătură adevară (17. Jahrhundert; G. I, 47, 32) ,damit er imstande sei, mit der wahren Lehre zu belehren'; dat' am ... cartia ... egumănului de Tismana ... spre aceasta ca di hie volnici și putiarnici ... a

a ţinea și a lua (Erlaß 1601; C. B. I, 109) ,ich habe diesen Bescheid dem Prior von T. herausgegeben, damit sie berechtigt und bevollmächtigt seien zu behalten und zu nehmen'.

Denkschriften der phil.-hist. Kl. XLIX. Bd. III. Abh.

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silnic: Cod. Vor. 122, 12 hat (s. M.-L.) tare a și înfrăra totu trupul; der Praxiul des Coresi ersetzt das Adjektiv durch silnic (G. 1,* 9).

volnic: o au urgisit nu mai fie volnică a mai purtà în portul împărătesc (18. Jahrhundert; G. II, 74, 9) ,er bestrafte sie, daß sie nicht mehr berechtigt sein solle, je königliches Gewand zu tragen'.

vrednic: poate află omul aicea ... nişte învăţătură vreadnice de a le ţinea (1821; G. II, 235, 1 u.) man kann hier einige Lehren finden, die wert sind, befolgt zu werden'; simt prea slabă pentru-ca crez vrednică de a străbate ... prin viaţă (Slavici 150, 7) ,ich fühle mich zu schwach, als daß ich mich für fähig halten sollte, mich durch das Leben zu schlagen“; noi suntemi vrednică a încăleca și a descăleca (Basme 314, 1) ,wir sind (im Gegensatze zum lahmen Bruder) instande, aufs Pferd und vom Pferde zu steigen“; este vr. d'a-l iubi (Pann, Nastr. 42, 6 u.) ,er ist würdig, geliebt zu werden'.

120. B) An präpositionalen Ausdrücken habe ich nur wenige Beispiele zu nennen, die fast alle de a aufweisen:

cu găndul: se intorseserė cu g. de a se face protopopi (Slavici 258, 8) ,sie hatten (in ihren Studien) umgesattelt, in der Absicht, Protopopen zu werden“, plecănd acasă c. g. de a scrie Preacucerniciei Sale ... 0 scrisoare (279, 22) , heimkehrend mit der Absicht, an Seine Hochwürden einen Brief zu schreiben“; (fiü de împerată ...) veniseră cu gându de a fi aleşč (Basme 276, 4) ,die Kaisersöhne waren in der Absicht gekommen, erwählt zu werden'.

în clipa („Augenblick“): suntă î. c. de a-mi da obștesculă sfîrşită (Basme 41, 19) „ich bin im Begriffe, das allgemeine Ende (den Tod) zu finden“.

în stare: c'a'ță sluji l’aceasta nu's acum î. st. (Pann, Pov. III, 90, 12) ,denn ich bin jetzt nicht imstande, dir dazu dienlich zu sein'.

121. y) Sum + Partizipium; deprins: eraš d. a trăi singur (Creangă III, 22, 1 u.) ,du warst gewohnt, allein zu leben“, Ipate, d. a asculta pe Chirică, zice (III, 30, 3) gewohnt, dem Ch. zu gehorchen, sagt I.'

hotărât: viața din oraşele mari ... nu e pentru un om h. a-şi petrece viața in cuvioasă retragere (Slavici 271, 9) ,das Leben der großen Städte ist nicht für einen Mann, der gewohnt ist, sein Leben in frommer Zurückgezogenheit zu verbringen'.

legată: acele âncâ noi nu sem legați cătrâ ele a le ţinša (1852; Bibliogr. rom. 94, 18) auch diese (Vorschriften) zu beobachten sind wir nicht verpflichtet', ganz ähnlich Z. 27.

nevoită: de silă de milă, fu n. a mai aştepta încă unů anŭ (Basme 82, 7) ,ob es ihm recht war oder nicht, er war genötigt, noch ein weiteres Jahr zu warten', împăratésă, de silă de milă, fu nevoită a spune împăratuluě tótă șiretenia (Basme 121, 6) ,die Kaiserin sah sich, ob sie wollte oder nicht, genötigt, dem Kaiser von der ganzen Täuschung zu erzählen'; meist freilich ist suntů n. als passives Präsens anzusehen, so Basme 158, 35, u. s. w.

obicinuită: eraŭ obicinuiţă a vedea asemenea scumpetură (Poveştự ardel. II, 4, 9) „sie waren gewohnt, derartige Kostbarkeiten zu sehen'.

osînditů: de cândă suntů o. a sta cu gura căscată ... nimeni nu mi-a dată măcarŭ o bună ţioa (Basme 359, 30) „seit ich dazu verdammt bin, mit aufgesperrtem Rachen da zu liegen, hat mir niemand auch nur guten Tag gewünscht'.

priimitü: spuse împératului, este p. a găsdui acolo cu draga inimă (Basme 355, 12) ,er richtete dem Kaiser aus, daß er von ganzem Herzen willkommen sei, dort zu wohnen'.

urgisitů: de cândă suntă urgisită á sta uci, nu s'a îndurată nimeni (Basme 359, 21) seit ich verdammt bin, hier zu sein, hat keiner sich erbarmt'.

ursitů: sunt ursiță precum se vede, în apă a fi înecată (Pann, Nastr. 37, 1 u.) „sie sind, wie man sieht, (vom Schicksal) bestimmt, im Wasser ertränkt zu werden'.

Präposition + Substantivum mit darauffolgendem Konjunktiv.

122. Nahe verwandt mit den Komplexen, die aus Verb + Subst. bestehen, sind die Verbindungen der Präpositionen cu oder de mit Substantiven; allerdings sind sie vollständig und bedürfen keines zu ergänzenden Verbums, doch enthalten sie einen Verbalbegriff, so daß jede dieser Verbindungen durch das Participium Präsentis eines stammesgleichen oder sinnverwandten Verbums (dorind, temendu-se) ersetzt werden könnte.

cu gånd; 18. Jahrhundert: mergândă bărbitarăulă -l spale, cu g. ca -omoare (G. I, 342, 27) als einmal der Barbier ihn waschen ging, mit der Absicht, ihn zu ermorden“, cu g. ca facă răsplătire, s'au întors (II, 129, 23) ,in der Absicht, Wiedervergeltung zu üben, kehrten sie zurück“; porniră îndărăt ...c. g. 'l ducă legat la judecătorie (Stănc. 106, 17) ,sie begaben sich zurück in der Absicht, ihn gebunden vor Gericht zu bringen'. cu rugăciune: deteră în genuchi cu r. nu părăséscă împerăția (Basme 2, 34) „sie fielen auf die Knie, mit der Bitte, er solle das Reich nicht verlassen'. cu scop (makedon.): u dutse tu kurie ku skopó s-u spindzură (Rum. Jb. III, 168) ,er führte sie in den Wald zu dem Zwecke, sie aufzuhängen', închisiră toți ... cu scopò acață çérba vhie (Obed. I. Märchen 6, 4) „sie brachen auf zu dem Zwecke, die Hirschkuh lebendig zu fangen'. cu ligare (makedon.): eširă a avinare, ma ku ahtare l., itsido tsi akatså u inpartă nidzo eli (Rum. Jb. II, 30, Nr. 2) „sie zogen auf die Jagd, aber mit der Verabredung, daß sie alles, was sie fangen, unter sich verteilen'.

de ciudă mit cum de , also Vermischung mit Fragesatz wie nach se ciudi: acésta se da de césulů morții de c., cum de se întemple una ca asta (Basme 120, 16) ,dieser wünscht sich den Tod herbei aus Ärger, wie denn so etwas geschehen könne'. de dor: cănele poate urla și numai de d. vază pe stăpănul său (Slavici 206, 13) ,der Hund kann auch nur aus Verlangen, seinen Herrn zu sehen, heulen'. de frică: de fr. ca nu-şă facă sémă singură pentru dragostea , se înduplecă (Basme 271, 23) „aus Furcht, er werde sich selbst Gedanken machen über ihre Liebe, gab sie nach'; și m'apucă de piciorů, ... de fr. nu le scapă (Poes. pop. 280 b 15) ,und er faßte mich am Fuße, aus Furcht, ich könnte ihm entwischen'. de teamă: nu-i venea spue drept, de témă nu păţéscă ce-va (Basme 179, 1) ,er hatte keine Lust, die Wahrheit zu sagen, aus Furcht, es könnte ihm etwas geschehen'. Ähnlichen Sinn kann de milă (zunächst „aus Mitleid', dann ,weil es leid tut zu', dann aus Besorgnis, man könnte“) haben: nu cuteza calce pe pardosela băit de m. nu le strice frumusețea (Basme 38, 8) ,er wagte nicht, den Fußboden des Bades zu betreten, aus Besorgnis, er könnte dessen Schönheit zerstören'. de necazů mit folgendem cum de Satze: nu se putu .astâmpăra de n., cum de nu se ţie elŭ (Basme 281, 1) ,er konnte sich nicht zurückhalten vor Verdruß, daß er (wie er) sich nicht beherrscht habe'.

123. Daß nach derartigen Verbindungen Infinitiv mit de stehen kann, ja das Beliebtere sein muß, ist natürlich; es tritt dann eben der nach dem Substantivum zu erwartende (oder von ihm ,regierte“) Kasus ein, während der Verbalbegriff, der durch die Verbindung

1 An ein Fehlen' eines fiind zu denken, ist vollkommen überflüssig; die in Rede stehenden Ausdrücke gehören ganz eng zu den Prädikaten.

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