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p. 7); cull ha pijét', e jj á déte 'na côvece 'ngni la stuuéle (p. 16). Ohne e: nu voiu te visciu chiui nnanzi all' occhi mei (Pellizzari 19) „ich will dich nicht mehr sehen“, jeu tocca be scunnu (p. 55) „ich muß euch verstecken“, assa lu prou ntorna (p. 8) laß, daß ich sie (die Suppe) wieder koste“. Zahlreiche Belege bietet Ascoli in seiner Abhandlung „Un problema disintassidialettale (Arch. glott. XIV, 457 f und Nachtrag in XV, 223f); die lateinischen Stellen, die er anführt, betreffen die überall möglichen Imperative (wie: abi . . . ac deos comprecare) und dies findet sich auch im Toskanischen. Eine größere Ausdehnung der Verwendung von „und belegt Ascoli von der Campagna und den Abruzzen ab über den Süden und Sizilien; es ist überflüssig, die Entwicklung dieser Erscheinung hier aus den Archivio zu rekapitulieren (Romagna: lo verrd e trova; annatevelo a trova, mit unveränderter Endung des zweiten Imperativs; Terra d'Otranto: sta und va erstarren zu einer Art Adverb, „eben, gerade, also sta cusia = stava cucendo). Uns interessieren hier Fälle wie die schon im älteren Sizilianischen belegten: eu vi lu vaju et portu ich komme, es euch zu bringen“; se fanue dimandanu pacti (si fanno e domandano) oder modern wie titorno e vu (qui titorno a vedere); unniva e posa? (dove variposare?); si vinni a misi (si venne a mettere). Charakteristisch ist aber für Italien, daß das und hier meist nicht durch e, sondern durch a ausgedrückt wird, in welchem Ascoli ac nachgewiesen hat: also wieder (wie rum. serb., bulg) eine Konjunktion, die nicht rein kopulativ ist und die, neben dem weit üblicheren e kaum für und verwendet, leicht andere, wenn auch verwandte Funktionen auf sich nimmt. 39. Immerhin scheint sich das Italienische im ganzen auf die leichteren Fälle zu beschränken, nämlich auf die halbmodalen vengo, vado, torno und auf modale Verba wie voglio und auch piglio; weiter nach Norden und im Innern scheint kaum noch anderes als das letztgenannte Wort vorzukommen. Von der Mannigfaltigkeit, wie wir sie auf der Balkanhalbinsel treffen, ist da keine Rede; sollte dies daher kommen, daß es sich in Italien (zum Unterschied vom Rumänischen, Albanesischen, Serbischen und Bulgarischen) um eine alte Kultursprache handelt, welche fremden Einflüssen größeren Widerstand leistete und überhaupt das Bedürfnis nicht hatte, finale und konsekutive Fügungen aufzulösen, oder statt eines relativen Verhältnisses die naive Nebeneinandersetzung zu verwenden? Im Griechischen war der Sachverhalt wohl ein anderer: hier wird die Aufnahme der Sprache durch fremde Völker (zunächst in Syrien und Ägypten, dann von den Slaven) eine Zersetzung herbeigeführt haben, welche eine größere syntaktische Einfachheit im Gefolge hatte; das Griechische konnte diesem Schicksal ebenso wenig entgehen als in vielen Punkten das Lateinische (vgl. si für Tatsachen, quod für acc. c. inf, ebenso griech. st; ya für acc. c. inf schon im Neuen Testament oft); so konnte der Einfluß des xai auch auf die anderen Sprachen der Balkanhalbinsel einwirken und in manchen derselben trat dann eine Sonderung der Worte für reines und von dem andere Fügungen ersetzenden und ein; und nun konnte das letztere weitere Gebiete der Sprache erobern und schließlich geradezu die Bedeutung der früher von ihm verdrängten (d. h. entbehrlich gemachten) Wörter annehmen. Daß das Griechische auch auf Sizilien und Unteritalien seine Wirkung erstreckte, ist bei dem starken Verkehre und bei dem Umstande, daß daselbst von jeher eine zahlreiche griechisch sprechende Bevölkerung heimisch war, leicht verständlich; doch hier konnte, wie

Natürlich auch mit Infin.: Tia pijata a percuntare (Pellizzari 72).

eben erwähnt, das kräftige ererbte Idiom die Einwirkungen abschwächen, so daß die in Rede stehende Erscheinung in der Volkssprache nicht produktiv wurde, sondern sich auf einige stark gebrauchte Wendungen beschränkte. Im Italienischen scheint die Konstruktion überhaupt nicht sehr alt zu sein; das darf man wohl aus der Wortstellung in Fällen wie eu vi lu vaju et portu, oder unmi la vai a porti? schließen; bei reiner Parataxe müßte der Satz lauten: eu vaju et vi lu portu; es muß also die Infinitivkonstruktion et vi lu vaju portá Einfluß geübt haben, so daß das Bewußtsein von einer selbständigen Stellung des et-Satzes nicht ganz aufkommen konnte.

Es läßt sich wohl nicht mit voller Sicherheit sagen, woher unsere Konstruktion ihren Ausgang genommen hat; aber die eben versuchte Herleitung aus dem Griechischen hat immerhin manches für sich, weil dieses die einzige Sprache ist, deren Autorität sich über das ganze in Rede stehende Gebiet erstreckte, dessen Sprachen doch nicht zufällig in einem so charakteristischen Punkte übereinstimmen; weil ferner die nichtbalkanischen unter den slavischen Sprachen diese Erscheinung nicht aufweisen, weshalb der Grund derselben in geographisch-ethnischen Verhältnissen liegen muß.

Ich will noch darauf hinweisen, daß ähnliche Verwendungsarten auch im Mittelhochdeutschen konstatiert wurden; man vergleiche darüber Ludwig Tobler in der Germania XIX, p. 92 f und ganz besonders Karl Kraus „Über die mittelhochdeutsche Konjunktion unde“ (Z. f. deutsches Altert. XLIV, p. 149 ff.); Kraus weist nach: 1. unde als Einleitung des Vordersatzes eines hypothetischen Gefüges (p. 150 f.), vor allem bei positivem Vordersatze; dies jedoch nur, weil das Mittelhochdeutsche für „wenn nicht einen speziellen Ausdruck (wan daz) besitzt; 2. unde leitet einen Konzessivsatz ein (p. 160 f.); 3. unde in Relativsätzen (p. 170 f.), und zwar mit der Einschränkung, daß dort, wo die durch den Relativsatz gebrachte Bestimmung die einzige ist, an die der Redende denkt (wenn also nicht eine Reihe anderer Bestimmungen unausgesprochen bleibt), nur Relativpronomen, nicht unde, stehen kann. Im ganzen tritt der Gebrauch nur bei gewissen Verben und Wendungen auf, wie die wile unde ich lebe (oder den lip hán, oder ähnlich); 4. unde = wo doch, da doch“ (p. 176 f.), wie etwa: „warum habt ihr mich mir weggenommen, unde ir min alsó kleine gert (wo ihr doch nach mir gar nicht verlangt)? 5. unde in Temporalsätzen (p. 180 f.), im Gebrauche insofern beschränkt, als Gottfried, Hartmann und Wolfram zusammen nur zwei oder drei Fälle bieten; 6. abschließendes unde (wie neuhochdeutsch), z. B. sie sagten, das Land sei unter der Herrschaft einer Frau vor ungerechten Angriffen schlecht gehütet; und hätten sie einen Herrn, so wäre es ihnen lieb. Überall ist der und-Satz das letzte Glied einer Kette, und zwar (von 6. abgesehen, das auch im Althochdeutschen belegt ist) einer solchen Kette, deren vorangehende Glieder nicht genannt sind oder sich auch nur aus der Situation ergeben. Stets aber bleibt unde innerhalb seiner ursprünglichen Funktion: es reiht an. Daher kann es (zum Unterschiede vom obligaten „wenn“) ebensogut fehlen, übt auch im allgemeinen auf die Wortstellung keinen Einfluß.

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Erstes Kapitel.
Unabhängiger Konjunktiv.

Da sa ebenso gut bloß Begleiter des Konjunktivs wie Konjunktion sein kann, ist es nicht immer möglich, unabhängige Wunsch- oder Befehlssätze von Finalsätzen, unabhängige

Fragesätze von abhängigen zu trennen. Fälle ohne sind immer unabhängig, doch sind sie nur in der dritten Person möglich.

I. Befehl.

40. Da ist wenig zu bemerken; es genügt daher, aus der großen Menge von Beispielen eine Auswahl anzuführen; oft genug ist dieser Art Konjunktiv ein Imperativ, respective prohibitiver Infinitiv, koordiniert. I. Positiv. 41. a) Zweite Person Aktiv. Leitende Grundsätze, die bei der Wahl zwischen Imperativ und Konjunktiv bestimmend einwirken, sind nicht zu finden. Einzelne Momente können ja beobachtet werden, so, daß bei Hervorhebung der Person (tu, voi) der Konj. weitaus vorgezogen wird. Beachtenswerter ist die Neigung, eine Aufforderung, die an eine andere durch si oder nic geknüpft wird, durch den Konj. wiederzugeben; Beispiele folgen bald, dazu ein weniger markantes, weil darin auch die erste Aufforderung im Konj. steht (als dritte Person): se nu fie fie Dumnedeu noou, nié se inchiri-te a Deu striinu (Cod. Schei. 80, 10) es sei dir nicht ein neuer Gott, und beuge dich nicht vor einem fremden Gotte; in der ersten Person: a-fi calul si . . . mergem. la fara (G. II, 179,8) nimm dein Pferd und reisen wir ab. Daß der Gebrauch nicht obligat ist, erhellt aus Fällen wie nu va laudaref, nice gräiref malte (G. I, 250, 2) rühmet euch nicht und redet nicht laut. Cod. Vor.: cäträ chesaru se mergi (68, 3) gehe zum Kaiser hin“; Cod. Schei..: si se stiti minurá Domnul pre cuviosul säu (Ps. 4, 3) und wisset, daß Gott seinen Verehrer erhöht; Mat.: zis/ easte: ubeste vecinul täu si jäluestivrajmasul täu (5, 43) „es ist gesagt: liebe deinen Nächsten und hasse deinen Feind; das sehr häufige stiti (9, 6), vii radici mana ta spreea (9, 18) komme, um deine Hand über sie zu strecken“. 17. Jahrhundert: pasá la Varuch de- spune, si la al sase casu . . . venif lazidulu (G. I, 254, 2) gehe zu B. und sprich mit ihm, und um sechs Uhr kommt zur Mauer“, schimbaf-vá mintea acea rea . . . si säubif nväfütura (111, 14) ändert euren bösen Sinn und liebet die Lehre“, cu lubovult lui dumme(läu socotif (1618; G. I, 50, 16) erhaltet euch in der Liebe Gottes“; si voi, slugile lui Stefan . . . sd aveti aeside acio de la sat (1602; C. B. I, 116) und ihr, Diener Stephans, geht hinaus von hier aus dem Dorfe diese Umschreibung eines Imperativs durch adhortativen Konjunktiv von avea und darauffolgendem Infinitiv des betreffenden Verbums scheint dem Kanzleistil angehört zu haben; zwei weitere Belege finden sich nämlich gleichfalls in Erlässen, siehe C. B. I, 123, 14: 160, 22]. – 18. Jahrhundert: si am dis ei, pánä aic vi, si nutrec (G. II, 158, 17) „und ich habe ihm gesagt, bis hierher komme und gehe nicht weiter“, ar tu te depärtez de la mormäntul acesta si nu mal turburà odihna acestu proroc (G. II, 131, 1 u.) „du jedoch entferne dich von diesem Grabmal und störe nicht weiter die Ruhe dieses Propheten“. 19. Jahrhundert: astfel de prieteni, te silesti dobändesti (1830, G. II, 256, 15) solche Freunde bemühe dich zu erwerben“. Basme: ér pe mine ingrijesc cu insuf mána-ta (3,20) „mich jedoch pflege mit eigener Hand“, si säte ti dupä dénsult (129, 28) „lauf ihm nur nach“: mit vorangehender Verstärkungs-, resp. Aufforderungspartikel: ia sta cu mine aici (191, 2) bleibe doch hier bei mir“, se facd asa precum dic tu, numa sä-mi aduc pe Iléna Simdiana (24, 11) „es geschehe so, wie du es sagst, nur bringe mir H. S.“; diese Zerlegung einer konditionalen Periode, wobei die Bedingung durch numa als strikter Befehl oder dringender Wunsch, das Bedingte als konzessiv gemeinter Wunsch charakterisiert wird, findet sich (natürlich auch in der ersten und dritten Person) in der volkstümlichen Erzählung und Dichtung häufig; in der Tat entspricht sie vollkommen dem Zwecke, die im Vordergrunde des Bewußtseins befindliche Idee auch dem Hörer eindringlich vorzuhalten: so noch mit indikativischem Bedingtem, wobei aber der einräumende Sinn bestehen bleibt: ei te ial de sofie, numa sä-fiti cuvéntulz (62, 25) „ich nehme dich zur Frau, nur mußt du dein Wort halten“, si ncä ma multe darur o vez, num' aceastä tainä 'n tine s' 0 pästrez (Pann, Pov. I, 39, 3) „und noch mehr Geschenke wirst du sehen (= erhalten), nur mußt du dieses Geheimnis bei dir behalten“. – Volkslit.: de me priimeaste la casata, si din färämiturile . . . hränest si pe mine (G. II, 69, 4) und nimm mich in dein Haus auf und mit deinen Brosamen nähre auch mich“; mit Verstärkung: sava Petre, sfinte Petre, ia mi träsmesco cu sete (Poes. pop. 32 b 36) „Sankt Peter, heiliger P., wohlan, vernichte mir ihn durch den Durst, hat sévi cu mine (74a 22) „komm doch mit mir“. Dialekte; walach.: si sä-m. urci si sä-mi plimb turma si cireada (G. II, 259) und treibe mir die Schaf- und Rinderherde auf die Berge und führe sie herum, faci ca ardeleni trecätor la no (260) „mach's wie die Siebenbürger, die bei uns durchziehen“, päpäianjan 'l omor (262) die Spinne sollst du töten“, etc.; makedon.: cónd va treacä, Mii lu spuni (G. II, 270) „wenn er vorübergehen wird, sage es mir“; de ehfir-lli . . . se nute aspar (Obeden. 1. Märch. 44, 1) vor den Feinden fürchte dich nicht, luat bärbat-mii si tu 6ra aista sé'l duçef tu palatea (45, 3) nehmt meinen Gatten und führet ihn sofort in den Palast“, sé't a tu minte, te tsi ghine de cóma a mea (2. Märch. 184, 2) denke daran, dich gut an meiner Mähne festzuhalten“; ferner 188, 5, 10 u. s. w.; la atséá (käfasu) di lemnu (Weig. Ar. 122, 17) nimm den (Käfig) aus Holz, tine nu askultä, ma s fudz; . . . ma s nu muntresti näpoi (122, 17) „du höre nicht darauf, sondern eile weg; . . . sondern schaue nicht zurück“, nu la lire, s kaftsi gol und puñgd véakle (123, 1) nimm kein Geld, verlange nur einen alten Beutel“; ntréabä-l' tuts, Z-di mimtea tas-nu es (Rum. Jb. II, 341, Sprichw.) frage alle, aber aus deinem Sinne geh nicht heraus; nklinä te, nvéastä, nklinä, . . . ts 0 a sóakra di tiñe (Weig. Ar. 33, 1, 4) „neige dich, Frau, halte deine Schwiegermutter in Ehren, amán, s me aprukats (121, 1) „Erbarmen, nehmt mich auf, stu fitsór s dats (121,5) gebt mir diesen Sohn“, f tiskol lus diminéatsa, s la mäna, s la fatsa, f ti duts tru gärdinusä (etc. noch vier Verse; 88, 6) steh mir auf Montag früh, wasche dir die Hände, wasche dir das Gesicht, geh mir in den Garten“; si pitritsets un masturu, si hibä dzone multu (Weig. Ol. 12, 6) „schickt einen Meister, der sehr geschickt ist, nveasta

* So noch Mat. 27, 32; 24,43; Cod. Schei. s. oben; 16. Jahrhundert G. I, 1, 21; 17. Jahrhundert: G. I, 314, 20 (sästi); 116, 6; 125, 29 u. s. w.

* Letzteres allerdings nicht immer; sehr schwach ist die Einräumung in: acum nu mai facem asa, numai me inveti bine cum si ce fel facem (Stänc. 109, 16) jetzt werden wir es nicht mehr tun, nur belehre uns genau, wie und was wir tun sollen“; und gar nichts Konzessives hat das Bedingte in: („Kannst du alle Toten beleben?“) Pe toi, numai mort fie (105, 2 u.) „alle, nur tot müssen sie sein“.

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3 u.) „komme morgen wieder“. Banat.: sä-mi spuf (Rum. Jb. 3, 288, 5) „sage mir“. – Entsprechend dem dakorum. n umai sa: mine va te vindiku, ma s me askultsi (Weig. Ar.) „ich werde dich heilen, aber höre mich“. 42. b) Dritte Person Aktiv; hier muß der Konjunktiv die fehlende Imperativform ersetzen; eine Häufung von Beispielen für die normale Verwendung ist unnötig; ich gebe daher nur solche, die irgend ein beachtenswertes Moment enthalten, ferner Belege für Konjunktiv ohne sä. Daß sich in den Übersetzungen des Alten und Neuen Testaments häufig Konjunktiv statt eines Futurums der Vorlage findet, ist leicht begreiflich; der lat. und griech. Text zeigt oft Futur für ausgesprochenen Wunsch, zunächst (und meist) in Fällen, wo die Erfüllung über jeden Zweifel erhaben scheint: in der Prophezeiung, dem göttlichen Gebote, der Aufforderung, dem Ewigen zu huldigen. Cod. Schei. se radice-se mare si plinulü ee . . .; riurele pläsa-vorü cu mänule . . ., codri bucura-se voru (Ps. 97, 7) „es erhebe sich das Meer und seine Fülle; die Flüsse werden in die Hände schlagen, die Berge werden sich freuen“; da wechselt auch im Latein. Konjunktiv mit Futur, ebenso in Dosofteius Prosaübersetzung, clatea scä-sá mara . . ., päraole tropot-vor cu mánule; also hier ohne sä; im Cod. Vor. habe ich nur zwei Fälle von Konjunktiv ohne gefunden (und einmal fie, s. später): cea ce sämtu tari . . ., aduinrä-se si . . . se gräiascä spri insu (65,10) jene, die es imstande sind, mögen sich zusammentun und gegen ihn reden (aduinrä ist 3. Konj., für -e wegen des vorausgehenden r), se nestinre chinuiaste reu . . ., rugä facä; arä se nestiinre biinre sufeteadä, se cante (134, 6) „wenn jemand leidet, so bete er; aber wenn jemand gut lebt, singe er“. 16. Jahrhundert: insfatul lori nu soseascá sufetul mieu (G. I, 35, 26) in ihrem Rate weile nicht mein Geist“, stringä-se apele de suptü ceru (I, 34, 6) „es mögen die Wasser unter dem Himmel sich sammeln“; Buc. 1688: cela ce va äubeasca viata . . . potoleascä si limba lui dela räu (vgl. Cod. Vor. 153, 11) „wer das Leben lieben wird, der halte seine Zunge zurück vom Bösen“; Belgr. 1648 weist öfter Konj. ohne auf, so in der, dem Cod. Vor. 65, 10 entsprechenden Stelle: cari potü . . ., /= se/ pogoar . . . si rasci pre eli „die es können, mögen hinabziehen und ihn verklagen“ (Buc. 1688: pogorindu-se . . pärascä-l), cerä dela dumnedeu (Cod. Vor. 110, 5 und Belgr.: cearä) attsito, pentru nu gindescä omulo (Cod. Vor. 110, 13 nu' i pae; Belgr. nu g.) daher soll der Mensch nicht meinen, daß . . .“. Ein Gesetz oder auch nur eine Eigenheit eines einzelnen Autors läßt sich auch durch Vergleich von Parallelstellen nicht folgern; man vergleiche Deuteron. 32, 1, 2 im Cod. Schei..: . . . si auzá pämántul. cuvintele rostului mieu. se asteapte ca ploia zicere me, so destingä ca roa graturele mele („es höre die Erde die Worte meines Mundes. Es möge erwartet werden wie Regen meine Rede, und es mögen wie Tau meine Worte herabfließen“) mit Buc. 1688: si auzá p. c. dentru r. mieü. Nadejduiasca räspunsul mies, si pogoare c. r. cuvintele meale; die Übersetzung von Jassi 1874 hat im ersten Verse Imperative (2. Pers.), im zweiten curgä . . ., pice; an anderen Stellen wieder hat sie Konj. ohne im Gegensatze zu den alten Übersetzungen, so V. 38: scóle-se,

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