Obrazy na stronie
PDF

bine, si dete pe Dunare (353, 4 u.) „er befahl, die Tonne mit einem guten Boden zu versehen, und warf sie in die Donau“, lise copacului de se lasä, lud pe figanca . . . si copaculü se ridicá la loci (361, 22) auf ihr Geheiß senkte sich der Baum, sie nahm die Zigeunerin zu sich und der Baum hob sich wieder“; Amvis zise de- dete sabia lui Darie (Alexandrie 53, 5) A. bat, daß er ihm das Schwert des Darius gebe (er gab ihm auf seine Bitte); die Beispiele sind wohl zahlreich genug, um zu beweisen, daß der Gebrauch der heutigen Volkssprache nach porunci und heischendem lice (auch nach trämite vgl. Nr. 8) in bemerkenswerter Weise von dem alten Gebrauche (der fast nur lice kennt) abweicht; § 19, 5 zeigt, daß früher bei der Zerlegung durch de der Sinn der beiden Komponenten gewahrt blieb, also el zise de-i täarä capult (Moxa; C. B. I, 390) heißt deutlich: „er befahl und sie hieben ihm den Kopf ab, während es nach der hier belegten Fügung lauten würde el zise de-i täè capulü, also etwa: „er befahl und hieb ihm den Kopf ab, woran, wie einige Beispiele zeigen, noch eine weitere Tätigkeit des Subjekts durch und angeknüpft werden kann. Die moderne Konstruktion ist stark mechanisch; wie es bei incepe, se pune und anderen derartigen Verben geschieht, so verliert auch „befehlen viel von seiner eigentlichen Bedeutung; schon in den alten Sätzen wird, wie oben erwähnt, nicht befehlen, sondern das Befohlene in den Vordergrund gestellt, da es als tatsächlich geschehen (und nicht nur als angeordnet) angesehen wird; diese logische Zurückdrängung des scheinbar regierenden Verbums findet nun auch formell ihren Ausdruck, indem die durch de angeknüpfte Tätigkeit als vom Befehlenden direkt herrührend dargestellt wird, wodurch das porunci fast zu einem Adverb wird und nur das Verhältnis zwischen Subjekt und Tätigkeit ins richtige Licht rückt, etwa wie ein nicht, gerne, wütend. Dieser Gebrauch hat sich nur aus der de-Konstruktion entwickelt, denn bei der Zerlegung durch si sind die Verhältnisse stets klar geblieben, also: apo porunci si se aduse o gramada de bucäfé de lemme (Basme 319, 1) dann befahl er und es wurde eine Menge Holzstücke gebracht (vgl. das dritte Beispiel oben), porunci si numa de cáti i se si fäcu hanele (357, 18) er befahl und sofort wurden ihm die Kleider angefertigt, ähnlich 353, 31 u. s. w. – facio „veranlassen: l fäcu de spuse cum are atta stare (Basme 280, 30) sie bewog ihn zu sagen, daß er einen so großen Schatz habe“, m'a facuté de te creou (Poes. pop. 328 a 5 u.) „du hast mich veranlaßt, dir zu glauben“, me facus de rse (Pann, Pov. III, 6, 1) du machtest mich lachen“. – facio „machen, es anstellen“: cum a fäcutié de a veniti dupä no? (Basme 239, 19) wie hast du es angestellt, daß du uns nachgegangen bist?“, ntrebä

. cu ce putere facu eli de le descoperi ascunsurile (242, 13) „sie fragte, mit welcher Kraft er es zustande brachte, ihre Verstecke zu entdecken“, ähnlich 240, 10; intrebänd' o cum a facutz de-i-a cälcatü porunca (272, 15) sie fragend, wie sie es angestellt habe, sein Verbot zu übertreten“; cum face el de se lipesc picoarele ear' la loc? (Sbiera Pov. 249, 15) ,wie stellt er es an, daß die Füße sich wieder an ihrem Platze ansetzen?“ – pune anfangen, sich machen an“ (oft expletiv, ohne den Sinn des angeknüpften Verbums zu affizieren): pánä vie cu respunsuli, cäpitanulé de haiduci puse de täié un curcani (Basme 142, 35) „bevor jener mit der Antwort kam, schlachtete der Räuberhauptmann einen Truthahn“, ferner 318, 36; 392, 3; Stänc. 101, 9;* mit oncepe: ousóre scotea si 'ncepea de le 'mpärtia (Poes. pop. 532 b 53) sie holte die Eier heraus und begann sie zu verteilen (d. h. und verteilte sie); apuca: ca. apucase de se ducea merei (la hora) (Stanc. 46, 9) denn sie ging immer hin zum Tanze. – Verschiedene Zeitwörter für gewähren, erlauben: se lasard, dec, de le puse pecetea lu in spinare (Basme 157, 32) sie gestatteten also, daß er ihnen sein Siegel auf den Rücken drücke, dete Dumnedet n cele din urmä de ise implini si acésta pofta (393, 9) „Gott gab in der Folgezeit, daß ihm auch dieser Wunsch erfüllt wurde: dann geben im Wortsinne, wie: elo i dete de béu (360, 28; ähnlich 374, 18) „er gab ihr zu trinken, oder i-a datt Dummelei in gónd de a pus n boloboci . . . pe junele (356, 24) „Gott gab ihm in den Sinn, den Jüngling ins Faß zu stecken“. 3) Andere Arten von Objekten: Pepeleasai apucat de a rupt bourulu coarnele (Sbiera Pov. 2, 3) P. griff zu und brach dem Ochsen die Hörner ab“, fiull impératului . . . se apuca de ngropä cada n pionta (Basme 260, 24) der Kaiserssohn machte sich daran, den Krug in den Brunnen einzugraben“; sa apucat de a asezat prin casa (Stanc.45, 6) sie machte Ordnung im Hause; se apucá de le grijeste bine (Creanga IV, 13, 9) „er macht sich daran und putzt sie (die Waffen) gut:“ mulfumescu impératulu ca . . . a stäruito de ne-a facut Ömen (Basme 283,27) ich danke dem Kaiser, daß er darauf bestanden hat, uns in Menschen zu verwandeln; m'am mvrednicit de am deslegat aceste dumnedeesci cuvinte (Volksb. Sisoe; C. B. II, 54) ich habe mich erkühnt, diese göttlichen Worte (= diesen Brief) zu eröffnen; D-det si bund minte fa dat de ma cautat (Povest ardel. II, 9, 4 u.) „Gott hat dir einen guten Verstand gegeben, daß du mich gesucht hast (= es war ein guter Einfall von dir, daß . . .). b) Subjekt: vitrega intreba pe copi cum an emerito de sau ntors (Basme 334, 22) „die Stiefmutter fragte die Kinder, wie es ihnen geglückt ist, daß sie zurückgekehrt sind; cum sa intimplati de a venito p aci? (298, 29) wie ist es geschehen, daß du hergekommen bist?“ sa intámplat de a venit feciorul mparatulu . . . la hora (Stänc. 49, 6 u.) es geschah, daß der Prinz zum Tanze kam und noch oft nach so intámplä, so Basme 388, 18; Alecs. „Barbu Lautaru und in der Volksdichtung: or se 'ntámpla de mor eu, or . . . (Pann, Nastr. 44, 11) entweder geschieht es, daß ich sterbe, oder . . .“, der als nostru mperatu, . ntr” ua séra santémplatz pe la no da noptata (Poesii pop. 116 b 529) jedoch unserem König ist es passiert, daß er eines Abends bei uns übernachtet hat, findet ca sa 'ntémplatz änger de te-a" aparatz (ibid. 118 b 716) „da es geschehen ist, daß Engel dich beschützt haben . . .“; era obice de veneal feciori . . . de mparat la hora (Stänc. 49, 8 u.) „es war Sitte, daß die Prinzen zum Tanze gingen. 6. Ergänzungen verschiedener Art (Attribute, Relationen): elo cugeta, ca ce sa fie pricina de le-a ist tatäséu sd- pazéscä mormintulu (Basme 254, 34) er dachte nach, was denn die Ursache sei, daß ihnen der Vater befohlen hat, sein Grab zu bewachen, o ntreba care sa fie pricina de sta trista (326, 7) er fragte sie, was der Grund sei, daß sie traurig sei, are obicel de arumcd buzduganulo (85,24),er hat die Gewohnheit, seine Keule zu schleudern, ja spune-mo, flecaule, ce este causa de cónta pasèrea maiastra, cum pu tu picoruli in biserica? (299,4) sag mir doch, Junge, was ist der Grund, daß der Wundervogel singt, wenn du den Fuß in die Kirche setzest“ bine a facut de f-a luatu calulu asta (18, 35) du hast gut daran getan, daß du dir dieses Pferd genommen hast, pe Domnull laudara, ca le-an ajutat" de-a" ajunso vi mevatamafi (322, 7) sie dankten dem Herrn, weil er ihnen geholfen hat, daß sie lebend und wohlbehalten angekommen sind; ei ndrazni de veni sa' dobor pasta (Stanc. 89, 7 u.) „ich wagte es (erlaubte mir) herzukommen, um diesen (Baum) zu fällen, a adus pe iepe la cuget d'ai zis (93, 13) „er brachte die Stuten auf den Gedanken zu sagen“, cum vine de face calul dumitale galben? (100, 12) wie kommt Ihr Pferd dazu, Dukaten zu machen?“ care sa afla de va ridica buzduganul meü?“ (Alecs. Volksl. Mihu Copilul) „wer wird sich finden, der meine Keule aufheben wird? de ist hier nicht als relativ zu betrachten. 7. de = so daß. a) Schon von den früher (zumal unter und und welcher“, so bei letzterem Creangä V, 84) gegebenen Belegen kann man einiges hierherrechnen, wie übrigens bald zu zeigen sein wird; ich beschränke mich auf eine knappe Auswahl aus den Beispielen, die auch auf den Bilder- und Phrasenschatz des rumänischen Volkes ein Licht werfen: bändile dicea de gándia c atunc e munta draculu (Povesti ardel. 7, 18) die Musikbanden spielten auf, so daß du geglaubt hättest, es sei die Hochzeit des Teufels, entunerec de nu-fi ved mána (12, 3) „es ist eine Finsternis, daß man seine eigene Hand nicht sieht, incepu a ploa, de nu altmintrelea, fard gándia, ca o piara lumea (19, 15) „es begann zu regnen, so daß du nicht anders hättest können als glauben, daß die Welt zugrunde gehen werde; incepu o plóie d' alea de parea cd tórnä cu galétä (Basme 28, 36) es begann ein solcher Regen, daß es schien, als ob es mit Scheffeln göße“, fata mperatului se facu uns. flécää de-fiera dragá lumea sa te uit la el (30, 30) die Tochter des Kaisers wurde zu einem Jüngling, daß dir die Welt lieb geworden wäre, ihn anzuschauen, urlaj dobitócele de fi se facea pérul mäciuca pe cap (7, 14) die Tiere heulten, daß einem die Haare auf dem Kopfe zur Keule wurden (= zu Berge standen), das gleiche Bild und die gleiche Wendung 301, 30; ähnlich 17, 19 (de se cutremurai codri daß die Wälder bebten) und 58, 29; un lupu cu misce och turburaf . . . de baga fior in Öse (17, 1) ein Wolf mit einem Paar düsterer Augen, daß er Schauder in die Knochen jagte, scio cd- tácáia (inima) desta sd- iasä afarä din peptil (387, 15) „ich weiß, daß ihm das Herz pochte, so daß es ihm aus der Brust hinauswollte“, dete misce respunsur de merse fete tocma la nima (387, 11) er gab Antworten, daß es dem Mädchen gerade ins Herz drang; ferner 107,32; 194, 22; 237, 19; 244, 25; -ar fi pläcut stie, ce vede Bujor in apä, de priveste . . . laea (Slav. 185, 21) „sie hätte gerne wissen mögen, was B. im Wasser sieht, daß er hineinschaut; o räpciugä de cal . . . slab de' numära coastele (Creangä IV, 13, 13) ein rotziges Pferd, schwach, daß du ihm die Rippen hättest zählen können; cade jossi adoarme mort, de putea sa ta lemme pe dánsul (IV, 31, 4) er fällt um und schläft ein wie tot, so daß man auf ihm hätte Holz hacken können“; und noch oft de = „so daß“, Sbiera Pov. 19, 14; 9, 13, 25; 15, 1; 37, 1 u. etc.; invérti tótä curtea, de se minuma lumea (Poes. pop. 531 a 311) „er pirouettierte durch den ganzen Hof, so daß jedermann sich wunderte; si copi s 'a aftat . . . améndo senin la fafa de päreat ca sunt in vatd (Alecs. Volksl. Inelul si Naframa) „und er fand seine Kinder, beide heiteren Angesichts, so daß sie lebend zu sein schienen, or sala tendésa, . . . de duc asa greit trupusorul mel? (Mihu Copilul, Samml. Alecs.) oder drückt dich der Sattel, daß du meinen Körper so schwer trägst?“ Hier kann man auch nennen ce a de . . . ,was hast du, daß du“, oder warum . . . denn“; es ist von dem unter Nr. 1 erwähnten ce sta de zu trennen; denn in diesem verbindet de (und) zwei Tätigkeiten, die gleichzeitig stattfinden: stehen und (z. B.) reden; nach der Ursache beider wird, wenigstens formell, mit gleichem Interesse gefragt und ce heißt „warum“; in ce a de geht die Frage formell nur auf a als auf die Ursache der durch de (etwa so daß) angeknüpften Tatsache und ce heißt „was; ce a de plangi de cáte-or incep a cánta? (G. Lit.pop. 175,2 u.) warum weinst du denn, so oft ich zu singen anfange?“ ce a cu mine, Sfinte Sisoe, de baf? (Volksb. Sisoe, C. B. II, 289) was hast du mit mir (= was willst du von mir), heiliger S., daß du mich schlägst? Noch schärfer als im letzten Beispiel ist die Frage nach der Ursache gefaßt in ce a la suftetuli de est totü fard chefä si máhnitii? (Basme 192, 23) was hast du auf deiner Seele, daß du ganz freudlos und betrübt bist?“ Ganz ähnliche Wendungen haben wir in ce dor grei supune inimioara ta de sta singurica . . . si nupof cánta? (Alecs. Suv. 13) welcher schwere Schmerz bedrückt deine Seele, daß du ganz allein bleibst und nicht singen kannst?“ und in otard! ce to lipseste de-atót te-a intristat? (Bolint. 7) „o Heimat, was fehlt dir, daß du so traurig geworden bist?“ b) Im Vordersatz weist ein asa, astfel oder ähnliches auf die im de-Satze enthaltene Folge hin: vědurä palatul stralucind ast-fel, de, la sóre te putea uita, dar la dénsul ba (Basme 7, 10) sie sahen den Palast, der so hell strahlte, daß man eher in die Sonne als auf ihn hätte blicken können“, mile de paser cóntal feli de feli de cántece, asa de duióse de erat in stare te adórmä (17, 33) ,Tausende von Vögeln sangen allerlei Lieder, so seelenvolle, daß sie imstande waren einen einzuschläfern“, se zapaci pinä intr' atáta de nu sciu de o cam datä (licá nic doé bóbe legänate (Basme 387, 8) „er wurde so verwirrt, daß er kaum ein Sterbenswörtchen (wörtlich: zwei gesichtete Bohnen) sagen konnte, in drépta si in stónga era o padure toto cu de ast/-fel de pomi de fi placea sä- privesci (243, 22) zur Rechten und zur Linken war ein Wald, ganz mit solchen Früchten, daß es dir gefallen hätte, sie anzusehen“; cántä maca cea betrána . . . s asa cánta de dužos, dese lasa frunza jos sasa cánta cu durere de ma toatá frunza pere (Dona; Colect. de S. Fl. Marian) „es singt das alte Mütterchen, und so traurig singt sie, daß das Laub abfällt, und mit solcher Trauer singt sie, daß das ganze Laub verwelkt; ähnlich, obgleich dem hinweisenden Worte ein Korrelativ entspricht: pe locull hotäráti se adunase . . . atäta lume cata frunde si érbä, de nu se ma putea misca (Basme 275,31) auf dem festgesetzten Platze hatte sich soviel Volk versammelt wie Blätter und Kräuter, daß es sich nicht mehr rühren konnte.“ 8. de = damit; es ist wohl nie reines damit, sondern mit starkem Einschlag von Folgerung, indem nämlich das Beabsichtigte immer auch tatsächlich geschieht; vieles läßt sich einfach durch und wiedergeben, besonders nach stehen bleiben, gehen“, Basme 327, 27 (s. Nr. 1) etc.; dupd ce se mari, puse de invéfa carte (Basme, 183, 13) „nachdem er herangewachsen war, gab er ihn weg, damit er Bücher (= Lesen und Schreiben) lerne“, trimise slujitor mpérätesc de aduse pe soru-sa (345, 36) „er schickte kaiserliche Diener, daß man seine Schwester bringe“;“ suso in várft, la Pietricea, stätea de se odihnia cumándrä ostirea sa (Poesii popul. 478 b 13) oben auf dem Gipfel, auf dem P., hielt er an um auszuruhen mit seinem stolzen Heere“. 9. de =ob findet sich sehr oft, allerdings häufiger in der Dichtung als in der Prosa; aus den Basme ist es kaum zu belegen; vru ocoleascä si el de o putea si nu' zicá pe nume (Stänc. 27, 1) auch er wollte es vermeiden, ob er vielleicht imstande sein werde, ihm den Namen nicht zu sagen, d'aci nu stiz de moi mai ntoarce (91, 5 u.) ich weiß nicht, ob ich je von dort zurückkehren werde; de mi-i drag, de nu mi- drag, nu pociu spune peste sat (Jarnik-Bars 157, 4; ähnlich 157, 7) „ob er mir lieb ist, ob er mir nicht lieb ist, kann ich nicht im Dorfe ausrufen, ferner II, 50, 2; dacolo s'a luati din cárciume 'n cárciumióre 'ncerce vinul de ' tare (Poes. pop. 545a 614) von dort begab er sich von Wirtshaus zu Wirtshaus, um den Wein zu kosten, ob er stark ist, dann 550b 31; 523a 492; spre a vedea de poate face ceva dintro ensul (Nic. Filimon 44,8) um zu sehen, ob er aus ihm etwas machen könne“; auch in Sbiera Pov. findet sich de =„ob“, so: te-a ntrebà de nu ma sci. de vreun leac (27, 33) „er wird dich fragen, ob du nicht noch ein Heilmittel weißt; sehr häufig ist aber hier ori de mit dem verallgemeinernden or, das sich auch sonst (in oricat, or cum, or unde. orcánd etc.) findet, also: l'ai intrebat ori de se platesc boi ca al lui in trg (2,9) „er fragte ihn, ob Ochsen wie der seine auf dem Markte gut bezahlt werden“, dann noch nach intreba (18, 21; 27, 2 u. 244, 12), cerca (5, 10), ve vedè (9, 3 u.), nu mal scià (17, 29), se incredinta (sich überzeugen“ 35, 34) u. s. w. In den Basme findet sich die Stelle urcä-te leicä intro und copacit mare si te uita n tóte pärtile, dóra de ve vedea ce-va asa care sa semene a satu (336,24) steig, meine Liebe, auf einen großen Baum und blicke nach allen Richtungen, ob du vielleicht etwas sehen wirst, was einem Dorfe ähnlich ist; dör de (die Wortstellung ist leicht zu erklären: das „vielleicht tritt vor den ganzen Satz, den es färbt) haben wir auch in den Poes. pop. hat, camü gäsità d' hasnä, dór d' omit cástiga ceva (588b 24), doch hier ist es schon zum bloßen „vielleicht geworden: vielleicht werden wir etwas verdienen, ebenso Stäncescü 51: feciorul impäratului facuse asa doar de o veni si fata minunatä (Z. 9) „der Kaiserssohn hatte dies getan, weil (dann) vielleicht auch die wunderbare Jungfrau kommen wird, und in der Mitte stehend: apucase de se ducea merei (la hora) doar de 's-o putea märita odorul (Stänc. 46, 9) „sie ging immer hin (zum Tanze), vielleicht wird sie (ob sie vielleicht wird) ihren Schatz (d. h. ihre schöne Tochter) verheiraten können. Man sieht also an dieser Beispielreihe, daß de, in seiner Bedeutung recht verschwommen, sich leicht an eine andere Partikel anschmiegen und dadurch selbst pleonastich werden kann. Bei einer so schmiegsamen Partikel ist es kein Wunder, wenn in den erwähnten neun Punkten nicht alle Bedeutungsnuancen von de erschöpft wurden; zwischen „und“ und „wenn“ läßt sich die Grenze nicht in jedem Satzgefüge scharf ziehen; darauf wurde schon früher hingewiesen; aber auch „und“ und „so daß können leicht in einander übergehen, so in a visat babä cum ca arba aia . . . o se facá pom mare, mare, de are se inalte páná la cer (Stänc. 56, 3 u.) die Alte träumte, daß jenes Gewächs ein großer, großer Baum werden wird und (oder: so daß er) bis zum Himmel hinaufragen wird, a bäut apä si s'a umflat de a crapat (104, 1) es (das Pferd) hat Wasser getrunken und wurde aufgebläht und (oder: so daß es) zerplatzte“. Ähnlich ist das Verhältnis zwischen und und welcher. Das wenn führt zu einem modalen de-Satze hinüber, dessen Verhältnis sich durch „weil“ ziemlich genau wiedergeben läßt, und es scheint, als sei diese Bedeutung im Begriffe, allmählich gleichfalls das de zu verwenden: se vede tot ma a o leacá de noroc, de-a nimerit tocma. lamine (Creangä II, 58, 1 u.) „man sieht, daß du doch noch ein wenig Glück hast, weil (auch im Deutschen kann man das farblose ,daß verwenden) du gerade mich getroffen hast, ähnlich in se vede vr' un blästäm al lu Dumnezes sai altä ceva asa trebue sa fie, de nu a parte de ceea ce caut (60, 19) „man sieht, daß es irgend ein Fluch Gottes oder etwas ähnliches sein muß, weil (oder „daß) dir nicht zuteil wird, was du suchst, auch bei Alecsandri

* In vielen Fällen könnte man dem de-Satze ein unbestimmtes „sie“ als Subjekt zuschreiben; soviel sich auch gegen diese Auffassung sagen ließe, habe ich dennoch Beispiele dieser Art (mit Ausnahme des ersten; 361, 22 kann wegen des Sinnes nicht dazugerechnet werden) nicht angeführt. Natürlich finden sich auch normal gebaute Fügungen, wie craiul porunci de deslegarä cerbul (Povesti ardel. 50, 9; ähnlich 50, 16) „der König befahl, den Hirsch loszubinden“. se pune mit si: eise puserä si ngroparä mortulü (374, 33) „sie machten sich daran und begruben den Toten“.

* Mit si: mai intside-aida urciorulel s'apuca si'l bätea (Pann, Nastr. 7, 3) „bevor er ihm den Krug gab, prügelte er ihn“. * Eine häufige Wendung für „selig sein“; ähnlich as onceput a dice si a dice de 'fi erà mai mare dragul 'l asculi (Sbiera Pov. 8,31) „er begann zu flöten, daß es dir am liebsten gewesen wäre, ihm zuzuhören“; dieselbe Phrase mit teuii la el Creangä II, 46, 3, Povesti ardel. 12, 19; ohne solchen Beisatz Stänc. 62, 11.

Ähnlich 237,1; die Folgerung bleibt unausgedrückt: era frumoasä de mamá focului; la s. te p. ui. iar la dansa Ba (Creangä IV, 84, 9 u.) „sie war blendend schön; in die S. hätte man schauen können, aber . . .“

* de kann hier auch kopulativ („und“) gefaßt werden.

* Mit der in Nr. 5 belegten Konstruktion.

« PoprzedniaDalej »