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INHALT.

I. Abhandlung. Constantin Jireček: Die Romanen in den Städten Dalmatiens während

des Mittelalters. II. Theil.

II. Abhandlung. Constantin Jireček: Die Romanen in den Städten Dalmatiens während

des Mittelalters. III. Theil (Schluss).

III. Abhandlung. Bernhard Dimand: Zur Rumänischen Moduslehre.

I.

DIE ROMANEN IN DEN STÄDTEN DALMATIENS

WÄHREND DES MITTELALTERS.

VON

CONSTANTIN JIREČEK

WIRKLICHEM MITGLIEDE DER KAIS, AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.

ZWEITER THEIL.

VORGELEGT IN DER SITZUNG VOM 9. JULI 1902.

II. Urkunden, Die vorliegende kleine Sammlung von romanischen Texten aus Dalmatien enthält 18 Stücke, meist Briefe, aus den Jahren 1284–1528. In Zara sind geschrieben. 3 Urkunden, darunter der für die Kenntniss des dalmatinischen Dialectes so lehrreiche Brief des Patriciers Todru de Fomat (Theodorus de Fumato) vom Jahre 1325 (Nr. 6), in Spalato 1 (Nr. 11), in Antivari 2 (Nr. 13 und 14, die erstere ist aber das Schreiben eines Ragusaners), in Dulcigno 1 (Nr. 15). Alles übrige stammt aus Ragusa oder von Ragusanern, die im Binnenlande Handel trieben. Es sind hier Briefe aus Brskovo an der oberen Tara bei Kolašin (Ruinen auf türkischem Boden, nahe bei der Grenze von Montenegro), aus Prizren, aus ,Sremo', wie man um 1300 beide Ufer der untersten Save nannte, aus der Unterstadt unterhalb der Königsburg von Visoki in Bosnien, endlich von der Narentamündung. Ein Stück aus Brskovo (Nr. 1) und eines von der Narentamiindung (Nr. 3) zeigen, wie sich einzelne Ragusaner c. 1280—1310 noch bemühten, lateinische Privatbriefe zu schreiben, aber aus Unkenntniss des Lateins ausserhalb der Formeln sofort in den Localdialect verfielen. Drei Stücke (Nr. 2, 3, 4) sind bereits 1897 in den ,Monumenta Ragusina' der südslavischen Akademie, Bd. 5 (= Monumenta spectantia historiam Slavorum meridionalium, vol. 29) gedruckt worden; ich gebe sie nach meinen sorgfältigen Abschriften von 1890. Sprachlich wichtig sind die Testamente von Ragusa aus den Pestjahren 1348 und 1363 (Nr. 8). Von den Briefen der Ragusaner des XV. Jahrhunderts ist nur eine einzige Probe mitgetheilt (Nr. 16), denn der locale Dialect schwindet in ihnen bereits unter dem wachsenden Einfluss der venetianischen Mundart. Eine grössere Anzahl ragusanischer Stücke aus derselben Zeit ist gedruckt im „Spomenik' der königl. serbischen Akademie, Bd. 11 und in den Beilagen zu meinen Abhandlungen über die ragusanische

Denkschriften der phil.-hist. Classe. XLIX. Bd. I. Abh.

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