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Ab.ext partitio; KapTexkt, Kartenspiel; MATexkt, seditio; Imagekt Viehseuche; IIa.Mezk"b rogus; II.1aTeakb solutio; IIpaBezk"b actio; py6ekt finis; cBepóekt pruritus; TepIIe Rt. Pavskij II. 1. 118.; xpanekt ibid.; HepTezkb. Plan; eben so Ba.ekb in Ba.le Rhhkb Windbruch; yIIezkb in ynezkHHR B abgeschälte Bretklötze; IIpokopMerkb in IpokopMekhah Pass zur Erwerbung seines Lebensunterhaltes, – und Nomina collectiva fem.: Mo.ooekh juvenes; pe6HTeakb liberi; xo.octeakb coelibes. § 186. Suffix uk: subst. masc. ; secundär. awokpouk aquarius; noYetouk vanitas. Hieher gehört auch der Eigenname oygouk. noyeTouk ist im altslov. manchmal, im russ. stets fem.: russ. ist IycToIIIb desertum.

§ 187. Suffix ua: subst. fem.; secundär.

ckaToula sanctus; ohoua juvenis: vergl. ëech. jinoch. Man vergl. den Eigennamen oyraeua, der altslov. Kraeula lauten würde, wie aus dem griech. oöYY)éom: erhellt. Im russ. kpblIIIa tectum, IIpoHAoIIIa, wofür auch IIpoHAoxa, ist IIIa primär.

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Das Suffix auk findet man nur in späten altslov. Quellen: awerntauk confinis. gram. 224., das im echten altslov. awezkAauk lauten müsste und neuslov. mejaš lautet; gzkau. Kerbholz. gram. 241. 312. Man beachte den Eigennamen BykaIIIHH, d. i. altslov. kazk-au-nix. Russ. KyApHIIIb. Pavskij. II. 1. 123.; MypaIIIt formica; TopraiIIt Krämer; fremd ist IIIa.MaIII b tugurium.

§ 190. Suffix tuuk : subst. masc.

Dunkel ist katantuuk (kaantuuk) amygdalum. eccles. 12. 5.

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Das Suffix HAoy, HA'k bildet Adverbia, welche ursprünglich den Raum bezeichnen, durch den eine Bewegung geschieht: kzHAAoy : H3xkzHAAoy. sup. extrinsecus; EkcAAoy, kkcAA'k quacumque; HHäAoy, MHXAk alias; kXAoy, käAk qua; HokkxAoy aliqua; okXAoy hac; oHäAoy, onxAk illac; cxAoy, cxAk hac: cxAk H cxAk; TAAoy, TxAkillac; AA0Y, AA'k qua (relat.). Selten ist Aa: oHXAa, cxAa, TXAa. Im nasalen Vocal x ist der Auslaut des Thema z mit dem anlautenden H des Suffixes verschmolzen; wenn daher xAoy als Suffix auftritt, so ist der Grund davon in der Analogie zu suchen: so findet man kxH kHAAoy und kzHXAoy; xTpktRAoy, ExHxTpkXAoy; kkcakoHXAk; oRoHAoy und bei Dobrovsky okoxAoy und oHoxAoy. Die ursprüngliche Bedeutung dieser Adverbia in Verbindungen wie TxAk XoAwtl. opis. 229. wird aufgegeben in der Verbindung mit den Präpositionen 13z (H3z kzHXAoy, H3z xTpkRAoy) und otz (otz HHAAoyzke unde, otz oRxAa). Dobrovsky. 431. behauptet, dass die Adverbia auf xAk die Bewegung durch einen Raum, die auf AAoy hingegen die Bewegung von einem Raum bezeichnen, was unrichtig ist. otzHHAAoy wird manchmal mit oTztzAk omnino, das mit dem Verbum HäAH zusammenhängt, verwechselt.

§. 2. Suffix an, ark.

koah, koak quando, AokoaH, Aokoak quousque. sup., otz koaoka quo tempore, HHkoaH, HH koaHxe nunquam, Hokkoah aliquando; ceaH, ceak nunc, Ao ceak hucusque, otz ceaH, otz ceak abhoc tempore und mit ausgestossenem e: Ao cak, otz cak: vergl. neuslov. potle serb. IIoc. Hje und noT.be: ToAH, Toak tunc, otz ToaH, otz Toak ab eo tempore, Ao Toatik usque ad id tempus; EAH, Eark quando (relat.), otz HIEaHoke, otz HEAk: Ke a quo tempore, Ao HIEark Ke quousque. ToaH, Toark, wofür auch Toak, heisst auch tantopere, so wie koak quantopere. sup.; EaH si steht für e AH d. i. ectkan. Eas neben ak vix gehört nicht hieher; eben so wenig hekeah und heran, die ursprünglich gleichbedeutend waren: das letztere ist aus dem ersteren hervorgegangen.

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In kzTAa ist nach der Meinung Bopp's der Stamm kz zweimal vertreten: kz-r-Aa: man vergl. ce3Ae nach dobr. 431. bei Smotriskij für ckAe hic und das bei dobr. 432. vorkommende HHzAa und neuslov. kdaj, sedaj, tedaj etc. serb. KaAa, ca,4a, Ta/a etc.: allein wie sind dann kkcerAa, HHorAa, okorAa etc. zu deuten? Nach anderen steht rAa überall für roAa: kxroAa, kzrzAa, kzrAa: allein gibt es ein Beispiel, dass o in roAz zu z herabsinkt und als dieses auch in den ältesten Handschriften ganz ausfällt?

In späteren Quellen findet man AH: ckAH, vielleicht für Ato, nunc; ra: ckra nunc, Hra quando; rk : hnkork nunquam, Tzrk, Tork tunc, ckrk, certa. nomoc. 121. nunc, Erk quando, womit das prov.-russ. oHaTAbcb zu vergleichen.

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Goakawa, soak wH magis; Rzyzawa omnino; Reakawa, keaHawn, KeakawH valde; ßkckawa prorsus chorv. sasvima; Akakawa propter; koakawa. opis. 148. dobr. 430. koakwH quantopere; awaazawn parum; awktikawi minus; HaAkawa, XAkawi vi; paAkawa gratia; phtkawi : phtkawa naz3aba pat.-mih.; Toakawa, ToakawH tantopere; Tzkzawa tantum, solum; EAkawa, EakawH quantopere. Selten ist awk: Reakawk, waazawk; noazawa in noazawa npoteluetk (dtYoTouast in duas partes secabit. matth. 24. 51. packA ca noazawa, act. 1. 18. siš.) ist der dual. instr. von noaz.

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232 Franz Miklos ich. Die Bildung der Nomina im Altslovenischen.

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DIE FEHI)E DER BRÜDER VIGILIUS UND BERNHARD GRADNER

HERZ06 s IG MUND voN TIROL.

VON

D". ALBERT JÄGER,

WIRKLICIl|EM MITGLIEDE DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.

(VORGELEGT IN DER SITZUNG DER PHILOSOPHISCH-HISTORISCHEN CLASSE AM 3. FEBRUAR 1858.)

Am 28. April 1446 hielt Herzog Sigmund von Tirol, nach langem Hader endlich aus der Vormundschaft entlassen, als Landesfürst seinen Einzug in Innsbruck"). Vier Tage früher hatte ihn ein Ausschuss der Stände, den Bischof Johann von Brixen und den Abt Georg von Stams an der Spitze, an der bairischsalzburgischen Gränze feierlich empfangen und in die Hauptstadt seines väterlichen Erbes geleitet“). Das ganze Land jubelte über den Regierungsantritt des jugendlich blühenden, durch herrliche Geistes- und Körpergaben ausgezeichneten Fürstensohnes“). Sigmund zählte achtzehn und ein halb Jahre"); schlanke Gestalt, blondes wallendes Haar, ein eben so geistreiches als mildes Auge, herablassende Zugänglichkeit fesselten alle Gemüther. Gymnastische Übungen jeglicher Art hatten ihm nicht nur für ritterliche Thaten. sondern auch für den im Lande gefeierten Roblerkampf bewunderungswürdige Kraft und Gewandtheit ver

') Chronik der Stadt Hall. MS. – Sinnach. Beiträge zur Geschichte des Bisthums Säben und Brixen. VI. 313.

*) Ladurner handschriftl. Gesch. der Bischöfe von Chur.

*) Burglehner Tirol. Adler I. Th. 2. Abth. p. 311, nach dem MS. des Ferdinandeums in Innsbruck. Aeneas Sylvius epist. 105: „Nee tam splendor formae tuae, qui est egregius – autornatus crinium – te honestabunt, quantum virtutum fama.“ Gundelfingen bei Kollar Analecta I. p. 798 „neque latet, quanta corporis celeritate ac fortitudine clarueris. Incessu enim celer es, ingenio promptus et manu.“

*) Er war geboren am 26. Oct. 1427 in der herzoglichen Burg in Innsbruck. Bei der Taufe die ihm der Bischof von Brixen, Ulrich Putsch ertheilte, erhielt er nach seinem Taufpathen Kaiser Sigmund dessen Namen. Sein Vater war Herzog Friedrich IV. mit der leeren Tasche; seine Mutter Anna von Braunschweig. Sigmund war Friedrich's fünftes Kind, oder das vierte von der zweiten Gemahlinn Anna. Die erste, Elisabeth, Anna's Schwester, war mit ihrem gleichnamigen Töchterlein bei der Entbindung gestorben. Sigmund war von allen seinen Geschwistern allein am Leben geblieben. Putschii collectan. Bibl. Tirol. Tom. 256. Lustrier von Liebenstein Bibl. Tirol. Tom. 978.

Denkschriften der philos.-histor.C. IX. Bd. Z()

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