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liegt aber die Verschmelzung mit der dritten Art: καθ' υπόθεσιν, welche zur Darstellung doch nur die Parabel hätte. So definirt denn auch Herodian (aspi oxu. Sp. Vol. III, p. 104): φαβολή δε πράγματος διοίου παραθεσις ή γινομένου ή οϊου τε όντος γενέσθαι*) and giebt ferner die ausdrickliche Anlebnung der Vergleichung an den Sinn der Rede als Unterschied der παραβολή von der ομοίωσις an, als welche nar kurz ein Bild zeige (wie: όρνιθες ώς), and ohne Erklärung bleibe (διοίωσις διαφέρει της παραβολής, ότι δια συντόμων ως επιτοπλείστον λέγεται και χωρίς ανταποδόσεως φράζεται). Es sei also Z. Β. παραβολή, wenn (Ilias 10, 485) as heisse: ως δε λέων κιήλοισιν ασημιάντοισιν επελθών, cet. und dann die ανταπόδοσις (φράσις ανταποδιδοχιένη τη παραβολή και συναπλούσα τους πραττομένοις αυτήν«) folge: ως μέν Θρήικας άνδρας επώχετο Τυδέος υιός. -Uebrigens meint Herodian (l. c. p. 94), dass diese Beweismittel der Rede, wie παραβολή, ομοίωσις, παράδειγμια, εικών cet. als solche (κατασκευαι του λόγου) zu den Figaren nicht zu rechnen seien.

Der erklärende Gegensatz (ανταπόδοσις) zeigt freilich den Anschluss, ist aber nichts zum Wesen der Parabel Gehöriges, und s0 unterscheidet Polybius Sard. (περί σχηλι. Sp. Vol. III, p. 106) παραβολαι ανταποδοτικαι und απόλυτοι (wie Ilias V, 161 sq. and Ilias II, 289).

Gerade darin aber, dass die Parabeln als Beweismittel der Rede galten, dass sie also mit ihr gedanklich verknüpft erachtet wurden, liegt der Grund, dass sie endlich allgemein in dem Sinne genommen wurden, den wir heute vorzugsweise mit dieser Benennung verbinden Sie erscheinen so z. B. in den Progymnasmen der Alten. Hermogenes und Aphthonius empfehlen sie bei der Behandlung der Chrieen und Gnomen, und den Thematen, welche sie stellen; für die Chrie: Ισοκράτης έφησε της παιδείας την μέν φίδαν είναι πικράν τον δε καρπόν γλυκύν (Herm. Prog. Sp. Vol. II, p. 6) für die Gnome: χρή πενίην φεύγοντα και ες μεγακήτεα πόντον ψιπτείν και πετρών Κυρνε κατ' ήλιβάτων (ib. p. 7) geben sie folgende Parabeln (Priscian ed. Krehl, Vol. II, p. 431) übersetzt: „comparatio“ zur Seite: "Sloneg γαρ οί την γην εργαζόμενοι πόνω ιέν τη γη τα σπέρματα καταβάλλουσι, τους δε καρπούς ηδονή διείζονι συγκομίζονται, τον αυτόν οι παιδείας αντιποιούμενοι τρόπον πόνο την εις έπειτα δόξαν ειλήφασιν (Apth. Prog. 1. c. p. 24) und: "Ωσπερ δε οι δεσμιω κατειλημμένοι δεινά τον δεσιον έχουσι του ποιείν κώλυμα, τον αυτον τρόπον και οι πενία συζώντες την αποφίαν της παρρησίας έλιποδων απειλήφασι (ib. p. 27). In diesem Sinne sagt Seneca (ep. 59): Illi (ex antiquis), qui simpliciter et demonstrandae rei causa eloquebantur, parabolis referti sunt: quas existimo necessarias, non ex eadem causa qua poëtis, sed ut imbecillitatis nostrae adminicula sint, et ut discentem et audientem in rem praesentem adducant. So nannte denn auch der Sprachgebrauch des Neuen Testaments die „Gleichnisse“ (Luther) Jesu Parabeln, welche für „die draussen“ bestimmt waren: υμίν δέδοται γνωναι το μυστήριον της βασιλείας του θεού εκείνοις δε τοις έξω εν παραβολαίς τα πάντα γίνεται· (Μarc. 4, 11), wozu cf. V. 34: και τοιαύταις παραβολαίς πολλαίς ελάλει αυτοίς τον λόγον χωρίς δε παραβολής ουκ ελάλει αυτοίς. Renan (Vie de Jésus p. 110) sagt darüber: „C'est surtout dans la parabole, que le maître excellait. Rien dans le judaïsme ne lui avait donné le modèle de ce genre délicieux. (L'apologue tel que nous le trouvons Juges IX, 8 et suiv., Sam. XII, 1 et suiv n'a qu'une ressemblance de forme avec la parabole évangélique. La profonde originalité de celle-ci est dans le sentiment

*) Ebenso Schol. ad Hermog. Lib III, p. 362; auch Tryphon (Sp. Vol. III, p. 201): η δε παραβολή παραλαμβάνειαι εξ αορίστων και ενδεχομένων γενέσθαι.

. qui la remplit.) C'est lui qui l'a créé. Il est vrai qu'on trouve dans les livres bouddhiques des paraboles exactement du même ton et de la même facture que les paraboles évangéliques. (Voir surtout le Lotus de la bonne foi, ch. III et IV.) Mais il est difficile d'admettre qu'une influence bouddhique se soit exercée en ceci. 4 - Der Terminus παραβολή 1st Zwar nur bei Matthaeus,

.“ Marcus, Lucas der gewöhnliche; bei Lucas (4, 23) steht indess auch παραβολή für παροιμία, and s0 wird umgekehrt bei Johannes (10, 6; 16, 25) durch παροιμιία bezeichnet, was richtiger tapafonń heisst.*) – Auf diese Parabeln (speziell auf Luc.

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*) Quintil. V, 11, 21 erklärt: apologationi confine est nupouuius 15, 11) beziehen sich dann die Definitionen bei Georg. Choer. (Sp. Vol. III, p. 254) und bei dem Anon. nepi toor. (ib. p. 212); Beda (bei Halm p. 618) citirt Matth. 13, 31 und Joh. 3, 14 als Beispiele, und so gilt jetzt etwa, was Eustathius (zu Ilias B, 87, p. 176, 21 – 177, 46) angiebt: 2011 Aaya Bor ń rónica

, ) : έστι παραβολή νόημια πιστούμενον εκ των καθεκάστην γινομένων τα λεγόμενα, ή λογος διδάσκων και πιστούμενος το υποκείμενον εκ των ειωθότων αει γίνεσθαι cet. -..

Um nun im Einzelnen beurtheilen zu können, ob Paradigma oder Parabel anzunehmen sei, ist festzuhalten, dass bei dem Paradigma ein einzelner bedeutender Fall der Wirklichkeit entnommen wird, um damit auf irgend einen zu ihm passenden Vorgang Licht zu werfen; dass bei der Parabel dagegen zwar ebenfalls ein einzelner Fall (ob wirklich oder fingirt, ist in dieser Beziehung Nebensache) zur Vergleichung herangezogen wird, dass dieser aber nicht als Vorgang in Betracht kommt, sondern nach seiner inneren Wahrheit, seiner Bedeutung. So giebt Schiller (Tell, 1, 4) in der Nebenstellung einzelner Fälle eine Parabel: „Jedem Wesen ward Ein Nothgewehr in der Verzweiflungsangst; Es stellt sich der erschöpfte Hirsch und zeigt Der Meute sein gefürchtetes Geweih; Die Gemse reisst den Jäger in den Abgrund; Der Pflugstier selbst, der sanfte Hausgenoss Des Menschen, der die ungeheure Kraft Des Halses duldsam unter's Joch gebogen, Springt auf, gereizt, wetzt sein gewaltig Horn, Und schleudert seinen Feind den Wolken zu.“ Parabel ist es, wenn Proper z (eleg. II, 1, 43 sq.) zu dem Verse: „qua pote quisque, in ea conterat arte diem“ fügt: navita de ventis, de tauris narrat arator, enumerat miles volnera, pastor oves; es ist Parabel, wenn auch ein historischer Name der Vergleichung dient, (Prop. eleg. 1, 2, 21): „sed facies aderat nullis obnoxia gemmis, qualis A pelleis est

A color in tabulis “, und so geht das Paradigma bei Prop. (II, 1, 57 sq.) in jene Art der Parabel über, welche bei Rufus (vide oben p. 72) ,xas UTOS EOLVK heisst: Omnes humanos sanat medicina dolores: Solus amor morbi non amat artificem. Tarda Philoctetae sanavit crura Machaon, Phoenicis Chiron lumina Phillyrides

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genus illud, quod est velut fabella brevior et per allegoriam accipitur: „non nostrum, inquit, onus: bos clitellas.“

Hoc siquis vitium poterit mihi demere, solus Tantaleae poterit tradere poma manu: Dolia virgineis idem ille repleverit umbris, Ne tenera adsidua colla graventur aqua: Idem Caucasia solvet de rupe Promethei Brachia et a medio pectore pellet avem. –

Lessing liebte es, seine Aussprüche mit Parabeln zu begleiten. So sagt er (Briefe, antiq. Inhalts, 7): „Ich kannte dergleichen Steine: aber Herr Klotz kennt einen mehr! Ei, welche Freude! So freuet sich ein Kind, das bunte Kiesel am Ufer findet, und einen nach dem andern mit Jauchzen der Mutter in den Schooss bringt; die Mutter lächelt, und schüttet sie, wenn das Kind nun müde ist, alle mit eins wieder in den Sand.“ Er weist nach (Br. 18), dass Herr Klotz die Quellenschriftsteller nachlässig benutzt, und sagt: „Wie gefällt Ihnen das? Was sagen Sie zu einem solchen Quellenbraucher, der aus der ersten der besten Pfütze schöpft, ohne sich zu bekümmern, was für Unreinigkeiten auf dem Grunde liegen?“ (Br. 57): „Herr Klotz wird mir erlauben, den Abstand, der sich zwischen einem Geheimdenrathe, wie Er, und zwischen einem Magister befindet, für so unermesslich eben nicht zu halten. Ich meine, er sei gerade nicht unermesslicher, als der Abstand von der Raupe zum Schmetterlinge, und es zieme den Schmetterling schlecht, eine Spanne über den Dornenstrauch erhaben, so verächtlich nach der demüthigen Ranpe auf dem Blatte herabzublicken.“

Beispiele bei den Lateinern giebt Quintilian (V, 11, 24): ut, si animum dicas excolendum, similitudine utaris terrae, quae neglecta spinas ac dumos, culta fructus creat; aut si ad curam rei publicae horteris, ostendas, apes etiam formicasque, non modo muta sed etiam parva animalia, in commune tamen laborare. Er citirt auch Cic. p. Cluent. 53: ut corpora nostra sine mente, ita civitas sine lege suis partibus, ut nervis ac sanguine et membris, uti non potest. Andere Beispiele giebt er lib. VIII, 3, 75. – Aus dem Griechischen kann als Beispiel gelten, was Demetrius (de eloc. 90) als tayaponń TOINTIxń aus Xenophon citirt (Cyrop. I, 4, 21): ώσπερ δε κύων γενναίος, άπειρος, απρονοήτως φέφεται προς κάποιον, ούτω και ο Κύρος εφέρετο, μόνον όραν το παίειν τον αλισκόμενον, αλλα δ' ουδέν προνοών. – Parabel

, v. ist auch, wenn Ilias V, 784 das Rufen der Here verglichen wird mit dem des Stentor, oder Od. VI, 102 das Einherschreiten der

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Nausicaa mit dem der Artemis u. d. m. Wir nehmen keinen Anstand, auch jene scherzhaften Vergleichungen Parabeln zu nennen, in welchen der Volkswitz einen erdichteten Vorgang in komische Beziehung zu Sprichwörtern oder formelhaften Ausdrücken setzt: „So leb’deon wohl, säd de Pastor tauh’n Def, de schull hängt warden.“ „Rendlichkeit is't halbe Leben, säe de Söchtsche, da scheur se den Disch mit'm Bessen af.“ „Aller Anfang ist schwer, sprach der Dieb und stahl zuerst einen Amboss“ (Simrock, Sprichw. p. 18). Ueber solche Vergleichungen in Sprüchwörtern finden wir bei Aristoteles (Rhet. III, 11) die ausdrückliche Erklärung, dass sie der Metonymie (μεταφορά απείδους επ' židos, cf. oben p. 28 sq.) in ihrem Wesen entsprechen (vide die Stelle cit. oben p. 29, sq.). – Eine reiche Fundgrube dieser Art von Parabeln haben wir an Sam Weller in Dickens: The Posthumous Papers of the Pickwick Club. So heisst es z. B. Vol. I, ch. 25:

Business first, pleasure afterwards, as King Richard the Third said ven he stabbed the t'other king in the Tower, afore he smothered the babbies“; Vol II, ch. 18: „I only assisted natur, ma'm; as the doctor said to the boys mother, arter he'd bled him to death.

Auf den Unterschied zwischen Parabel und Gleichniss kommen wir später noch zurück.

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V. Die Metapher und die auf ihr beruhenden ästhetischen

Figuren.
A. Die Metap he r.

h Bei der Synek doche und Metonymie bleibt dem tropischen Ausdruck der eigentliche Sinn irgendwie noch erhalten, nur ist er bei der ersteren quantitativ zu erweitern oder zu verengern, bei der letzteren qualitativ in irgend welchen Bezug zu setzen. Wenn wir bei Schiller lesen: „er sah seine Schwelle verlassen“, bei Klopstock: „des Schweisses der Edlen werth“, so können wir diese Tropen zwar als mit den eigentlichen Wörtern vertauscht denken, finden aber in ihnen selbst den Begriff schon irgendwie angedeutet, den wir zu setzen haben. Interessant ist es, dass der berühmte Rhetoriker der Araber, Qazwînî, der die Metonymie

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