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νέσθαι την ιδέαν, οίον Δημιουβένης εν τω περί παραπρεσβείας
(p. 417,) wo die ganze Stelle heisst: "Ετι τοίνυν ιονιβεία δήπου
συλλέξας επέβαινεν, οίον και όστις δ' όμιλων ήδεται κακοίς
ανής, ου πώποτ' ηρώτησα, γιγνώσκων ότι τοιουτός έστιν
οίσπες ηδεται ξυνών. 4 είτα τον εις τους όρνεις εισιόντα και μετα
Πιτταλάκου περιιόντα, και τοιαύτ' ειπών, αγνοείτ', έφη, ποιον τινα
ηγείσθαι δεί; ουκού», Αισχίνη, και κατά σου τα ιαιιβεία ταυ9
αριόσει ούν εμοί, κάν εγώ λέγω προς τούτους, οφθώς και προ-
σηκόντως έρω, όστις δ' οιιλών ήδεται, και ταυτα πρεσβεύων,
Φιλοκράτει, ού πώποτ' ήρώτησα γιγνώσκων ότι αργύριον
είληφ' ούτος, ώσπες» Φιλοκράτης και ομολογών. Es wire also z. B
παρωδία, wenn, (was Ηermogenes (p. 362) citirt) Plato (Symp.
p. 174) auf eine Frage antworten lisst: Συν τε δύο ερχοι ένα
προ και του βουλευσόλιεβα και τι έφουμε». (ΙΙ. 10, 224), oder wenn
Aristoph. (Pax 1090 sq.) scherzt: Hier, ποιον γαρ κατά χρησιόν
έκαύσατε διηρα θεοίσια; Tryg. όν πες κάλλιστον δήπου πεποίηκεν
"Οιιηρος ως οι πιέν νέφος εχθρόν απωσα κι ενοι πολέμιοιο
Ειρήνην εϊλοντο και ίδρυσανθ' ιερείω. αυταρ έπεί κατά κιής'
εκαη και σπλάγχυ έπασαν το έσπενδον δεπάεσσιν εγω
δ' οδόν ή, ειιονευον; ebenso Aristoph. (Νub. 1415): κλάουσι
παιδες, πατέρα δ' ου κλαειν δοκείς; parodirend des Eurip. (Αle.
691): χαίρεις δρών φως, πατέρα δ' ου χαίρειν δοκείς ; obwohl das
Hinzugefügte hier ebenfalls Vers ist; auch, wenn die Aenderung
durch die Parodie in blosser Paronomasie besteht, wie in dem
Beispiel aus Aristoph. (Vesp. 45), welches Hermogenes selbst
(1. c. p. 453) citirt: Sos. έδόκει σε λιοι Θεωρος αυτής πλησίον
χαλιαι καθ ήσθαι, την κεφαλήν κόρακος έχων. είτ' 'Αλκι-
βιάδης είπε πρός με το αυλίσας όλας; Θεωλος την κεφαλής
κόλακος έχει. Cicero (de or. ΙΙ, 64) gefällt dergleichen woll:
saepe etiam versus facete interponitur, vel ut est, vel paullulum
immutatus, aut aliqua pars versus; auch „proverbia“ könnten so
behandelt werden. Solche Verdrehangen des Wortlautes nannte
man παραγφαι ιιατισ ιός (Tzetz. Chil. VΙΙΙ, 169); sie bil-
deten einen wesentlichen Bestandtheil von Cicero's possessio
salinarum, den er als και παράγραμμα για bellum « (ep. ad Fam.
VII, 32, 2) für sich in Anspruch nimmt; es erwähnt sie schon
Aristoteles (Rhet. 3, 11) als εν τοις γελ ίοις τα παραπε-
ποιηλι ένα oder

τα πα, α , φαι για σκαμλι ατα; und s0

sagt Diogenes Laert. (III, 26): TwouTuoi ta paypapiιατίζων αυτόν (Plato): ως ανέπλασε Πλάτων, πεπλασμένα Javnata cidu'ç. Endlich wird es hinreichen, dass eine Dichterstelle, wie etwa Schiller's: „Die schönen Tage in Aranjuez Sind nun zu Ende“; „Stolz will ich den Spanier“; „Der Knabe Don Carl fängt an mir fürchterlich zu werden“; „daran erkenne ich meine Pappenheimer“ u. dgl. auf fremde, niedrige Verhältnisse angewandt werden, damit eine Parodie zu Stande komme. Parodie ist es also z. B., wenn Racine (Les Plaideurs I, 5) von einem alten huissier sagt: Les rides sur son front gravaient tous ses exploits aus der Rede der Elvire in Corneille's Cid (I, 1); oder wenn er (l. c. III, 3) den Anfang der Metamorphosen des Ovid in einer lächerlichen Vertheidigungsrede übersetzt; ebenso, wenn Sterne (The Life and Op. of Tristr. Sh. ch. CXXI) dem Uncle Toby die Uebersetzung von Cic. ep. ad Fam. IV, 5, 4 vorträgt: Returning out of Asia, when I sailed from Aegina cet: ebenso, wenn bei Shakespeare (K. Henry IV, Sec. P. IV, 3) Falstaff Caesar's Worte wiedergiebt: that I may justly say with the hook-nosed fellow of Rome, I came, saw, and overcame, oder wenn sie (As you like it, V, 2) als , Caesar's thrasonical

, brag“ angeführt werden (wie auch Cymbel. III, 1); oder bei Platen (Rom. Oed.): Diagoras: Wann denn endlich darf ich hoffen ? Zelinde: „Wann die Todten auferstehn.“ (Schlusswort aus Müllner's „Schuld“.) Paragramma ist z. B. bei Platen (Rom. Oedip.): „die blutige Tragödiendichtung aber ist von Nimmermann“ statt „Immermann“; und bei Jean Paul (Herbstblumine): „Ich habe immer meine Pfennig noth statt eines Nothpfennigs behalten.“ (Ueber diese leichte „vocum conversio“ im Deutschen, wie: Zuchtvieh, Viehzucht; Briefwechsel, Wechselbrief cet. freute sich schon Schottelius (Von der Teutsch. Haubt-Sprache. p. 407.)).

Dergleichen Aenderungen des Wortlauts (fictio nominis) wirken durch die Allusion, welche der neue Laut hervorbringt, wie z. B. Sueton (III, 42) von Tiberius erzählt: In castris tiro etiam tum propter nimiam vini aviditatem pro Tiberio Biberius, pro Claudio Caldius, pro Nerone Mero vocabatur; oder wenn Demosthenes bildete: φιλιππίζειν, φιλιππισιός;

; der magere Redner Philippides zur Bildung von φιλιππιδόοιιαι

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(Athen. 12, p. 552) Anlass gab; Aristophanes (eq. 602) mit dem in da noi die Pferde nachabmen lässt das guna atai der Matrosen. Das Wort Allusio kommt bei den alten Rhetoren nicht vor (bei Arnobius (7, 23): si mana viperam mulceas, nihil ista prosit allusio); aber alludere z. B. bei Cicero (de or. I, 56): Galba autem adludens varie et copiose multas similitudines adferre. Allusio gebraucht Jul. Caes. Scaliger (Poet. III, 56) in Verbindung mit „Agnominatio, Paronomasia“; Vossius (Inst. Or. P. II. I. IV, p. 31): „Eleganter utimur voce in se ambigua, cum ita una accipitur significatione, ut ad alteram adladatur.“ Als Figur ist die „Allusion oder Anspielung“ bei Adelung (Dtsch. Styl Bd. 1, p. 351 sq.) und bei vielen Neueren aufgeführt.

Die Anspielungen stützen sich zuweilen auf (wirkliche oder angenommene) etymologische Verwandtschaft der Wörter, wie bei Aeschylus (Prom. 85): ψευδωνύμως σε δαίμονες Προι ηθέα καλούσιν αυτόν γαρ σε δεί προμηθέας; bei Homer (Od. 1, 59): ου ου τ’ Οδυσσεύς Αργείων παρά νηυσι χαρίζετο ιερα φέξαν: Τροίη εν ευρείη; τί ού οι τόσον αδύσαο, Ζευ; Cicero (Verr. IV, 24): Quod unquam, judices, hujusce modi everriculum ulla in provincia fuit; bringt Verres mit everrere zusammen, (ib. A. II, I, 46): jus tam nequam esse verrinum; mit verres, Eber; Florus (1, 16, 6): Ipse caput urbium Capua; Schiller (Br. v. M.): Scheine das Schöne!; (Wallenst.); So lang' der Kaiser diesen Friedeland lässt walten, wird nicht Fried' im Land; Molière (La Crit. de l'Ecole des Femmes Se. I): Madame, vous êtes dans la place Royale, et tout le monde vous voit de trois lieues de Paris, car chacun vous voit de bon oeil; à cause que Bonneuil est un village à trois lieues d'ici! Shakesp. (K. Rich. II, 1): Old Gaunt indeed; and gaunt in being old. Within me grief hath kept a tedious fast; And who abstains from meat, that is not gaunt? cet.; auch in den alten Theilen der indischen Rigvedasanhita finden sich nicht selten „Wortspiele auf den Namen der angerufenen Götter, welche nur Erweiterung der Absichtlichkeit scheinen, mit welcher diese selber wiederholt genannt sind, indem Nennung des Namens, als eine Aufmerksamkeit auf das Individuelle, den Menschen schmeichelt, den Göttern aber im Gebete menschengleich geschmeichelt wird.“ (L. Gei

d_h. in Gath בְּגַת אַל הַגִידוּ בָכוֹ אַל תִּבְכּוּ בְבֵית לְעַפְרָה עָפָר הִתְפַּלְשִׁי

ger, Ursprung u. Entw. der menschl. Sprache u. Vernunft Bd. 1, p. 120.) So z. B. (ib. p. 401) Rigveda III, 35, 6: Dadhischvemam gathara indum indra, Nimm auf dies Spendeopfer in dich, Indra! – Auch bei den Hebräern wird, namentlich häufig bei den Propheten, auf die Etymologie oder den Laut der nomina angespielt (vid. Gesenius Lehrgeb. p. 85.9), z. B. Gen. 49, 16: DY JTI Dan (Richter) richtet sein Volk; Micha 1, 10:

7 . (Kunde f. 779) verkündet es nicht, in Acco (== f. 1990) weinet nicht, in Beth Leapbra (in Staubhaus) wälze dich im Staub. — **)

Es ist übrigens die Allusion weder als phonetische (Wort-) Figur zu betrachten, noch überhaupt als Figur. Sie bezeichnet hier die besonderen Umstände, welche erklären, wie durch Anwendung oder Abänderung gewisser Wortlaute eine Wirkung gewonnen wird, nicht aber eine irgend bestimmte sprachliche Formirung der Rede. Sie kann auch durch andere Mittel hervorgebracht werden. Wenn z. B. Horaz (od. 3, 1, 17) an das Damoclesschwert alludirt: destrictus ensis cui super impia cervice pendet; – oder Schiller (Worte des Wahns) an Antaeus :

Das Rechte, das Gute führt ewig Streit,
Nie wird der Feind ihm erliegen,
Und erstickst du ihn nicht in den Lüften frei,

Stets wächst ihm die Kraft auf der Erde neu; oder Boileau an Midas:

On dirait que pour plaire, instruit par la nature,
Homère ait à Vénus dérobé sa ceinture;
Son livre est d'agréments un fertile trésor:

Tout ce qu'il a touché se convertit en or; so ist wenigstens eine phonetische Figur nicht vorhanden; und ebenso, wenn Schiller (M. Stuart) sagt: „0 Fluch dem Tag, da dieses Landes Küste Gastfreundlich diese Helena empfing“; oder bei Göthe (Iphig.) Orest dem Pylades antwortet: „ich hör?

*) Cicero (de or. II, 63) macht auf solche Benutzung der Eigennamen, um Witze anzuknüpfen, wie er sie besonders liebte, aufmerksam: „etiam in terpretatio – nominis habet acumen, cum ad ridiculum convertas, quamobrem ita quis vocetur: ut ego nuper ,

Nummium divisorem, ut Neoptolemum ad Trojam, sic illum in campo Martio nomen invenisse.“ (Anspiel. auf Bestechung durch „nummus.“)

Ulyssen reden“; oder (Suet. Jul. 22) Caesar, auf einen ihn treffenden Scherz eingehend, „quasi alludens: in Syria quoque regnasse Semiramin“ -, so zeigt sich zwar die Anspielung in einem bestimmten einzelnen Worte, aber es fehlt die Figuration. Es haben vielmehr alle diese Fälle das Gemeinschaftliche, dass sie eine einzelne, konkrete Person nennen, oder an einen bestimmten Vorgang erinnern statt einen allgemeinen Begriff zu bezeichnen oder ein Verhalten zu schildern, und sie gebören also in das Gebiet des tropischen Ausdrucks, setzen species für genus, sind „Beispiele“, beruhend auf Synekdoche. (Man vergleiche oben Bd. II, p. 44.)

Umgekehrt soll aus einern Worte von allgemeinerer Bedeutung eine spezielle entnommen werden, wenn es in der Emphasis steht. Es wirkt dann der Wortlaut, an welchen beide Bedeutungen sich binden, wie ein in der Anaclasis wiederholtes Wort (cf. oben p. 226 A.), so, dass der aus dem Zusammenhang der Rede entnommene Sinn die Wirkung einer Wiederholung der Laute ersetzt. Shakespeare (Jul. Caes. V, 5) sagt vom Brutus: This was the noblest Roman of them all: and the elements So mix'd in him, that Nature might stand up, And say to all the world, „This was a man.“ Hier bedeutet mix'd: harmonisch gemischt, man: ein vollkommener Mann; in den unmittelbar gehörten Wortlauten empfängt man nur eine Andeutung allgemeiner Art, zu deren Ausfüllung uns der Zusammenhang befähigt und drängt. Das σχήμια κατ' έμφασιν bezeichnet bei Herm ogenes (argė Ezgév. Sp. V. II, p. 259 sq.) eine verdeckte Andeutung eines Inhalts, über den man sich deutlich auszusprechen Anstand nimmt, ebenso bei Tiberius (Sp. V. II, p. 65), und so ist dem Anonymus arpi ox 1.11. (Sp. V. III, p. 144) das oxin a dil å n o doews ein ,,A VỢTIXÙg vezó niel'Ov“, wie es z. B. die Pythagoraeischen Sprüche sind. In diesem Sinne vergleicht es Quintilian (VII, 4, 26) mit der Darstellungsweise, welche mit einer Schlussfolgerung, zu welcher sie den Hörer veranlasst, ihre Wirkung übt (per ratiocinationem“ l. c. 15, wie er sagt): „Quid? M. Tullius de M. Antonii luxuria tantum fingere saltem potuisset, quantum ostendit dicendo: conchyliatis Cn. Pompei peristromatis servorum in cellis stratos lectos videres? conchyliata peristromata et Cn. Pompei terunt servi in

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