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asked one another the reason; no sooner knew the reason, but they sought the remedy: and in these degrees have they made a pair of stairs to marriage, which they will climb. — (Much ado V, 2): Foul words is but foul wind, and foul wind is but foul breath, and foul breath is noisome; therefore I will depart unkissed; doch auch im Ernst (King Henry IV, P. I, IV. 5): thought's the slave of life, and life time's fool, and time must have a stop. —

In neueren Darstellungen der Rhetorik findet sich unter dem terminus der Climax eine blosse Steigerung des Sinnes begriffen. Gottschall z. B. (Poetik, Bd. I, p. 213) nennt „Die Steigerung

- Klimax - eine Figur, welche den überzeugenden Gedanken oder den wachsenden Effekt durch immer neue stufenmässige Verstärkung des Wortes und des Bildes ausdrückt und in der Regel hyperbolisch schliesst“, und versteht, wie seine Beispiele zeigen, die „stufenmässige Verstärkung“ nur als eine des Sinnes Schon von Adelung (Dtsch. Styl, Bd. I, p 301 sq.) kann dieses Verlassen der Tradition sich herschreiben.

3) Sonstige Wiederholungen. Die Wirkung der Wiederholung von Ausdrücken ist geringer, wenn diese weder unmittelbar nach einander erfolgt, noch an den bedeutenden Stellen der Sätze *); doch wird, wie es scheint, solche weniger zu bestimmende Art der Wiederholung von Quintilian (IX, 3, 41) als II loxń besonders bezeichnet. Es sollen, wie nicht klar gesagt wird, ausser am Anfang und am Ende der Sätze auch in der Mitte Wiederholungen eintreten, so dass eine Mischung verschiedener Figuren angenommen werden kann. Er citirt Cicero (ex or. in Q. Met.): vestrum jam hic factum reprehenditur, patres conscripti, non meum, ac pulcherrimum quidem factum, verum, ut dixi, non meum, sed vestrum; ferner Cicero (ep. ad

*) Die Stellen können für die Wiederholung auch bedeutend gemacht werden, z. B. dadurch, dass sie einander in den Sätzen entsprechen, wie bei Ovid (Met VII, 246): Tum super invergens liquidi carchesia Bacchi, Aeneaque invergens tepidi carchesia lactis, oder dadurch, dass sie chiastisch hervortreten, wie Ovid (Met. VII, 799): Conjuge eram felix, felix erat illa marito.

Brut.): ego cum in gratiam redierim cum Appio Claudio, et redierim per Cn. Pompejum, ego ergo cum redierim. Derartig wäre etwa bei Lessing (Nathan): Sie sehn, die ich zu sehn so wenig lüstern war, Sie sehn, und der Entschluss, sie wieder aus Den Augen nie zu lassen - Was Entschluss? Entschluss ist Vorsatz, That: und ich, ich litt', Ich litte bloss? – Sie sehn, und das Gefühl, An sie verstrickt, in sie verwebt zu sein, War eins – Bleibt eins. - Von ihr getrennt zu leben, ist mir ganz undenkbar, wär Mein Tod, -- und wo wir immer nach dem Tode Noch sind, auch da mein Tod. Ist das nun Liebe: So – liebt der Tempelritter freilich, liebt der Cbrist das Judenmädchen freilich.

Solche Wiederholungen werden seltener den Ausdruck steigern, als sich ergeben 'aus einer gewissen Schwere des Sinnes, welche auf denselben Ausdruck zurückkommt, weil sie über den Gedanken nicht leicht hinweg kann. Auch die einfacheren Fälle, dass in der Mitte das Anfangs- oder Endwort oder beide wiederkehren können, erwähnt Quintilian (I. c. 34), welches letztere Isidorus (or. II, 21, 8) Antapodosis nennt und dazu Quintilians zur Ploke aus Cic. in Q. Metellum (vide oben) angeführtes Beispiel citirt. – Im Allgemeinen ist anzunehmen, dass die in der Mitte von Sätzen vorkommenden Wiederholungen als solche nicht beabsichtigt sind, und der terminus Ploke, welcher zudem vielfach für die später zu erwähnende Antanaclasis gebraucht wird, kann überhaupt wegfallen.

Besser wäre zur Bezeichnung solcher ihrer Stellung nach freieren Wiederholungen der Terminus: Sidoyid, welchen Demetrius (nepi égny. Sp. Vol. III, p. 308) anwendet: nolóxis και η διλογία ενάργειαν ποιεί κιάλλον, ή το άπαξ λέγειν, ώσπερ το συ δ' αυτόν και ζώντα έλεγες κακώς, και νύν αποθανόντα γράφεις κακώς. δις γαρ κείμενον το κακώς εναργεστέραν σημιαίνει την βλασφημίαν, Er weist dann an einem Beispiel aus Ktesias nach, wie die anscheinend lästige Dilogie von Wirkung sein könne. An sich also ist Dilogie zu meiden (wie Xenophon (de re equ. 8, 2) das Wort in diesem Sinne braucht und sich dagegen verwahrt: ου διλογία ταύτα εστιν), aber die feierliche Rede kann durch sie gewichtig werden. Luther (Vorrede auf den Psalter, 1531) z. B. sagt so: „Es ist ja ein stummer Mensch

gegen einen redenden schier als ein halbtodter Mensch zu achten. Und kein kräftiger, noch edler Werk am Menschen ist denn reden, sintemal der Mensch durchs reden von andern Thieren am meisten geschieden wird, mehr denn durch die Gestalt oder andere Werke, weil auch wohl ein Holz kann eines Menschen Gestalt, durch Schnitzerkunst haben, und ein Thier sowohl sehen, hören, riechen, singen, gehen, stehen, essen, trinken, fasten, dürsten, Hunger, Frost und hart Lager leiden kann, als ein Mensch"; 80 Joan 8, 32: και γνώσεσθε την αλήθειαν, και η αλήθεια ελευθερώσει υλιάς; (34) πας ο ποιών την αμαρτίαν δουλός έστι της αμαρτίας. .

Eine andere Art der Wiederholung hat bei Quintilian (1. c. 35) den Namen é návodos, regressio, „repetendi genus, quod simul proposita iterat et dividit“ wie (Virg. Aen. 2, 435): Iphitus et Pelias mecum, quorum Iphitus aevo jam gravior, Pelias et vulnere tardus Ulixei. Auch dieser terminus ist durchaus entbehrlich, da hier von einer Figur nichts vorhanden ist. Es ist vollkommen angemessene Darstellung, zuerst von einem Gesammtausdruck das Gemeinsame auszusagen, dann von seinen Theilen das Besondere. Es wird jedoch diese Figur aufgeführt: bei Jul. Rufinian (H. p. 53), der sie auch reversio nennt, und noch Virg. Aen. 11, 690 sq. citirt; in den Schem. dian. (H. p. 74); ferper bei Ps. Plut. (de vit. Hom. 34) mit dem Beisp. Ilias 5, 592 sq.; Alexander (Sp. Vol III, p. 30), der u. A. als Beispiel Ilias 16, 250 sq. citirt; Phoebammon (l. c. p. 46, wo statt ở navádools wohl návodos zu lesen); Tiberius (l. c. p. 80); Zonaeus (p. 166); Anon. Aepi ox mm. (p. 183). Die dort gegebenen Beispiele zeigen, dass die Wiederholung derselben Worte nicht als Bedingung galt, und wenn Hermogenes (Sp. Vol. II, p. 436) berichtet, dass å ta vodoç der ältere Name für ávaxeq adaiwors ist, so sieht man, dass mit der Figur von Anfang nur „rerum repetitio“ (cf. Quint. VI, 1, 1) gemeint war.*)

*) Fast allgemein haben die Neueren dem terminus Epanodos unrichtig die Bedeutung der ú vtip E TU polí beigelegt, wie z. B. H. Richter, Lehrb. der Rhet. p. 110. Der Grund ist, dass sich bei Rutil. Lupus (H. p. 5) zwischen der Anaclasis und dieser Figur (§ 6) eine Lücke fand, welche (nach Ruhnken in seiner Ausgabe des Rut. Lup. p. 21) R. Stephanus ergänzte, indem er das erste Beispiel (nach Plat. Pol V, p. 466) vervollständigte, damit aber den Schein Besonders zu erwähnen ist die Wiederholung solcher Formwörter, durch welche die Arten der Verbindung oder sonstiger Verhältnisse der Sätze zu einander bezeichnet werden, der Conjunktionen, wofür der terminus Polysyndeton in Gebrauch ist. Die Griechischen Rhetoren benannten diese Figur im Allgemeinen nicht besonders. Bei Hermogenes (Sp. Vol. II, p. 435) heisst es nur: Το ασύνδετον σχήμα και το διετα των συνδέσμιων λεγόμενον, obwohl nach dem Beispiel: "Όλυνθον διεν δή και Μεθώνης και Απολλωνίαν και δύο και τριάκοντα πόλεις επί Ogqxns éco (Dem. Phil. 3, p. 117) ein Polysyndeton gemeint ist, doch giebt Demetrius (Sp. Vol. III, p. 277) den terminus o UVαφεια. Er sagt: πολλαχού μέντοι το εναντίον τη λύσει, η συναφεια, διεγέθους αίτιον γίνεται κιάλλον, οίον ότι εστρατεύοντο "Έλληνες τε και Κάρες και Λύκιοι και Πάριφυλοι και Φρύγες. η γαρ του αυτού συνδέσμιου θέσις εμφαίνει τι άπειρον πλήJos; auch sonst (1. c. p. 275) hebt Demetrius hervor, wie die Wiederholung derselben Conjunktion den Ausdruck hebe, z. B. Ilias 2, 497: Σχοινόν τε Σκωλόν τε, πολύκνημιόν τ' 'Ετεωνόν. Der terminus Ilovo UVJETOV ist bei Quintilian (IX, 3, 51); bezeichnet ihm aber auch die Häufung von Bindewörtern verschiedener Art: schema, quod conjunctionibus abundat --- TouOUVdetov dicitur. Hoc est vel iisdem saepius repetitis, ut (Virg. Ge. 3, 345): tectum que larem que Arma que Amyclaeum que canem Cressam que pharetram: vel diversis (Aen. 1, 1): arma virum que -- multum ille et terris multa quoque. Im letzteren Falle hört die Wortfigur auf, doch bedeutet der terminus eben nur Dies bei Rutilius Lup. (H. p. 9) und im Carm. de

an.

erregte, als gehörte auch dies und die beiden folgenden Beispiele der Anaclasis

Vossius (Inst. Or. T. II, p. 274) sonderte sie von denen der Anaclasis, gab ihnen unrichtig den Namen Epanodos, und man ist dann der Autorität des 80 ergänzten Rutil. Lup. gefolgt. Da Vossius (1. c. p. 298) der Scaliger bei dem Epanodos besonders erwähnt, so stammt sein Irrthum wohl von J. Caes. Scaliger (Poet. lib. IV, 30), der Epan, definirt als „ reditus, quum per eadem recurrimus verba ordine inverso relegentes“; der seinerseits von Isidorus (or. II, 21, 7) getäuscht wurde: Endvodos, quam regressionem nostri vocant: Principum dignitas erat paene par, non par fortasse eorum, qui sequebantur. Isidorus aber bat dies Beispiel (Cic. p. Lig. 6, 19) aus Quint. IX, 3, 36 und hat geglaubt, dass es zum vorhergehenden Epanodus geböre, während es doch eine neue Figur einleitet.

figg. (H. p. 65), wo er multijugum übersetzt wird. Die Römischen Grammatiker definiren ebenso im weiteren Sinne, wie Diomedes (p. 142): Polysyndeton est oratio pluribus nexa conjunctionibus; Donatus (III, 5, 2); Charisius (IV, 6, 18); aber ihre Beispiele (Virg. A. IX, 767; Ge. 3, 345; A. II, 263;) geben dieselben Conjunctionen; so auch Beda (H. p. 611) und Isidor. (or. I, 35, 19). – An sich würde das Polysyndeton den schon genannten Figuren der Wiederholung einzureihen sein, zumeist der Anaphora, indess verdient es besondere Erwähnung, weil es nicht Begriffe hervorhebt, sondern die Art, wie der Zusammenhang von Begriffen gefasst wird. Freilich kann dies auch durch Wiederholung von Begriffswörtern erreicht werden, wie z. B. bei Cicero (Off. III, 16): Si recte Cato judicavit, non recte frumentarius ille, non recte aedium pestilentium venditor tacuit. (vide Madvig, latein Sprachl. $ 453, A. 2.) – Beispiele sind: Plato (Euthyph. 7): Λέγω τοίνυν ότι το μέν όσιόν εστιν όπες εγω νυν ποιώ, τα αδικούντι – επεξιέναι, εάν τε πατηρ ών τυγχάνη, εάν τε μήτηρ. εάν τε άλλος όστιςούν; and (ib.): εχθροί αλλήλοις γιγνόλιεβα – και εγώ και συ και οι άλλοι άνθρωποι Távtes; Cicero (fin. I, 20): Etenim si loca, si fana, si urbes, si gymnasia, si campum, si canes, si equos, si ludrica exercendi aut venandi consuetudine adamare solemus, quantum id in hominum consuetudine facilius fieri potuerit; id. (Cat. M. 5): Nec tamen omnes possunt esse Scipiones aut Maximi, ut urbium expugnationes, ut pedestres navalesve pugnas, ut bella a se gesta, ut triumphos recordentur; Ovid (Met. V, 17): Sed grave Nereidum numen, sed corniger Ammon, sed quae visceribus veniebat bellua ponti exsaturanda meis; Schiller (Glocke): Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau, Die Mutter der Kinder, Und herrschet weise Im häuslichen Kreise; Und lehret die Mädchen, Und wehret den Knaben, und reget ohn'Ende Die fleissigen Hände, Und mehrt den Gewinn Mit ordnendem Sinn, Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden, Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden, Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein Die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein, Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer Und ruhet nimmer; Göthe (Tasso); Ich soll erkennen, dass mich Niemand hasst, dass Niemand mich verfolgt, dass alle List – allein in meinem Kopfe

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