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lichen, oder sie dienen der Komik. Wir geben zu beiden Arten einige Beispiele.

1) Göthe (Zauberlehrling): Ach, ich merkes! Wehe, Wehe! Hab' ich doch das Wort vergessen! Ach, das Wort, worauf am Ende Er das wird, was er gewesen! Ach, er läuft und bringt behende! Soph. (Ant. 1261 sq.): Kr. iw ogevūv δυσφρόνων αμαρτήματα στερεά θανατόεντ, ω κτανόντας τε και θανόντας βλέποντες επιφυλίους. ω ειων άνoλβα βουλευμάτων. iw tai, véos véu guv mógu, aiaiaiai, š Saves cet., und weiter: οίιοι, λακτάτητον άντρέπων χαράν. φευ φεύ, ώ πόνοι βροτών Suorovou. Die Griechen konnten hierin sehr weit gehn; Philoctet klagt Z. B. bei Sophocles (735): απόλωλα, τέκνον βρύκολιαι, τέκνον· παπαϊ; απαππαπαι, παπαππαπαππαπαππα παί; bei Aeschyl. (Prom. 877) Ιο: έλελεύ, έλελεύ, υπό μι' αυ vyáxɛlos cet.; Sall. (Jug. 14): Vostra beneficia mihi erepta sunt, patres conscripti Eheu me miserum! Lamartine (Bonap.): Ah! si rendant ce sceptre à ses mains légitimes – Tes mains des saints bandeaux avaient lavé l'affront! dann: Oh! qui m'aurait donné d'y sonder ta pensée —; Shakesp. (Macb. V, 1): Lady M.: Here's the smell of the blood still: all the perfumes of Arabia will not sweeten this little hand. Oh! oh! oh! -

2) Michaelis (Taube und Biene): Pick! sticht's ihm in die Hand, Puff! geht der ganze Schuss daneben; Bürger (oft in den Balladen): Und draussen – horch! – ging's: Trapp, trapp, trapp! Als wie von Rosseshufen; Und das Gesindel - husch, husch, husch! Kam hinten nachgeprasselt; Und hurra, hurra, hopp, hopp, hopp, ging's fort im sausenden Galopp!; Und horch und horch! den Pfortenring! ganz lose, leise klingling ling; Uhland (Der weisse Hirsch): Husch husch! Piff paff! Trara! Göthe (Zigeunerlied): Wille wau wau wau! Wille wo wo wo! Wito hu! – Fritz Reuter (Läuschen cet.): Un rumpel di pumpel di paff, So rastert dat Fuhrwark de Strat nu heraf. – In der volksthümlichen Lyrik oft in den Refrains zu musikalischer Wirkung, wie bei J. Kerner (Wanderlied): Ju vallera, ju vallera, ju valle - valle-valle-ra!; bei Simrock (Dtsch. Volksl. Bd. 8, p. 431) hat das Volkslied: „Leinweberzunft“: Harum ditscharum jupp jupp jupp! In Bezug auf die Alten bemerkt Reisig (lat. Sprachw. p. 269): „Kein Volk

ist reicher an Interjektionen als die Griechen dagegen ist die kaltsinnige römische Nation sehr arm daran; und die eigentlich römischen Interjektionen, welche unter dem Volk selbst entstanden, sind nur die halbe Zahl; sehr viele sind erst durch die dramatischen Dichter eingeführt; denn die Komiker vervollständigten den Vorrath aus dem Griechischen; so sind z. B. griechisch: bombax, euge, eugepae, io, iu, evoe, babae und papae.“ Merkwürdig ist, dass die romanische Sprachfamilie dann für solche Interjektionen Entlehnungen aus dem Deutschen aufweist. Diez (Gr. d. Rom. Spr. Th. I, p. 71) zeigt, wie die mit den Vokalen i, a, u gebildeten Ablautformeln (z. B. bif, baf, buf; kling, klang cet.) nachgeahmt wurden. So ital. tric-trac, ninna-nanna; spanisch zis-zas, rifi-rafe; catal. flist-flast; neupr. drin-dran; fr. pif-paf, mic-mac, zig-zag, bredi-breda; mail. flicch-flacch-flucch. Aristoph. (Ran. 205 sq.) Char. : ακούσει γαρ μέλη κάλλιστ', επειδαν επιβάλης απαξ. Dion. τίνων; Char. βατράχων, κύκνων, θαυμαστά. Dion. κατακέλευε δη. Char. ωοπ οπ ωοπ όπ. (κέλευσμα των ερεσσόντων, καταπαύον την κωπηλασίαν Schol. Αν. 1395) Batr. βρεκεκεxè & rod& xodś cet. – Plaut. (Pseud. 1, 3, 130) Ca.: Fur! Ba. Babae! Ps.: Fugitive! Ba. Bombax! - Aus dem Bónßaß macht: Aristoph. (Thesm. 48): Bom BaloBonBds; Béranger (la double chasse): Allons, chasseur, vite en campagne! Du cor n'entends-tu pas le son ? Tonton, tonton, tontaine, tonton; Shakesp. (Love's Lab. L. V, 2): The cuckoo then, on every tree, Mocks married men, for thus sings he, Cuckoo! cet.; Then nightly sings the staring owl, To-who; Tu-whit, To-who cet.; id. (Temp. I. 2): Bowgh, wowgh. The watch -- dogs back; the strain of stutting chanticlere cry, Cock-a-doodle-doo; Seanymphs hourly ring his knell: Hark! now I hear them, - dingdong, bell.

b. Die Onomatopöie und Lautsymbolik durch Wörter.

Wie bei den Interjektionen unterscheiden wir bei den Wörtern die Schallnachahmung von der symbolischen Figuration der Laute. Ersterer Art ist z. B., wenn Ovid (Met. VI, 376) die Frösche quaken lässt: quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant (Voss: Ob sie die Fluth auch bedeckt, auch bedeckt noch schimpfen sie kecklich). Der zweiten Art ist, wenn er (ib. I, 315)

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durch ein hänfiges a eine ähnliche Vorstellung in uns erweckt, wie sie der Anblick weit gedehnter Fläche hervorruft: Pars maris et latus subitarum campus aquarum, oder wenn Hora z (Epod. 2, 35) durch den Rhythmus der Wörter den Sprung des Hasen, den eiligen Flug des Kranichs zeichnet: păvădūmvě lépérem et advenam lăqueò gruem jucunda captat praemia. Die erstere Art will ein Gleiches geben, die zweite ein Analoges, d. b. nur in Proportion Gleiches. Nicht selten wird bei Darstellung eines Hörbaren es schwanken, welche Art vorliege. Schiller (Gang nach dem Eisenh.) hat gewiss den Schall nachgeahmt: „Die Werke klappern Nacht und Tag, Im Takte pocht der Hämmer Schlag“; aber weniger deutlich ist dies in den Versen (Taucher): „Und es wallet und siedet und brauset und zischt, Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt, Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt, Und Flut auf Flut sich ohn'Ende drängt“ cet. deren Lautfiguration nicht schwächer, aber feiner schildert Lichtenberg (Verm. Schr. Bd. I, p. 279) unterscheidet in der von ihm aufgeführten Zahl von Wörtern, die er eine „Bilderschrift für das Ohr“ nennt, die onomatopoetischen, wie: quäkt, gluckset, blökt; nicht von symbolischen, wie: klingt, schreit, weinet u. a., und so mag Virgils Nachahmung bei Schilderung des Stierkampfs (Aen. XII, 718): stat pecus omne metu mutum mus santque juvencae, auch vs. 722: gemitu nemus omne remu git nach beiden Seiten zu nebmen sein. Die menschliche Artikulation ahmt eben doch nur nach und trifft selbst dann den Naturlaut nicht genau, wenn sie es beabsichtigt. Ein Deutscher freilich wird meinen, dass das Urbild nicht zu verkennen sei, wenn das Abbild lautet (Schiller, der Taucher): ,Und hohler und hohler bört man's heulen.“ Die Alten haben beide Arten bemerkt. Plato (Crat. p. 427)

p führt den Gedanken aus, wie aus der Lautsymbolik man , TWV πρώτων ονομιάτων την ορθότητα“ erkennen möge (vid. Bd. I, p. 211), und er unterscheidet diese ausdrücklich von einer rohen Nachahmung der Schälle, welche doch eben nicht benenne, was sie nachahme. Auch Aristoteles, obwohl gegen Plato aufstellend, (de interpr. 4): Λόγος δε εστι φωνή σημαντική κατα συνθη κην muss doch davon ausgehn (1. c. I.): {OTC Miềv .ovv tå ÅV τη φωνή των εν τη ψυχή παθητιάτων σύμβολα, Auf Plato nimmt dann auch Dionys. Hal. (de comp. vb. XVI.) Bezug, wo

και των er die Verwendung der Lautsymbolik bei Dichtern und Prosaikern bespricht und die Beispiele giebt: Od, 3, 402: όχθει γαρ μέγα κύρια ποτί ξερον ηπείροιο; lias 12, 207: αυτός δε κλαγξας πέτετο πνoιής ανέμιοιο; Ilias 2, 210: αιγιαλο μεγάλο βφέμεται, σχιαφαγεί δε τε πόντος; lias 16, 361: σκέπτετοίστων τε φοιζον και δουπον ακόντων. Er sagt, dass die Natur uns leite bei der Wahl von Lautbildern, welche den Dingen irgendwie entspraclien: ιεγάλη τούτων αρχή και διδάσκαλος ή φύσις ή ποιούσα ιιιητικούς ή μιας και δετικούς των ονομάτων, οίς δηλούται τα πράγματα, κατά τινας ευλόγους και κινητικές της διανοίας ομοιότητας: Όnd s0 lernten wir nicht nur Schille nachahmen, wie ταύφων μυκήματα, χρειιετιολιούς ίππων, πάταγον ανέμων cet., Sondern auch ιιιητικά μορφής, έργου, πάθους, ηρεμιίας, α. s. w. Er weist dann an Beispielen aus Homer nach, wie die Wahl der vorherrschenden Laute sich nach dem Charakter der Rede richten könne, und er behandelt später (cp. XVIII) auch die „gu mwvduvanega nach derselben Rücksicht, wie auch (cp. XX.) die Struktur der Worte: - δει τον αγαθόν ποιητήν τε και ρήτορα κιιιητικόν είναι των πραγμάτων, υπέρ ών αν τους λόγους εκφέρη» ιη κιόνον κατά την εκλογήν των ονομάτων, αλλά και κατα την σύν98Olv, was an den bekannten Versen Od. 11, 593-598 erläutert wird.

Solche Wörter nun, welche dergleichen phonetische Wirkungen hervorbringen, wählt der Schriftsteller aus, oder er bildet neue (cp. ΧVΙ.): και αυτοί τε δή κατασκευάζουσιν οι ποιηταί και λογογράφοι, προς χρήμα ορώντες, οικεία και δηλωτικά των υποκειμένων τα ονόματα πολλα δε και παρά των έιπροσθεν λαμβάνουσιν, ως εκείνοι κατεσκεύασαν, όσα κιιιιητικώτατα των πραγμάτων εστίν»: Zuweilen (cp. ΧV.) sind kleine Veränderungen, welche einzelne Sylben betreffen, hinreichend, wie 2. B. Homer (Ilias 17, 265) malt παρεκτάσει των συλλαβών, anderswo durch eine και ελάττωσις των συλλαβών τε και γραμμιατων« α. d. m.

Ein solchergestalt neu gebildetes oder doch umgebildetes Wort hiess schon bei Aristoteles (Poet. 21) ein πεποιημένον: πεποιημένον δ' εστίν δ έλας μή καλούμενον υπό τινων αυτός τίθεται και ποιητής. δοκεί γαρ ένια είναι τοιαύτα' οιον τα κέρατα έφονύγας και τον ιερέα ανητηρα. « Bestimanter Dionysius Thrax

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(Anecd. Gr. ed. Bekker Vol. II, p. 637): ΙΙεποιημένον δε εστι το παρά τας των ήχων ιδιότητας ριιιητικώς είρημιένον, οίον φλοίσβος, φοίζος, ορυμαγδός; woza in den Scholien bemerkt wird (p. 877): Γίνεται δε και έν άλλοις ιέρεσι λόγου κατά τιίμησιν φωνής, ως το λίγξε βιός και ως το σίξ' οφθαλμιός (lias 4, 125; Οd 9, 394) αλλ' εν ιέν εκείνοις λέγεται ο τρόπος*) ονοματοποιία, ενταύθα δε πεποιητιένoν ονομια. Demetr. (περί έρι 8 94-98. Sp. Vol. II, p. 284) bespricht die και πεποιηnéva ò vomata“, welche nicht so fremd sein dürften, als spräche man phrygisch oder scythisch, und zählt zu ihnen auch Ableitungen (wie wenn Z. B. Aristoteles αυτίτης bilde) and Zusammensetzungen; und so begreift Tryphon (1. c. p. 196) unter der ovoματοποιία 7 Arten von Bildungen (wie wenn Z. B. Sophocles

z. nach Analogie von παιδαγωγείν bilde γερονταγωγειν), als deren letzte er anführt: πεποιημένον, ως το τετριγωσας και κελαρύζει, και λάψοντες γλώσσησι (etwa gleich: schwirren, rieseln, schlappen).**)

Umgekehrt nennt Kokondrius (1. c. p. 231) die Schallnachahmung 'Ονοματοποία und fasst die anderen Bildungen unter dem Terminus Πεποιημένον, nimlich die κι ετωνομασία (wie γερονταγωνω bei Sophocl.), den μετασχηματισμιός (wie έσπερος statt η εσπέρα), die μετατύπωσις (wie πόλις άκρα statt ακρόπολις). Gregor. Cor. (1. c. p. 220) und der Anon. tepi ποιητ. τρόπ. (1. e. p. 210, lassen endlich die anderen Ableitungen Zugleich mit dem Terminus Πεποιημένον fallen, and s0 definirt Greg. Cor.: ο νοτιατοποιία εστί πιέρος λόγου πεποιημένος κατά ιίιιησιν των αποτελουμένων ήχων, οίον λίγξε βιός· αυλώπις τρυφάλεια χαλιαι βόμβη σε πεσούσα φωνής δε το τοιούτον, οίον η ολολυγή και ο ιυκηθμός, και τους ελεεινα κατήσθιε τε

*) Es wird hier die Onomat. Tropus genannt, wie allgemein (cf. oben p. 30 sq.), War sie doch (Tryph. περί τρόπ Sp. Vol III, p. 191) eine παρατροπή του κυρίου καιά τινα δήλωσιν κοσμιωτέραν; oder, als fictio nominis, für ein fehlendes anderes Wort gesetzt (Quint. IX, 1, 5), doch zählten sie auch „clari auctores“ zu den Wortfiguren (Quint. IX, 1, 3).

**) In diesem Sinne braucht Leibnitz das Wort, wenn er (de stilo philosopbico Nizolii p. 60 P. I, ed. Erdmann) räth, durch Onomatopoeie, aus welcher auch das Rothwelsch entstanden sei, nach Analogie philosophische termini zu bilden, wie z. B. boccitas statt haecceitas. ΙΙ.

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