Vorlesungen über die christliche Dogmengeschichte, herausg. von F.F. Baur, Tom 1

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Ferdinand Friedrich Baur
1865
 

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Strona 605 - Weil die Substanz des Individuums, weil sogar der Weltgeist die Geduld gehabt, diese Formen in der langen Ausdehnung der Zeit zu durchgehen und die ungeheure Arbeit der Weltgeschichte, in welcher er in jeder den ganzen Gehalt seiner, dessen sie fähig ist, herausgestaltete, zu übernehmen, und weil er durch keine geringere das Bewußtsein über sich erreichen konnte, so kann zwar der Sache nach das Individuum nicht mit weniger seine Substanz begreifen...
Strona 41 - Kirche geht das analytische Erkennen in das synthetische über. Die Dogmen sind gegeben. Das Erkennen setzt ihre Wahrheit voraus, bemüht sich aber, von ihr den Beweis zu führen. So entsteht die Definition der einzelnen abstracten Begriffe , so entsteht die Reflexion auf die Beziehung der einzelnen Begriffe unter einander, so entsteht endlich für die dogmatischen Lehrsätze der Beweis. Aber wenn auch das synthetische Erkennen mit der Rechtfertigung der geglaubten Wahrheit durch den logischen Beweis...
Strona 653 - Clemens weiter) ein Vorzug der Natur, so ist er nicht mehr eine Richtung des freien Willens, und...
Strona 358 - Gesetzen fortgehen lasse, so daß die fortwirkende Thätigkeit Gottes etwa nur auf die Erhaltung der Kräfte und Fähigkeiten, nicht aber auf den Concursus zur Entwicklung und Ausübung derselben sich beziehe. Augustin hingegen setze die Erhaltung durch Gott als eine fortgehende Schöpfung, und das Leben und die Thätigkeit der Geschöpfe, im Ganzen und Einzelnen, als auf der allmächtige» und allgegenwärtigen Thätigkeit Gottes ruhend, und dadurch bedingt, in einer absoluten Abhängigkeit von...
Strona 215 - Der Verfälscher der Wahrheit und ihr Wiederhersteller? Ihr Dieb und ihr Wächter? Was haben Athen und Jerusalem, was die Akademie und die Kirche, was die Häretiker und die Christen mit einander gemein? Unsere Lehre stammt aus Salomons Halle, welcher selbst uns hinterliess, den Herrn in Herzenseinfalt zu suchen.
Strona 85 - Die Philosophie hatte den Standpunkt erreicht, daß sich das Sclbstbewußtseyn in seinem Denken als das Absolute wußte; aber sie verwarf nunmehr dessen subjektive, endliche Stellung und Differenz gegen ein (nichtiges) äußeres Objekt, erfaßte in sich selbst den Unterschied und bildete das Wahre als eine intelligible Welt aus.
Strona 383 - Oder ist nicht k,lar, daß es der Vater nahm, ohne es zu verlangen oder zu bedürfen, sondern nur um der göttlichen Heilsordnung willen, und weil durch das Menschliche des Gottes der Mensch geheiligt werden mußte, damit er selbst uns befreie, indem er den Tyrannen mit Gewalt überwand, und uns durch die Ver« vder dem Teufel , gegeben hab«.
Strona 683 - Brot ist, sondern Eucharistie, aus zwei Dingen bestehend, einem irdischen und einem himmlischen:^) so sind auch unsre Leiber, die das h, Mahl empfangen, nicht mehr vergänglich, indem sie die Hoffnung der Auferstehung haben.
Strona 332 - 'nos,' inquit, 'sic tria ista distinguimus et certum velut in ordinem digesta partimur. primo loco posse statuimus, secundo velle, tertio esse; posse in natura, velle in arbitrio, esse in effectu locamus. primum illud, id est posse ad deum proprie pertinet, qui illud creaturae suae contulit, duo vero reliqua, hoc est velle et esse ad hominem referenda sunt, quia de arbitrii fonte descendunt.
Strona 186 - Von den Weisen unter uns aber halten einige den heiligen Geist für eine Wirkung, andere für ein Geschöpf, andere für Gott; andere wissen nicht, wofür sie sich entscheiden sollen,') aus Ehrfurcht, wie sie sagen, vor der heil. Schrift, weil sie nichts genaues darüber bestimme; und daher verehren sie weder den heil. Geist, noch schätzen sie ihn gering, in< dem sie in dieser Beziehung so eine Art Mittelweg oder vielmehr einen sehr schlimmen Weg einschlagen.

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