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seu

Horae canonicae in honorem

Beatae Mariae Virginis.

Annexis
orationibus quotidianis aliisque piis devotionibus

unacum

Officio defunctorum.

Cum Approbatione Ordinarii.

Editio Quinta.

Monachii, 1866.
Sumptibus libraria e Lentneria na e.

(E. Stahl.)
Neo-Eboraci, F. Pustet.

oder

2013 Tagzeiten zu Ehren Unserer Lieben Frau.

Mit Beigabe täglicher Gebete und

Andachtsübungen

sammt dem Chor-Amte für die Abgestorbenen.

Mit eberhirtlicher Approbation.

ünfte Auflage.

München, 1866.
Verlag der 3. 3. Sentner'schen Buchhandlung

(E. Stahl.)
New-York, F. Þuftet.

Beatam te dicent omnes generationes, Genitrix Dei,

Domina mundi, Regina coeli, quae omnibus generationibus vitam et gloriam genuisti. In te enim Angeli laetitiam, justi gratiam, peccatores veniam inveniunt in aeternum. (8. Bernard.)

Selig werden dich preisen alle Geschlechter, Gottega

Mutter, Serrin der Welt, Königin des Himmels, die du allen Geschlechtern Leben und Wonne geboren. Denn in dir finden Jubel die Engel, Snabe die Berechten, Barmherzigkeit die Sün. der für ewig.

(HI. Bernhard.)

Vorrede zur ersten Ausgabe.

Der fleine Chor zu Ghren der seligsten Jung. frau, oder, wie wir es in altdeutscher Art überseßt haben „das kleine Chor- Umt unser lieben Frau" ist seit dem VIII. Jahrhunderte in allges meinem Gebrauche der Kirche. In vielen Frauen. Klöstern, Bruderschaften und religiösen Vereinen bil. det es das gemeinschaftliche Ohor- und Pflich to Gebet (Officium). In der That verdient dieß Amt der seligsten Jungfrau solch hohe Bevorzugung. Die bewundert werth sinnreiche Auswahl und Ordnung der Psalmen, die Antiphonen und Rapitel, voll des tiefsten, dogmatischen und myftischen Gehaltes, bieten bei aller Einfachheit des Stoffes, selbft oft durch das Dunkel ihrer geheimnißvollen Andeutung, eine ungemein ers giebige Quelle für Meditation, inneres Gebet und Bildung glaubensvoller, contemplativer Innigkeit.

Auf den Wunsch mehrerer Personen und religiöser Institute wurde diese gesonderte Ausgabe des „kleinen Amtes" aus unserm „Chors und Meßbuche"

veranftaltet; ein erhebender Beweis, daß das hehre Wort des Geistes, der in und mit der Heiligen rös misch-katholischen Kirche betet, als ewig frischer Thau des Himmels, seine Macht über die Gemüther nicht nur keineswegs gemindert hat, sondern diese im Wies deraufleben deß ächt-katholischen Sinnes in trostvoller Weise fich erhöht finde. Für das Verständniß der Psalmen, welche diesen Chor bilden, dürfte die Gr. klärung der Pfalmen, welche unser verehrter Freund, Professor Dr. Schegg in Freising, veröffent. licht hat, vor Allem zu empfehlen seyn. die Fürbitte der heiligen Jungfrau, deren treuer Ver. ehrung diese kleine Spende geweiht ist, alle, die derselben in frommer Andacht sich bedienen.

In der dritten Adventwoche 1844.

Es regne

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